Lebendiges-Neuwied

Artikel zum Thema: Stadt Neuwied



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Neue Gedenktafel unterstreicht kulturelle Bedeutung:

Kirche in Niederbieber ist Grabstätte zweier Erzbischöfe
Foto: Timo Runkel  
Dass ihr Namensgeber, Erzbischof Hermann zu Wied (1477 – 1552), in der Evangelischen Kirche in Neuwied-Niederbieber beigesetzt wurde, dürfte vielen bekannt sein. Nicht ganz so geläufig ist dagegen die Tatsache, dass hier ein weiterer Kölner Erzbischof seine letzte Ruhestätte fand: Salentin von Isenburg (1532 – 1610). Die Kirche in Niederbieber ist also Grabstätte zweier Erzbischöfe. Darauf weist nun in Höhe des Eingangs eine Gedenktafel aus schwarzem Granit hin, die der Kirchbauverein hat anfertigen lassen. 

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Kuckuckskind mal anders

Saruskranich brütet Ei eines Paradieskranichs aus
Fotos: Franziska Waked
Neuwied, 23. Oktober 2026 – Ein Kuckucksei kennt man: Der Kuckuck legt sein Ei in das Nest einer anderen Vogelart und überlässt dieser die Aufzucht seines Nachwuchses. Im Zoo Neuwied ist nun etwas Ähnliches gelungen – allerdings mit tatkräftiger Unterstützung der Tierpfleger. Ein Saruskranichweibchen hat ein Ei eines Paradieskranichs angenommen und erfolgreich ausgebrütet.
Im Zoo Neuwied hatten die Paradieskraniche in der Vergangenheit einige Schwierigkeiten, ihre eigenen Eier auszubrüten, dabei ist die koordinierte Nachzucht ein wichtiger Beitrag zum Erhalt der Art. Der Paradieskranich gilt laut der IUCN seit 1994 als gefährdet. 

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Stiftung Sankt Martin Engers stiftet Hinweisschild

Stiftung Sankt Martin Engers stiftet Hinweisschild für den „Martinsweg am Mittelrhein“

Von Andreas Kossmann  (Text und Foto) 
Neuwied-Engers. Der „Martinsweg am Mittelrhein“ ist um ein sichtbares Zeichen reicher: Die Stiftung Sankt Martin Engers hat ein neues Hinweisschild an der historischen Kirche St. Martin angebracht. Kürzlich wurde das Schild im Beisein von Vertreterinnen und Vertretern der Initiative www.martinsweg-am-mittelrhein.de und der Stiftung symbolisch übergeben.
Das neue Schild soll Pilger und Spaziergänger direkt an der katholischen Pfarrkirche St. Martin empfangen, ihnen Orientierung bieten und auf den Verlauf des regionalen Pilgerwegs aufmerksam machen. Die Initiatoren des Martinswegs und die Verantwortlichen der Stiftung freuten sich gleichermaßen über die gelungene Kooperation, die das kirchliche und kulturelle Leben im Stadtteil weiter stärkt.

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KiJub Neuwied sucht ehrenamtliche Verstärkung für Spieletreffs

Spielen ist weit mehr als nur ein Zeitvertreib. Es fördert das Miteinander, die Kreativität und die soziale Entwicklung von heranwachsenden Kindern. Das Kinder- und Jugendbüro (KiJub) der Stadt Neuwied sucht engagierte und qualifizierte ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die Freude daran haben, die laufenden Spieletreffs im Team mitzugestalten. Angeboten werden die Treffs für Grundschulkinder unter anderem in den Neuwieder Stadtteilen Rodenbach, Feldkirchen und Heimbach-Weis.

Ehrenamtliche Helferin und Helfer leiten Spiel- und Bastelzeiten aktiv an und schaffen eine einladende Atmosphäre für die Kinder. Über eine der folgenden Qualifikationen zu verfügen, bildet die Grundvoraussetzung für eine Mitarbeit: Jugendleiterkarte (Juleica) oder gültiger Trainerschein oder eine laufende bzw. abgeschlossene Ausbildung zur Sozialassistenz oder zum Erzieher / zur Erzieherin oder ein laufendes bzw. abgeschlossenes Studium der (Sozial-)Pädagogik.

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Vierter Platz beim Lesesommer geht nach Neuwied

(Foto: Melanie Lange)
Für Luna Kahlenbach gab es nach dem diesjährigen Lesesommer noch eine schöne Überraschung: Bei der landesweiten Verlosung gewann sie den vierten Preis. Neuwieds Bürgermeister Peter Jung überreichte ihr den Gewinn, einen modernen Rucksack, nun gemeinsam mit Bibliotheksleiter Volker Trümper und dessen Stellvertreterin Anna Lenz in der Neuwieder Stadtbibliothek.

Luna ist neun Jahre alt, geht in Melsbach zur Schule und gehört zu den vielen Kindern, die sich in diesem Jahr in Neuwied am Lesesommer beteiligt haben. Auch unabhängig vom Lesesommer greift sie gerne zu spannendem Lesestoff, etwa rund um das Videospiel Minecraft. Und auch nach der Gewinnübergabe verließ die Neunjährige die Kinder- und Jugendbuchabteilung nicht ohne neuen Lesestoff. Vier Bücher hat Luna während des Aktionszeitraums gelesen. So qualifizierte sie sich für die landesweite Preisverlosung. Das Bibliotheks-Team hatte für jedes Kind, das mindestens drei Bücher geliehen hatte, eine Lesesommer-Karte eingesendet. „Es ist schön zu sehen, mit wie viel Freude Kinder wie Luna beim Lesesommer dabei sind. Ich hoffe, dass sie sich ihre Begeisterung fürs Lesen bewahrt“, gratulierte Bürgermeister Peter Jung bei der Gewinnübergabe.

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Mohr und Einig: Ohne einen Zusammenschluss geht es nicht mehr

Stadtwerke Bendorf und Servicebetriebe Neuwied bündeln ihre Kräfte
21.10.26   Foto: Gerd Neuwirth/SWN
Neuwied. Die Städte Neuwied und Bendorf wollen ihre Zusammenarbeit weiter ausbauen und ihre kommunalen Dienstleistungen künftig gemeinsam organisieren. Der Werksausschuss der Stadtwerke Bendorf sowie der Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Bendorf haben bereits einstimmig grünes Licht gegeben. Für Oberbürgermeister Jan Einig und Bürgermeister Christoph Mohr ist der Zusammenschluss ein notwendiger Schritt.
„Wir bekommen immer mehr Aufgaben übertragen, haben aber gleichzeitig immer weniger Ressourcen, um diese zu erledigen", erklärt Christoph Mohr, Bürgermeister der Stadt Bendorf. Der Zusammenschluss sei die logische Konsequenz aus einer bereits seit fast zehn Jahren bestehenden engen Zusammenarbeit zwischen beiden Kommunen. 

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Zwiebelkuchenfest in die Backhausgasse

Der Verein Niederbieberer Bürger hatte zum Zwiebelkuchenfest in die Backhausgasse eingeladen. 
Fotos: Christina Siegel
In den gemütlichen Räumen des Backhauses waren schnell die Plätze besetzt, doch der Verein hatte in weiser Voraussicht noch einen Pavillon mit Tischen und Bänken in der Backhausgasse aufgestellt. Zwiebelkuchen war reichlich vorhanden und natürlich durfte das Glas Federweißer dazu nicht fehlen.
Bei fröhlicher und angeregter Unterhaltung verbrachten die Gäste einen gemütlichen Nachmittag mit alten und neuen Bekannten. Wer dann noch nicht genug vom Zwiebelkuchen hatte, konnte auch noch ein Stück mit nachhause nehmen.

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Damit Neuwied medizinisch gut versorgt bleibt

Oberbürgermeister Jan Einig tauscht sich mit Medizinern der „Schwerpunkt-Praxis“ Neuwied über aktuelle Herausforderungen aus
Wie kann eine gute fachärztliche Versorgung in Neuwied auch langfristig gesichert werden? Darüber haben sich Oberbürgermeister Jan Einig und Christoph Engels von der städtischen Wirtschaftsförderung bei einem Besuch der „Schwerpunkt-Praxis“ Neuwied mit den dort tätigen Medizinern ausgetauscht. Im Gespräch mit Dr. Ulrich Groß, Dr. Thomas Stritzke, Dr. Thomas Biegel und der Gastroenterologin Stefanie Rothkegel ging es insbesondere um die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Facharztpraxen, den zunehmenden Fachkräftemangel und die schwierige Suche nach Nachfolgern.

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GSG-Stiftung spendet 2000 Euro an Katholische Familienbildungsstätte Neuwied

Katholische Familienbildungsstätte nutzt Spende der GSG Neuwied für Workshop-Reihe
Foto: Michael Stoll/GSG
Im Jubiläumsjahr der GSG Neuwied ist der Katholischen Familienbildungsstätte aus Mitteln der GSG-Stiftung eine Spende in Höhe von 2000 Euro zuerkannt worden. GSG-Geschäftsführer David Meurer überreichte jetzt einen symbolischen Scheck an Sylvia Schifano, Leiterin der Neuwieder Einrichtung. Sie berichtete, dass das Geld in eine Veranstaltungs- und Workshop-Reihe zum Thema Künstliche Intelligenz gesteckt wird, die sich generationenübergreifend an Kinder ebenso richtet wie an Senioren. Zum Auftakt der Reihe waren rund 100 Gäste in die Wilhelm-Leuschner-Straße 5 gekommen, wo die Bildungsstätte und das Mehrgenerationenhaus ihren Sitz haben.

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Bodensanierung an Kita macht Fällungen unumgänglich

Stadt bedauert Verlust alter Bäume – Belasteter Boden im Außengelände muss ausgetauscht werden
Rund 30 zum Teil alte und stattliche Bäume müssen auf dem Außengelände der Neuwieder AWO-Kindertagesstätte „Am Schlosspark“ gefällt werden. Eine Entscheidung, die der Stadt alles andere als leichtfällt. Die Fällungen sind jedoch unumgänglich, weil der mit Schadstoffen belastete Boden auf dem Gelände ausgetauscht werden muss. „Uns ist sehr bewusst, was wir hier verlieren. Es handelt sich zum Teil um große, gesunde Bäume, die das Gelände seit vielen Jahrzehnten prägen“, sagt Tiefbau-Abteilungsleiter Manfred Reitz. „Wir würden die Bäume sehr gerne erhalten. Nach eingehender Prüfung müssen wir aber feststellen, dass dies mit der notwendigen Bodensanierung nicht vereinbar ist“, bedauert er und unterstreicht: „Auf dem Gelände einer Kindertagesstätte hat der Schutz der Kinder oberste Priorität.“

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Auf neuen Wegen durch Neuwied

Stadt entwickelt Radnetz weiter – Fahrradklima-Test 2026 läuft

(Fotos: Stadt Neuwied/Nico Burkhardt)
Wie gut lässt sich Neuwied auf zwei Rädern durchqueren? Wo läuft es rund und wo gibt es noch Luft nach oben? Beim Fahrradklima-Test des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) sind die Menschen wieder gefragt. Bis zum 30. November können sie ihre Erfahrungen aus dem Alltag einbringen. Bei vergangenen Tests zeigte sich noch Verbesserungsbedarf. Seitdem hat sich an mehreren Stellen etwas getan.

Besonders sichtbar sind die Veränderungen in der Innenstadt. Seit Juni führt die Engerser Straße zwischen Wilhelm- und Pfarrstraße als Fahrradstraße durch das Zentrum. Sie bildet einen wichtigen Baustein für eine durchgängige Verbindung. Auch die erneuerte Schloßstraße verbessert die Bedingungen mit ihrem Zweirichtungsradweg. Zusätzlich hat die Stadt ausgewählte Abschnitte der Fußgängerzone für Fahrräder geöffnet. Dazu gehören die Engerser Straße, die Langendorfer Straße zwischen Luisen- und Schloßstraße sowie die Friedrichstraße.

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Neue Kräfte für das Neuwieder Standesamt

Bürgermeister Jung bestellt Ricarda Hnidyk, Mila Kluge und Linda Bonn zu Standesbeamtinnen

Foto: Tina Kaske
Für Standesbeamte sind große Lebensereignisse fester Bestandteil ihres Arbeitsalltags. Sie begleiten Paare am schönsten Tag ihres Lebens, beurkunden Geburten, aber auch Todesfälle und weitere Änderungen des Personenstandes. Weil sich die Tätigkeiten von Standesbeamten und die dahinterliegenden rechtlichen Grundlagen ihrer Arbeit mitunter stark von den übrigen Aufgaben in der kommunalen Verwaltung unterscheiden, müssen diejenigen, die sie ausführen wollen, eine gesonderte Ausbildung absolvieren. Die haben Ricarda Hnidyk, Mila Kluge und Linda Bonn mit Erfolg gemeistert. Sie alle haben den Grundlehrgang für Standesbeamte an der Akademie für Personenstandswesen absolviert und wurden jetzt von Bürgermeister Peter Jung im Trauzimmer im „Historischen Rathaus“ zu Standesbeamtinnen bestellt.

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Eine Patenschaft zu Weihnachten -

Lieblingstier unterstützen und Freude schenken
Foto: Sami Fayed
Neuwied 15.Oktober 2026 - Wer ein Tier im Zoo Neuwied ganz besonders ins Herz geschlossen hat, kann mit einer Patenschaft mehr tun, als es nur bei einem Zoobesuch zu bewundern. Mit einer Tierpatenschaft wird der Zoo ein Jahr lang bei der Haltung, Pflege und Versorgung des Patentiers unterstützt.
Ob Löwe, Pinguin, Affe oder Reptil: Für fast alle Tierarten im Zoo Neuwied können Patenschaften übernommen werden. Eine Teilpatenschaft ist bereits ab 50 Euro möglich, die Kosten für eine Vollpatenschaft richten sich nach der jeweiligen Tierart. Die aktuelle Liste mit allen Preisen ist auf der Website des Zoo Neuwied zu finden.
Mit einer Tierpatenschaft übernimmt der Pate für die Dauer von einem Jahr einen Teil der Kosten für die Unterbringung, Pflege und Fütterung eines bestimmten Tieres im Zoo Neuwied. Als Dank für die Unterstützung erhalten die Paten – beziehungsweise die Beschenkten bei einer verschenkten Patenschaft – eine persönliche Urkunde über die Patenschaft. Zusätzlich sind alle Paten zweimal jährlich zu einem exklusiven Patenabend mit besonderen Aktionen und spannenden Einblicken eingeladen.

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Germaniaplatz nimmt weiter Gestalt an

Pumptrack bereits fertig – Außenanlagen sollen noch in diesem Jahr folgen

Foto: Nico Burkhardt
Die Kurven sind asphaltiert, die Strecke ist fertig: Auf dem Germaniaplatz am Sandkauler Weg lässt sich bereits erkennen, wie der künftige Mehrgenerationensportpark aussehen wird. Auch auf den Fußballfeldern kommen die Bauarbeiten voran, als Nächstes steht die Skateanlage auf dem Programm. Nach aktuellem Zeitplan will die Stadt Neuwied die Außenanlagen noch in diesem Jahr fertigstellen, sofern das Wetter mitspielt. Die Sanierung des bestehenden Umkleidegebäudes soll 2027 abgeschlossen sein.

Auf dem rund 1.400 Quadratmeter großen Pumptrack können sich künftig Rad- und Rollsportbegeisterte ausprobieren. Direkt daneben entsteht eine etwa 340 Quadratmeter große Skateanlage. Damit schafft die Stadt neue Angebote für Sportarten, die auf dem Germaniaplatz bislang keine eigenen Flächen hatten.

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Neuwieder haben klare Vorstellungen von der Zukunft ihrer Stadt

NeuWie: Werkstätten in allen Stadtteilen durchgeführt – Begegnungsorte, Mobilität und mehr Grün stehen auf der Wunschliste
Fotos: Alessa Strubel
Mehr Orte für Begegnungen, gute Mobilitätsangebote auch ohne Auto und mehr Grün im öffentlichen Raum: Diese drei Wünsche haben die Teilnehmer der 14 Stadtteilwerkstätten im Stadtentwicklungsprojekt „NeuWie“ besonders häufig genannt. Die Ergebnisse fließen in die neue Stadtentwicklungsstrategie ein. Sie soll voraussichtlich Mitte 2027 vorliegen und Ziele und Schwerpunkte für Neuwieds künftige Entwicklung festlegen.
Viele Teilnehmer wünschten sich mehr Möglichkeiten, sich unkompliziert zu treffen und gemeinsam etwas zu unternehmen. Das können Bürgerhäuser und lebendige Ortsmitten ebenso sein wie Treffpunkte für Jugendliche oder öffentliche Plätze, an denen man sich aufhalten kann, ohne etwas kaufen zu müssen. Entscheidend ist, dass diese Orte für alle offenstehen und Gemeinschaft ermöglichen.

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Wie aus drei Neuwieder Grundschulen Familiengrundschulzentren werden

Entwicklungswerkstatt stärkt die multiprofessionelle Zusammenarbeit am Standort Schule

Foto: Felix Banaski
Was haben die drei Neuwieder Grundschulen Marienschule, Sonnenlandschule und Geschwister-Scholl-Schule gemeinsam? Sie alle befinden sich aktuell in einem Transformationsprozess hin zu Familiengrundschulzentren. Hinter diesem Namen steckt ein einfaches und einleuchtendes Konzept: Schule will die Familien mitdenken und gemeinsam mit ihnen bedarfsgerechte Angebote entwickeln. Die drei Schulen sollen auch außerhalb der Unterrichtszeiten zu Knotenpunkten im Sozialraum werden und sowohl Schülerinnen und Schülern als auch deren Familien Bildungs-, soziokulturelle- und Beratungsangebote anbieten – und damit einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, dass alle Kinder faire Bildungs- und Teilhabechancen erhalten. In partnerschaftlicher Zusammenarbeit soll erreicht werden, dass Familien besser und umfangreicher unterstützt werden und somit gelingende Schulbiografien gestärkt werden. Um diesen Prozess zu steuern und alle vorhandenen Ressourcen zu bündeln, haben sich kürzlich rund 25 Fachkräfte aus den Schulen, der städtischen Jugendhilfe, dem Sozialbereich und der Verwaltung im Neuwieder Jugendzentrum Big House zu einer kommunalen Entwicklungswerkstatt getroffen.

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Kinder erleben Natur, Kunst und ihre innere Stärke

Reinhold und Liesel Jung-Stiftung begeistert erneut mit Programm Werte-Berührung

Zehn Kinder aus Sozial- und Behinderteneinrichtungen sowie unmittelbar aus Familien konnten im August und September an dem bekannten Programm „Werte-Berührung“ der Reinhold und Liesel Jung-Stiftung teilnehmen. Ob am Waldtag mit seiner Möglichkeit des Einsfühlens mit der Natur, am Farbentag mit dem Erleben des eigenen schöpferisch-kreativen Wesens oder am Resilienztag mit dem Zugewinn an eigener Stärke in besonders belastenden Situationen – die sieben- bis zwölfjährigen Mädchen und Jungen waren mit Konzentration und Engagement dabei. Das Betreuer-Team der Stiftung war von den Kindern genauso begeistert wie die Kinder von den drei Tagen der „Werte-Berührung“. 

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Verstärkung für Neuwieds Senioren-Sicherheitsberater

Helga Mies und Claudia Brog ergänzen das Team – Sprechstunde beginnt ab November bereits um 14 Uhr

(Foto: Melanie Lange)
Die Neuwieder Senioren-Sicherheitsberater sind künftig zu dritt im Einsatz: Mit Helga Mies und Claudia Brog bekommt Werner Hammes gleich doppelte Verstärkung. Die beiden neuen Ehrenamtlerinnen haben ihre dreitägige Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und stehen nun motiviert bereit, ältere Neuwiederinnen und Neuwieder in Fragen der alltäglichen Sicherheit zu unterstützen.

Werner Hammes hatte das Ehrenamt Ende vergangenen Jahres übernommen, nachdem seine drei langjährigen Vorgänger in den verdienten Ruhestand gegangen waren. Bislang war er allein für die Präventionsarbeit zuständig. Nun verteilt sich diese Aufgabe wieder auf mehrere Schultern. Kürzlich nahmen die beiden ihre Ernennungsurkunden aus den Händen von Oberbürgermeister Jan Einig entgegen. Mies und Brog haben aus ihrer Ausbildung bereits zahlreiche Ideen mitgebracht, wie sie das erworbene Wissen an Bürgerinnen und Bürger weitergeben möchten.

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47 Karateprüfungen – vom Schulkind bis zum Rentner

Karate beim TV Heddesdorf wächst weiter – Schnuppertraining in jedem Alter möglich

Von Rainer Claaßen (Text und Fotos)

Seit ihrer Gründung im Jahr 2022 wächst die Karateabteilung des TV Heddesdorf stetig. Wie groß das Interesse inzwischen ist, zeigte sich jetzt bei den Gurtprüfungen in der vereinseigenen Halle: 47 Prüfungen standen an – so viele wie noch nie zuvor im Verein.

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Bei der Interimskita in Oberbieber geht’s voran

Halteverbotszone auf Teilabschnitt der Friedrich-Rech-Straße

Es geht voran mit dem Projekt Interimskita in Oberbieber: Nachdem im September der symbolische Spatenstich erfolgte, werden in der Woche ab dem 19. Oktober der Kran und die Fundamente für das Bauvorhaben an der Friedrich-Rech-Straße 153 geliefert und aufgebaut. Die Anlieferung und Installation der Container-Module für die eigentlichen Kita-Räume erfolgt voraussichtlich vom 28. bis zum 30. Oktober. Um in dieser Zeit genügend Raum für die Baustellenfahrzeuge zu schaffen, wird in den betreffenden Kalenderwochen 43 und 44 eine Halteverbotszone im Bereich Friedrich-Rech-Straße 146 bis 156 eingerichtet. Während der Arbeiten kann es zudem zu Lärmentwicklungen und zwischenzeitlichen Verkehrseinschränkungen kommen. Nach dem Abschluss der Anlieferung der verschiedenen Komponenten wird die Straße wieder wie gewohnt nutzbar sein. Die Halteverbotszone wird dann aufgehoben.


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