Neuwied feiert Toleranz und Religionsvielfalt
Tag der Religionen bietet Raum für Begegnungen
Foto: Jörg Niebergall
Der 4. Juni ist für die Stadt Neuwied kein Tag wie jeder andere. An einem 4. Juni, genauer gesagt dem 4. Juni des Jahres 1662, erließ Graf Friedrich zu Wied für die Bürger der frisch gegründeten Stadt die Freiheitsrechte. Das für die damalige Zeit vielleicht außergewöhnlichste dieser Privilegien, war das Recht auf freie Religionsausübung. Dieses legte den Grundstein für die Ansiedlung vieler unterschiedlicher Religionsgemeinschaften und Konfessionsgruppen, die anderswo verfolgt wurden. Erst dadurch konnte Neuwied schnell wachsen und sich zu einem wichtigen kulturellen und wirtschaftlichen Zentrum am Mittelrhein entwickeln. Um das zu feiern, begeht die Deichstadt jedes Jahr am 4. Juni den Tag der Religionen.








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