Lebendiges-Neuwied

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Neue Kräfte für das Neuwieder Standesamt

Bürgermeister Jung bestellt Ricarda Hnidyk, Mila Kluge und Linda Bonn zu Standesbeamtinnen

Foto: Tina Kaske
Für Standesbeamte sind große Lebensereignisse fester Bestandteil ihres Arbeitsalltags. Sie begleiten Paare am schönsten Tag ihres Lebens, beurkunden Geburten, aber auch Todesfälle und weitere Änderungen des Personenstandes. Weil sich die Tätigkeiten von Standesbeamten und die dahinterliegenden rechtlichen Grundlagen ihrer Arbeit mitunter stark von den übrigen Aufgaben in der kommunalen Verwaltung unterscheiden, müssen diejenigen, die sie ausführen wollen, eine gesonderte Ausbildung absolvieren. Die haben Ricarda Hnidyk, Mila Kluge und Linda Bonn mit Erfolg gemeistert. Sie alle haben den Grundlehrgang für Standesbeamte an der Akademie für Personenstandswesen absolviert und wurden jetzt von Bürgermeister Peter Jung im Trauzimmer im „Historischen Rathaus“ zu Standesbeamtinnen bestellt.

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Eine Patenschaft zu Weihnachten -

Lieblingstier unterstützen und Freude schenken
Foto: Sami Fayed
Neuwied 15.Oktober 2026 - Wer ein Tier im Zoo Neuwied ganz besonders ins Herz geschlossen hat, kann mit einer Patenschaft mehr tun, als es nur bei einem Zoobesuch zu bewundern. Mit einer Tierpatenschaft wird der Zoo ein Jahr lang bei der Haltung, Pflege und Versorgung des Patentiers unterstützt.
Ob Löwe, Pinguin, Affe oder Reptil: Für fast alle Tierarten im Zoo Neuwied können Patenschaften übernommen werden. Eine Teilpatenschaft ist bereits ab 50 Euro möglich, die Kosten für eine Vollpatenschaft richten sich nach der jeweiligen Tierart. Die aktuelle Liste mit allen Preisen ist auf der Website des Zoo Neuwied zu finden.
Mit einer Tierpatenschaft übernimmt der Pate für die Dauer von einem Jahr einen Teil der Kosten für die Unterbringung, Pflege und Fütterung eines bestimmten Tieres im Zoo Neuwied. Als Dank für die Unterstützung erhalten die Paten – beziehungsweise die Beschenkten bei einer verschenkten Patenschaft – eine persönliche Urkunde über die Patenschaft. Zusätzlich sind alle Paten zweimal jährlich zu einem exklusiven Patenabend mit besonderen Aktionen und spannenden Einblicken eingeladen.

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Germaniaplatz nimmt weiter Gestalt an

Pumptrack bereits fertig – Außenanlagen sollen noch in diesem Jahr folgen

Foto: Nico Burkhardt
Die Kurven sind asphaltiert, die Strecke ist fertig: Auf dem Germaniaplatz am Sandkauler Weg lässt sich bereits erkennen, wie der künftige Mehrgenerationensportpark aussehen wird. Auch auf den Fußballfeldern kommen die Bauarbeiten voran, als Nächstes steht die Skateanlage auf dem Programm. Nach aktuellem Zeitplan will die Stadt Neuwied die Außenanlagen noch in diesem Jahr fertigstellen, sofern das Wetter mitspielt. Die Sanierung des bestehenden Umkleidegebäudes soll 2027 abgeschlossen sein.

Auf dem rund 1.400 Quadratmeter großen Pumptrack können sich künftig Rad- und Rollsportbegeisterte ausprobieren. Direkt daneben entsteht eine etwa 340 Quadratmeter große Skateanlage. Damit schafft die Stadt neue Angebote für Sportarten, die auf dem Germaniaplatz bislang keine eigenen Flächen hatten.

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Neuwieder haben klare Vorstellungen von der Zukunft ihrer Stadt

NeuWie: Werkstätten in allen Stadtteilen durchgeführt – Begegnungsorte, Mobilität und mehr Grün stehen auf der Wunschliste
Fotos: Alessa Strubel
Mehr Orte für Begegnungen, gute Mobilitätsangebote auch ohne Auto und mehr Grün im öffentlichen Raum: Diese drei Wünsche haben die Teilnehmer der 14 Stadtteilwerkstätten im Stadtentwicklungsprojekt „NeuWie“ besonders häufig genannt. Die Ergebnisse fließen in die neue Stadtentwicklungsstrategie ein. Sie soll voraussichtlich Mitte 2027 vorliegen und Ziele und Schwerpunkte für Neuwieds künftige Entwicklung festlegen.
Viele Teilnehmer wünschten sich mehr Möglichkeiten, sich unkompliziert zu treffen und gemeinsam etwas zu unternehmen. Das können Bürgerhäuser und lebendige Ortsmitten ebenso sein wie Treffpunkte für Jugendliche oder öffentliche Plätze, an denen man sich aufhalten kann, ohne etwas kaufen zu müssen. Entscheidend ist, dass diese Orte für alle offenstehen und Gemeinschaft ermöglichen.

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Wie aus drei Neuwieder Grundschulen Familiengrundschulzentren werden

Entwicklungswerkstatt stärkt die multiprofessionelle Zusammenarbeit am Standort Schule

Foto: Felix Banaski
Was haben die drei Neuwieder Grundschulen Marienschule, Sonnenlandschule und Geschwister-Scholl-Schule gemeinsam? Sie alle befinden sich aktuell in einem Transformationsprozess hin zu Familiengrundschulzentren. Hinter diesem Namen steckt ein einfaches und einleuchtendes Konzept: Schule will die Familien mitdenken und gemeinsam mit ihnen bedarfsgerechte Angebote entwickeln. Die drei Schulen sollen auch außerhalb der Unterrichtszeiten zu Knotenpunkten im Sozialraum werden und sowohl Schülerinnen und Schülern als auch deren Familien Bildungs-, soziokulturelle- und Beratungsangebote anbieten – und damit einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, dass alle Kinder faire Bildungs- und Teilhabechancen erhalten. In partnerschaftlicher Zusammenarbeit soll erreicht werden, dass Familien besser und umfangreicher unterstützt werden und somit gelingende Schulbiografien gestärkt werden. Um diesen Prozess zu steuern und alle vorhandenen Ressourcen zu bündeln, haben sich kürzlich rund 25 Fachkräfte aus den Schulen, der städtischen Jugendhilfe, dem Sozialbereich und der Verwaltung im Neuwieder Jugendzentrum Big House zu einer kommunalen Entwicklungswerkstatt getroffen.

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Kinder erleben Natur, Kunst und ihre innere Stärke

Reinhold und Liesel Jung-Stiftung begeistert erneut mit Programm Werte-Berührung

Zehn Kinder aus Sozial- und Behinderteneinrichtungen sowie unmittelbar aus Familien konnten im August und September an dem bekannten Programm „Werte-Berührung“ der Reinhold und Liesel Jung-Stiftung teilnehmen. Ob am Waldtag mit seiner Möglichkeit des Einsfühlens mit der Natur, am Farbentag mit dem Erleben des eigenen schöpferisch-kreativen Wesens oder am Resilienztag mit dem Zugewinn an eigener Stärke in besonders belastenden Situationen – die sieben- bis zwölfjährigen Mädchen und Jungen waren mit Konzentration und Engagement dabei. Das Betreuer-Team der Stiftung war von den Kindern genauso begeistert wie die Kinder von den drei Tagen der „Werte-Berührung“. 

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Verstärkung für Neuwieds Senioren-Sicherheitsberater

Helga Mies und Claudia Brog ergänzen das Team – Sprechstunde beginnt ab November bereits um 14 Uhr

(Foto: Melanie Lange)
Die Neuwieder Senioren-Sicherheitsberater sind künftig zu dritt im Einsatz: Mit Helga Mies und Claudia Brog bekommt Werner Hammes gleich doppelte Verstärkung. Die beiden neuen Ehrenamtlerinnen haben ihre dreitägige Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und stehen nun motiviert bereit, ältere Neuwiederinnen und Neuwieder in Fragen der alltäglichen Sicherheit zu unterstützen.

Werner Hammes hatte das Ehrenamt Ende vergangenen Jahres übernommen, nachdem seine drei langjährigen Vorgänger in den verdienten Ruhestand gegangen waren. Bislang war er allein für die Präventionsarbeit zuständig. Nun verteilt sich diese Aufgabe wieder auf mehrere Schultern. Kürzlich nahmen die beiden ihre Ernennungsurkunden aus den Händen von Oberbürgermeister Jan Einig entgegen. Mies und Brog haben aus ihrer Ausbildung bereits zahlreiche Ideen mitgebracht, wie sie das erworbene Wissen an Bürgerinnen und Bürger weitergeben möchten.

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47 Karateprüfungen – vom Schulkind bis zum Rentner

Karate beim TV Heddesdorf wächst weiter – Schnuppertraining in jedem Alter möglich

Von Rainer Claaßen (Text und Fotos)

Seit ihrer Gründung im Jahr 2022 wächst die Karateabteilung des TV Heddesdorf stetig. Wie groß das Interesse inzwischen ist, zeigte sich jetzt bei den Gurtprüfungen in der vereinseigenen Halle: 47 Prüfungen standen an – so viele wie noch nie zuvor im Verein.

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Bei der Interimskita in Oberbieber geht’s voran

Halteverbotszone auf Teilabschnitt der Friedrich-Rech-Straße

Es geht voran mit dem Projekt Interimskita in Oberbieber: Nachdem im September der symbolische Spatenstich erfolgte, werden in der Woche ab dem 19. Oktober der Kran und die Fundamente für das Bauvorhaben an der Friedrich-Rech-Straße 153 geliefert und aufgebaut. Die Anlieferung und Installation der Container-Module für die eigentlichen Kita-Räume erfolgt voraussichtlich vom 28. bis zum 30. Oktober. Um in dieser Zeit genügend Raum für die Baustellenfahrzeuge zu schaffen, wird in den betreffenden Kalenderwochen 43 und 44 eine Halteverbotszone im Bereich Friedrich-Rech-Straße 146 bis 156 eingerichtet. Während der Arbeiten kann es zudem zu Lärmentwicklungen und zwischenzeitlichen Verkehrseinschränkungen kommen. Nach dem Abschluss der Anlieferung der verschiedenen Komponenten wird die Straße wieder wie gewohnt nutzbar sein. Die Halteverbotszone wird dann aufgehoben.

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Stille Feiertage im November: Neuwieder Ordnungsamt bittet um Rücksicht

Vor den feierlichen Weihnachtstagen steht im November für viele Menschen eine Zeit der Stille und des gedankenvollen Innehaltens an. Insbesondere gilt das für die „stillen“ Feiertage: Allerheiligen am Sonntag, 1. November, den Volkstrauertag am Sonntag, 15. November, den Buß- und Bettag am Mittwoch, 18. November, und den Totensonntag, 22. November. Das Ordnungsamt der Stadt Neuwied bittet alle Bürgerinnen und Bürger darum, an diesen Tagen die Feiertagsruhe zu respektieren und so Rücksicht auf diejenigen Menschen zu nehmen, die an diesen Tagen Ruhe und Besinnung suchen.

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Abpaddeln

Bild von Martina Kircher
Mit dem traditionellen Abpaddeln auf dem Rhein, dass bei durchwachsenem Wetter am zweiten Oktobersonntag stattfand, beendeten die Kanuten des Neuwieder Wassersportvereins (NWV) die diesjährige Saison. Die Kanutour in Einer- und Zweierkajaks sowie einem 10-er Canadier führte von Lahnstein zum heimischen Bootshaus nach Neuwied. Dort angekommen gab es für die Kanuten eine leckere „Reispfanne“, die von der Küchenchefin, Ruth Straub, im Beisein von Beate Manz und Andrea Bichler-Strohe angefertigt wurde. Am Nachmittag ließen die Kanuten die abgelaufene Saison, bei Kaffee und Kuchen, nochmals Revue passieren gelassen, bevor am frühen Abend die Veranstaltung beendet wurde. Ein großes Dankeschön galt der Jugendleiterin, Theresa Faßbender, für die Organisation zuständig war.

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Amnesty-Stand am Welttag gegen die Todesstrafe

Foto: Barbara Schütt-Kerber
Am 10. Oktober, dem Welttag gegen die Todesstrafe, informierte die Amnesty-Gruppe Neuwied an einem Stand in der Innenstadt über die Todesstrafe und ihre weltweite Entwicklung. Jährlich werden Tausende Menschen staatlich hingerichtet – etwa durch Erhängen, Erschießen, Enthaupten oder Vergiften. Besonders betroffen sind finanziell benachteiligte Menschen und Angehörige marginalisierter Gruppen. Seit 1996 hat eine wachsende Zahl von Staaten die Todesstrafe gesetzlich oder in der Praxis abgeschafft. Dennoch erfordern Tausende Todesurteile und Hinrichtungen jährlich weiterhin entschlossenes Handeln. Lichtblicken wie der Abschaffung im Libanon und in Kalifornien sowie weniger Hinrichtungen in Südostasien steht ein erneut starker Anstieg im Iran gegenüber.

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Funzelfahrt

Bildrechte NWV Neuwied.
Der Frankfurter Kanu-Verein richtete am Samstag, 03. Oktober die 43. Frankfurter Funzelfahrt, eine Traditionsfahrt bei Nacht, auf dem Main aus. Unter den knapp 800 Teilnehmern waren auch elf Kanuten*innen des Neuwieder Wassersportvereins (NWV), die sich dieses tolle Ereignis nicht entgehen lassen wollten. Gegen 16.30 Uhr starteten die Sportler mit ihren toll geschmückten und beleuchteten Booten in Richtung Offenbacher Schleuse bis zum „Ruderdorf“ Oberrad. Bei einsetzender Dunkelheit ging es von dort aus wieder sieben Kilometer, entlang der Skyline und dem Museumsufer (Frankfurter Nizza) zurück zum Ausgangspunkt, dem Bootsplatz des Frankfurter Kanu-Vereins.

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Straßenarbeiten im Raiffeisenring und an vier weiteren Stellen

Vollsperrung für eine Woche angekündigt – Einbahnregelung entfällt
Neuwied. Ab Mittwoch, 14. Oktober, sind mehrere Straßen auf kurzen Abschnitten gesperrt. Die Servicebetriebe Neuwied (SBN) haben die Sanierung der Straßenoberfläche beauftragt. Die Arbeiten sollen binnen einer Woche abgeschlossen sein – sofern das Wetter mitspielt. 
Gesperrt werden der Raiffeisenring zwischen Rosengarten und Lindenweg, die Ringstraße vom Hofgründchen bis zur Beringstraße, die Augustastraße zwischen Heddesdorfer Straße und der Gabelung auf Höhe Hausnummer acht sowie die Straße Auf dem Bäder in Irlich. Sollten die Arbeiten schneller vorankommen, wird das beauftragte Unternehmen außerdem den Parkplatz unter der Rheinbrücke im Bereich Sandkauler Weg bis Engerser Straße sperren, abfräsen und sanieren.  
Alle Verkehrsteilnehmer sollten dringend auf die geänderte Beschilderung achten. Die Verkehrsführung wird angepasst; Im Raiffeisenring wird die Einbahnregelung aufgehoben, sodass mit Gegenverkehr zu rechnen ist. 

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Waldkita Segendorf ist in Betrieb

In der neuen städtischen Einrichtung sind noch Plätze für Kinder zwischen drei und sechs Jahren frei
Foto: Ulf Steffenfauseweh
Die neue städtische Waldkita in Segendorf hat ihren Betrieb aufgenommen. Seit Montag, 5. Oktober, erkunden die ersten Kinder gemeinsam mit dem vierköpfigen Team um Leiter Justus Schultze den Segendorfer Parkwald und die Umgebung. Bis zu 20 Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren können in der Waldkita betreut werden.
Die Natur ist dabei der tägliche Bildungs-, Spiel- und Erlebnisraum. Wald, Bach und Streuobstwiesen bieten viel Raum für Bewegung, Entdeckungen und gemeinsames Lernen. Als Schutz- und Aufenthaltsraum steht der Waldkita an ihrem Standort in der Monreposstraße 98 ein moderner Wagen mit Heizung, Strom, Wasser und Toiletten zur Verfügung.

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Behörden wollen enger zusammenarbeiten

Runder Tisch: Stadt, Kreis und weitere Stellen vereinbaren feste Kommunikationswege – Treffen künftig zweimal jährlich
Foto: Ulf Steffenfauseweh
Wie können Behörden schneller und besser zusammenarbeiten, wenn problematische Wohnverhältnisse viele unterschiedliche Zuständigkeiten berühren? Mit dieser Frage haben sich Vertreter von Stadt, Kreis und weiteren beteiligten Stellen bei einem ersten Runden Tisch auf Einladung von Oberbürgermeister Jan Einig beschäftigt. Anlass für die Initiative waren die Erfahrungen rund um den Felsenkeller in Heimbach-Weis.
Dort hatte sich gezeigt, wie schwierig ein abgestimmtes Vorgehen werden kann, wenn gleichzeitig Fragen des Ordnungsrechts, des Infektionsschutzes, der Abfallentsorgung, der sozialen Situation der Bewohner sowie der Versorgung mit Wasser und weitere Themen betroffen sind. Die jeweiligen gesetzlichen Zuständigkeiten liegen bei unterschiedlichen Behörden und Institutionen.

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Kleiner Kauz, große Mission:

Neuwieder Steinkauz zieht nach Ostfriesland
Foto: Tobias Lehmann
 Neuwied, 08.Oktober 2026 – Ein kleiner Vogel mit einer großen Aufgabe: Anfang der Woche hat ein im Zoo Neuwied geschlüpftes Steinkauzweibchen den Zoo verlassen. Sein neues Ziel liegt in Ostfriesland. Dort soll es Teil eines erfolgreichen Wiederansiedlungsprojekts werden und langfristig dazu beitragen, dass der Steinkauz wieder dauerhaft in der Region heimisch wird.
 Für den Zoo Neuwied ist der Weggang eines Tieres ein Zeichen des Erfolges. „Hier beginnt für uns als Zoo Artenschutz: Wir können durch die Zucht außerhalb des natürlichen Lebensraums – also ex situ – dazu beitragen, bedrohte oder regional verschwundene Tierarten zu unterstützen. Im Idealfall kommen diese Tiere anschließend im Rahmen von Wiederansiedlungsprojekten zurück in ihren natürlichen Lebensraum, also in situ, und helfen dort beim Aufbau einer stabilen und sich selbst erhaltenden Population“, erklärt Kurator David Otte. Genau diese Verbindung von ex situ-Zucht und in situ-Artenschutz unterstützt der Zoo Neuwied mit der Beteiligung am Steinkauzprojekt der Jägerschaft Aurich e.V.

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Deichherz soll zum lebendigen Mittelpunkt werden

Konzerte, Comedy, Galas, Messen, Abibälle und Vereinsfeiern: Neuwieds neue Stadthalle füllt ihren Kalender – Ziel: 150 Veranstaltungen pro Jahr
Fotos (c) Zimpfer Fotografy / Jesaja Klaassen
Die neue Stadthalle „Deichherz“ steht. Jetzt geht es daran, sie mit Leben zu füllen: 150 Veranstaltungen pro Jahr nennt Jens Becker, Geschäftsführer der „Neuwied Musik GmbH“, als ehrgeiziges Ziel. Dafür setzt er auf eigene Angebote, die Zusammenarbeit mit anderen Veranstaltern und die Neuwieder Vereine. Die ersten Veranstaltungen haben bereits gezeigt, wie vielseitig die Halle genutzt werden kann.
„Wir haben das Deichherz in sehr kurzer Zeit gemeinsam mit den Stadtwerken auf die Beine gestellt, weil Neuwied eine Stadthalle braucht“, unterstreicht Oberbürgermeister Jan Einig. „Aber natürlich ist eine Stadthalle nur dann wertvoll für eine Stadt, wenn darin etwas passiert, wenn Menschen zusammenkommen und wenn sie von ganz unterschiedlichen Gruppen genutzt wird. Genau das wollen wir im Deichherz erreichen.“

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Vorsicht vor teurem Smart Meter-Einbau

SWN: Aktuelle Angebote sind für die meisten überflüssig, intransparent und überteuert

07.10.2026

Neuwied. Bis zu 129 Euro Ersparnis pro Jahr durch den Einbau von Smart Metern sparen? So lautet das Versprechen, das als Werbeangebote gerade in den Briefkästen der Neuwieder landet. Die Stadtwerke Neuwied warnen vor unnötigen oder überhöhten Gebühren. 
Auch Verbraucherschützer und das Portal „Finanztip“ mahnten zur Vorsicht. „Ein Smart Meter kann Daten digital messen und übertragen. Der Einbau alleine führt aber nicht zu geringeren Netzentgelten. Für die meisten Neuwieder bedeutet das Angebot daher unnötige Kosten“, erklärt Pressesprecher Gerd Neuwirth. 

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Sozialer Treffpunkt und Fundgrube für Gebrauchtes

Tauschladen von ReThink belebt die Engerser Straße

Foto: Felix Banaski
Wer den Tauschladen von „ReThink e.V.“ in der Engerser Straße 5 am Rande der Neuwieder Fußgängerzone betritt, der erblickt neben einer Vielzahl an gebrauchten aber gut gepflegten und deshalb noch absolut brauchbaren Alltagsgegenständen mit Sicherheit auch freundliche und hilfsbereite Gesichter. Seit sechs Jahren engagiert sich eine Gruppe Ehrenamtlicher um Tina Monzen, Marion Pörsch und Bettina Grollius im Tauschladen, der einst als kleines Tauschregal an der Heilig-Kreuz-Kirche begann. Über die Jahre haben sich sowohl das Team als auch die Mengen der bei ihnen eingehenden Spenden stetig vergrößert. Deshalb mussten auch die Laden- und Lagerflächen mitwachsen, was sich nicht immer als einfach erwies. In der Engerser Straße hat der Tauschladen nun ein neues Zuhause mitten in der Innenstadt gefunden. Oberbürgermeister Jan Einig und City-Managerin Michaela Ullrich haben den neuen Räumlichkeiten kürzlich einen Besuch abgestattet und dabei den offenen Austausch mit den Ehrenamtlichen gesucht.


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