Lebendiges-Neuwied

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Seltene Alaotra-Halbmakis im Zoo Neuwied angekommen

Die ersten und einzigen ihrer Art in Deutschland

Foto: Ben Ulrich
Neuwied, 29. Mai 2026 – Der Zoo Neuwied begrüßt eine zoologische Besonderheit: Erstmals leben dort zwei Alaotra-Halbmakis – eine der seltensten und am stärksten bedrohten Primatenarten der Welt. Die beiden anderthalb Jahre alten Brüder stammen aus dem niederländischen ZooParc Overloon.

„Mit den Alaotra-Halbmakis zeigen wir eine Tierart, die selbst viele Zoo-Fachleute noch nie live gesehen haben“, erklärt Zookurator Florian Bonenkamp. „Dass wir die erste und bislang einzige Haltung dieser Art in Deutschland übernehmen dürfen, ist für uns etwas ganz Besonderes und gleichzeitig eine große Verantwortung.“ Die Tiere haben ihr neues Zuhause im umgebauten Bereich des Menschenaffenhauses bezogen, in dem zuvor Kaiserschnurrbarttamarine untergebracht waren. Aktuell gewöhnen sich die Halbmakis Schritt für Schritt an ihre Innen- und Außenanlagen.

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Germaniaplatz: Startschuss für neuen Mehrgenerationen-Sportpark

Symbolischer Spatenstich am Sandkauler Weg – Bewegungsangebot für alle Generationen entsteht
Foto: Ulf Steffenfauseweh
Mit dem symbolischen ersten Spatenstich haben OB Jan Einig, Bürgermeister Peter Jung und Beigeordneter Ralf Seemann den offiziellen Startschuss für den Umbau des Germania-Platzes zu einem modernen Mehrgenerationensportpark gegeben. Auf einer Fläche von rund 6.000 bis 7.000 Quadratmetern entsteht in der südöstlichen Innenstadt ein vielseitiges Freizeit- und Bewegungsangebot für Kinder, Jugendliche, Familien, Senioren und Vereine.
Bereits seit einiger Zeit laufen die Arbeiten zur Sanierung des bestehenden Umkleidegebäudes. Nun beginnt auch die eigentliche Umgestaltung des Geländes. Geplant sind ein neues Jugendspielfeld für den Vereinssport, ein Cage-Soccer-Feld, ein Bewegungsparcours mit verschiedenen Sport- und Fitnessgeräten – ähnlich wie bereits unter der Rheinbrücke viel und gern genutzt - sowie ein Treffpunkt mit Sitzgelegenheiten und Sonnenschutz.

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Sanierung der Kläranlage: Produktion  der Energie wird verdreifacht

Faultürme für Klarschlamm werden auf den neuesten Stand gebracht – Es kann mal „müffeln“

29.05.2026    Foto: Gerd Neuwirth/sbn 
Neuwied. Die Servicebetriebe Neuwied (SBN) setzen die energetische Modernisierung der Kläranlage an der B42 fort. Nach der Installation der faltbaren PV-Anlage und der Erneuerung des Blockheizkraftwerks beginnt ab Ende Mai die Sanierung der rund 40 Jahre alten Faultürme. Die Millioneninvestition erhöht die Eigenproduktion an Energie um das Dreifache und trägt zur Stabilisierung der Gebühren bei.
Die Kläranlage verbraucht rund 3 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr. Die laufende Modernisierung zielt darauf ab, künftig 60 Prozent dieses Bedarfs selbst zu decken. „Die Maßnahmen erfolgen in mehreren Phasen und umfassen sowohl die Stromerzeugung als auch die Optimierung der Energieeffizienz“, erklärt Zacharias Grätz, Experte der SBN für Kläranlagenausbau und Optimierung.

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Mehr Bäume, bessere Standorte

Wie der Baumbestand in Neuwieds Innenstadt langfristig gestärkt wird – Neupflanzungen übertreffen Fällungen um mehr als das Doppelte

Foto: Ulf Steffenfauseweh
Neuwied setzt auf Stadtgrün mit Zukunft. Auch wenn Baumfällungen im Stadtbild immer wieder kritisch wahrgenommen werden, zeigt ein Blick auf die Gesamtentwicklung ein klares Bild: Die Stadt pflanzt deutlich mehr Bäume, als sie entfernt und achtet gleichzeitig gezielt auf bessere und klimaresistente Standorte. Aktuell ist dies auf dem Luisenplatz zu sehen, wo 15 neue Kastanien, Rotahorne und Hainbuchen gesetzt werden. 
Insgesamt sind rund 16.000 Bäume im Kataster für das Stadtgebiet erfasst, was Neuwied auch im Vergleich zu einer sehr grünen Stadt macht. Die Bäume stehen auf Spiel- und Sportplätzen, auf Friedhöfen sowie in Park- und Gartenanlagen und im sogenannten Straßenbegleitgrün. Hinzu kommen zahlreiche weitere Bestände etwa auf waldähnlichen Flächen, entlang von Bachläufen oder in Naherholungsbereichen, die in der Zahl nicht enthalten sind.

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Talk im Turm in Kneipen-Atmosphäre

Heiße Eisen angepackt

Bild: w.steinmetz
Nach dem großen Erfolg der ersten Ausgaben von Talk im Turm war klar, dass es eine Fortsetzung geben musste. Der als „Deichgesicht“ bekannte Moderator Gerd Finkemeier hatte für die neue Ausgabe mit dem Schauspieler Boris Weber und dem Imam der Ahmadiyya-Gemeinde Neuwied Mudassar Ahmed wieder zwei Gäste in das Bistro Turm in die Museumstraße eingeladen, die eigentlich Harmonie und Eintracht versprachen.
Das war auch in weiten Teilen des Abends so. Wenn Weber über seine Anfänge auf der Bühne erzählte oder manche skurrile Theater-Geschichte auspackte. Wie er zum Beispiel im Koblenzer Theater unter Gefährdung der ersten Reihen von der Bühne kippte, dann wurde auch herzlich gelacht. Und wenn der – übrigens mit 29 Jahren noch recht junge - Imam die Unterschiede zwischen Sunniten und Schiiten erklärte oder warum der Islam keine aggressive Religion ist, wurde es mucksmäuschenstill im proppenvollen Saal im Turm. 
Da wurde über „Gott und die Welt“ diskutiert: intensiv – aber nie verbissen, mit positiver Grundeinstellung – aber nie platt.

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Lernen, staunen, Fragen stellen: Der neue „Tierische Stundenplan“ 

Tägliches wechselndes Programm im Zoo Neuwied

Neuwied, 27. Mai 2026 – Im Zoo Neuwied gibt es seit dieser Woche ein neues tägliches Besucherprogramm: der „Tierische Stundenplan“. Mit mehreren wechselnden Programmpunkten pro Tag wird das bisherige Angebot erweitert und bietet den Besuchern künftig noch mehr spannende Einblicke in die Arbeit mit den Tieren.
Bislang fanden täglich drei kommentierte Fütterungen statt. Ab sofort erwartet die Besucher an jedem Tag ein abwechslungsreiches Programm mit vier festen Terminen um 11:30 Uhr, 14:00 Uhr, 15:00 Uhr und 16:00 Uhr. In den rheinland-pfälzischen Ferien wird das Angebot sogar um einen zusätzlichen Termin erweitert.

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Integration, Bildung und Teilhabe im Blick

Beirat für Migration und Integration der Stadt Neuwied tagte

Fotos: Melanie Lange
Von Sprachkursen über Familiengrundschulzentren bis hin zu kultursensibler Hospizarbeit: Bei der jüngsten Sitzung des Beirats für Migration und Integration der Stadt Neuwied standen ganz unterschiedliche Themen auf der Tagesordnung – verbunden durch die Frage, wie gesellschaftliches Miteinander in der Deichstadt gelingen kann. Der Beirat beschäftigte sich dabei mit aktuellen integrations- und gesellschaftspolitischen Entwicklungen und konkreten Planungen des Gremiums.

Der Vorstand berichtete zunächst über die Aktivitäten der vergangenen Monate. Außerdem setzte sich der Beirat mit den aktuellen Einschränkungen bei Sprach- und Integrationskursen und mit den geplanten Familiengrundschulzentren in der Innenstadt auseinander. Zudem informierte der Vorstand über aktuellen Themen aus den städtischen Ausschüssen. „Dieser regelmäßige Austausch trägt wesentlich dazu bei, unterschiedliche Perspektiven frühzeitig einzubringen und die Interessen vieler Menschen in unserer Stadt sichtbar zu machen“, betont Bürgermeister Peter Jung, der sich ebenfalls in der Beiratssitzung einbrachte.

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Es ist nicht alles Müll, was weggeworfen wird.

(Fotoersteller Volker Schölzel)
Neuwieder Bürgerinnen und Bürger sowie die Umweltschutzgruppe Cleanup Neuwied – Deichstadt Greenup sammelten in den letzten Monaten 110 kg Kronkorken und ca. 23 kg Korken für den guten Zweck und zum Schutz der Umwelt.
Die Umweltschutzgruppe aus Neuwied möchte mit dieser Aktion auch darauf aufmerksam machen, wie wichtig es ist, Müll nicht in die Natur zu werfen. Die Belastung durch weggeworfenen Müll ist für Natur und Umwelt enorm. Auch nachfolgende Generationen werden durch unser Verhalten stark belastet. Es ist sinnvoll, Abfälle zu sortieren, dem Recycling zuzuführen und wiederzuverwerten.
Unser Müll von heute enthält viele wertvolle Rohstoffe, die Bestandteile neuer Produkte von morgen sind. Mit den gesammelten Kronkorken wird die bundesweite Aktion Patientenhilfe Darmkrebs unterstützt, mit den gesammelten Naturkorken die NABU-Aktion NABU „Kranichschutz“.

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Gute Nachrichten für Neuwieder Familien

Land gibt grünes Licht für Ganztagsausbau: Heddesdorfer Berg ab 2026, Heimbach-Weis, Feldkirchen und Engers ab 2027
Foto: Stadtverwaltung Neuwied / Nico Burkhardt 
Die Stadt Neuwied kann ihren Ausbau der Ganztagsschulen wie geplant fortsetzen: Das rheinland-pfälzische Bildungsministerium hat jetzt die entsprechenden Zusagen für insgesamt vier Grundschulen erteilt. Damit kann die Grundschule Heddesdorfer Berg zum kommenden Schuljahr 2026/27 mit dem Ganztagsbetrieb starten. Die Margaretenschule in Heimbach-Weis, die Grundschule Feldkirchen sowie die Kunostein-Grundschule in Engers haben die erwarteten „Options-Zusagen“ erhalten, dass dort der Ganztagsbetrieb nach einer einjährigen Vorbereitungsphase zum Schuljahr 2027/28 beginnen kann.

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FGZ-Entwicklungswerkstatt stellt erste Weichen für kommunale Zusammenarbeit

Foto: Gregor Enteroth
Die drei kommunalen Familiengrundschulzentren sollen als Knotenpunkte fungieren und zahlreiche Unterstützungsangebote an einem Ort bündeln. Deshalb ist es entscheidend, dass alle beteiligten Akteure an einem Strang ziehen und eine gemeinsame Handlungsstrategie verfolgen. Um zu erkennen, wie eine gute kommunale Steuerung und Verzahnung in der Praxis aussehen kann, haben sich Vertreter verschiedener städtischer Fachabteilungen mit Verantwortlichen der Schulaufsichtsbehörde ADD, Vertretern der „Wübben Stiftung-Bildung“ und Experten des „Chancenverbunds“ – der wissenschaftlichen Begleitinstitution des Startchancen-Programms – im Rahmen einer Entwicklungswerkstatt zusammengesetzt und in einer ersten kommunalen Entwicklungswerkstatt die Grundlagen für die kommunale Steuerungsgruppe der FGZ gelegt. Bürgermeister Peter Jung hob das Arbeitstreffen als besonderen Meilenstein hervor, der einen weiteren wichtigen Schritt eines langfristigen Prozesses markiert, an dessen Ende ein Mehr an Teilhabechancen und Bildungsperspektiven für alle Kinder in der Deichstadt stehen soll.

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Für mehr Bildungsgerechtigkeit in der Deichstadt

Stephan Amstad ist neuer kommunaler Gesamtkoordinator der Familiengrundschulzentren

Faire Teilhabe- und Bildungschancen gehören zwar eigentlich zu den zentralen Kinderrechten, in der gelebten Praxis sind sie aber keineswegs selbstverständlich. Das ist Stephan Amstad im Rahmen seiner langjährigen Tätigkeit im Kinder- und Jugendbüro der Stadt Neuwied an vielen Stellen deutlich geworden. Dabei ist für den studierten Sozialpädagogen klar: „Bildung und Teilhabe entscheiden in erheblichem Maße über die Zukunftschancen der Kinder in unserer Stadt. Genau aus diesem Grund ist die Verbesserung der Chancengerechtigkeit auch ein zentraler Bestandteil der grundlegenden Ausrichtung der städtischen Kinder- und Jugendförderung.“ Mit der Einrichtung von drei Familiengrundschulzentren (FGZ) – an der Marienschule, der Sonnenlandschule sowie der Geschwister-Scholl-Schule – geht Neuwied nun konsequent den nächsten Schritt, um allen Kindern in der Deichstadt faire Bildungschancen zu ermöglichen. Als Gesamtkoordinator für die neuen FGZ übernimmt Amstad bei diesem wegweisenden Zukunftsprojekt die Federführung.

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Freibad öffnet und  neuer Familienbereich begeistert

Sommerbeginn im Familienbad Deichwelle in Neuwied - Freibadsaison ab 4. Juni 

Foto: Deichwelle/Artur Lik
Neuwied. Wenn am 4. Juni die Freibadsaison in der Deichwelle beginnt, starten viele Familien in der Region in den Sommer. Nach den umfangreichen Erweiterungen der vergangenen Monate zeigt sich bereits jetzt: Der neue Familienanbau mit der darin untergebrachten Abenteuerinsel wird von den Besucherinnen und Besuchern ausgesprochen gut angenommen. 

Neuer Familienbereich etabliert sich  
„Wir haben in den letzten Wochen viele Rückmeldungen bekommen – vor allem von Eltern, die sich über die neuen Möglichkeiten freuen“, sagt Svenja Kurz von der Deichwelle Neuwied. Die Abenteuerinsel bietet Spiel- und Wasserbereiche, die den Aufenthalt im Hallenbad für Kinder abwechslungsreicher machen und gleichzeitig dafür sorgen, dass Erwachsene entspannter Zeit vor Ort verbringen können. 

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Sicher durch die Neuwieder Innenstadt

Jugendbeirat und Ortsbeirat werben für mehr Rücksicht in der Fußgängerzone

In der Innenstadt treffen viele Wege aufeinander: Menschen bummeln, erledigen Einkäufe, fahren mit dem Rad oder bringen Kinder zur Schule. Der Neuwieder Stadtrat entschied kürzlich mit großer Mehrheit, ausgewählte Abschnitte der Fußgängerzone künftig für den Radverkehr freizugeben. Damit sich alle sicher bewegen können, haben der Jugendbeirat der Stadt Neuwied und Ortsbeirat Innenstadt nun unter dem Motto „Neuwied für Alle – Sicher durch die Stadt“ ein gemeinsames Zeichen für mehr Rücksicht und Aufmerksamkeit gesetzt.

An einem Informationsstand in der Neuwieder Innenstadt suchten die Mitglieder beider Beiräte den direkten Austausch mit Passantinnen und Passanten. Sie erklärten die Regeln in der Fußgängerzone, beantworteten Fragen und hörten sich Erfahrungen, Hinweise und Ideen zur Verkehrssituation an. Viele Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, ihre Sicht auf das Miteinander in der Innenstadt zu schildern.

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SWN und SBN ehren langjährige  Mitarbeiter für ihre Verdienste

Foto: Maxie Meier/SWN 
Neuwied. Bei der alljährlichen Jubilarfeier im Golfclubrestaurant „Gut Burghof“ wurden 18 langjährige Mitarbeiter der Stadtwerke (SWN) und Servicebetriebe (SBN) für ihre Betriebstreue geehrt oder in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. 
Der Abend stand ganz im Zeichen des Dankes für das gemeinsam Erreichte. „Das, was wir alle zusammen in den vergangenen Jahren geleistet haben, kann sich wirklich sehen lassen", sagte SWN-Geschäftsführer Stefan Herschbach während der Veranstaltung. „Von der Bewältigung der Energiekrise über die Einführung neuer Programme, darunter auch KI-gestützte Lösungen bis hin zum Ausbau der Deichwelle.“

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Kreuzgang Konzerte begeistern

Abtei Rommersdorf glänzt erneut als Publikumsmagnet

(Foto: Copyright ©whartmann)
Gänsehautmomente und große Gefühle: Die Kreuzgang Konzerte in der Abtei Rommersdorf haben auch in diesem Jahr wieder eindrucksvoll bewiesen, warum sie seit mehr als vier Jahrzehnten zu den kulturellen Höhepunkten der Region zählen. Seit 1983 begeistert die traditionsreiche Konzertreihe ihr Publikum mit hochkarätigen Künstlern und einer einzigartigen Atmosphäre – und auch die diesjährige Ausgabe knüpfte nahtlos an diese Erfolgsgeschichte an.

An insgesamt vier Abenden präsentierte das städtische Kulturbüro ein abwechslungsreiches Programm, das für beste Unterhaltung und große Emotionen sorgte. Klaus Kurz vom Kulturbüro im Amt für Stadtmarketing, der die Konzertreihe seit ihren Anfängen begleitet, zeigte sich mit der Resonanz äußerst zufrieden: „Fast alle Konzerte ausverkauft – das ist eine sehr gute Bilanz“, resümierte er.

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vhs-Berufsreifekurs macht fit für die Zukunft

17 Teilnehmerinnen und Teilnehmer feiern erfolgreichen Abschluss

Foto: Felix Banaski
Ein erfolgreicher Schulabschluss ist der erste und wichtigste Schritt auf dem Weg ins Berufsleben. In den vergangenen neun Monaten haben 17 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Rahmen des Berufsreifekurses der Volkshochschule Neuwied mit viel Ehrgeiz und großem Durchhaltevermögen auf ihren Abschluss hingearbeitet. Dieser große persönliche Einsatz hat sich ausgezahlt: Mit einer teilnehmerübergreifenden Gesamtdurchschnittsnote von 1,7 schnitten die Absolventen durch die Bank weg sehr gut ab, drei Teilnehmenden gelang es sogar, in allen Fächern die Note 1 zu erhalten. Das wurde gebührend gefeiert als Bürgermeister Peter Jung und Volkshochschulleiterin Jutta Günther den Absolventinnen und Absolventen ihre Abschlusszeugnisse überreichten.

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Neuwied: Abbau der Fahrradständer am Bahnhof

Auch der Bahnhof Neuwied erhält während der Korridorsanierung eine umfassende Frischekur. Unter anderem erneuern wir Bahnsteig 3, das Bahnsteigdach am Hausbahnsteig und die Personenunterführung. Zudem wird das Empfangsgebäude komplett zurückgebaut und im nächsten Jahr durch einen Neubau ersetzt.

Mit den Vorbereitungen für diese umfangreichen Modernisierungen starten wir schon jetzt. Aus diesem Grund müssen wir leider die Fahrradständer am Hausbahnsteig entfernen.

Der Abbau der Fahrradständer erfolgt am 1. Juni. Wir bitten daher darum, bis zum 31. Mai 2026 alle dort befindlichen Fahrräder zu entfernen.

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Gedenkstunde der Engerser Initiativgruppe „Gedenkort Engers“

Bericht über die Gedenkstunde der Engerser Initiativgruppe „Gedenkort Engers“ zum 81. Jahrestag  der Befreiung vom Nationalsozialismus am 8. Mai 1945

Text und Foto: Günther Salz
.Am Freitag, dem 8. Mai 2026 hatte sich auf Einladung der Engerser Initiativgruppe „Gedenkort Engers“ eine kleine Gruppe Engerser und Neuwieder MitbürgerInnen im Evangelischen Gemeindehaus Engers zum Gedenken an den 8. Mai 1945 eingefunden.
Nach der Begrüßung der TeilnehmerInnen durch den Sprecher der Initiativgruppe, Günther Salz,
leitete der Liedermacher, Sänger und Gitarrist Manfred Pohlmann mit dem Antikriegslied „Es ist an der Zeit“ in das Thema der Gedenkstunde ein. Günther Salz erinnerte an die Befreiung von Engers durch amerikanische Truppen im März 1945 und an die mehrdeutige Stimmungslage der deutschen Bevölkerung im ehemaligen „Reich“. Nur wenige Zeitgenossen hätten das Kriegsende als Befreiung empfunden.

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Cleanup Neuwied – Deichstadt Greenup:

Weitere Lebensmittelspendenaktion am neuen Standort der Neuwieder Tafel
(Fotoersteller Volker Schölzel)
Am Samstag, den 30. Mai 2026, lädt die ehreamtliche Bürgerinitiative Cleanup Neuwied – Deichstadt Greenup in Absprache mit der Neuwieder Tafel in der Zeit von 10:00 bis 14:00 Uhr zu einer weiteren Lebensmittelspendenaktion für die Bedürftigen der Tafel ein. Die Aktion findet am neuen Standort in der Pfarrstraße 18 (am Marktplatz) in 56564 Neuwied statt.
Rund 3.200 Bedürftige, darunter Rentner, Obdachlose, Familien und Alleinerziehende, sind auf die Unterstützung der Neuwieder Tafel angewiesen. Viele Ehrenamtliche, Bundesfreiwilligendienstleistende und Ein-Euro-Jobber sowie zwei hauptamtliche Mitarbeiter des Caritasverbandes Neuwied kümmern sich an fünf Tagen in der Woche um die ausreichende Versorgung der Menschen.

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Auf den Spuren seiner Vorfahren

Pensionierter US-Polizist reist aus Kalifornien nach Neuwied und wird von OB Jan Einig empfangen
Foto: Stadtverwaltung Neuwied / Ulf Steffenfauseweh
Fast 300 Jahre nach der Auswanderung seiner Vorfahren hat Brian Tremper den Ort besucht, an dem die Geschichte seiner Familie in Amerika begann: Neuwied. Der pensionierte Sergeant des Oakland Police Departments in Kalifornien wurde jetzt von Oberbürgermeister Jan Einig im Neuwieder Rathaus empfangen.
Tremper war nach Deutschland gereist, um den Wurzeln seiner Familie nachzugehen. Seine Nachforschungen führten ihn direkt in die heutige Engerser Straße. Dort lebte nach aktuellen Forschungsergebnissen sein Vor-Vor-Vorfahre Johann Jacob Trömper gemeinsam mit seiner Frau Christina, geborene Welcker, und Sohn Johann Jacob junior. Die Familie soll Neuwied vermutlich im Jahr 1726 verlassen haben. Die Reise in die Neue Welt führte damals über Rotterdam und England bis nach New York.


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