Stellungnahme zur Demonstration für Palästina in Neuwied
Das Neuwieder Bündnis für Demokratie und Toleranz und der AK Palästina der Lokalen Agenda machten vorab darauf aufmerksam, sie seien nicht die Organisatoren der für den 24. Oktober angemeldeten Demonstration für Palästina, und diesen beiden Gruppen sei es bei den bisherigen Mahnwachen zudem wichtig gewesen und bleibe es auch, die Opfer auf beiden Seiten in den Blick zu nehmen. Diese Klarstellung ist nachvollziehbar, und verglichen mit dem Anspruch des Neuwieder Bündnisses und des AK Palästina war die Pro-Palästina-Demonstration am vergangenen Freitag auf jeden Fall einseitig. Nun ist Ambiguitätstoleranz die Fähigkeit, Mehrdeutiges und Widersprüchliches auszuhalten, was beim Blick auf diese Demonstration durchaus hilfreich ist. So würde ich nicht von einer antisemitischen Veranstaltung sprechen. Ein Redner beispielsweise wertschätzte das Judentum wie auch die beiden anderen abrahamitischen Religionen.