Lebendiges-Neuwied

Artikel zum Thema: Stadt Neuwied



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Lebensmittelspendenaktion für die Neuwieder Tafel

Lebensmittelspendenaktion für die Neuwieder Tafel in der Advents- und Weihnachtszeit 2026
Es kann nur verteilt werden, was da ist!
Fotos: Volker Schölzel
Rund 3.200 Menschen aus Neuwied sind auf die Unterstützung der Neuwieder Tafel angewiesen. Dazu gehören junge Menschen, Alleinerziehende mit Kindern, Wohnungslose und insbesondere Rentnerinnen und Rentner.
Die Neuwieder Tafel ist eine der wenigen Tafeln im nördlichen Rheinland-Pfalz, die an jedem Werktag geöffnet hat. Von Montag bis Freitag werden Menschen in finanziellen Notlagen mit Lebensmitteln versorgt. Zusätzlich werden montags rund 32 bedürftige Familien und ältere Menschen beliefert. Alle zwei Wochen findet außerdem eine Lebensmittelausgabe für Wohnungslose statt. Im Winter werden dabei bis zu 60, in den wärmeren Monaten sogar bis zu 100 Menschen versorgt.

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Toller Abschluss der Warnstreikwoche in Neuwied

Foto: Anna Feuerpeil
Neuwied – Bei strahlendem Sonnenschein folgten 110 Kolleginnen und Kollegen der Eaton Industries GmbH dem Aufruf der IG Metall.
Dies entsprach über 50% der Belegschaft und war somit ein krönender Abschluss der sehr erfolgreichen Warnstreikwoche der Geschäftsstelle Neuwied, die am Sonntag 1. November um 0:01 bei Rasselstein in Andernach begann.
 Michael Buhr, Betriebsratsvorsitzender von Eaton begrüßte die Belegschaft vor dem Werkstor und machte nochmal deutlich, wie wichtig der Zusammenhalt und die Solidarität in der heutigen Zeit sind. Alle teilnehmenden Beschäftigten der Warnstreikwoche waren sich einig, dass das Angebot der Arbeitgeber bei weitem nicht ausreicht. „Dieses Minus-Angebot ist eine Beleidigung für alle Beschäftigten, die tagtäglich ihre Arbeitskraft zur Verfügung stellen“, so Markus Eulenbach, erster Bevollmächtigter der IG Metall Neuwied.
 

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SWN stellen Stromanschluss für Interimskita in Oberbieber her

Gleichzeitig werden Versorgungsleitungen in der Veilchenstraße erneuert – Arbeiten dauern bis ins kommende Frühjahr
 05.11.2026
Neuwied. Für den Neubau der Kita in Oberbieber stellen die Stadtwerke Neuwied (SWN) den benötigten Stromanschluss her. Die Bauarbeiten beginnen ab Montag, dem 9. November, in der Veilchenstraße. Die SWN nutzen diese Gelegenheit, um gleichzeitig die Versorgungsleitungen für Strom, Gas und Wasser zu erneuern. Die Bauarbeiten laufen in mehreren Abschnitten bis ins kommende Frühjahr.
„Die Durchfahrt ist jederzeit möglich.

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Halloween im Zoo Neuwied

Schaurig-schöner Gruselspaß und ein Meet & Greet mit so manchem Krabbeltier
Fotos: Eva Fritsch 
 Neuwied, 5. November 2026 – Halloween ist ein großer Spaß für die ganze Familie. Und auch der Zoo Neuwied, in dem Familienfreundlichkeit großgeschrieben wird, war wieder mit tollen Aktionen beim Gruselspaß dabei!
 Überall im Zoo waren liebevoll geschnitzte Kürbisse zu entdecken. Auch die Tiere kamen in den Genuss der herbstlichen Dekoration: Für die Schimpansen und die Tapire gab es Kürbisse, die nicht nur für eine passende Halloween-Stimmung sorgten, sondern auch für eine willkommene Beschäftigung. Ein großes Dankeschön geht an das Obstgut Müller aus Neuwied-Torney, welches die Kürbisse gespendet hat!

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Mit Baumtelefon und Waldxylophon auf Entdeckertour

Neugestalteter Walderlebnisweg am Limes-Kastell bietet Familien auf 4,5 Kilometern Spiel und Wissen
Foto: Stadtverwaltung Neuwied / Ulf Steffenfauseweh
Wie klingt der Wald? Wie weit springen seine Tiere? Und was haben die Römer hier hinterlassen? Auf dem neugestalteten Walderlebnisweg am Limes-Kastell können Familien diesen Fragen spielerisch nachgehen. Mit Unterstützung durch den „Naturpark Rhein-Westerwald“ und das Land Rheinland-Pfalz ist aus dem früheren Waldlehrpfad auf dem Wanderweg NR2 eine abwechslungsreiche Entdeckertour geworden. 
Die 4,5 Kilometer lange Rundtour zwischen Heimbach-Weis, Gladbach und Anhausen bietet gerade für einen Ausflug im Herbst viele Gelegenheiten zum Ausprobieren, Staunen und Bewegen. Die Strecke wurde bewusst kurz gehalten, damit auch Familien mit jüngeren Kindern auf ihre Kosten kommen.

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Raus aus dem Automatikmodus: Die Digitalkamera manuell beherrschen

Die eigene Digitalkamera kann viel mehr, als nur auf Knopfdruck schöne Bilder zu machen. Wer die Möglichkeiten seiner Kamera wirklich ausschöpfen möchte, sollte den Automatikmodus verlassen und selbst die Einstellungen bestimmen. Wie das funktioniert, zeigt der Fotograf Ralf Knopp in zwei Kursen der KreisVolkshochschule Neuwied in Asbach und Dierdorf.
Im Mittelpunkt steht das Fotografieren im manuellen Modus (M). Die Teilnehmenden lernen, wie Blende, Belichtungszeit und ISO-Wert zusammenspielen und wie sich durch gezielte Einstellungen ganz unterschiedliche Bildwirkungen erzielen lassen. Ob bewusst über- oder unterbelichtete Aufnahmen oder der Einsatz externer Blitze – wer die Technik versteht, kann seine fotografischen Ideen gezielt umsetzen und Bildern eine ganz persönliche Note verleihen.

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Ein Abend zwischen Anekdoten und Abschieden

Stadt Neuwied feiert Dienstjubiläen und Verabschiedungen

Melanie Lange
Da mussten einige von Leonardo da Vincis Maschinen kurzerhand Platz machen: Für die jüngste Feier anlässlich der Dienstjubiläen und Verabschiedungen der Stadtverwaltung Neuwied hatte man in der STADTGALERIE Mennonitenkirche zwischen den Exponaten der aktuellen Ausstellung Raum für zahlreiche Gäste geschaffen. Gleich 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden für ihre langjährige Tätigkeit geehrt oder in den Ruhestand verabschiedet. Entsprechend viele Geschichten gab es bei den Würdigungen zu erzählen.

Kolleginnen und Kollegen, Vorgesetzte und langjährige Wegbegleiter ließen in ihren Ansprachen die gemeinsamen Arbeitsjahre Revue passieren. Dabei ging es neben den beruflichen Leistungen auch um persönliche Eigenheiten und so manche Anekdote aus dem Verwaltungsalltag. Ob die Paraderolle als Kreisel im Kita-Theater oder die Pflege einer Garderobe für absolut alle Fälle – die Laudatoren hatten sich gut vorbereitet, um ihre Wertschätzung kurzweilig zum Ausdruck zu bringen.

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Internationale Künstler räumen beim 11. Blues Summit ab

Bluesfreunde Neuwied melden ausverkauftes Haus – Musiker ernten stürmischen Applaus

Foto Dennis Schreiber
Der 11. Blues Summit, mit dem die Bluesfreunde Neuwied (BFN) ihr Jubiläumsjahr zum zehnjährigen Bestehen beendeten, war ein wahrer internationaler „Spätschoppen“. Im ausverkauften Saal des food hotels Neuwied brannten Musiker aus den Niederlanden, England und Italien ein musikalisches Feuerwerk ab, dass das Publikum immer wieder zu standing ovations veranlasste. Dass der Abend ein besonderer werden könnte, hatte sich schon im Vorfeld angedeutet. „Wie haben denn besten Vorverkauf seit unserer Gründung vor zehn Jahren erlebt“, berichtete BFN-Vorsitzender Jürgen Teutloff stolz.

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Kleine Artisten, große Abenteuer

Kinder- und Jugendbüro Neuwied blickt auf abwechslungsreiche Herbstferien zurück

Auf Einrädern durch die Manege rollen, im Wald ein Feuer entfachen oder mit Hammer und Säge eigene Hütten bauen: In den Herbstferien konnten Kinder in Neuwied wieder einiges erleben. Das städtische Kinder- und Jugendbüro (KiJub) hatte mit einer inklusiven Zirkusfreizeit, der „Wunderbaren Waldwoche“, dem Bauspielplatz und einer Lesung mit der Neuwieder Kinderbuchautorin Martina Kast ein vielseitiges Programm zusammengestellt. Dabei konnten die Kinder neue Fähigkeiten entdecken, kreativ werden und gemeinsam Abenteuer erleben.

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"NWV-Wandervögel" unterwegs

Foto: Marc Winkler
Die Stammtischmitglieder des Neuwieder Wassersportverein (NWV), die sich regelmäßig in ihrer Bootshausgaststätte zum Austausch treffen, hat es kürzlich in die Natur gezogen. Am Reformationstag wurde eine Wanderung im Heimbach-Weiser-Gladbacher Wald unternommen. Ausgangspunkt war die Abtei Rommersdorf und von dort aus ging es zur neu aufgebauten Fuchsberghütte, wo eine erste Rast eingelegt wurde. Gut gestärkt ging es weiter zur Meilerhütte, zum Schnepfenteich, auf den Rheinhöhenweg und von dort aus wieder zurück zur Rommersdorfer Abtei, wo die Stammtischmitglieder nach der rund 10 km langen Wanderung in das Restaurant Cavo Doro (Orangerie) einkehrten und den Tag in gemütlicher Runde ausklingen ließen. Die "NWV-Wandervögel" waren sich einig, dass auch in nächsten Jahr ein Wandertag im Programm aufgenommen wird.

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Pilgerwanderung auf dem Martinsweg am Mittelrhein

Von Andreas Kossmann (Text und Photo)

Feldkirchen/Leutesdorf. Wo zwei oder drei oder manchmal auch über 30 in Martins Namen versammelt sind, da sind am Mittelrhein häufig die Martinspilger unterwegs. 
Am 31. Oktober machten sich so rund 40 Pilgerinnen und Pilger bei trockenem Herbstwetter auf den Weg. Die zum Reformationstag ökumenisch geführte Wanderung stand dabei unter dem Leitgedanken „Aufstehen für Gerechtigkeit – wie Martin von Tours, Martin Luther und Martin Luther King“.

Die etwa 10 Kilometer lange Strecke führte die Teilnehmenden von der Gerichtslinde an der Feldkirche bis zur Jugendherberge in Leutesdorf. Begleitet wurde die Tour von inspirierenden Impulsen zu Beginn und unterwegs, die zum Nachdenken und Innehalten anregten.

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Mit Gartenschere und Besen für die Stadtgeschichte

Neuwieder Grabpaten pflegen ehrenamtlich den Alten Friedhof
Foto: Jannik Eikmeier
Zugewachsene Grabstätten freilegen, Einfassungen von Laub und Bewuchs befreien: Auf dem Alten Friedhof in Neuwied gab es kürzlich wieder einiges zu tun. Rund zwei Dutzend ehrenamtliche Grabpatinnen und Grabpaten packten gemeinsam an, um die historische Anlage in der Julius-Remy-Straße zu pflegen. Ausgestattet mit Scheren, Besen und Arbeitshandschuhen machten sie sich unter Anleitung von Friedhofsführer K. D. Boden und Günter Schwenker an die Arbeit.

Der Einsatz gehört für die Ehrenamtlichen längst zum Jahreslauf. Zweimal im Jahr kommen sie zur gemeinsamen Pflegeaktion zusammen. Doch auch dazwischen kümmern sich die Grabpaten regelmäßig um einzelne Grabstätten, für die sie eine Patenschaft übernommen haben. Mit ihrer Arbeit tragen sie dazu bei, dass historische Grabmale sichtbar bleiben und der besondere Charakter des Alten Friedhofs erhalten wird.

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Jetzt wird konzipiert: Wie soll das Deichkrone-Museum aussehen?

Kick-off-Workshop leitet Planungsphase ein / Deichgeschichten gesucht

Foto: Nikolai Benner
Weiter geht’s Richtung Museum in der Deichkrone! Denn jetzt startet die Konzeptionsphase für die spätere Ausstellung. Gemeinsam mit studio klv, einem interdisziplinären Beratungs- und Kreativbüro aus Berlin, arbeitet das Amt für Stadtmarketing der Stadt Neuwied nun an der künftigen Nutzung des denkmalgeschützten Bauwerks. Natürlich soll dabei auch die Stadtgesellschaft zu Wort kommen.

Zum Auftakt trafen sich jüngst diverse Schlüsselpersonen aus dem kulturellen Bereich, Schulen und der Stadtverwaltung zum Workshop. Von der Vision zur Zielgruppe, von der wichtigsten Funktion für Neuwied – und auch der Region – bis zu den Darstellungsmethoden wie interaktive Exponate oder Szenografie: Während des Workshops wurden die Teilnehmenden zu verschiedenen Punkten befragt. „Wir haben richtig viele gute Ideen und Impulse bekommen“, freut sich Fabian Kochmann, der beim Stadtmarketing die neue Nutzung der Deichkrone koordiniert. „Mit diesem Input erarbeiten jetzt im nächsten Schritt die Experten von studio klv, wo genau der Fokus bei den Themen liegt und wie sie später dann vermittelt werden sollen.“

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Spielenachmittag lockt Familien in die Stadtbibliothek

Neuwied zieht positive Bilanz zum Tag der Bibliotheken

Foto: Volker Trümper 
Bücher ausleihen, gemeinsam lernen oder mit Freunden eine Runde spielen: Wie vielfältig die Stadtbibliothek Neuwied inzwischen genutzt wird, zeigte sich am Samstag, 24. Oktober, besonders deutlich. Zum bundesweiten Tag der Bibliotheken hatte das Team im Historischen Rathaus seine Türen ausnahmsweise auch am Samstagnachmittag geöffnet und zum gemeinsamen Spielen eingeladen. Zahlreiche Familien nutzten die Gelegenheit, Gesellschaftsspiele auszuprobieren. Gleichzeitig trafen sich viele Jugendliche in der Bibliothek, um zu lernen, an Schulprojekten zu arbeiten oder Zeit mit Freunden zu verbringen.

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Kalle Grundmanns Kunst des Erzählens begeisterte das Publikum

Foto: Erhard Jung
Von Bingen bis Königswinter, vom Mäuseturm bis zum Drachenfels: Der Mittelrhein ist reich an Sagen und Legenden. Davon konnten sich nun auch die Gäste einer Weinprobe in der Evangelischen Kirche in Neuwied-Niederbieber ein eindrucksvolles Bild machen. Eingeladen hatte der Kirchbauverein in Kooperation mit der Kirchengemeinde. Und Reiseführer bei der Tour durch das Rheintal war Kalle Grundmann, Theologe und Weinbotschafter aus Koblenz. Schon nach der ersten Station hatte er mit seiner rheinischen Kunst des Erzählens, mit einem ausgesprochen lebendigen und zudem kenntnisreichen Auftritt das Publikum in seinen Bann gezogen.

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Themen Frieden, Wehrdienst und Glauben

Foto (Petra Peters)
Die Themen Frieden, Wehrdienst und Glauben standen im Mittelpunkt des Gottesdienstes des evangelischen Männerkreises Neuwied in der Marktkirche. Ein weites Feld, wie die Männer (v. l. Christoph Weidinger, Christian Schultze, Hans Poredda, Uwe Selzer, Klaus Wolff und Henning Peters) gleich zu Beginn des Gottesdienstes feststellten aber auch ein hochaktuelles Thema für junge Menschen, die sich gerade entscheiden müssen, Wehrdienst zu leisten oder nicht. Junge Männer mit ganz unterschiedlichen Auffassungen kamen hierzu virtuell zu Wort, die Männer des Männerkreises versuchten diese auch unter Berücksichtigung der Friedensdenkschrift der Evangelischen Kirche in Deutschland mit dem Titel "Welt in Unordnung - Gerechter Friede im Blick" aus christlicher Sicht einzuordnen.

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Kinderrechte mit Leben füllen

Neuwieder Kita-Sozialarbeit erhält KinderHabenRechte-Award

Foto: Sonja Jensen
Kinderrechte kennen, verstehen und im eigenen Alltag erleben: Um das schon den Kleinsten zu ermöglichen, hat die Kita-Sozialarbeit in Neuwied in den vergangenen Jahren mit viel Engagement neue Wege entwickelt. Für diese wertvolle Arbeit zeichnete die Stadt Neuwied die Kita-Sozialarbeit jüngst mit dem KinderHabenRechte-Award 2026 aus. Stellvertretend für das Team nahmen Miriam Grothe und Viktoria Nachtigall die Auszeichnung von Bürgermeister Peter Jung entgegen.

Mit dem KinderHabenRechte-Award würdigt die Stadt jährlich Menschen und Institutionen, die sich in besonderer Weise dafür einsetzen, Kinderrechte bekannt zu machen und im Alltag von Kindern tatsächlich mit Leben zu füllen. „Kinder müssen ihre Rechte kennen. Sie müssen aber auch erleben, dass diese Rechte etwas mit ihrem eigenen Leben zu tun haben und dass ihre Stimme zählt“, betonte Bürgermeister Jung bei der Preisverleihung. „Genau das hat die Kita-Sozialarbeit mit ihrer Arbeit auf beeindruckende Weise geschafft.“

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Wie junge Menschen sich Neuwieds Zukunft vorstellen

Kinder- und Jugendbeteiligung für Stadtentwicklungsstrategie „NeuWie?“

Foto: Nico Burkhardt
Wenn es um die Lebensqualität und Freizeitmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche geht, muss sich Neuwied jetzt schon nicht verstecken – immerhin ist die Deichstadt seit 2023 erste und bislang einzige „Kinderfreundliche Kommune“ in ganz Rheinland-Pfalz. Da es aber natürlich immer noch Luft nach oben gibt und Teilhabe an politischen Prozessen und Entscheidungen einen zentralen Aspekt des Aktionsplans „Kinderfreundliche Kommune“ ausmacht, wurden gezielt auch die Kinder und Jugendlichen aus Neuwied in den Beteiligungsprozess zur neuen Stadtentwicklungsstrategie „NeuWie?“ einbezogen. Diese Gelegenheit nutzten das Kinderparlament der Geschwister-Scholl-Grundschule und die Mitglieder des Neuwieder Jugendbeirats sowie interessierte Jugendliche aus der Deichstadt und nahmen jeweils an einer Zukunftswerkstatt teil.

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Noch freie Hüttenplätze auf dem Knuspermarkt

Neuwied sucht Vereine und Händler für Sozialhütte und Verkaufs-Wechselhütte

Foto:  Zimpfer Photography 
Der Neuwieder Knuspermarkt rückt näher und bietet Vereinen sowie Händlerinnen und Händlern die Gelegenheit, sich und ihre Produkte mitten im vorweihnachtlichen Marktgeschehen zu präsentieren. Das Amt für Stadtmarketing sucht noch Interessierte für die Sozialhütte und die Verkaufs-Wechselhütte. Der Knuspermarkt öffnet am Freitag, 20. November, und lädt bis Mittwoch, 23. Dezember, zum Adventsbummel in die Neuwieder Innenstadt ein. Am Totensonntag, 22. November, bleibt der Markt geschlossen.

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Mit Herz, Haltung und Hund ins Big House

Kinderfreundliche Kommune: Nicole Emmler leitet seit Anfang Oktober das Neuwieder Jugendzentrum – 55-Jährige aus Bad Hönningen bringt besondere Berufserfahrung mit
Als Nicole Emmler vor zehn Jahren den Campus betritt, ist sie keine gewöhnliche Studentin. Denn welches Erstsemester wird schon vom eigenen Sohn zur Hochschule gebracht? „Als er mich aus dem Auto gelassen hat, musste ich wirklich laut lachen“, erinnert sich die heute 55-Jährige. „Es war skurril, aber es war auch schön.“
Kompletter Neustart mit 45? Neuerfindung in der Midlife-Crisis? Nein, das ist es nicht. Ganz und gar nicht. Hochschulluft hat Nicole Emmler eigentlich schon genug geschnuppert, klassisch nach dem Abi. Sie ist studierte Wirtschaftswissenschaftlerin, hat anschließend zehn Jahre erfolgreich in der Werbebranche gearbeitet. Doch als um die Jahrtausendwende ihre Kinder eins, zwei und drei auf die Welt kommen, merkt sie, dass sich dieser Job mit der Familie nicht vereinen lässt. Zumindest nicht so, wie sie es möchte. Also wagt sie einen Schritt, vor dem sie sich ursprünglich scheute, weil er ihr ein Stück Freiheit nimmt: Sie macht ihr Hobby zum Beruf. 


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