HARTER DÄMPFER
Forderungen der Zusatzversorgung erweisen sich als unkalkulierbares wirtschaftliches Risiko
Fünf Klinikstandorte des Deutschen Roten Kreuzes in Rheinland-Pfalz sind gezwungen, erneut einen Insolvenzantrag zu stellen
Mainz, 6. Dezember 2024 - Fünf Klinikstandorte des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Rheinland-Pfalz, die sich in der Sanierung befinden, sehen sich Millionenforderungen der Rheinischen Zusatzversorgungskasse (RZVK) gegenüber. Zugleich können sie aus diesem Grund nicht die Verpflichtungen auf betriebliche Altersversorgung gegenüber einem Teil ihrer Belegschaft erfüllen. Das unkalkulierbare wirtschaftliche Risiko zwingt sie, wenige Wochen vor Weihnachten, erneut einen Insolvenzantrag beim Amtsgericht Mainz zu stellen. Die rund 2.500 Beschäftigten an den Standorten in Alzey, Altenkirchen, Hachenburg, Kirchen und Neuwied wurden heute persönlich in Mitarbeiterversammlungen durch den Aufsichtsratsvorsitzenden Manuel González und den vorläufigen Insolvenzverwalter Dr. Rainer Eckert über die Ereignisse informiert.

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Am Sonntag, den 1. Dezember – dem ersten Advent – wurde das neue S-Forum der Sparkasse Neuwied nach zweijähriger Bauzeit feierlich eröffnet. Viele Neuwieder fanden den Weg dorthin, um sich mit dem neuen Gebäude und den vielfältigen Möglichkeiten vertraut zu machen.