Neue Wege, echte Chancen
„Schichtwechsel“ als Türöffner in den Arbeitsalltag: Sophia Kirst verstärkt das Hauswirtschaftsteam der städtischen Kita Rommersdorf.
Foto: Sebastian Waloszczyk
Sophia Kirst ist angekommen – in einem Berufsleben, das ihr Freude bereitet, sie fordert und das Beste aus ihr herausholt. Seit einigen Monaten arbeitet die 28-Jährige in einem so genannten „ausgelagerten Arbeitsplatz“ in der städtischen Kita Rommersdorf. In der Kita-Küche bereitet sie Snacks für die Kinder vor, backt Kuchen, richtet den Nachtisch an oder kümmert sich um das dreckige Geschirr und die Wäsche. Sie erledigt gewissenhaft jeden Tag das, was im Hauswirtschafts-Team anfällt. Das Besondere dabei: Bis vor kurzem war Sophia Kirst noch in Montage der Mittelrhein-Logistik des Heinrich-Hauses tätig – in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung (WfbM). Der Übergang aus der geschützten Atmosphäre der Werkstatt in einen regulären Arbeitsalltag stellt für viele eine große Herausforderung dar. Sophia Kirst hat diesen Schritt mit Unterstützung ihres Integrationsbegleiters des Heinrich-Hauses erfolgreich gemeistert.













