Landrat möchte Kurswechsel bei doppelter Staatsbürgerschaft
Achim Hallerbach sieht ein Hemmnis für gelingende Integration - Rekordniveau bei Einbürgerungen: Umdenken gefordert
Kreis Neuwied. Im Hinblick auf das Rekordniveau an Einbürgerungen, das sich auch im Landkreis Neuwied in immer neuen Höchstwerten widerspiegelt, verlangt Landrat Achim Hallerbach weitere Konsequenzen: Neben der kritischen Überprüfung der Beurteilungskriterien (wir berichteten) fordert der Neuwieder Kreis-Chef ebenfalls ein Umdenken in der Frage der doppelten Staatsbürgerschaft: „Wir brauchen einen grundlegenden Kurswechsel. Die doppelte Staatsbürgerschaft kann sich als ein Hindernis für die Identifikation mit unserem Land und somit ein Hemmnis für die Integration erweisen. Grundsätzlich gilt: Entweder entscheide ich mich für mein Ursprungsland oder für Deutschland“, bezieht Landrat Achim Hallerbach klar Position.















