Lebendiges-Neuwied

Artikel zum Thema: Stadt Neuwied



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Wegen des DSF: Wochenmarkt weicht am 10. Juli in Engerser Straße aus

Frisch und regional einkaufen – und Wochenmarktgutscheine gewinnen

Wenn das Deichstadtfest vor der Tür steht, gerät Neuwied in einen alljährlichen Ausnahmezustand. Vier Tage lang verwandelt sich die Innenstadt rund um den Luisenplatz in eine stimmungsvolle Partyzone. Um der ausgelassenen Feierei genügend Raum zu lassen, weicht der Wochenmarkt am Freitag, 10. Juli, einmalig in die Engerser Straße/Ecke Mittelstraße aus. Wer frisch und regional einkaufen möchte, kann das also auch während des Deichstadtfests machen – und dabei mit ein wenig Glück sogar etwas gewinnen.

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Neue Hoffnung auf der Löwenanlage

Mit Löwin „Swana“ beginnt im Zoo Neuwied ein neues Kapitel

Foto: Ben Ulrich
Neuwied, 08. Juli 2026 – Auf der Löwenanlage des Zoo Neuwied ist wieder Leben eingekehrt: Ende Juni ist die junge Löwin „Swana“ in den größten Zoo von Rheinland-Pfalz eingezogen. Die im November 2020 im Thoiry Zoo Safari in Frankreich geborene Katze soll nach ihrer Eingewöhnung künftig gemeinsam mit dem elfjährigen Löwenkater „Julius“ die Löwenanlage bewohnen.

„Swana ist eine eher zierliche Löwin und noch etwas vorsichtig. Das ist nach einem solchen Umzug aber ganz normal“, erklärt Petra Becker, Revierleiterin des Katzenreviers. „Sie gewöhnt sich Schritt für Schritt an ihre neue Umgebung und macht dabei bereits gute Fortschritte.“

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Fahrspur und Gehweg sind keine Parkplätze

Ordnungsamt kündigt verstärkte Kontrollen in der Innenstadt an – Konsequentes Vorgehen gegen Warnblinker in zweiter Reihe – Mehr Geschwindigkeitskontrollen in der City
Mal eben einen Döner kaufen? Kurz die Pizza abholen? Schnell noch den Wettschein abgeben oder bei der Bank Geld ziehen? Also Warnblinker an und rechts in zweiter Reihe stehengeblieben oder gleich auf dem Geh- oder Radweg geparkt? Das ist in der Markt- und der Schloßstraße kein seltenes Bild - und es nervt viele andere Verkehrsteilnehmer.
Denn was manche als Kleinigkeit ansehen, bringt täglich den Verkehr ins Stocken. Auto- und Fahrradfahrer müssen ausscheren, Busse kommen kaum vorbei, Rückstaus sind die Folge. Damit soll Schluss sein. Die Stadt Neuwied wird daher die Kontrollen in der Innenstadt deutlich verstärken. Wer verbotswidrig hält oder parkt, muss künftig noch viel häufiger mit einem Bußgeld rechnen. Der vermeintlich schnelle Imbiss kann so schnell 70 Euro teurer werden.
„Wir wollen niemanden schikanieren. Aber Regeln gelten für alle. Gerade in der Innenstadt sorgen die Falschparker immer wieder für Behinderungen und gefährliche Situationen. Deshalb werden wir dort künftig einen Kontroll-Schwerpunkt setzen“, kündigen Beigeordneter Ralf Seemann und Ordnungsabteilungsleiter Björn Siering an.

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Rückgabe von Maybebop-Tickets bei Rommersdorf Festspielen

Erstattung erfolgt über den jeweiligen Kaufweg

Nach dem Ausfall des Maybebop-Konzerts am 30. Juni im Rahmen der Rommersdorf Festspiele stehen nun die Rückgabemodalitäten für die Eintrittskarten fest. Die Rückgabe erfolgt grundsätzlich über den Vertriebsweg, über den die Tickets erworben wurden. Der Ticketpreis wird anschließend erstattet.

Für Tickets, die in der Tourist-Information Neuwied, Marktstraße 59, erworben wurden, erfolgt die Rückgabe ebenfalls dort. Die Originaltickets können bis einschließlich Samstag, 15. August, abgegeben werden. Das hierfür benötigte Rückgabeformular steht unter www.neuwied.de/rommersdorf-festspiele zum Download bereit und kann bereits vorab ausgefüllt werden. Die Erstattung des Ticketpreises erfolgt anschließend per Überweisung nach dem 15. August.

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Halbseitige Sperrung wegen Kanalarbeiten im Sohler Weg

08.07.26
Neuwied. Die Servicebetriebe Neuwied (SBN) führen ab Montag, 13. Juli, notwendige Kanalarbeiten im Sohler Weg für den Neubau des Wohnparks „Kastanienhof“ durch. Ein Teil der Straße wird für voraussichtlich zwei Wochen halbseitig gesperrt und der Verkehr während dieser Zeit per Ampel geregelt. Die SBN bitten Autofahrer etwas mehr Fahrzeit einzuplanen oder die Baustelle zu umfahren.

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Neuwied macht Ferienzeit zur Stickerzeit

Stadtmarketing verlängert Sammelaktion und lädt zur ersten Tauschbörse ein

Foto: Nadine Schöneberg 
Auf Entdeckungstour durch die Deichstadt und dabei ganz nebenbei das Stickeralbum füllen: Genau dafür bleiben jetzt noch ein paar Wochen mehr Zeit. Pünktlich zum Ferienbeginn verlängert das Stadtmarketing die Sammelaktion. Bereits am Donnerstag, 16. Juli, lädt außerdem die erste Tauschbörse zum Tauschen doppelter Sticker ein.

Insgesamt 100 Motive aus Neuwied können gesammelt und in das eigens dafür gestaltete Album eingeklebt werden. Erhältlich ist es in der Tourist-Information, der STADTGALERIE Mennonitenkirche, der Stadtbibliothek sowie in zahlreichen teilnehmenden Geschäften der Innenstadt. Die Sticker gibt es bei einem Einkauf in den beteiligten Geschäften, auf dem Wochenmarkt sowie in der Tourist-Information, der Stadtbibliothek und der STADTGALERIE. Welche Geschäfte teilnehmen, zeigt ein Aufkleber im Schaufenster. Eine aktuelle Übersicht gibt es unter www.neuwied.de/stickeralbum.

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Veranstaltung mit Prof. Dr. Franz Segbers am 22.06.2026 in Engers

KAB Basisgruppe Engers-Mülhofen/ KAB Bildungswerk Trier

"Auf den Schrei der Mutter Erde und der Armen hören ... " 

      Am 22.06.2026 fand in Neuwied-Engers eine Veranstaltung der KAB Basisgruppe Engers-Mülhofen und des Bildungswerkes der  KAB DV Trier   mit   Prof. Dr. Franz Segbers,  Sozialethiker,  ab 19 h  in der Kapelle des Heinrich-Hauses zum Themenkomplex: „Auf den Schrei der Mutter Erde und der Armen hören. Reichtum besteuern  -  Armut bekämpfen“   statt. Trotz der extremen Hitze fanden sich 17 Interessierte zum Vortrag und zur Diskussion   ' über die Verantwortung der Reichen und Überreichen angesichts wachsender sozialer Ungleichheit  und  ökologischer  Zerstörung  in der Welt sowie in Deutschland '  ein. Prof. Dr. Segbers stellte mit großer Fach- und Sachkenntnis sehr engagiert eine ökologisch und sozial gerechte Steuerpolitik vor, welche die Reichen und Überreichen im Kampf  gegen  den Klimawandel und dessen Folgen, aber auch gegen die verbreitete Armut in die Pflicht nehmen soll. 

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GSG präsentiert beim Neuwieder Deichstadtfest vier Tage lang eine Bühne

Sponsoring für die beliebte Traditionsveranstaltung – Schlager, Rock, Pop und Oktoberfestmusik nonstop vom 9. bis 12. Juli auf dem Luisenplatz 
Foto: Homepage Die Lausbuba
Musikalische Vielfalt, gute Laune, kulinarische Genüsse – und das alles quasi gratis: Während des Deichstadtfests verwandelt sich der Neuwieder Luisenplatz für vier Tage in eine bunte Festmeile. Mit dabei ist die GSG Neuwied, die die Bühne B4 in Höhe des Media-Markts in diesem Jahr mit 15.000 Euro sponsert. „Mit unserem Engagement zeigen wir gerade zum 100-jährigen Bestehen der GSG, dass wir fest in der Deichstadt verwurzelt sind“, sagt Geschäftsführer David Meurer. „Als 100-prozentige Tochter der Stadt Neuwied ist es uns ein Herzensanliegen, mit allen Bürgerinnen und Bürgern sowie vielen Gästen beim traditionellen Deichstadtfest und einem Super-Programm mitzufeiern.“ 

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EIRENE begrüßt neue Geschäftsführung - Guido Dost bestätigt

Foto: Stefan Heiß
Neuwied. EIRENE freut sich, die offizielle Bekanntgabe der Wahl von Guido Dost zum neuen Geschäftsführer zu verkünden. Guido Dost wurde auf der Mitgliederversammlung im Rahmen des Pfingsttreffens in Walberberg bei Bonn am 23. Mai 2026 gewählt und hat seine Arbeit in der Zwischenzeit bereits aufgenommen. Mit seiner langjährigen Erfahrung in den Bereichen Leitung, Organisationsentwicklung und internationale Zusammenarbeit bringt er wertvolle Impulse für die weitere Entwicklung des EIRENE-Friedensdienstes mit.

Guido Dost war zuletzt als Programmdirektor für die Ukraine bei der Caritas Schweiz tätig. Seine berufliche Laufbahn umfasst zudem die Leitung der Johanniter Auslandshilfe sowie die Mitarbeit in der Leitung des ASA-Programms bei Engagement Global. In diesen Rollen hat er sich darauf spezialisiert, Veränderungsprozesse strategisch, strukturiert und gleichzeitig menschlich zu gestalten.

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SWN-Kundencenter zieht im Juli um

Vom 13. Juli bis 19. Juli bleibt die Beratungsstelle geschlossen

03.07.2026

Neuwied. Das Kundencenter der Stadtwerke Neuwied schließt ab Montag, 13. Juli, für eine Woche seine Türen. Grund ist der bevorstehende Umzug in das neue Kundencenter im ehemaligen Geisen-Gebäude in der Langendorfer Straße 120. 
Marketingbereichsleiter Siegesmund Kunke erklärt: „Unser Ziel ist es, in dieser Zeit alles umzuräumen und einzurichten, damit wir unser neues Kundencenter am Montag, 20. Juli, eröffnen können.“ 
Währenddessen erreichen Kunden den Kundenservice telefonisch unter 02631 – 851400 montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr und per E-Mail unter info@swn-neuwied.de. 

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Dürfen wir vorstellen: Gepardin „Rosi“

Neues Gepardenweibchen im Zoo Neuwied

Foto: Eva Fritsch.
Neuwied, 01. Juli 2026 – Der Zoo Neuwied freut sich über tierischen Zuwachs: Bereits Mitte April ist das Gepardenweibchen „Rosi“ in den größten Zoo von Rheinland-Pfalz eingezogen. Die junge Katze wurde im September 2024 im Allwetterzoo Münster geboren und soll künftig gemeinsam mit dem neun Jahre alten Gepardenkater „Sikio“, der seit 2019 in Neuwied lebt, für Nachwuchs sorgen.

Nach einem schweren Jahr für die Gepardenhaltung blickt das Zoo-Team damit wieder optimistisch in die Zukunft. Im Herbst vergangenen Jahres mussten der Kater „Chomo“ und die Katze „Lianne“ aufgrund verschiedener Krankheitsbilder eingeschläfert werden.

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Franz Humer hat Müll und Abfälle im Visier

Mitarbeiter der GSG Neuwied sorgt für sauberes Wohnumfeld – Wenn Gespräche und Informationen nicht weiterhelfen, wird Entsorgung über die Nebenkosten abgerechnet
Fotos: Michael Stoll
Müll ist lästig, manchmal gefährlich. Damit er nicht stetig mehr und zum Problem wird, geht die GSG Neuwied aktiv gegen Abfall-Ablagerungen in ihren Quartieren vor. Um die vier GSG-Hausmeister dabei zu unterstützen, wurde Franz Humer eingestellt. Der 62-Jährige bringt viel Erfahrung im Umgang mit Menschen mit. Im Gespräch ist er freundlich, kann aber auch bestimmt auftreten. Und er packt selbst an, beseitigt illegalen Sperrmüll ebenso wie sperrige Hinterlassenschaften in Kellern oder Treppenhäusern.
Franz Humer ist gelernter Zimmermann, war vier Jahre lang Zeitsoldat, dann 25 Jahre bei Mercedes-Benz unter anderem als Meister tätig. Als er sich beruflich neu orientierte, arbeitete er zunächst als Landschaftsgärtner, schließlich fünfeinhalb Jahre als Hausmeister. Seit dem 15. Januar 2024 gehört er zum GSG-Team, ist täglich mit seinem Transporter zu den GSG-Immobilien unterwegs, um die Grundstücke zu überprüfen. Denn Müll beeinträchtigt nicht nur das Erscheinungsbild der Stadt und das Image ganzer Straßenzüge, verunreinigte Umgebungen mindern die Lebensqualität. Unsachgemäße Entsorgung von Abfällen kann im schlimmsten Fall die menschliche Gesundheit gefährden, lockt Ungeziefer an.

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Wie funktioniert Verwaltung?

Beirat für Migration und Integration bildet sich fort

(Foto: Ulf Steffenfauseweh)
Wie bringt ein Gremium einen Antrag ein? Wie arbeiten Verwaltung und Politik zusammen? Was ist erlaubt – und wie lange dauert das? Wichtige Fragen für Menschen, die sich politisch engagieren. Die Stadt Neuwied vermittelte kürzlich Mitgliedern des Beirats für Migration und Integration im Rahmen eines Seminars die Grundlagen des Kommunalrechts. Ziel der Fortbildung war es, die Beiratsmitglieder für ihre ehrenamtliche Arbeit zu stärken und ihnen vertiefte Einblicke in kommunale Entscheidungsprozesse zu geben.

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Kinzing-Schule Neuwied putzt Stolpersteine gegen das Vergessen

Fotos: Marco Schneider.
Die Neuwieder Kinzig-Schule machte es sich im Zuge des bundesweiten Aktionstags „Schüler helfen Leben“ zum Ziel, die Stolpersteine in Neuwied sauer zu halten. Die teilnehmenden Siebtklässler reinigten insgesamt 102 „Stolpersteine gegen das Vergessen“ in Heddesdorf und der Innenstadt. Während ihres Einsatzes erhielten sie Informationen über die jeweiligen Opfer, derer die Steine gedenken. Diese Erzählungen machten die Schicksale, die die Menschen durch die grausame Vernichtungspolitik der Nationalsozialisten erleiden mussten, greifbarer.

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Neuordnung der Wasserversorgung sichert sauberes Trinkwasser für Neuwied

Leitung zwischen Brunnen im Engerser Feld und Wasserwerk Neuwied-Block wurde verlegt 

30.06.2026.  Foto: Drohnenbild/Ingenieurbüro Hartwig
Neuwied. Die Stadtwerke Neuwied (SWN) strukturieren ihre Trinkwasserversorgung grundlegend um. Kernstück der Maßnahme ist eine neue Verbundleitung zwischen den Trinkwasser-Gewinnungsbrunnen im Engerser Feld und dem Wasserwerk in Neuwied-Block.
„Das Trinkwasser fließt künftig nicht mehr direkt in das Leitungsnetz, sondern zunächst in eine Vorbehälterkammer auf dem Wasserwerk“, erklärt SWN-Bereichsleiter Peter Dunkel. „Mit dieser Neuordnung schaffen wir mehr Versorgungssicherheit für unsere Kunden, da die Trinkwasserversorgung besser vor Extremwetterereignissen, technischen Ausfällen und möglichen Verunreinigungen geschützt wird." 
Gleichzeitig erfülle die neue Anlage die aktuellen Anforderungen der oberen Wasserbehörde und des Gesundheitsamts. Die Neustrukturierung berücksichtige zudem Szenarien mit steigendem Wasserbedarf in der Region – eine vorausschauende Planung für die kommenden Jahrzehnte.

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Neue Räume – Neue Chancen

Akteure der Neuwieder Wohnungslosenhilfe networken im Schöppche 2.0

Foto: Felix Banaski
Für die Obdachlosen- und Wohnungslosenhilfe in der Deichstadt ist das Schöppche 2.0 ein echter Glücksfall. Durch das großzügige Engagement der Wirtgen-Stiftungen konnte im März in der Heddesdorfer Straße 5, im Innenhof der Neuwieder Caritas, eine moderne Tagesstätte eröffnet werden, die den vielfältigen Bedarfen von Menschen in Not in allen Belangen gerecht wird. Um vorhandene Kräfte zu bündeln und zur Verfügung stehende Ressourcen zusammenzuführen haben sich jetzt zahlreiche Akteure der Wohnungslosenhilfe in Stadt und Kreis Neuwied zu einem Netzwerktreffen im Schöppche 2.0 getroffen. Ihr Ziel: Niederschwellige Zugänge zum Hilfesystem schaffen, über Organisationsgrenzen hinaus verlässlich zusammenarbeiten und den Betroffenen tragfähige Zukunftsperspektiven bieten.

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Nächste Innenstadtbaustelle ist fertig

Engerser Straße wieder frei: Neue Fahrradstraße stärkt sichere Radverbindung durch die Innenstadt
Fotos: Ulf Steffenfauseweh
Die nächste große Baumaßnahme in der Neuwieder Innenstadt ist abgeschlossen: Die Engerser Straße ist zwischen Wilhelm- und Pfarrstraße zur Fahrradstraße ausgebaut und seit Freitagnachmittag wieder für den Verkehr freigegeben. 
Die Bauarbeiten hatten im Juli vergangenen Jahres begonnen. Sowohl der vorgesehene Zeitrahmen von knapp einem Jahr als auch der Kostenrahmen von knapp unter einer Million Euro wurden eingehalten.
Im Zuge der Maßnahme wurde außerdem vorausschauend in die Infrastruktur investiert. Die Stadtwerke Neuwied verlegten gleichzeitig Glasfaserleitungen.

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Entspannte Lage in Nahost? SWN-Chef bleibt skeptisch

Herschbach: 2026 bleiben SWN-Preise stabil, aber Energiediscountern droht Schieflage 

26.06.2026.   Foto: Dennis Steinhardt/SWN 
Neuwied. Das zwischen den USA und Iran vereinbarte Rahmenabkommen hat die internationalen Energiemärkte spürbar beruhigt. Dennoch bleibt Stadtwerke-Chef Stefan Herschbach skeptisch. „Es besteht nur ein Rahmen. Viele Details zur Umsetzung, Kontrolle und Durchsetzung bleiben offen, die aber entscheidend sind." Ein Preisrisiko sieht er aufgrund der niedrigen Füllstände in den Gasspeichern: Für Energiediscounter könnten höhere Einkaufspreise gefährlich und für deren Kunden erneut teuer werden.

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SWN rüsten Stromnetz für die Energiewende

Digitalisierung wird zum Schlüssel für den Ausbau zur Integration von Wärmepumpen und Elektromobilität
26.06.2026
Neuwied. Die Stadtwerke Neuwied (SWN) haben ein umfassendes Digitalisierungsprojekt für ihr Stromnetz gestartet. Ziel ist der wirtschaftliche, gezielte und schrittweise Ausbau des Netzes. Durch moderne Messtechnik und digitale Modelle sollen Netzbelastungen künftig präzise erfasst und bewertet werden können.
„Die Energiewende verändert die Anforderungen an unsere Stromnetze deutlich", erklärt Geschäftsführer Stefan Herschbach. „Früher floss Strom in der Regel in eine Richtung: vom Netz zum Haushalt. Heute speisen viele Haushalte mit ihren PV-Anlagen Strom ein. Gleichzeitig steigt der Leistungsbedarf durch Wärmepumpen, Wallboxen oder Elektroautos. Das verändert die bisherigen Planungen und den Ausbau grundlegend."

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Neuwied gemeinsam gestalten

Zukunftswerkstatt bereitet mögliche zweite Siegelphase der Kinderfreundlichen Kommune vor

Foto: Ulf Steffenfauseweh
Wie kann Neuwied auch künftig eine Stadt bleiben, in der Kinder und Jugendliche mitreden und mitgestalten können? Mit dieser Frage beschäftigten sich die Teilnehmenden der Zukunftswerkstatt der Kinderfreundlichen Kommune im Jugendzentrum Big House. Dafür blickten sie auf die erste Siegelphase zurück und entwickelten gemeinsam Ideen für die Zukunft.

Nach drei Jahren gemeinsamer Arbeit bot die Zukunftswerkstatt Gelegenheit, Bilanz zu ziehen und mögliche nächste Schritte vorzubereiten. Im Herbst 2026 beraten die politischen Gremien darüber, ob Neuwied den eingeschlagenen Weg in einer zweiten Siegelphase fortsetzt.


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