Lebendiges-Neuwied

Artikel zum Thema: Stadt Neuwied



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Großes Interesse an Stadtentwicklungsstrategie

Rund 1.300 Menschen machen bei Neuwieds Online-Umfrage mit
(Foto: Melanie Lange)
„NeuWie?“ lautet aktuell die große Frage in der Deichstadt. Die Beteiligung zur neuen Stadtentwicklungsstrategie der Stadt Neuwied stößt auf großes Interesse: Rund 1.300 Bürgerinnen und Bürger haben zwischen Ende März und Ende April an der Online-Umfrage teilgenommen und ihre Ideen, Hinweise und Einschätzungen zur Zukunft der Stadt eingebracht. Die Ergebnisse fließen nun in die weitere Erarbeitung der neuen Stadtentwicklungsstrategie ein.

Die Online-Beteiligung war Teil des breit angelegten Prozesses zur Fortschreibung der Stadtentwicklungsstrategie „NeuWie? Unsere Stadt von morgen denken“. Ziel ist es, gemeinsam mit Bürgerschaft, Politik, Verwaltung und weiteren Akteuren Leitlinien für die zukünftige Entwicklung der Stadt und ihrer Stadtteile zu erarbeiten. Unter allen Teilnehmenden der Online-Beteiligung wurden außerdem drei Preise verlost. Die Gewinnerinnen und Gewinner, Anke Straschewski, Sven Scheidgen, Axel Jung, haben ihre Preise inzwischen erfreut entgegengenommen.

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GSG übergibt Hauptgewinn an glückliche Mieterin

Foto: Michael Stoll
Die Freude bei Heiderose Schneider ist groß: Sie hat den ersten Preis beim Jubiläumsgewinnspiel der GSG Neuwied gewonnen und ist nun stolze Besitzerin eines Balkonkraftwerks. Im Rahmen des Neuwieder Gartenmarkts hatte die GSG zu ihrem 100-jährigen Bestehen alle Mieterinnen und Mieter zur Teilnahme an der Aktion eingeladen. Hauptgewinn war das komplette Balkonkraftwerk, das Frau Schneider und ihr Lebensgefährte Egon Klecha nun von GSG-Geschäftsführer David Meurer überreicht bekam.

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Saisonauftrak für Neuwieder Kanuten Knut Hitzschke

Die 44. Thüringer Pfingstregatta im Kanurennsport über die Sprint-, Kurz- und Langstrecke fand am 24. und 25. Mai 2026  in Saaldorf bei Bad Lobenstein an der Bleilochtalsperre statt. Bei der gut besuchten Veranstaltung, die viele Zuschauer anlockte, kämpften rund 800 Athletinnen und Athleten aus knapp 50 kanusportttreibenen Vereinen um Medaillen. Mit dabei war auch der für den Neuwieder Wassersportverein (NWV) paddelnde, Knut Hitschke, der einen starken Saisonauftakt hinlegte und damit unter Beweis stellte, dass sich sein "hartes" Wintertraining ausgezahlt hat.

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Dirk Uhrig mit Ehrennadel ausgezeichnet

Dirk Uhrig mit Ehrennadel des Bundesverbands der Standesbeamten ausgezeichnet

Neuwieder Standesamtsleiter gibt sein Wissen gern an die nächste Generation weiter

Foto: Felix Banaski
Wer das Wort „Standesamt“ hört, der denkt wahrscheinlich zuallererst an Hochzeiten. Das ist zwar nicht falsch, allerdings machen Eheschließungen nur ein Bruchteil des Tätigkeitsbereichs von Standesämtern aus. Dirk Uhrig führt nur noch selten Hochzeiten durch. Seit mehr als 33 Jahren ist er im Neuwieder Standesamt tätig, seit 2011 ist er Amtsleiter. Seine große Leidenschaft und Expertise liegt im Bereich des Personenstandsrechts. Um sein umfangreiches Fachwissen und seine langjährige Erfahrung an die nächste Generation weiterzugeben, lehrt Uhrig seit 2019 ehrenamtlich an der Akademie für Personenstandswesen des Bundesverbands der Deutschen Standesbeamtinnen und Standesbeamten (BDS). Für dieses Engagement ist Uhrig jetzt mit der Ehrennadel des Verbandes ausgezeichnet worden.

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Unterstützte Kommunikation als ein Schlüssel zur Teilhabe

Feier zum Josefstag im Heinrich-Haus mit über 150 Gästen: Eindrucksvoller Vortrag von Kathrin Klapper von der Uni Köln.
Fotos: Julia Steffenfauseweh
Eine besonders eindrucksvolle, interessante und fröhliche Feier zum Josefstag erlebten mehr als 150 Gäste am vergangenen Freitag im Heinrich-Haus. Kathrin Klapper, ehemalige Schülerin der Christiane-Herzog-Schule, mittlerweile Wissenschaftlerin an der Universität zu Köln und selbst Nutzerin Unterstützter Kommunikation (UK), stellte in ihrem Vortrag die kommunikative Teilhabe von Menschen mit eingeschränkter Lautsprache in den Mittelpunkt. Sie erläuterte, dass Unterstützte Kommunikation weit mehr als technische Hilfsmittel umfasst und Menschen dabei unterstützt, selbstbestimmt am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.

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Tradition und Innovation unter einem Dach

Fotos: Ulf Steffenfauseweh
Oberbürgermeister Jan Einig besucht W.R. Lang GmbH und tauscht sich mit Geschäftsführung über Standort, Fachkräfte und Gesundheitswirtschaft aus
Seit mehr als 150 Jahren ist die W.R. Lang GmbH in Neuwied zuhause. Oberbürgermeister Jan Einig hat das 90 Mitarbeiter starke Familienunternehmen in der Hafenstraße kürzlich gemeinsam mit Alexandra Rünz und Christoph Engels von der städtischen Wirtschaftsförderung besucht, um sich über aktuelle Entwicklungen, Herausforderungen und Zukunftsperspektiven auszutauschen.
„Mir ist der direkte Austausch mit unseren heimischen Unternehmen sehr wichtig. Viele Gespräche ergeben sich zwar bei Veranstaltungen oder Empfängen, aber ein Besuch vor Ort ermöglicht noch einmal ganz andere Einblicke“, betont der OB im Gespräch mit Laura und Julian Lang, die das Unternehmen inzwischen in fünfter Generation führen. „Uns geht es darum, persönlich ansprechbar zu sein, kurze Wege zu schaffen und frühzeitig zu erfahren, wo Unternehmen Unterstützung brauchen oder wo die Stadt helfen kann“, macht er deutlich.

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Junges Unternehmernetzwerk Neuwied bringt Forderungen des Mittelstands nach B...

Fotograf: Tjark Thönßen (Büro Ellen Demuth)

Junges Unternehmernetzwerk Neuwied bringt Forderungen des Mittelstands nach Berlin
Fotograf: Tjark Thönßen (Büro Ellen Demuth)
Neuwied, im Mai 2026. Drei intensive Tage in Berlin nutzten Vertreter und Vertreterinnen des Jungen Unternehmernetzwerks Neuwied für den direkten Austausch mit Politik und Interessenvertretungen. Ziel der Gespräche war es, die aktuellen Herausforderungen des Mittelstands klar und unmissverständlich zu benennen und konkrete wirtschaftspolitische Verbesserungen einzufordern.
Ein zentraler Termin war das Gespräch mit der Bundestagsabgeordneten Ellen Demuth. Dabei überreichte die junge Unternehmerschaft ein gemeinsames Forderungspapier. „Deutschland verliert im internationalen Wettbewerb zunehmend den Anschluss, weil politische Entscheidungen zu langsam getroffen und wirtschaftliche Realitäten zu oft ignoriert werden“, erklärt Maren Hassel-Kirsche, Mitglied des Jungen Unternehmernetzwerks Neuwied sowie Hauptaktionärin der AG für Steinindustrie. „Unternehmen kämpfen täglich mit Bürokratie, langwierigen Verfahren und fehlender Planungssicherheit. Während andere Länder Investitionen erleichtern, wird Unternehmertum hier häufig ausgebremst. Das schwächt den Standort spürbar. Wir erwarten endlich konkrete Reformen statt weiterer Ankündigungen.“

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Baustelle verschoben: Intervention der Stadt zeigt Wirkung

Landesbetrieb reagiert auf Neuwieder Bedenken – Sanierung der K114-Brücke Heimbach-Weis/Engers erst 2027 
Foto: Julia Steffenfauseweh
Wer in Neuwied unterwegs ist, merkt schnell: In der Stadt wird gebaut. Straßen werden erneuert, Plätze umgestaltet, Leitungen modernisiert und neue Projekte auf den Weg gebracht. Neuwied macht sich. Die vielen Baustellen beweisen, dass die Stadt in ihre Zukunft investiert. Gleichzeitig bringen sie aber ersteinmal auch Umwege, Lärm und Einschränkungen mit sich.
Umso wichtiger ist es, die zahlreichen Maßnahmen gut aufeinander abzustimmen. Genau deshalb hatte sich die Stadt Neuwied mit Nachdruck gegen die vom Landesbetrieb Mobilität (LBM) geplante Vollsperrung der K114 zwischen Heimbach-Weis und Engers ausgesprochen. Die Brücke über die B42 sollte saniert werden. Aus Sicht der Stadt wäre eine zusätzliche Sperrung zum jetzigen Zeitpunkt jedoch nicht vertretbar gewesen.
Mit Erfolg: Der LBM hat nun mitgeteilt, dass die Maßnahme verschoben wird.

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Neuwieder Stadtelternausschuss stärkt den Dialog

Elternperspektive aus Kindertagesstätten gebündelt

Foto (Teofil Abu-Mansur)
Mit zwei erfolgreichen Terminen hat der Stadtelternausschuss Neuwied (StEA) in diesem Frühjahr die gemeinsame Vernetzung zwischen Elternvertretungen und Verwaltung weiter vorangetrieben. Den Auftakt bildete ein Präsenztreffen im Jugendzentrum Big House, bei dem Vertreterinnen und Vertreter der Elternausschüsse aus den Neuwieder Kindertagesstätten zusammenkamen. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse flossen anschließend in ein Gespräch mit Bürgermeister Peter Jung sowie Mitarbeitenden des Jugendamts der Kinderfreundlichen Kommune ein.

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Heddesdorfer Kinderburg beim Hofflohmarkt vertreten

Offener Austausch mit Menschen aus der Nachbarschaft
Foto: Hannah Dierdorf
Häufig will man einfach nur mal gucken, was angeboten wird, nur um dann am Ende doch etwas zu kaufen. Dabei hätte man in den meisten Fällen am Anfang des Tages nicht sagen können, dass man das Gekaufte tatsächlich gebraucht hätte. Gerade diese nicht zielgerichtete, ergebnisoffene Suche macht einen Flohmarktbesuch so reizvoll. Auch beim Hof- und Garagenflohmarkt in Heddesdorf gab es so einiges zu entdecken – etwa am Verkaufsstand des Fördervereins der städtischen Kita „Heddesdorfer Kinderburg“.

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Amnesty – Mahnwache – ein Zeichen des stillen Protests gegen die Folter im Iran

Mit einer einstündigen Mahnwache am Samstag protestierten Mitglieder der Neuwieder Gruppe der internationalen Menschenrechtsorganisation schweigend gegen die Foltermaßnahmen des iranischen Geheimdienstes im Iran. Seit dem völkerrechtswidrigen Militärangriff der USA auf Iran am 28. Februar 2026 wurden mehr als 6000 Menschen willkürlich festgenommen, darunter Demonstrierende, Journalist*innen, Anwält*innen, Menschenrechtsverteidiger*innen und Angehörige von Minderheiten. Gleichzeitig wurden mindestens 39 politische Hinrichtungen vollstreckt. Führende Justizvertreter ordneten beschleunigte Verfahren an – auch in Fällen mit drohender Todesstrafe. Es bestehen gravierende Bedenken wegen Verschwindenlassens, Folter und der Verwendung erzwungener «Geständnisse» in Scheinprozessen.

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Seltene Alaotra-Halbmakis im Zoo Neuwied angekommen

Die ersten und einzigen ihrer Art in Deutschland

Foto: Ben Ulrich
Neuwied, 29. Mai 2026 – Der Zoo Neuwied begrüßt eine zoologische Besonderheit: Erstmals leben dort zwei Alaotra-Halbmakis – eine der seltensten und am stärksten bedrohten Primatenarten der Welt. Die beiden anderthalb Jahre alten Brüder stammen aus dem niederländischen ZooParc Overloon.

„Mit den Alaotra-Halbmakis zeigen wir eine Tierart, die selbst viele Zoo-Fachleute noch nie live gesehen haben“, erklärt Zookurator Florian Bonenkamp. „Dass wir die erste und bislang einzige Haltung dieser Art in Deutschland übernehmen dürfen, ist für uns etwas ganz Besonderes und gleichzeitig eine große Verantwortung.“ Die Tiere haben ihr neues Zuhause im umgebauten Bereich des Menschenaffenhauses bezogen, in dem zuvor Kaiserschnurrbarttamarine untergebracht waren. Aktuell gewöhnen sich die Halbmakis Schritt für Schritt an ihre Innen- und Außenanlagen.

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Germaniaplatz: Startschuss für neuen Mehrgenerationen-Sportpark

Symbolischer Spatenstich am Sandkauler Weg – Bewegungsangebot für alle Generationen entsteht
Foto: Ulf Steffenfauseweh
Mit dem symbolischen ersten Spatenstich haben OB Jan Einig, Bürgermeister Peter Jung und Beigeordneter Ralf Seemann den offiziellen Startschuss für den Umbau des Germania-Platzes zu einem modernen Mehrgenerationensportpark gegeben. Auf einer Fläche von rund 6.000 bis 7.000 Quadratmetern entsteht in der südöstlichen Innenstadt ein vielseitiges Freizeit- und Bewegungsangebot für Kinder, Jugendliche, Familien, Senioren und Vereine.
Bereits seit einiger Zeit laufen die Arbeiten zur Sanierung des bestehenden Umkleidegebäudes. Nun beginnt auch die eigentliche Umgestaltung des Geländes. Geplant sind ein neues Jugendspielfeld für den Vereinssport, ein Cage-Soccer-Feld, ein Bewegungsparcours mit verschiedenen Sport- und Fitnessgeräten – ähnlich wie bereits unter der Rheinbrücke viel und gern genutzt - sowie ein Treffpunkt mit Sitzgelegenheiten und Sonnenschutz.

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Sanierung der Kläranlage: Produktion  der Energie wird verdreifacht

Faultürme für Klarschlamm werden auf den neuesten Stand gebracht – Es kann mal „müffeln“

29.05.2026    Foto: Gerd Neuwirth/sbn 
Neuwied. Die Servicebetriebe Neuwied (SBN) setzen die energetische Modernisierung der Kläranlage an der B42 fort. Nach der Installation der faltbaren PV-Anlage und der Erneuerung des Blockheizkraftwerks beginnt ab Ende Mai die Sanierung der rund 40 Jahre alten Faultürme. Die Millioneninvestition erhöht die Eigenproduktion an Energie um das Dreifache und trägt zur Stabilisierung der Gebühren bei.
Die Kläranlage verbraucht rund 3 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr. Die laufende Modernisierung zielt darauf ab, künftig 60 Prozent dieses Bedarfs selbst zu decken. „Die Maßnahmen erfolgen in mehreren Phasen und umfassen sowohl die Stromerzeugung als auch die Optimierung der Energieeffizienz“, erklärt Zacharias Grätz, Experte der SBN für Kläranlagenausbau und Optimierung.

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Servicebetriebe bringen 6000  Sommerblumen in die Stadt 

Für ein schönes Stadtbild und mehr Biodiversität – Bepflanzung bleibt bis Herbst bestehen28.05.2026
Foto: Dennis Steinhardt/SWN
 Neuwied. Die Servicebetriebe Neuwied (SBN) verschönern mit der Sommerbepflanzung das Stadtbild von Neuwied. Insgesamt wurden 6000 Blumen gesetzt, davon allein 1000 Stück in der Innenstadt – unter anderem am Graf-Friedrich-Platz, in der Friedrich-, Schlossstraße und vor der Stadtverwaltung.
 „Die Blumen sind schön anzusehen und bringen Farbe in die Stadt“, betont Lars Heitmann von den SBN. „Aber sie dienen auch der Biodiversität und bieten Lebensräume für Insekten und Kleintiere.“ Natürlich waren die Mitarbeiter der SBN nicht nur in der Innenstadt unterwegs, sondern auch auf den Friedhöfen und weiteren Stadtteilen wie in Irlich am Ortseingang und Weiherplatz, in Engers am Schloss sowie in Oberbieber am Aubach.

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Viele Interessierte nutzten ersten Pflege-Info-Tag in Neuwieder VHS

Jobcenter und Arbeitsagentur brachten zahlreiche Akteure zusammen – Hervorragende Resonanz
Foto: Frank Blum
Pflege: Das ist eines der zurzeit am intensivsten diskutierten Themen hierzulande. In einer immer älter werdenden Gesellschaft ist sie ein zentraler Gesichtspunkt für ein funktionierendes gesellschaftliches Zusammenleben. Allein, es fehlt oft genug an Personal. Etwas daran zu ändern, dazu sollte der erste Pflege-Info-Tag beitragen, den das Jobcenter des Landkreises Neuwied und die Arbeitsagentur Rhein-Wied-Westerwald im Amalie-Raiffeisen-Saal der VHS Neuwied organisiert hatten. Unterstützung hatten sie dabei vom Beratungsteam Pflegeausbildung erhalten. Diese wiederum ist Teil der Ausbildungskampagne #werpflegtbewegt, mit der das Land sowohl die Pflegeberufe stärken als auch den Fachkräftemangel beheben will. 

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Mehr Bäume, bessere Standorte

Wie der Baumbestand in Neuwieds Innenstadt langfristig gestärkt wird – Neupflanzungen übertreffen Fällungen um mehr als das Doppelte

Foto: Ulf Steffenfauseweh
Neuwied setzt auf Stadtgrün mit Zukunft. Auch wenn Baumfällungen im Stadtbild immer wieder kritisch wahrgenommen werden, zeigt ein Blick auf die Gesamtentwicklung ein klares Bild: Die Stadt pflanzt deutlich mehr Bäume, als sie entfernt und achtet gleichzeitig gezielt auf bessere und klimaresistente Standorte. Aktuell ist dies auf dem Luisenplatz zu sehen, wo 15 neue Kastanien, Rotahorne und Hainbuchen gesetzt werden. 
Insgesamt sind rund 16.000 Bäume im Kataster für das Stadtgebiet erfasst, was Neuwied auch im Vergleich zu einer sehr grünen Stadt macht. Die Bäume stehen auf Spiel- und Sportplätzen, auf Friedhöfen sowie in Park- und Gartenanlagen und im sogenannten Straßenbegleitgrün. Hinzu kommen zahlreiche weitere Bestände etwa auf waldähnlichen Flächen, entlang von Bachläufen oder in Naherholungsbereichen, die in der Zahl nicht enthalten sind.

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Talk im Turm in Kneipen-Atmosphäre

Heiße Eisen angepackt

Bild: w.steinmetz
Nach dem großen Erfolg der ersten Ausgaben von Talk im Turm war klar, dass es eine Fortsetzung geben musste. Der als „Deichgesicht“ bekannte Moderator Gerd Finkemeier hatte für die neue Ausgabe mit dem Schauspieler Boris Weber und dem Imam der Ahmadiyya-Gemeinde Neuwied Mudassar Ahmed wieder zwei Gäste in das Bistro Turm in die Museumstraße eingeladen, die eigentlich Harmonie und Eintracht versprachen.
Das war auch in weiten Teilen des Abends so. Wenn Weber über seine Anfänge auf der Bühne erzählte oder manche skurrile Theater-Geschichte auspackte. Wie er zum Beispiel im Koblenzer Theater unter Gefährdung der ersten Reihen von der Bühne kippte, dann wurde auch herzlich gelacht. Und wenn der – übrigens mit 29 Jahren noch recht junge - Imam die Unterschiede zwischen Sunniten und Schiiten erklärte oder warum der Islam keine aggressive Religion ist, wurde es mucksmäuschenstill im proppenvollen Saal im Turm. 
Da wurde über „Gott und die Welt“ diskutiert: intensiv – aber nie verbissen, mit positiver Grundeinstellung – aber nie platt.

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Lernen, staunen, Fragen stellen: Der neue „Tierische Stundenplan“ 

Tägliches wechselndes Programm im Zoo Neuwied

Neuwied, 27. Mai 2026 – Im Zoo Neuwied gibt es seit dieser Woche ein neues tägliches Besucherprogramm: der „Tierische Stundenplan“. Mit mehreren wechselnden Programmpunkten pro Tag wird das bisherige Angebot erweitert und bietet den Besuchern künftig noch mehr spannende Einblicke in die Arbeit mit den Tieren.
Bislang fanden täglich drei kommentierte Fütterungen statt. Ab sofort erwartet die Besucher an jedem Tag ein abwechslungsreiches Programm mit vier festen Terminen um 11:30 Uhr, 14:00 Uhr, 15:00 Uhr und 16:00 Uhr. In den rheinland-pfälzischen Ferien wird das Angebot sogar um einen zusätzlichen Termin erweitert.

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Integration, Bildung und Teilhabe im Blick

Beirat für Migration und Integration der Stadt Neuwied tagte

Fotos: Melanie Lange
Von Sprachkursen über Familiengrundschulzentren bis hin zu kultursensibler Hospizarbeit: Bei der jüngsten Sitzung des Beirats für Migration und Integration der Stadt Neuwied standen ganz unterschiedliche Themen auf der Tagesordnung – verbunden durch die Frage, wie gesellschaftliches Miteinander in der Deichstadt gelingen kann. Der Beirat beschäftigte sich dabei mit aktuellen integrations- und gesellschaftspolitischen Entwicklungen und konkreten Planungen des Gremiums.

Der Vorstand berichtete zunächst über die Aktivitäten der vergangenen Monate. Außerdem setzte sich der Beirat mit den aktuellen Einschränkungen bei Sprach- und Integrationskursen und mit den geplanten Familiengrundschulzentren in der Innenstadt auseinander. Zudem informierte der Vorstand über aktuellen Themen aus den städtischen Ausschüssen. „Dieser regelmäßige Austausch trägt wesentlich dazu bei, unterschiedliche Perspektiven frühzeitig einzubringen und die Interessen vieler Menschen in unserer Stadt sichtbar zu machen“, betont Bürgermeister Peter Jung, der sich ebenfalls in der Beiratssitzung einbrachte.


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