Lebendiges-Neuwied

Artikel zum Thema: Stadt Neuwied



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Neuwieder Kanute weiterhin auf Erfolgskurs

Bei der 26. Mittweidaer Sprintregatta traten am Wochenende vom 30. bis 31. Mai 2026 knapp 500 Sportlerinnen und Sportler im 2-Minuten-Rennmodus über die 150-Meter-Sprintdistanz an. Mit dabei war auch Knut Hitzschke vom Neuwieder Wassersportverein (NWV), der im Einer-, Zweier- und Viererkajak dreimal an den Start ging, seine gute Frühform erneut bestätigte und somit weiter in der Erfolgsspur ist. Im Einerkajak der Altersklasse D war er nicht zu schlagen und feierte einen Start-Ziel-Sieg. Ebenfalls den ersten Platz erpaddelte er sich im Zweierkajak mit seinem Partner, Holm Schmidt, von den Keystone Paddlers.

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Neuwied passt Jugendhilfe an individuelle Bedarfe an

Stadtjugendamt stellt Sozialraumbeschreibung vor

Foto: Teofil Abu-Mansur
Eine Stadt, 14 Stadtteile und noch mehr Sozialräume – die Stadt Neuwied besteht aus zahlreichen Ortschaften mit jeweils eigenen Geschichten, Identitäten und Strukturen. Aus den lokalen Gegebenheiten, die sich etwa in Engers deutlich von denen in Rodenbach unterscheiden, ergeben sich logischerweise auch ganz verschiedene individuelle Bedarfe in den einzelnen Stadtteilen und Quartieren. Während es in einem Quartier vielleicht an Angebot und Infrastruktur mangelt, kann es andernorts etwa große soziale Unterschiede innerhalb des Stadtteils geben. Um das herauszuarbeiten und in der Jugendhilfe für alle Stadtteile genau da anzusetzen, wo die jeweiligen Herausforderungen vorhanden sind, hat Jessica Kortus – Jugendhilfeplanerin im Neuwieder Stadtjugendamt – eine umfangreiche Sozialraumbeschreibung aufgestellt. Damit soll die Jugendhilfeplanung möglichst passgenau, datenbasiert und vorausschauend gestaltet werden können.

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Freizeitsportler gesucht

Bild: Reiner Bermel
Der Neuwieder Wassersportverein (NWV), der bisher die Sportarten Kanuwandersport, Nordic-Walking sowie Schwimmen anbietet, hat Ende Mai 2025 sein Sportangebot für männliche und weibliche Erwachsene erweitert. Die Funsport-Art, 10-er Canadierfahren, die sich mittlerweile großer Beliebtheit erfreut, hat der NWV in sein Sportprogramm aufgenommen. Ab Juni 2026 bietet der Verein nun auch das Paddeln im Outrigger Canoe an. Es handelt sich hierbei um ein sogenanntes Auslegekanu, welches konstruktionsbedingt mit einem Ausleger (hölzerne Querstreben) am Kanu verbundenen ist und somit sicher auf dem Wasser zu bewegen ist.

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Kurze Schließung der Abenteuerinsel für Feintuning

Zwischen dem 15. Und 17. Juni werden letzte Nachbesserungen für ein perfektes Spielerlebnis realisiert 

Foto: MartinChrist Large
Neuwied. Die Deichwelle Neuwied nimmt ihre Verantwortung für Sicherheit, Qualität und ein rundum gelungenes Familienerlebnis sehr ernst. Deshalb wird die neue Abenteuerinsel vom 15. bis einschließlich 17. Juni noch einmal kurzzeitig geschlossen, um letzte technische Nachbesserungen vorzunehmen. Die Maßnahme ist Teil des üblichen Feintunings, das bei individuell geplanten und gebauten Wasserattraktionen üblich ist.  
 Kleine Anpassungen für ein perfektes Spielerlebnis 
Seit der Eröffnung wurde die Anlage intensiv genutzt und im laufenden Betrieb umfassend getestet. Dabei zeigten sich einige Details, die nun optimiert werden – kleine, aber wichtige Anpassungen, die langfristig für ein noch besseres Erlebnis sorgen. Beispielsweise zeigte sich bei einer der Wasserspritzen, dass besonders engagierte kleine Wasserkünstler es schaffen, den Strahl bis zur Decke zu lenken. Weitere kleinere Optimierungen betreffen technische Einstellungen und Abstimmungen innerhalb der Anlage. 

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Schuljahrgang 1956/57 auf Tour

Foto von Reiner Bermel.

Der Heimbach-Weiser und Blocker Schuljahrgang 1956/57 feierte seinen 70. Geburtstag in ihrem Heimatort und der näheren Umgebung. Der Tag begann für die 25 Teilnehmer;innen mit einem gemeinsamen Frühstück in der Gaststätte "Siebenschläfer" am Weiser Marktplatz, wo sie von den Oranisatoren Theresia und Gerd Becker sowie Reiner Bermel begrüßt wurden. Gut gestärkt ging es dann weiter nach Sayn, wo eine Einkehr in der "Sayner Scheune" anstand. Im Anschluß daran stand Kultur auf dem Programm.

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Nächste Neueröffnung in der Innenstadt

„Kenny’s“ setzt auf Genuss, Atmosphäre und lange Abende auf dem Luisenplatz
Foto: Stadt Neuwied / Ulf Steffenfauseweh
Die Neuwieder Innenstadt gewinnt weiter an Attraktivität: Mit „Kenny’s Pizza Pasta Bar“ hat am Luisenplatz vor wenigen Wochen ein neues gastronomisches Angebot eröffnet. Oberbürgermeister Jan Einig und Citymanagerin Michaela Ullrich haben das Lokal kürzlich besucht und dem Inhaber zur Eröffnung gratuliert. 
Das Restaurant wird von Skender Mehmeti betrieben, der gemeinsam mit seiner Frau Rovena Kuka bereits ein erfolgreiches Gastronomiekonzept in Oberdreis führt und dieses nun nach Neuwied erweitert hat. Die zentrale Lage am Luisenplatz war dabei ein entscheidender Faktor. „Wir wollen hier eine Mischung aus Restaurant und Bar etablieren“, beschreibt er seinen Ansatz.

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SPD-Stadtratsfraktion informierte sich über aktuelle Projekte bei der GSG

SPD-Stadtratsfraktion informierte sich über aktuelle Projekte bei der GSG Neuwied

Fotos: Michael Stoll/GSG
Geschäftsführer David Meurer schlug einen Bogen von steigenden Kosten im Neubau über Erfolge bei der Bestandsmodernisierung bis hin zum sozialen Engagement des städtischen Tochterunternehmens
Die große Bedeutung der GSG Neuwied für den Wohnungsmarkt in der Deichstadt betonte Sven Lefkowitz beim Besuch der SPD-Stadtratsfraktion im Alten Schlachthof. Angeführt von ihrem Fraktionsvorsitzenden informierten sich die Sozialdemokraten über aktuelle Projekte und Vorhaben der GSG, die von Geschäftsführer David Meurer und der Technischen Leiterin Natascha Schmitz vorgestellt wurden.

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Großes Interesse an Stadtentwicklungsstrategie

Rund 1.300 Menschen machen bei Neuwieds Online-Umfrage mit
(Foto: Melanie Lange)
„NeuWie?“ lautet aktuell die große Frage in der Deichstadt. Die Beteiligung zur neuen Stadtentwicklungsstrategie der Stadt Neuwied stößt auf großes Interesse: Rund 1.300 Bürgerinnen und Bürger haben zwischen Ende März und Ende April an der Online-Umfrage teilgenommen und ihre Ideen, Hinweise und Einschätzungen zur Zukunft der Stadt eingebracht. Die Ergebnisse fließen nun in die weitere Erarbeitung der neuen Stadtentwicklungsstrategie ein.

Die Online-Beteiligung war Teil des breit angelegten Prozesses zur Fortschreibung der Stadtentwicklungsstrategie „NeuWie? Unsere Stadt von morgen denken“. Ziel ist es, gemeinsam mit Bürgerschaft, Politik, Verwaltung und weiteren Akteuren Leitlinien für die zukünftige Entwicklung der Stadt und ihrer Stadtteile zu erarbeiten. Unter allen Teilnehmenden der Online-Beteiligung wurden außerdem drei Preise verlost. Die Gewinnerinnen und Gewinner, Anke Straschewski, Sven Scheidgen, Axel Jung, haben ihre Preise inzwischen erfreut entgegengenommen.

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GSG übergibt Hauptgewinn an glückliche Mieterin

Foto: Michael Stoll
Die Freude bei Heiderose Schneider ist groß: Sie hat den ersten Preis beim Jubiläumsgewinnspiel der GSG Neuwied gewonnen und ist nun stolze Besitzerin eines Balkonkraftwerks. Im Rahmen des Neuwieder Gartenmarkts hatte die GSG zu ihrem 100-jährigen Bestehen alle Mieterinnen und Mieter zur Teilnahme an der Aktion eingeladen. Hauptgewinn war das komplette Balkonkraftwerk, das Frau Schneider und ihr Lebensgefährte Egon Klecha nun von GSG-Geschäftsführer David Meurer überreicht bekam.

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Saisonauftrak für Neuwieder Kanuten Knut Hitzschke

Die 44. Thüringer Pfingstregatta im Kanurennsport über die Sprint-, Kurz- und Langstrecke fand am 24. und 25. Mai 2026  in Saaldorf bei Bad Lobenstein an der Bleilochtalsperre statt. Bei der gut besuchten Veranstaltung, die viele Zuschauer anlockte, kämpften rund 800 Athletinnen und Athleten aus knapp 50 kanusportttreibenen Vereinen um Medaillen. Mit dabei war auch der für den Neuwieder Wassersportverein (NWV) paddelnde, Knut Hitschke, der einen starken Saisonauftakt hinlegte und damit unter Beweis stellte, dass sich sein "hartes" Wintertraining ausgezahlt hat.

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Dirk Uhrig mit Ehrennadel ausgezeichnet

Dirk Uhrig mit Ehrennadel des Bundesverbands der Standesbeamten ausgezeichnet

Neuwieder Standesamtsleiter gibt sein Wissen gern an die nächste Generation weiter

Foto: Felix Banaski
Wer das Wort „Standesamt“ hört, der denkt wahrscheinlich zuallererst an Hochzeiten. Das ist zwar nicht falsch, allerdings machen Eheschließungen nur ein Bruchteil des Tätigkeitsbereichs von Standesämtern aus. Dirk Uhrig führt nur noch selten Hochzeiten durch. Seit mehr als 33 Jahren ist er im Neuwieder Standesamt tätig, seit 2011 ist er Amtsleiter. Seine große Leidenschaft und Expertise liegt im Bereich des Personenstandsrechts. Um sein umfangreiches Fachwissen und seine langjährige Erfahrung an die nächste Generation weiterzugeben, lehrt Uhrig seit 2019 ehrenamtlich an der Akademie für Personenstandswesen des Bundesverbands der Deutschen Standesbeamtinnen und Standesbeamten (BDS). Für dieses Engagement ist Uhrig jetzt mit der Ehrennadel des Verbandes ausgezeichnet worden.

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Unterstützte Kommunikation als ein Schlüssel zur Teilhabe

Feier zum Josefstag im Heinrich-Haus mit über 150 Gästen: Eindrucksvoller Vortrag von Kathrin Klapper von der Uni Köln.
Fotos: Julia Steffenfauseweh
Eine besonders eindrucksvolle, interessante und fröhliche Feier zum Josefstag erlebten mehr als 150 Gäste am vergangenen Freitag im Heinrich-Haus. Kathrin Klapper, ehemalige Schülerin der Christiane-Herzog-Schule, mittlerweile Wissenschaftlerin an der Universität zu Köln und selbst Nutzerin Unterstützter Kommunikation (UK), stellte in ihrem Vortrag die kommunikative Teilhabe von Menschen mit eingeschränkter Lautsprache in den Mittelpunkt. Sie erläuterte, dass Unterstützte Kommunikation weit mehr als technische Hilfsmittel umfasst und Menschen dabei unterstützt, selbstbestimmt am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.

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Tradition und Innovation unter einem Dach

Fotos: Ulf Steffenfauseweh
Oberbürgermeister Jan Einig besucht W.R. Lang GmbH und tauscht sich mit Geschäftsführung über Standort, Fachkräfte und Gesundheitswirtschaft aus
Seit mehr als 150 Jahren ist die W.R. Lang GmbH in Neuwied zuhause. Oberbürgermeister Jan Einig hat das 90 Mitarbeiter starke Familienunternehmen in der Hafenstraße kürzlich gemeinsam mit Alexandra Rünz und Christoph Engels von der städtischen Wirtschaftsförderung besucht, um sich über aktuelle Entwicklungen, Herausforderungen und Zukunftsperspektiven auszutauschen.
„Mir ist der direkte Austausch mit unseren heimischen Unternehmen sehr wichtig. Viele Gespräche ergeben sich zwar bei Veranstaltungen oder Empfängen, aber ein Besuch vor Ort ermöglicht noch einmal ganz andere Einblicke“, betont der OB im Gespräch mit Laura und Julian Lang, die das Unternehmen inzwischen in fünfter Generation führen. „Uns geht es darum, persönlich ansprechbar zu sein, kurze Wege zu schaffen und frühzeitig zu erfahren, wo Unternehmen Unterstützung brauchen oder wo die Stadt helfen kann“, macht er deutlich.

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Junges Unternehmernetzwerk Neuwied bringt Forderungen des Mittelstands nach B...

Fotograf: Tjark Thönßen (Büro Ellen Demuth)

Junges Unternehmernetzwerk Neuwied bringt Forderungen des Mittelstands nach Berlin
Fotograf: Tjark Thönßen (Büro Ellen Demuth)
Neuwied, im Mai 2026. Drei intensive Tage in Berlin nutzten Vertreter und Vertreterinnen des Jungen Unternehmernetzwerks Neuwied für den direkten Austausch mit Politik und Interessenvertretungen. Ziel der Gespräche war es, die aktuellen Herausforderungen des Mittelstands klar und unmissverständlich zu benennen und konkrete wirtschaftspolitische Verbesserungen einzufordern.
Ein zentraler Termin war das Gespräch mit der Bundestagsabgeordneten Ellen Demuth. Dabei überreichte die junge Unternehmerschaft ein gemeinsames Forderungspapier. „Deutschland verliert im internationalen Wettbewerb zunehmend den Anschluss, weil politische Entscheidungen zu langsam getroffen und wirtschaftliche Realitäten zu oft ignoriert werden“, erklärt Maren Hassel-Kirsche, Mitglied des Jungen Unternehmernetzwerks Neuwied sowie Hauptaktionärin der AG für Steinindustrie. „Unternehmen kämpfen täglich mit Bürokratie, langwierigen Verfahren und fehlender Planungssicherheit. Während andere Länder Investitionen erleichtern, wird Unternehmertum hier häufig ausgebremst. Das schwächt den Standort spürbar. Wir erwarten endlich konkrete Reformen statt weiterer Ankündigungen.“

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Baustelle verschoben: Intervention der Stadt zeigt Wirkung

Landesbetrieb reagiert auf Neuwieder Bedenken – Sanierung der K114-Brücke Heimbach-Weis/Engers erst 2027 
Foto: Julia Steffenfauseweh
Wer in Neuwied unterwegs ist, merkt schnell: In der Stadt wird gebaut. Straßen werden erneuert, Plätze umgestaltet, Leitungen modernisiert und neue Projekte auf den Weg gebracht. Neuwied macht sich. Die vielen Baustellen beweisen, dass die Stadt in ihre Zukunft investiert. Gleichzeitig bringen sie aber ersteinmal auch Umwege, Lärm und Einschränkungen mit sich.
Umso wichtiger ist es, die zahlreichen Maßnahmen gut aufeinander abzustimmen. Genau deshalb hatte sich die Stadt Neuwied mit Nachdruck gegen die vom Landesbetrieb Mobilität (LBM) geplante Vollsperrung der K114 zwischen Heimbach-Weis und Engers ausgesprochen. Die Brücke über die B42 sollte saniert werden. Aus Sicht der Stadt wäre eine zusätzliche Sperrung zum jetzigen Zeitpunkt jedoch nicht vertretbar gewesen.
Mit Erfolg: Der LBM hat nun mitgeteilt, dass die Maßnahme verschoben wird.

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Neuwieder Stadtelternausschuss stärkt den Dialog

Elternperspektive aus Kindertagesstätten gebündelt

Foto (Teofil Abu-Mansur)
Mit zwei erfolgreichen Terminen hat der Stadtelternausschuss Neuwied (StEA) in diesem Frühjahr die gemeinsame Vernetzung zwischen Elternvertretungen und Verwaltung weiter vorangetrieben. Den Auftakt bildete ein Präsenztreffen im Jugendzentrum Big House, bei dem Vertreterinnen und Vertreter der Elternausschüsse aus den Neuwieder Kindertagesstätten zusammenkamen. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse flossen anschließend in ein Gespräch mit Bürgermeister Peter Jung sowie Mitarbeitenden des Jugendamts der Kinderfreundlichen Kommune ein.

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Heddesdorfer Kinderburg beim Hofflohmarkt vertreten

Offener Austausch mit Menschen aus der Nachbarschaft
Foto: Hannah Dierdorf
Häufig will man einfach nur mal gucken, was angeboten wird, nur um dann am Ende doch etwas zu kaufen. Dabei hätte man in den meisten Fällen am Anfang des Tages nicht sagen können, dass man das Gekaufte tatsächlich gebraucht hätte. Gerade diese nicht zielgerichtete, ergebnisoffene Suche macht einen Flohmarktbesuch so reizvoll. Auch beim Hof- und Garagenflohmarkt in Heddesdorf gab es so einiges zu entdecken – etwa am Verkaufsstand des Fördervereins der städtischen Kita „Heddesdorfer Kinderburg“.

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Amnesty – Mahnwache – ein Zeichen des stillen Protests gegen die Folter im Iran

Mit einer einstündigen Mahnwache am Samstag protestierten Mitglieder der Neuwieder Gruppe der internationalen Menschenrechtsorganisation schweigend gegen die Foltermaßnahmen des iranischen Geheimdienstes im Iran. Seit dem völkerrechtswidrigen Militärangriff der USA auf Iran am 28. Februar 2026 wurden mehr als 6000 Menschen willkürlich festgenommen, darunter Demonstrierende, Journalist*innen, Anwält*innen, Menschenrechtsverteidiger*innen und Angehörige von Minderheiten. Gleichzeitig wurden mindestens 39 politische Hinrichtungen vollstreckt. Führende Justizvertreter ordneten beschleunigte Verfahren an – auch in Fällen mit drohender Todesstrafe. Es bestehen gravierende Bedenken wegen Verschwindenlassens, Folter und der Verwendung erzwungener «Geständnisse» in Scheinprozessen.

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Seltene Alaotra-Halbmakis im Zoo Neuwied angekommen

Die ersten und einzigen ihrer Art in Deutschland

Foto: Ben Ulrich
Neuwied, 29. Mai 2026 – Der Zoo Neuwied begrüßt eine zoologische Besonderheit: Erstmals leben dort zwei Alaotra-Halbmakis – eine der seltensten und am stärksten bedrohten Primatenarten der Welt. Die beiden anderthalb Jahre alten Brüder stammen aus dem niederländischen ZooParc Overloon.

„Mit den Alaotra-Halbmakis zeigen wir eine Tierart, die selbst viele Zoo-Fachleute noch nie live gesehen haben“, erklärt Zookurator Florian Bonenkamp. „Dass wir die erste und bislang einzige Haltung dieser Art in Deutschland übernehmen dürfen, ist für uns etwas ganz Besonderes und gleichzeitig eine große Verantwortung.“ Die Tiere haben ihr neues Zuhause im umgebauten Bereich des Menschenaffenhauses bezogen, in dem zuvor Kaiserschnurrbarttamarine untergebracht waren. Aktuell gewöhnen sich die Halbmakis Schritt für Schritt an ihre Innen- und Außenanlagen.

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Germaniaplatz: Startschuss für neuen Mehrgenerationen-Sportpark

Symbolischer Spatenstich am Sandkauler Weg – Bewegungsangebot für alle Generationen entsteht
Foto: Ulf Steffenfauseweh
Mit dem symbolischen ersten Spatenstich haben OB Jan Einig, Bürgermeister Peter Jung und Beigeordneter Ralf Seemann den offiziellen Startschuss für den Umbau des Germania-Platzes zu einem modernen Mehrgenerationensportpark gegeben. Auf einer Fläche von rund 6.000 bis 7.000 Quadratmetern entsteht in der südöstlichen Innenstadt ein vielseitiges Freizeit- und Bewegungsangebot für Kinder, Jugendliche, Familien, Senioren und Vereine.
Bereits seit einiger Zeit laufen die Arbeiten zur Sanierung des bestehenden Umkleidegebäudes. Nun beginnt auch die eigentliche Umgestaltung des Geländes. Geplant sind ein neues Jugendspielfeld für den Vereinssport, ein Cage-Soccer-Feld, ein Bewegungsparcours mit verschiedenen Sport- und Fitnessgeräten – ähnlich wie bereits unter der Rheinbrücke viel und gern genutzt - sowie ein Treffpunkt mit Sitzgelegenheiten und Sonnenschutz.


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