Lebendiges-Neuwied

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Verkehrssicherheit im Blick: Rückschnitt an alten Bäumen steht an

Foto (Stadt Koblenz / Verena Groß)
Zwei Pappeln im Garten Herlet müssen aus Gründen der Verkehrssicherheit stark eingekürzt werden. Das hat die Untersuchung durch einen Gutachter ergeben. Auch an zwei Platanen in der historischen Allee des Hauptfriedhofs sind ebenfalls Rückschnittmaßnahmen erforderlich, damit von ihnen künftig keine Gefahr ausgeht. Der Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen wird die Arbeiten kurzfristig durchführen.

Der Erhalt alter Bäume hat für die Stadtgärtnerei einen hohen Stellenwert. Gleichzeitig muss jedoch die Verkehrssicherheit jederzeit gewährleistet sein. Deshalb werden bei Bedarf externe Gutachter beauftragt, die kritische Bäume eingehend untersuchen.

Bei einer von zwei Pappeln im Garten Herlet wurden neben Astwunden ein deutlicher Hohlklang im Stamm sowie eine Höhlung am Stammfuß festgestellt. Ein sogenannter Zugversuch, bei dem die Einwirkung von starkem Wind simuliert wird, zeigte, dass die Standfestigkeit des Baumes nicht mehr ausreichend gegeben ist. Ursache hierfür ist unter anderem eine fortgeschrittene Stockfäule im Wurzelbereich.

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Stiftmobil erhält die Note „sehr gut“

Aktuelle Qualitätsprüfung bestätigt positive Leistungen des ambulanten Pflegedienstes 

Foto: GK-Mittelrhein/Kerstin Macher
KOBLENZ. Seit 30 Jahren ist Stiftmobil in Koblenz und Umgebung für ein selbstbestimmtes Leben im eigenen Zuhause unterwegs. Was damals als „wesentlicher Schritt in Richtung Gesundheitszentrum mit einem Komplettprogramm an Leistungen“ am Ev. Stift St. Martin begann, rundet heute das Angebot des Gemeinschaftsklinikums Mittelrhein als Maximalversorger im nördlichen Rheinland-Pfalz ab. Zu den Leistungen des ambulanten Pflegedienstes, der mittlerweile auch in Boppard und Umgebung versorgt, gehören neben der Grundpflege durch examinierte Gesundheits-, Kranken- und Altenpfleger auch Behandlungspflege wie etwa die Wundversorgung, Blutzuckermessung und Insulininjektion, das Richten und Verabreichen von Medikamenten oder Katheter- und Portversorgung.

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Neue Professorin für Wirtschaftsdidaktik an der Universität Koblenz

Prof. Dr. Silke Lange hat zum 7. Mai 2026 die Professur für Wirtschaftsdidaktik an der Universität Koblenz übernommen.
Bild: Dr. Silke Lange

In ihrem Forschungsbereich beschäftigt sie sich damit, wie wirtschaftliche Themen in Schule und beruflicher Bildung reflektiert und lebensnah gelernt werden können. Dazu beleuchtet sie die Gestaltung von Lehr- und Lernprozessen im Wirtschaftsunterricht, die Zugänge zu wirtschaftlichen Themen, die Erwartungen an den Wirtschaftsunterricht sowie die digitale Transformation wie auch gesellschaftliche Veränderungen und ihre Bedeutung für Wirtschaftsunterricht.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Fragen der Berufsorientierung. Hier befasst sich Lange beispielsweise damit, wie Kinder und Jugendliche Vorstellungen von Berufen entwickeln und wie sich diese verändern. Sie verknüpft diese Fragestellungen mit ihrer Forschung zur Lehrkräftebildung und zu interdisziplinären Fragen der Schulentwicklung. In diesem Kontext erforscht sie vor allem, wie Personen darauf vorbereitet werden können, wirtschafts- und berufsbezogene Bildungsprozesse anzuregen und zu begleiten und welche Rahmenbedingungen dafür förderlich sind.

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Neue Erkenntnisse zum Gang des größten Menschen der Welt

Mitglieder der Arbeitsgruppe Trainings- und Bewegungswissenschaft der Universität Koblenz sowie der London South Bank University waren kürzlich in der Channel-4-Dokumentation „The World’s Tallest Man: The Next Chapter“ zu sehen. Diese begleitet das Leben und die medizinische Untersuchung von Sultan Kösen, der laut Guinness World Records als größter lebender Mensch gilt. Seine Körperlänge beträgt 2,51 Meter.

Bild: London South Bank University / Mateus Albuquerque Placido
Im Rahmen der Dokumentation reiste Sultan Kösen für eine umfassende klinische und biomechanische Untersuchung nach London. Diese beinhaltete detaillierte Muskel- und Ganganalysen, durchgeführt von einem Forschungsteam unter der Leitung von Prof. Dr. Kiros Karamanidis vom Institut für Sportwissenschaft der Universität Koblenz, gemeinsam mit Dr. Gaspar Epro und Mateus Albuquerque Placido von der London South Bank University. Unterstützt wurden sie durch Studierende der Sport- und Bewegungswissenschaften der London South Bank University.

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Koblenz ist weiterhin „Fairtrade-Stadt“

Die Stadt Koblenz erfüllt auch weiterhin alle fünf Kriterien der Fairtrade-Towns Kampagne und trägt für weitere zwei Jahre den Titel Fairtrade-Stadt. Diese Auszeichnung wurde erstmalig im Jahr 2022 durch Fairtrade Deutschland e.V. verliehen.

Oberbürgermeister David Langner freut sich über die Verlängerung des Titels: „Die erneute Zertifizierung bestätigt eindrucksvoll, dass der faire Handel in Koblenz zunehmend und nachhaltig verankert ist. Engagierte Akteurinnen und Akteure aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft ziehen dabei an einem Strang, um den fairen Handel vor Ort weiter voranzubringen. Dieses gemeinsame Engagement setzen wir auch künftig mit viel Motivation fort.“

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GK-Mittelrhein erweitert Ausbildungsnetzwerk der medizinischen Lehre

Fächerspektrum wird um die Psychosomatik ergänzt
Foto: GK-Mittelrhein/Sabine Daxberger
KOBLENZ. Das Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein baut seine Rolle als zentrale Ausbildungsstätte für den medizinischen Nachwuchs konsequent aus – und setzt dabei neue inhaltliche und strukturelle Impulse.
Seit 1977 ist das GK-Mittelrhein akademisches Lehrkrankenhaus der Universitätsmedizin Mainz, zunächst an den Standorten Kemperhof und Ev. Stift St. Martin und 2017 durch das St. Elisabeth Mayen erweitert. Damit stehen diese drei Lehrkrankenhausstandorte des GK-Mittelrhein für eine qualitativ hochwertige, praxisnahe Ausbildung angehender Ärzte. Neben den klassischen Pflichtfächern der Inneren Medizin und Chirurgie profitieren Studierende von einem kontinuierlich gewachsenen Angebot an Wahlfächern, welches bislang neun Fächer umfasste. Nun folgt der nächste Entwicklungsschritt: Am neuen Standort Heilig Geist in Boppard wird das Ausbildungsnetzwerk um das wichtige Wahlfach Psychosomatik ergänzt. Damit reagiert das GK-Mittelrhein gezielt auf die steigende Bedeutung interdisziplinärer und intersektoraler Ansätze in der modernen Medizin und stärkt zugleich die Ausbildung in einem Bereich, der medizinische und psychosoziale Aspekte eng miteinander verknüpft.

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Geschwister schreiben Handwerksgeschichte

Premiere in 126 Jahren Kammerhistorie: Athena und Janina Ebermann haben gemeinsam das Ziel Meisterbrief erreicht

Foto-Quelle: HwK Koblenz / Jörg Diester
KOBLENZ. Das hat es in der 126-jährigen Geschichte der Handwerkskammer (HwK) Koblenz noch nicht gegeben: zwei Schwestern absolvieren gemeinsam den Meistervorbereitungskurs im Stuckateurhandwerk bis hin zur Meisterprüfung. Die haben Athena und Janina Ebermann in getrennten „Sitzungen“ nacheinander bestanden. Als „Lehrling“ setzten sie dabei die eigene Mutter ein …

Athena (26) und Janina (24) Ebermann aus Koblenz erlernten nach dem Fachabitur den Stuckateurberuf im familieneigenen Unternehmen. Nun stellten sie sich dem letzten Teil der Prüfung auf dem Weg zum Meisterbrief – und das im 70-Gründungsjahr des Familienbetriebs Gewo mit Sitz in Koblenz.

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Sicherheitstipp: Notruf richtig absetzen

Die Initiative "Sicherheit in unserer Stadt" hat einen neuen Sicherheitstipp veröffentlicht:

Wann wähle ich den Notruf?

Wählen Sie die Notrufnummer 112 bei medizinischen Notfällen, Feuer oder Unfällen, in denen medizinische Hilfe notwendig ist, also in Notfallsituationen, in denen unmittelbar Hilfe von der Feuerwehr oder dem Rettungsdienst geleistet werden muss. Die Rettungsleitstelle ist jeden Tag rund um die Uhr erreichbar und informiert die Polizei, nachdem der Rettungsdienst oder die Feuerwehr alarmiert wurde. Die Notrufnummer 112 ist kostenfrei und gilt einheitlich für ganz Europa. Auch ohne Handy-Empfang ist es möglich, die 112 zu wählen. Ihr Handy wird versuchen, sich in ein anderes Netz einzuwählen.

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Neuer Professor für Berufspädagogik an der Universität Koblenz

Prof. Dr. Marcus Eckelt hat zum 1. April 2026 die Professur für Berufspädagogik an der Universität Koblenz angenommen.

Bild: Dr. Marcus Eckelt / Esra Özcan - Fotostudio Elif
Die erziehungswissenschaftliche Disziplin Berufspädagogik beschäftigt sich umfassend und multiperspektivisch mit dem beruflichen Bildungswesen. Im Zentrum steht dabei die berufliche Erstausbildung, die weiterhin den quantitativ wichtigsten nachschulischen Bildungsweg für junge Menschen in Deutschland darstellt. Zum Forschungsfeld der Berufspädagogik gehören ebenso die Berufsorientierung am Ende der allgemeinbildenden Schulen, der sogenannte Übergangssektor mit berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen, die universitäre Ausbildung der Lehrkräfte für berufliche Schulen sowie die berufliche Fort- und Weiterbildung.

Eckelt erforscht, wie sich Zugänge zur Berufsbildung für möglichst alle interessierten jungen Menschen sicherstellen lassen. Denn aktuell verfügen fast 20 Prozent der jungen Erwachsenen über keinen berufsqualifizierenden Abschluss. Für die nächsten Jahre plant Eckelt in diesem Kontext unter anderem einen Forschungsschwerpunkt bezüglich der Bedeutung der Raumkategorie Region für das Ausbildungsgeschehen. Hintergrund ist, dass es hierzu bislang noch wenig empirisches Wissen und ein unterkomplexes theoretisches Verständnis gibt.

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Koblenzer Oberbürgermeister David Langner feierlich in zweite Amtszeit eingeführ

Fotos (Sascha Ditscher / Stadt Koblenz)
Die April-Sitzung des Koblenzer Stadtrates war eine besondere, denn sie hatte nur einen Tagesordnungspunkt: Die Ernennung, Vereidigung und Einführung des Koblenzer Oberbürgermeisters David Langner.

Der 50-Jährige war im vergangenen September von den Koblenzer Bürgerinnen und Bürgern mit 67,1 Prozent der gültigen Stimmen für eine zweite Amtszeit gewählt worden, die am 1. Mai beginnt.

Eröffnet wurden die Feierlichkeiten zur Amtseinführung mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Felsenkirche der Festung Ehrenbreitstein, ehe die eigentliche Ratssitzung im Theaterzelt auf dem Festungsplateau startete.

Bürgermeisterin Ulrike Mohrs wies in ihrer Begrüßung darauf hin, dass die erste Amtszeit von David Langner eine in vielerlei Hinsicht fordernde gewesen sei. Corona-Pandemie, Flutkatastrophe im Ahrtal, Energiekrise und auch die Haushaltskonsolidierung der Stadt nannte sie dabei als einige der Herausforderungen.

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Stadt Koblenz rechnet mit vermehrten Trockenschäden an Straßenbäumen

Foto: Stadt Koblenz / Verena Groß
Eine Esche auf dem Spielplatz in der Kaiserin-Augusta-Anlage wird in Kürze gefällt. Der Baum ist von einem Brandkrustenpilz befallen und auf Dauer nicht mehr standsicher. Außerdem wird eine Esche in der Nähe der Mozartbrücke stark eingekürzt. Grund ist eine starke Schädigung durch das Eschentrieb-Sterben, einer Pilzerkrankung, 

Auch andere Bäume im Stadtgebiet bereiten Sorge: Für dieses Jahr rechnet das Stadtbaummanagement vermehrt mit Totholz in den Bäumen. Verursacht durch das deutlich zu trockene Frühjahr sind bereits jetzt viele abgestorbene Äste an Straßenbäumen zu beobachten. So sind etwa an den Linden im Brenderweg in Lützel vermehrt kahle Ästefestzustellen. Auch an den Roteichen am Petah-Tikva-Platz zeigen sich deutliche Anzeichen. Zudem sind an vielen Spitzahornen erste bis ausgeprägte Schäden erkennbar.

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Radwegeanbindung der Goldgrube an die Innenstadt VERBESSERT

Foto: Stadt Koblenz/Ralph Emmerich
Im Kurvenbereich der Waisenhausstraße/Kardinal-Krementz-Straße hat die Stadt Koblenz kürzlich bauliche und verkehrsorganisatorische Maßnahmen umgesetzt. Diese sollen die Sicherheit und Attraktivität für den Rad- und Fußverkehr erhöhen.

Ein zentraler Bestandteil sind drei neu angelegte Bordsteinabsenkungen für den Radverkehr, die eine kürzere und direktere Routenführung am Übergang zwischen der Waisenhausstraße und der Kardinal-Krementz-Straße ermöglichen.

Zur Vervollständigung der Maßnahmen werden noch zusätzliche Verkehrszeichen aufgestellt, Poller neu positioniert und Markierungen ergänzt. Die Sichtbeziehungen wurden vorab fachlich geprüft und werden für alle Verkehrsteilnehmenden an der neuen Querungsstelle gewährleistet.  

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Ein Team an der Spitze des Kemperhofs

Sabine Feinen und Jonas Wilbert sind neue Kaufmännische Direktoren 
Foto: GK-Mittelrhein/Kerstin Macher
KOBLENZ. Seit dem 1. Mai wird der Kemperhof von zwei erfahrenen Kollegen ge-führt, die den Konzern bereits seit Jahren kennen und engagiert begleiten. Nach dem Ausscheiden des Interimsmanagers Stefan Schad wurde die Entscheidung für das Teammodell sehr bewusst getroffen, um das Netzwerk des Konzerns auszubauen. Dazu gehören beispielsweise klinikübergreifende Versorgungsstrukturen für Patienten, aber auch der kollegiale Austausch der verschiedenen Berufsgruppen. „Wir freu-en uns, künftig den größten unserer fünf Standorte gemeinsam im Team zu führen und weiterzuentwickeln – auch im Hinblick auf die Ein-Standort-Lösung in Koblenz“, betonen Sabine Feinen und Jonas Wilbert. Beide sind parallel auch weiterhin für ihren bisherigen Standort zuständig.

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Aussichtplattform Ehrenbreitstein ist wieder geöffnet

Foto (Stadt Koblenz / Verena Groß)
Gute Nachricht zum langen Wochenende: Die Aussichtsplattform „Rhein-Mosel-Blick“ im Festungspark Ehrenbreitstein kann wieder genutzt werden. Ein Gutachter hatte das 15 Jahre alte Holzbauwerk nach der Frostperiode überprüft und keine gravierenden Mängel festgestellt. Der Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen hat deshalb kurzfristig die Bauzäune abbauen lassen, sodass der beliebte Aussichtspunkt über das lange Maiwochenende wieder zugänglich ist.

Die Plattform wurde 2010/2011 anlässlich der Bundesgartenschau errichtet und begeisterte bereits damals mit der interaktiven Ausstellung „Wald im Wandel“. Als schwebendes Dreieck über der Hangkante bietet sie einen spektakulären Ausblick auf Rhein, Mosel, das Deutsche Eck, die Festung Ehrenbreitstein und die Stadt Koblenz. Sie ist barrierefrei begehbar und ein eindrucksvolles Beispiel für ökologisches Bauen mit Holz aus heimischen Wäldern.

Die Plattform weist lediglich kleinere Mängel auf, die in den kommenden Wochen behoben werden, ohne den Besuch einzuschränken.

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Tagung von Expertinnen und Experten aus dem In- und Ausland in Koblenz

Digitale Tore zur Geschichte und Kultur einer Region: Regionalportale

Foto: Michael Schmidt
Rheinland-Pfalz/Koblenz. Mit nur einer Suchanfrage kostenfrei Informationen zu einer Region online finden – Regionalportale machen dies möglich. Sie bieten Grundlegendes und Hintergründiges zu Orten, Persönlichkeiten, Bauwerken, Literatur und zu vielem anderen mehr. Expertinnen und Experten der Arbeitsgemeinschaft deutschsprachiger Regionalportale (AG Regionalportale) kennen sich mit dem Betrieb solcher Portale aus. Sie trafen sich zu einer gemeinsamen Tagung vom 27. bis 29. April 2026 im Landesbibliothekszentrum in Koblenz und erkundeten bei dieser Gelegenheit auch die Region.

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Kräftig klopfen mit dem Stenz: Anfänger und Fortgeschrittene auf „fixer Tippelei

Fabio, Thor und Gabriel halten als Gesellen auf der Walz jahrhundertealte Tradition am Leben – Stippvisite bei HwK Koblenz lohnt sich

Foto-Quelle: HwK Koblenz / Dagmar Schweickert
KOBLENZ. Ein dumpfes Klopfen, mehrere kräftige Stöße mit dem Wanderstab auf den Boden signalisieren in der Verwaltungszentrale der Handwerkskammer (HwK) Koblenz: „Wir haben Wandergesellen im Haus!“ Regelmäßig klopfen die Handwerker, die sich auf der Walz befinden, hier an die Tür. Sie stoßen ihren „Stenz“ kräftig auf den Boden und sprechen mit einem Gedicht vor, denn die HwK unterstützt Wandergesellen mit einem kleinen Salär und bescheinigt den Besuch in ihrem Wanderbuch. So will es der Brauch.

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Girls‘ Day und Boys‘ Day bei der Stadtverwaltung Koblenz:

Mädchen und Jungen erkunden Berufe abseits typischer Geschlechterrollen

Wie sieht der Alltag eines Erziehers aus? Was macht eine Feuerwehrfrau? Diesen und weiteren Fragen konnten Mädchen und Jungen der Klassenstufen fünf bis zehn am 23. April im Rahmen des Girls‘ Day und des Boys‘ Day der Stadtverwaltung Koblenz auf den Grund gehen. Der diesjährige Aktionstag stand unter dem Motto „Dein Tag, dein Weg!“. Ziel des bundesweiten Aktionstages ist es, Mädchen und Jungen Einblicke in Berufe, in denen sie unterrepräsentiert sind, zu bieten.   

So konnten insgesamt 29 Jugendliche in neun Organisationseinheiten der Stadtverwaltung Koblenz auf Entdeckungstour in verschiedenen Berufen gehen und praxisnahe Erfahrungen machen. Jungen bekamen die Chance, einen Tag als Erzieher zu erleben. In diesem Jahr waren die städtische Kindertagesstätte „Im Eulenhorst“ in Mettenich, die Kindertagesstätte „Rappelkiste“ in Güls und die Kindertagesstätte „Pusteblume“ in Neuendorf dabei. 

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Wildschweine auf dem Hauptfriedhof: Stadt bittet um Mithilfe

Foto: Stadt Koblenz/Verena Groß 
In der Dämmerung und nachts sind sie derzeit auf dem Hauptfriedhof unterwegs: Wildschweine richten aktuell vor allem am westlichen Ende des Geländes Schäden an. Insbesondere auf Feld 15 in Richtung Hang sowie auf dem Alliiertenfriedhof haben die Tiere den Boden auf der Suche nach Nahrung massiv aufgewühlt.

Vermutlich gelangen die Wildschweine durch das Tor am Hammpfad auf das eigentlich umzäunte Areal. Der städtische Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen sucht nach Schwachstellen oder Löchern im Zaun, um sie zu schließen.

Zudem werden die Friedhofsbesucher dringend gebeten, sämtliche Tore nach dem Betreten oder Verlassen des Friedhofs stets geschlossen zu halten. Entsprechende Hinweisschilder wurden bereits an den betroffenen Eingängen aufgehängt.

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Peter-Altmeier-Ufer: Änderungen der Maßnahmen

Foto: Stadt Koblenz/ Mandy Steffens 
Ab Dienstag, 28. April, werden für voraussichtlich drei Wochen bauliche Anpassungen am Peter-Altmeier-Ufer vorgenommen, die im Zuge des dort stattfindenden Verkehrsversuches zu einer Optimierung führen sollen. Es ist mit temporären Verkehrseinschränkungen zu rechnen. Bereits im vergangenen Jahr wurde der Verkehrsversuch mit baulichen Veränderungen gestartet. Derweil liegen erste Ergebnisse vor, die für eine Optimierung sprechen: 

Es wurden Verkehrszählungen als auch Verkehrsbeobachtungen durchgeführt. Die Zählungen ergaben einen leichten Rückgang des Kfz-Verkehrs. Gleichzeitig konnte eine deutliche Abnahme des Radverkehrs auf dem Gehweg festgestellt werden. Darüber hinaus zeigte sich, dass die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h immer noch nicht durchgängig eingehalten wird. Dies ist möglicherweise auf starke Beschleunigungsvorgänge nach dem Passieren der Einengungen zurückzuführen sowie auf die Unwirksamkeit der Einengungen, wenn kein Gegenverkehr stattfindet.

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Wechsel im Vorsitz des Regionalen Kuratoriums

Wechsel im Vorsitz des Regionalen Kuratoriums der Universität Koblenz und der Hochschule Koblenz

Foto: Dr. Aline Sohny-Knops
In seiner Sitzung vom 23. April 2026 hat das Regionale Kuratorium der Universität Koblenz und der Hochschule Koblenz seinen bisherigen Vorsitzenden Matthias Nester verabschiedet und zugleich Thomas Brahm zu dessen Nachfolger gewählt.

Das Regionale Kuratorium der Universität Koblenz und der Hochschule Koblenz besteht seit dem 1. Januar 2023. Es ist auf Grundlage einer Neuregelung des rheinland-pfälzischen Hochschulgesetzes entstanden und einmalig in Rheinland-Pfalz. Dem Gremium gehören 18 Mitglieder an, von denen vier vom Landtag gewählt sowie vier vom fachlich zuständigen Ministerium und zehn von Universität und Hochschule gemeinsam vorgeschlagen wurden. Die Berufung erfolgt durch den/die Ministerpräsident*in jeweils für die Dauer von fünf Jahren. Die laufende Amtszeit endet am 31. Dezember 2027. Das Regionale Kuratorium begleitet die Entwicklung beider Hochschulen, stärkt ihre Verbindung zur Region und unterstützt sie dabei, ihre Interessen in der Öffentlichkeit zu vertreten.


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