Römisches Leben am Limes erkunden

Naturpark wertet Infopunkte entlang des Weltkulturerbes auf
Foto: Nico Burkhardt
Wissbegierige, die heute am Limes unterwegs sind, begegnen nicht mehr nur Infotafeln. Vier neue lebensgroße Scherenschnittfiguren machen ab sofort sichtbar, wie Menschen vor rund 2000 Jahren an der Grenze des Römischen Reiches lebten und arbeiteten. Sie ergänzen bestehende Informationspunkte und machen das Leben am Limes für große und kleine Geschichtsinteressierte anschaulich.
Die Figuren greifen vier Themen auf, die den Alltag am Limes prägten: Handel, Leben am Limesturm, Schanzarbeit und Nachrichtenübermittlung. Sie zeigen typische Szenen aus einer Zeit, in der der Limes nicht nur militärische Grenze war, sondern auch ein Ort des Austauschs. Lange galt der Limes als reine Militärgrenze zwischen dem Römischen Reich und den nicht römischen Gebieten. Heute wissen Forschende, dass entlang der Grenze Handel betrieben wurde und Menschen unterschiedlicher Herkunft miteinander in Kontakt standen.


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