Lebendiges-Neuwied

Artikel zum Thema: Stadt Neuwied



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2.100 Fahrten dank starkem Ehrenamt

Stadt Neuwied würdigt Engagement des Bürgerbus-Teams

(Foto: Melanie Lange)
Zweimal pro Woche bringt der Neuwieder Bürgerbus Menschen aus allen Stadtteilen an ihr Ziel und wieder nach Hause – möglich macht das ein Team, das sich ehrenamtlich ans Steuer setzt und die Fahrten am Telefon organisiert. Bei einem Dankesnachmittag würdigte die Stadt Neuwied jetzt dieses Engagement.

Benita Roos, Ehrenamtsbeauftragte der Stadt und Ansprechpartnerin für den Bürgerbus, sowie Brigitte Neumann, Vorsitzende des Seniorenbeirates und Bürgerbus-Teamleiterin, blickten auf die vergangenen Monate zurück und dankten den Ehrenamtlichen für ihr großes Engagement. Was sie damit bewegen, zeigt die aktuelle Bilanz: Rund 35 Ehrenamtliche engagieren sich derzeit im Fahr- und Telefondienst. Die Leitung ruht mittlerweile auf mehreren Schultern. Neben Neumann engagieren sich insbesondere Frank Mücke und Manfred Henneberger in besonderer Weise. Seit dem Start des Bürgerbusses ermöglichte das Team rund 2.100 Fahrten und brachte dabei etwa 600 Menschen innerhalb des Stadtgebiets an ihr Ziel. Hinter diesen Zahlen stehen ganz unterschiedliche Wege und Anliegen. Der Bürgerbus bringt seine Gäste etwa zum Arzt, zum Einkaufen, zu Behördengängen oder auch zum gemeinsamen Kaffeeplausch. So ermöglicht er Teilhabe in ganz unterschiedlichen Lebensbereichen.

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Mit Rückenwind durch die Grundschulzeit

Projekt „Gemeinsam Schulwärts“ sucht weitere Ehrenamtliche für Neuwieder Grundschulkinder

Foto: Teofil Abu-Mansur
Manchmal braucht es jemanden, der sich Zeit nimmt, zuhört und beim Lernen Mut macht. Genau hier setzt „Gemeinsam Schulwärts – Grundschüler*innen im Huckepack“ an. Ehrenamtliche begleiten Neuwieder Grundschulkinder regelmäßig, helfen beim Lesen, Schreiben und Rechnen und stehen ihnen auch bei schulischen und persönlichen Fragen zur Seite. Aktuell unterstützen 19 Engagierte insgesamt 24 Kinder. Damit künftig noch mehr Mädchen und Jungen von dieser persönlichen Begleitung profitieren können, sucht das Mehrgenerationenhaus Neuwied weitere Ehrenamtliche.

Seit 2021 bringt das Kooperationsprojekt Grundschulkinder und freiwillig Engagierte zusammen. Einmal pro Woche nehmen sich die Ehrenamtlichen Zeit für ihr Tandemkind und richten sich dabei nach dessen individuellen Bedürfnissen. Sie üben gemeinsam Lesen, Schreiben oder Rechnen, vermitteln Lernstrategien und helfen bei schulischen und persönlichen Anliegen. Dabei geht es um mehr als den Unterrichtsstoff: Die persönliche Begleitung soll die Kinder in ihren Fähigkeiten stärken, ihnen Freude am Lernen vermitteln und ihre Bildungs- und Teilhabechancen verbessern.

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Junge YOUNIWORTH-Guides für Neuwied gesucht

Demokratieausstellung setzt auf jugendliche Perspektiven

Was würdest du in einen Koffer packen, wenn du deine Heimat verlassen müsstest? Mit dieser Frage bringt eine der Mitmachstationen der Ausstellung YOUNIWORTH Jugendliche dazu, sich mit Migration, den Erfahrungen anderer Menschen und demokratischen Werten auseinanderzusetzen. Wenn die interaktive Ausstellung im November im Neuwieder Jugendzentrum Big House Station macht, sollen Jugendliche aber nicht nur selbst auf Entdeckungstour gehen: Schülerinnen und Schüler der 9. bis 13. Klassenstufe begleiten andere als YOUNIWORTH-Guides durch die Ausstellung. Wer diese Aufgabe übernehmen möchten, kann sich nun zur kurzen Schulung anmelden.

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Stadt nimmt ihre Stadtteile vor Ort in den Blick

Neu konzipierte Ortsbezirksbegehungen bringen Ortsbeiräte, Verwaltung und Fachleute direkt zusammen
Was beschäftigt die Menschen im Stadtteil? Wo gibt es Handlungsbedarf? Welche Lösungen sind möglich? Um solche Fragen noch direkter vor Ort zu klären, nimmt die Stadt Neuwied die Ortsbezirksbegehungen wieder auf - in überarbeiteter Form. Neu ist dabei vor allem die Vorbereitung: Themen und Stationen werden bereits im Vorfeld festgelegt, damit die zuständigen Fachämter die angesprochenen Punkte vorab prüfen können. So können bei der Begehung selbst viele Fragen unmittelbar beantwortet und mögliche Lösungen direkt vor Ort diskutiert werden. 

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Neuwied stärkt digitale Präsenz kleiner Betriebe

Kostenfreie Social-Media-Beratung: Bewerbungsphase startet

Viele Kundinnen und Kunden informieren sich heute zunächst online über Geschäfte, Gastronomiebetriebe oder Freizeitangebote. Für kleine und inhabergeführte Unternehmen ist es jedoch oft eine Herausforderung, neben dem Tagesgeschäft auch die eigene Sichtbarkeit in den sozialen Medien weiterzuentwickeln. Das Citymanagement und die Wirtschaftsförderung der Stadt Neuwied bieten deshalb eine kostenfreie individuelle Social-Media-Beratung für inhabergeführte Betriebe aus ausgewählten Branchen an. Bis zum 20. September können Interessierte sich auf das Unterstützungsangebot bewerben.

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Mehr Energie aus Klärwerk 1:

Jetzt werden die Faultürme saniert

Schrittweise Stilllegung: Start ab dem 9. September 31.08.26
Neuwied. Die Servicebetriebe Neuwied nehmen einen der Faultürme auf der Kläranlage 1 schrittweise außer Betrieb. Die Maßnahme ist Teil der energetischen Optimierung der Anlage, die bis 2027 mehr als die Hälfte ihres Energiebedarfs selbst decken soll. Die Stilllegung erfolgt in mehreren Stufen.
Die Kommunale Abwasser-Richtlinie (KARL) der Europäischen Union schreibt vor, dass Kläranlagen bis 2045 vollständig energieautark und klimaneutral arbeiten müssen. Der Stufenplan sieht bis Ende 2030 einen Anteil von 20 Prozent erneuerbarer Energien vor, bis 2035 sind es 40 Prozent, bis 2040 dann 70 Prozent.

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Von der Attraktivität der EU und der Gefahr des Rechtsextremismus der AFD

Am 29.8.2026 fand nach einer kreativen Pause die nächste Demo von Pulse of Europe Neuwied am Luisenplatz in der Langendorferstr. Statt. Ca. 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern hatten sich eingefunden. Gleich zwei Themen hatte das Organisationsteam vorbereitet. 

In das Thema "Erwartungen an Europa" führte Michael Herberts mit einem Statement ein. Wichtige Strukturreformen der EU stünden schon lange an, denn die Entscheidungswege seien nach wie vor zäh und langwierig. Von zentraler Bedeutung sei die Umsetzung von Mehrheitsentscheidungen. Ziel der Entwicklung müssten aber die Vereinigten Staaten von Europa sein, denn nur gemeinsam könne die Union den Begehrlichkeiten und Anfeindungen der Großmächte wiederstehen.

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Die Menschen stehen bei der GSG Neuwied im Mittelpunkt

Städtisches Wohnungsunternehmen feiert im Deichherz seinen Geburtstag mit vielen Gästen – 100 Jahre Verantwortung für die Deichstadt – Zukunft gestalten
Foto: Rainer Claaßen
Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft liegen für ein Wohnungsunternehmen sehr nah beieinander. Dies wurde einmal mehr deutlich auf der Jubiläumsveranstaltung der GSG Neuwied, die ihr 100-jähriges Bestehen zusammen mit vielen Gästen in der neuen Stadthalle Deichherz feierte. Dass es bei dieser sehr gut besuchten Geburtstagsfeier nicht nur um die Themen Bauen und Wohnen, sondern auch um Begegnungen des GSG-Teams mit Weggefährten und Partnern ging, versteht sich. Das wurde vor und nach Ansprache, Talkrunde und Vortrag reichlich genutzt.

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Roter Panda fliegt nach Schottland

 „Flynn“ bekommt ein neues Zuhause 

Neuwied, 25. August - Der Zoo Neuwied beteiligt sich aktiv an der Zucht und am Schutz bedrohter Tierarten. Eine davon ist der Rote Panda, auch Kleiner Panda oder Katzenbär genannt. Da sein Bestand im natürlichen Lebensraum stark zurückgegangen ist, gilt der Rote Panda laut Weltnaturschutzunion IUCN als stark gefährdet und Maßnahmen zum Erhalt dieser Tierart sind besonders wichtig. Eine der größten Gefahren für den Roten Panda ist der Verlust seines natürlichen Lebensraumes. Durch den Bau von Straßen, die Abholzung von Wäldern und den steigenden Bedarf an Feuerholz werden seine Lebensräume zerstört oder zunehmend zerschnitten. Auch Wilderei stellt in einigen Regionen weiterhin ein Problem dar. In Teilen Indiens beispielsweise trägt außerdem das zunehmende Tourismusaufkommen zur Veränderung des Lebensraumes bei.

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Neuwied baut Ferienangebote für Familien aus

Stadt und freie Träger entwickeln Betreuung für Grundschulkinder weiter – Elternbefragung startet
(Foto: Linda Otten)
Wenn die Schule in die Ferien geht, beginnt für viele berufstätige Eltern die Organisation: Wer betreut die Kinder, während die Arbeit weiterläuft? Die Stadt Neuwied möchte Familien dabei künftig noch besser unterstützen und verlässliche Ferienangebote schaffen, die zu ihrem Alltag passen. Nachdem Neuwied bereits die Ganztagsangebote an seinen Grundschulen weiter ausbaut, nimmt die Stadt nun verstärkt die schulfreien Wochen in den Blick. Wie viel Betreuung Familien tatsächlich brauchen und was ihnen dabei wichtig ist, können Eltern von Grundschulkindern ab sofort in einer Online-Befragung mitteilen.

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Neuwieds private Gärten zeigen ihre ganze Vielfalt

Stadt richtete erstmals Naturgartenwettbewerb aus

Foto: Melanie Lange
Natursteinmauern, kleine Teiche, heimische Stauden, begrünte Dächer und alter Baumbestand: Beim ersten Naturgartenwettbewerb der Stadt Neuwied gab es einiges zu entdecken. Knapp 30 Neuwiederinnen und Neuwieder reichten ihre Gärten ein und zeigten damit, wie vielfältig sich auch auf privaten Flächen Lebensräume für Tiere und Pflanzen schaffen lassen. Die vier ausgezeichneten Gartenbesitzerinnen nahmen ihre Preise jetzt im Biergarten am Deich entgegen.

„Private Gärten können viel für Artenvielfalt und ein lebenswertes Stadtklima leisten. Mit dem Wettbewerb wollten wir aber auch zeigen, wie viel Engagement dafür längst in Neuwied vorhanden ist“, erklärt Julia Frimmersdorf als städtische Klimaschutzmanagerin. Bewertet wurden etwa die Naturnähe und Vielfalt der Gestaltung sowie der Wert der Gärten als Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Die Fülle und Qualität der Vorschläge machten der Jury die Wahl nicht leicht.

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Hausärztliche und diabetologische Versorgung in Neuwied gestärkt

OB Einig besucht Valea-Gesundheitszentrum am Ringmarkt – Standort ausgebaut und medizinisches Angebot erweitert
Die hausärztliche Versorgung langfristig zu sichern, gehört zu den großen Herausforderungen vieler Regionen. Umso erfreulicher ist die Entwicklung am Neuwieder Ringmarkt: Die Valea Gesundheit GmbH hat ihren dortigen Standort deutlich ausgebaut, das medizinische Angebot erweitert und die bisherige Praxis „Im Hessel“ in den Standort Ringmarkt 9 integriert. Oberbürgermeister Jan Einig informierte sich jetzt bei einem Unternehmensbesuch über die Entwicklung des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ).

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Neuwieder Lesesommer stellt neue Rekordzahlen auf

399 Kinder leihen in der Stadtbibliothek 3.544 Bücher aus

Foto: Teofil Abu-Mansur
Wenn es um das Thema Lesen geht, dann ist oft von alarmierenden Negativtrends in allen Bevölkerungsteilen und insbesondere bei jungen Menschen die Rede. Gegen diesen Trend konnte Neuwied beim Lesesommer RLP bereits zum wiederholten Male bemerkenswerte neue Rekordwerte verzeichnen. Ganze 399 Kinder- und Jugendliche nahmen das Angebot der Stadtbibliothek Neuwied wahr und liehen insgesamt stolze 3.544 Bücher aus. Damit wurde der bisherige Spitzenwert aus dem Vorjahr erneut um fast 200 Bücher überboten. Folgerichtig beendeten Stadtbibliothek und Kinder- und Jugendbüro (KiJub) den Aktionszeitraum mit einem großen Abschlussfest in würdigem Rahmen.

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Stiftung der GSG Neuwied spendet 2000 Euro ans Rhein-Wied Hospiz

Foto: Michael Stoll/GSG
Mit einer Spende in Höhe von 2000 Euro unterstützt die Stiftung der GSG Neuwied das Rhein-Wied Hospiz. Mit der Spende, die GSG-Geschäftsführer David Meurer an Hospizleiterin Manuela Götz überreichte, konnten zwei motivierende Workshops für das gesamte Hospizteam finanziert werden. Schwerpunkt der Workshops war es, vertiefende Einblicke in das Pflegemodell für stationäre Hospize nach Miriam Püschel zu erhalten, sowie die damit in Zusammenhang stehende Bedeutung einer hospizlichen Haltung in der täglichen Arbeit zu fördern. Die stationäre Einrichtung in der Aubachstraße nimmt Menschen mit nicht heilbaren und fortschreitenden Erkrankungen in zwölf Gästezimmern auf. 37 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (23 Vollkräfte) sowie qualifizierte Ehrenamtliche umsorgen die Schwerstkranken und Sterbenden. Das Hospiz ist stets auf Spenden angewiesen, da es mit solchen finanziellen Zuwendungen 5 Prozent aller Kosten decken muss. 

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Irlicher Kunstrasenplatz 2027 auf Priorität Nr. 1

Kreisausschuss mit klaren Präferenzen für die Sportstättenförderung durch das Land im kommenden Jahr
Kreis Neuwied. Beim Anpfiff für den 1. Schultag nach den Sommerferien wollte auch der Kreisausschuss wieder am Ball sein. Unter anderem befassten sich die Mitglieder des Gremiums auf ihrer aktuellen August-Sitzung mit der Prioritätenliste für die Sportstättenförderung des Landes Rheinland-Pfalz für das Programmjahr 2027. Die Entscheidung fiel einstimmig, das verheißt wiederum den passenden Kick für eine sinnvolle Weiterentwicklung auch beim Sport im Landkreis Neuwied.

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Neue Waldkita in Segendorf startet im Herbst

20 Plätze für Kinder von drei bis sechs Jahren – Anmeldungen ab sofort möglich
Fotos: Ulf Steffenfauseweh
Viel frische Luft, jede Menge Platz zum Entdecken und die Natur als täglicher Begleiter: Im Herbst eröffnet die Stadt Neuwied ihre neue Waldkita in Segendorf. In der naturnahen Einrichtung in der Monreposstraße 98 stehen künftig 20 Plätze für Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren zur Verfügung. Anmeldungen sind ab sofort möglich. „Wir schaffen zusätzliche Betreuungsplätze, aber vor allem auch ein besonderes pädagogisches Angebot“, freut sich Bürgermeister Peter Jung. 

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Nur 165 Kilometer fehlen beim Stadtradeln zur 100.000

466 Aktiven radelten für die Stadt Neuwied

(Foto: Melanie Lange)
Bei hochsommerlichen Temperaturen fand das diesjährige Stadtradeln seinen Abschluss bei der Siegerehrung im Biergarten am Deich. Zwischen Deichmauer und Rhein kamen die Gewinnerinnen und Gewinner bei einem kühlen Getränk zur Verleihung der Urkunden und Sachpreise zusammen. Grund zu feiern war neben den herausragenden Einzelleistungen die riesige Beteiligung: 466 aktive Radelnde machten in diesem Jahr mit.

Vom 7. bis 27. Juni beteiligten sich insgesamt 38 Teams an der Aktion des Klima-Bündnis. Gemeinsam legten sie 99.835 Kilometer zurück. Nach Berechnung des Stadtradelns wurden dadurch im Aktionszeitraum rund 16 Tonnen CO₂ vermieden. Wie sehr sich die Aktion inzwischen in Neuwied etabliert hat, zeigt auch der Blick zurück: Bei der ersten Teilnahme 2021 waren 257 aktive Radelnde dabei, in diesem Jahr waren es fast doppelt so viele.

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Was tun, wenn Fürsorge fehlt?

200 Fachkräfte trafen sich in Neuwied zur „Netzwerkkonferenz Kinderschutz“

Foto: Melanie Lange
Rund 79.800 Kinder und Jugendliche wurden 2025 von deutschen Jugendämtern als gefährdet eingestuft – so viele wie nie zuvor. Mit 58 Prozent der festgestellten Kindeswohlgefährdungen war Vernachlässigung die häufigste Gefährdungsform. Hinter diesen trockenen Zahlen stehen reale Kinder, deren Bedürfnisse nach Versorgung, Schutz oder Zuwendung über längere Zeit nicht ausreichend erfüllt werden. Wie Fachkräfte solche Situationen erkennen und betroffenen Kindern helfen können, stand deshalb im Mittelpunkt der Netzwerkkonferenz „Wenn Fürsorge fehlt – die unterschätzten Folgen von Vernachlässigung“ in Neuwied. Rund 200 Fachpersonen kamen dazu im voll besetzten Amalie-Raiffeisen-Saal der Volkshochschule zusammen.

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Erfolgreiche Umweltschutzaktion am Neuwieder Rheinufer

Foto: Katharina Tascioglu
Wie an den bereits vorangegangenen Samstagen hat die Gruppe Cleanup Neuwied – Deichstadt Greenup zu einer Müll- und vor allem Schrottsammlung am Rhein am Neuwieder Deich aufgerufen.
Am vergangenen Samstag fand am Neuwieder Rheinufer eine ganz besondere Umweltschutzaktion statt. Bei Niedrigwasser machten sich engagierte Magnetangler auf die Suche nach Müll und Schrott im Rhein und entlang des Deiches. Der Einsatz erstreckte sich von und hinter der Deichtreppe bis zum Pegelturm.

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Quartiersmanagement wird neu aufgestellt

Stadt will erfolgreiche Arbeit fortführen, Gebiete erweitern und neues Quartier „Mitte“ schaffen
 Fotografin: Stadt Neuwied / Alexandra Heinz
Die Stadt Neuwied will ihr Quartiersmanagement ab 2027 langfristig neu aufstellen und deutlich ausweiten. Die bestehenden Einrichtungen in der südöstlichen Innenstadt und im Raiffeisenring sollen fortgeführt, ihre Gebiete aber vergrößert und künftig beide in kommunaler Trägerschaft betrieben werden. Gleichzeitig soll mit „Mitte“ ein drittes Quartiersmanagement für den bislang nicht abgedeckten Bereich zwischen den beiden bestehenden Quartieren entstehen. Über die Neuausrichtung entscheidet abschließend der Stadtrat.
„Quartiersmanagement bedeutet für mich vor allem, nah bei den Menschen zu sein“, sagt Bürgermeister Peter Jung. „Wir haben erlebt, was entstehen kann, wenn es vor Ort feste Ansprechpartner gibt, Menschen miteinander ins Gespräch kommen und gute Ideen aus den Quartieren unterstützt werden. Diese erfolgreiche Arbeit wollen wir sichern und gleichzeitig auf weitere Bereiche unserer Stadt übertragen.“


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