Lebendiges-Neuwied

Artikel zum Thema: Stadt Neuwied



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Roter Panda fliegt nach Schottland

 „Flynn“ bekommt ein neues Zuhause 

Neuwied, 25. August - Der Zoo Neuwied beteiligt sich aktiv an der Zucht und am Schutz bedrohter Tierarten. Eine davon ist der Rote Panda, auch Kleiner Panda oder Katzenbär genannt. Da sein Bestand im natürlichen Lebensraum stark zurückgegangen ist, gilt der Rote Panda laut Weltnaturschutzunion IUCN als stark gefährdet und Maßnahmen zum Erhalt dieser Tierart sind besonders wichtig. Eine der größten Gefahren für den Roten Panda ist der Verlust seines natürlichen Lebensraumes. Durch den Bau von Straßen, die Abholzung von Wäldern und den steigenden Bedarf an Feuerholz werden seine Lebensräume zerstört oder zunehmend zerschnitten. Auch Wilderei stellt in einigen Regionen weiterhin ein Problem dar. In Teilen Indiens beispielsweise trägt außerdem das zunehmende Tourismusaufkommen zur Veränderung des Lebensraumes bei.

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Neuwied baut Ferienangebote für Familien aus

Stadt und freie Träger entwickeln Betreuung für Grundschulkinder weiter – Elternbefragung startet
(Foto: Linda Otten)
Wenn die Schule in die Ferien geht, beginnt für viele berufstätige Eltern die Organisation: Wer betreut die Kinder, während die Arbeit weiterläuft? Die Stadt Neuwied möchte Familien dabei künftig noch besser unterstützen und verlässliche Ferienangebote schaffen, die zu ihrem Alltag passen. Nachdem Neuwied bereits die Ganztagsangebote an seinen Grundschulen weiter ausbaut, nimmt die Stadt nun verstärkt die schulfreien Wochen in den Blick. Wie viel Betreuung Familien tatsächlich brauchen und was ihnen dabei wichtig ist, können Eltern von Grundschulkindern ab sofort in einer Online-Befragung mitteilen.

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Neuwieds private Gärten zeigen ihre ganze Vielfalt

Stadt richtete erstmals Naturgartenwettbewerb aus

Foto: Melanie Lange
Natursteinmauern, kleine Teiche, heimische Stauden, begrünte Dächer und alter Baumbestand: Beim ersten Naturgartenwettbewerb der Stadt Neuwied gab es einiges zu entdecken. Knapp 30 Neuwiederinnen und Neuwieder reichten ihre Gärten ein und zeigten damit, wie vielfältig sich auch auf privaten Flächen Lebensräume für Tiere und Pflanzen schaffen lassen. Die vier ausgezeichneten Gartenbesitzerinnen nahmen ihre Preise jetzt im Biergarten am Deich entgegen.

„Private Gärten können viel für Artenvielfalt und ein lebenswertes Stadtklima leisten. Mit dem Wettbewerb wollten wir aber auch zeigen, wie viel Engagement dafür längst in Neuwied vorhanden ist“, erklärt Julia Frimmersdorf als städtische Klimaschutzmanagerin. Bewertet wurden etwa die Naturnähe und Vielfalt der Gestaltung sowie der Wert der Gärten als Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Die Fülle und Qualität der Vorschläge machten der Jury die Wahl nicht leicht.

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Hausärztliche und diabetologische Versorgung in Neuwied gestärkt

OB Einig besucht Valea-Gesundheitszentrum am Ringmarkt – Standort ausgebaut und medizinisches Angebot erweitert
Die hausärztliche Versorgung langfristig zu sichern, gehört zu den großen Herausforderungen vieler Regionen. Umso erfreulicher ist die Entwicklung am Neuwieder Ringmarkt: Die Valea Gesundheit GmbH hat ihren dortigen Standort deutlich ausgebaut, das medizinische Angebot erweitert und die bisherige Praxis „Im Hessel“ in den Standort Ringmarkt 9 integriert. Oberbürgermeister Jan Einig informierte sich jetzt bei einem Unternehmensbesuch über die Entwicklung des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ).

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Neuwieder Lesesommer stellt neue Rekordzahlen auf

399 Kinder leihen in der Stadtbibliothek 3.544 Bücher aus

Foto: Teofil Abu-Mansur
Wenn es um das Thema Lesen geht, dann ist oft von alarmierenden Negativtrends in allen Bevölkerungsteilen und insbesondere bei jungen Menschen die Rede. Gegen diesen Trend konnte Neuwied beim Lesesommer RLP bereits zum wiederholten Male bemerkenswerte neue Rekordwerte verzeichnen. Ganze 399 Kinder- und Jugendliche nahmen das Angebot der Stadtbibliothek Neuwied wahr und liehen insgesamt stolze 3.544 Bücher aus. Damit wurde der bisherige Spitzenwert aus dem Vorjahr erneut um fast 200 Bücher überboten. Folgerichtig beendeten Stadtbibliothek und Kinder- und Jugendbüro (KiJub) den Aktionszeitraum mit einem großen Abschlussfest in würdigem Rahmen.

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Stiftung der GSG Neuwied spendet 2000 Euro ans Rhein-Wied Hospiz

Foto: Michael Stoll/GSG
Mit einer Spende in Höhe von 2000 Euro unterstützt die Stiftung der GSG Neuwied das Rhein-Wied Hospiz. Mit der Spende, die GSG-Geschäftsführer David Meurer an Hospizleiterin Manuela Götz überreichte, konnten zwei motivierende Workshops für das gesamte Hospizteam finanziert werden. Schwerpunkt der Workshops war es, vertiefende Einblicke in das Pflegemodell für stationäre Hospize nach Miriam Püschel zu erhalten, sowie die damit in Zusammenhang stehende Bedeutung einer hospizlichen Haltung in der täglichen Arbeit zu fördern. Die stationäre Einrichtung in der Aubachstraße nimmt Menschen mit nicht heilbaren und fortschreitenden Erkrankungen in zwölf Gästezimmern auf. 37 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (23 Vollkräfte) sowie qualifizierte Ehrenamtliche umsorgen die Schwerstkranken und Sterbenden. Das Hospiz ist stets auf Spenden angewiesen, da es mit solchen finanziellen Zuwendungen 5 Prozent aller Kosten decken muss. 

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Irlicher Kunstrasenplatz 2027 auf Priorität Nr. 1

Kreisausschuss mit klaren Präferenzen für die Sportstättenförderung durch das Land im kommenden Jahr
Kreis Neuwied. Beim Anpfiff für den 1. Schultag nach den Sommerferien wollte auch der Kreisausschuss wieder am Ball sein. Unter anderem befassten sich die Mitglieder des Gremiums auf ihrer aktuellen August-Sitzung mit der Prioritätenliste für die Sportstättenförderung des Landes Rheinland-Pfalz für das Programmjahr 2027. Die Entscheidung fiel einstimmig, das verheißt wiederum den passenden Kick für eine sinnvolle Weiterentwicklung auch beim Sport im Landkreis Neuwied.

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Neue Waldkita in Segendorf startet im Herbst

20 Plätze für Kinder von drei bis sechs Jahren – Anmeldungen ab sofort möglich
Fotos: Ulf Steffenfauseweh
Viel frische Luft, jede Menge Platz zum Entdecken und die Natur als täglicher Begleiter: Im Herbst eröffnet die Stadt Neuwied ihre neue Waldkita in Segendorf. In der naturnahen Einrichtung in der Monreposstraße 98 stehen künftig 20 Plätze für Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren zur Verfügung. Anmeldungen sind ab sofort möglich. „Wir schaffen zusätzliche Betreuungsplätze, aber vor allem auch ein besonderes pädagogisches Angebot“, freut sich Bürgermeister Peter Jung. 

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Nur 165 Kilometer fehlen beim Stadtradeln zur 100.000

466 Aktiven radelten für die Stadt Neuwied

(Foto: Melanie Lange)
Bei hochsommerlichen Temperaturen fand das diesjährige Stadtradeln seinen Abschluss bei der Siegerehrung im Biergarten am Deich. Zwischen Deichmauer und Rhein kamen die Gewinnerinnen und Gewinner bei einem kühlen Getränk zur Verleihung der Urkunden und Sachpreise zusammen. Grund zu feiern war neben den herausragenden Einzelleistungen die riesige Beteiligung: 466 aktive Radelnde machten in diesem Jahr mit.

Vom 7. bis 27. Juni beteiligten sich insgesamt 38 Teams an der Aktion des Klima-Bündnis. Gemeinsam legten sie 99.835 Kilometer zurück. Nach Berechnung des Stadtradelns wurden dadurch im Aktionszeitraum rund 16 Tonnen CO₂ vermieden. Wie sehr sich die Aktion inzwischen in Neuwied etabliert hat, zeigt auch der Blick zurück: Bei der ersten Teilnahme 2021 waren 257 aktive Radelnde dabei, in diesem Jahr waren es fast doppelt so viele.

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Was tun, wenn Fürsorge fehlt?

200 Fachkräfte trafen sich in Neuwied zur „Netzwerkkonferenz Kinderschutz“

Foto: Melanie Lange
Rund 79.800 Kinder und Jugendliche wurden 2025 von deutschen Jugendämtern als gefährdet eingestuft – so viele wie nie zuvor. Mit 58 Prozent der festgestellten Kindeswohlgefährdungen war Vernachlässigung die häufigste Gefährdungsform. Hinter diesen trockenen Zahlen stehen reale Kinder, deren Bedürfnisse nach Versorgung, Schutz oder Zuwendung über längere Zeit nicht ausreichend erfüllt werden. Wie Fachkräfte solche Situationen erkennen und betroffenen Kindern helfen können, stand deshalb im Mittelpunkt der Netzwerkkonferenz „Wenn Fürsorge fehlt – die unterschätzten Folgen von Vernachlässigung“ in Neuwied. Rund 200 Fachpersonen kamen dazu im voll besetzten Amalie-Raiffeisen-Saal der Volkshochschule zusammen.

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Erfolgreiche Umweltschutzaktion am Neuwieder Rheinufer

Foto: Katharina Tascioglu
Wie an den bereits vorangegangenen Samstagen hat die Gruppe Cleanup Neuwied – Deichstadt Greenup zu einer Müll- und vor allem Schrottsammlung am Rhein am Neuwieder Deich aufgerufen.
Am vergangenen Samstag fand am Neuwieder Rheinufer eine ganz besondere Umweltschutzaktion statt. Bei Niedrigwasser machten sich engagierte Magnetangler auf die Suche nach Müll und Schrott im Rhein und entlang des Deiches. Der Einsatz erstreckte sich von und hinter der Deichtreppe bis zum Pegelturm.

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Quartiersmanagement wird neu aufgestellt

Stadt will erfolgreiche Arbeit fortführen, Gebiete erweitern und neues Quartier „Mitte“ schaffen
 Fotografin: Stadt Neuwied / Alexandra Heinz
Die Stadt Neuwied will ihr Quartiersmanagement ab 2027 langfristig neu aufstellen und deutlich ausweiten. Die bestehenden Einrichtungen in der südöstlichen Innenstadt und im Raiffeisenring sollen fortgeführt, ihre Gebiete aber vergrößert und künftig beide in kommunaler Trägerschaft betrieben werden. Gleichzeitig soll mit „Mitte“ ein drittes Quartiersmanagement für den bislang nicht abgedeckten Bereich zwischen den beiden bestehenden Quartieren entstehen. Über die Neuausrichtung entscheidet abschließend der Stadtrat.
„Quartiersmanagement bedeutet für mich vor allem, nah bei den Menschen zu sein“, sagt Bürgermeister Peter Jung. „Wir haben erlebt, was entstehen kann, wenn es vor Ort feste Ansprechpartner gibt, Menschen miteinander ins Gespräch kommen und gute Ideen aus den Quartieren unterstützt werden. Diese erfolgreiche Arbeit wollen wir sichern und gleichzeitig auf weitere Bereiche unserer Stadt übertragen.“

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Examensfeier an der Pflegeschule am Heinrich-Haus

Sechs frisch ausgebildete Pflegefachkräfte feierten vergangenen Mittwoch in der Pflegeschule am Heinrich-Haus ihren erfolgreichen Ausbildungsabschluss.
Foto: Katrin Zieger
Livia Tripodi, Anamika Aijith Kumar Priya Kumani, Dona Biju, Lija Laisa John, Kasinath Muraleedharan Pillai und Hiba Sharafudheen Panthalingal haben es endlich geschafft: Sie haben ihre Ausbildung an der Pflegeschule am Heinrich-Haus erfolgreich bestanden und sind nun examinierte Pflegefachkräfte. Im Rahmen einer Abschlussfeier in der Pflegeschule erhielten Sie kürzlich von der Prüfungsvorsitzenden Anke Hahn, Pflegeschulleiterin Janina Rittenbruch und ihrem Team ihre Zeugnisse sowie zahlreiche Glückwünsche. Praxisanleiter:innen, Kolleg:innen, Freunde und Familienmitglieder waren gekommen, um gemeinsam mit ihnen zu feiern. 

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Amnesty International Neuwied: Verschwindenlassen

Bild: Manfred Kerber
Gegen das Verschwindenlassen von Menschen, insbesondere in El Salvador und Nicaragua, richtete sich ein Infostand, den die Neuwieder Gruppe von Amnesty International  aufgebaut hatte. Die AI Aktivisten prangerten vor allen Dingen diese Menschenrechtsverletzung in Diktaturen an, und sendete eine Petition an die Regierungsstelle von El Salvator, zu deren Unterschrift aufgerufen wurde und viele Passanten diese Form des Protestes mit ihrer Unterschrift unterstützten.
Ausserdem wurden Briefe an einen Minister von Nicaragua verschickt, mit denen wir uns für Verschwundene einsetzten.  Inge Rockenfeller und Manfred Kirsch wiesen auf die besondere Grausamkeit hin, die durch das Verschwindenlassen vieler Oppositioneller zustande kam.

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Musik für die Seele

Duo Silencio begeisterte beim Benefizkonzert in der Niederbieberer Kirche
Fotos Erhard Jung
Betont sanft mit spirituellen Klängen, dann wieder dynamisch mit kraftvollen Rhythmen. Einfühlsame Musik für die Seele, die meditative Ruhe vermittelte, aber auch pure Lebensfreude ausstrahlte: Dies erlebten rund 70 Besucherinnen und Besucher bei einer außergewöhnlichen Klangreise mit dem Duo Silencio in der Evangelischen Kirche in Neuwied-Niederbieber. 
Klaus Mäurer (Gitarre) und Jutta Allmann (Handpan) gestalteten in der rund 800 Jahre alten Kirche einen Abend, der noch eine Weile nachklingen dürfte.

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Ortsdurchfahrt Rodenbach während Kirmes gesperrt

Vollsperrung beginnt am 28. August um 8 Uhr und endet spätestens am 1. September um 18 Uhr

Rund um die Rodenbacher Kirmes kommt es Ende August zu Verkehrseinschränkungen in der Ortsmitte. Die Ortsdurchfahrt in der Rodenbacher Ortsmitte ist von Freitag, 28. August, 8 Uhr, bis spätestens Dienstag, 1. September, 18 Uhr, vollständig gesperrt. Aufgrund der aktuellen Verkehrssituation durch die Baumaßnahme an der Unterführung B42/Am Schloss beschränkt sich die Sperrung auf diesen möglichst kurzen Zeitraum.

Bereits am Mittwoch, 26. August, beginnen die Vorbereitungen für die Kirmes. Unter anderem steht ab diesem Tag ein Toilettenwagen auf der Straße „Am Rast“ in Richtung Feldkirchen. Dadurch kommt es am Mittwoch und Donnerstag bereits zu Einschränkungen. Der Durchgangsverkehr durch die Ortsmitte bleibt an beiden Tagen jedoch grundsätzlich möglich. Die Vollsperrung beginnt erst am Freitagmorgen um 8 Uhr.

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Kinderfreundliche Kommune: Neuwied zieht erfolgreiche Bilanz

Abschluss der ersten Siegelphase: Zwölf von 14 Maßnahmen umgesetzt – Kinder und Jugendliche stärker beteiligt, Zusammenarbeit in der Verwaltung ausgebaut
Foto: Nico Burkhardt 
Drei Jahre nach der Verleihung des Siegels „Kinderfreundliche Kommune“ zieht die Stadt Neuwied eine deutlich positive Bilanz: Zwölf der 14 Maßnahmen des Aktionsplans wurden umgesetzt, eine weitere teilweise und eine in Ansätzen. Mindestens genauso wichtig: Aus vielen einzelnen Maßnahmen sind dauerhafte Strukturen, neue Formen der Beteiligung und eine engere Zusammenarbeit innerhalb der Verwaltung entstanden. Kinder und Jugendliche werden stärker in Entscheidungen einbezogen
„Wir haben 2023 nicht einfach ein Siegel bekommen und anschließend 14 Aufgaben abgearbeitet“, betont Oberbürgermeister Jan Einig. „Wir haben in diesen drei Jahren Strukturen verändert und die Perspektive von Kindern und Jugendlichen stärker in unserer Stadt verankert. Heute fragen wir bei vielen Entscheidungen selbstverständlicher als früher: Was bedeutet das eigentlich für Kinder und Jugendliche? Genau darin liegt für mich der größte Erfolg der ersten Siegelphase.“

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Mach mehr aus deinem Müll.

Kronkorken sammeln - gemeinsam Gutes tun. Heimbach-Weis / Neuwied
Fotos: Volker Schölzel
Seit ca. 6 Jahren sammelt die Gruppe Cleanup Neuwied – Deichstadt Greenup Kronkorken und unterstützt mit den gesammelten Kronkorken bisher die bundesweite Aktion *Patientenhilfe Darmkrebs*. 
Wir gehen neue Wege. Die Bürgergemeinschaft Pro Heimbach-Weis e. V. und Cleanup Neuwied – Deichstadt Greenup starten eine Kronkorken-Sammelaktion für den guten Zweck in Neuwied. Die gesammelten Kronkorken werden regional verwertet. Der Erlös kommt der Tafel Neuwied, dem Tierschutz Neuwied e. V. / Tierheim Neuwied und dem Neuwieder Hospiz e. V. zugute.

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Zuwachs bei den Springtamarinen

Jungtier sorgt für Bewegung im Gehege

Fotos: LENA WEESER
Neuwied, 20. August 2026 - Im Zoo Neuwied haben die Springtamarine Nachwuchs bekommen. Das neue Jungtier, das am 14. Juni geboren wurde, kann man im rechten Außengehege der Prinz Maximilian zu Wied Halle festgeklammert an einem der älteren Springtamarine finden. „Die weiblichen Springtamarine tragen den Nachwuchs nur für eine kurze Zeit, danach gehen sie auf den Rücken zum Vater um die Mutter zu entlasten, werden aber zum Säugen immer wieder zur Mutter zurückgebracht. Das Jungtier bleibt dann noch recht lange beim Vater, bis auch die älteren Geschwister mithelfen. Am Anfang müssen sie sich noch daran gewöhnen, dass denen was auf dem Rücken hängt, aber so lernen sie, wie man sich um den Nachwuchs kümmert. Dazu kommt, dass die Weibchen direkt wieder von den Männchen neu gedeckt werden, dass kann auch schon vorkommen, wenn die Mutter das Jungtier noch auf dem Rücken trägt “, so Tierpflegerin Lena Weeser.

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Unwetter in Neuwied: Servicebetriebe werden tagelang aufräumen

Gefahr durch beschädigte Bäume – Kontrollen auf Straßen, Spielplätzen und Friedhöfen – Stromausfälle umgehend behoben

20.08.26.  Fotos: c-sbn-Riehl
Neuwied. Das Unwetter am Abend des 19. August hat in Neuwied Dächer abgedeckt und Bäume, sogar Strommasten, umgelegt. Mehrere Wohngebäude hatten vorübergehend keinen Strom. Die Stadtwerke Neuwied (SWN) stellten noch in der Nacht die Versorgung wieder her. 
Die Aufräumarbeiten werden einige Zeit dauern. In der Nacht und am Donnerstagmorgen waren neben der Feuerwehr und dem THW auch die Servicebetriebe Neuwied (SBN) im Einsatz, um akute Gefahren zu beseitigen. Angefangen bei den wichtigsten Verkehrsachsen befreien sie die Straßen von umgestürzten Bäumen.  In den nächsten Tagen werden alle von den SBN betreuten Grünflächen in Neuwied kontrolliert. Spielplätze, Friedhöfe, Sportanlagen und Parks könnten teilweise gesperrt werden, bis die Aufräumarbeiten dort erledigt sind. 


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