Neuwied unternimmt wichtige Schritte, um Integration weiter sicherzustellen

Nach Zulassungsstopp für Integrationskurse durchs BAMF: Stadt um eigene Lösungen bemüht
(Foto: Ulf Steffenfauseweh)
Es war ein regelrechter Schock, als das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) Anfang Februar den Trägern der Integrationskurse in einem Schreiben mitteilte: Zahlreiche Personengruppen, darunter Geflüchtete mit Gestattung oder Duldung, Menschen mit Aufenthaltstitel oder EU-Bürger, die keine Leistungen durch das Jobcenter beziehen, erhalten ab sofort keine Zulassung zu den Integrationskursen mehr. Wie in vielen anderen Kommunen wurde auch in Neuwied Kritik daran laut. Bürgermeister Peter Jung und die Volkshochschule Neuwied, die in der Deichstadt als einer von vier Sprachkursträgern Integrationskurse durchführt, appellierten an den Bund, sich mit den Städten und Gemeinden zusammenzusetzen und schnell eine gemeinsame und für alle Parteien tragfähige Lösung zu finden. In der Zwischenzeit arbeiten Stadt und vhs intensiv an Lösungsansätzen, um die problematische Lage abzumildern. Ein erster Teilerfolg kann dabei bereits verbucht werden. Nach den Sommerferien startet der erste, von der vhs in Eigenregie durchgeführte, Kurs, der in erster Linie Sprachkompetenzen und kulturelle Kenntnisse vermittelt. Die Finanzierung wird durch das städtische Integrationsbudget gewährleistet.














