Was tun, wenn Fürsorge fehlt?

200 Fachkräfte trafen sich in Neuwied zur „Netzwerkkonferenz Kinderschutz“
Foto: Melanie Lange
Rund 79.800 Kinder und Jugendliche wurden 2025 von deutschen Jugendämtern als gefährdet eingestuft – so viele wie nie zuvor. Mit 58 Prozent der festgestellten Kindeswohlgefährdungen war Vernachlässigung die häufigste Gefährdungsform. Hinter diesen trockenen Zahlen stehen reale Kinder, deren Bedürfnisse nach Versorgung, Schutz oder Zuwendung über längere Zeit nicht ausreichend erfüllt werden. Wie Fachkräfte solche Situationen erkennen und betroffenen Kindern helfen können, stand deshalb im Mittelpunkt der Netzwerkkonferenz „Wenn Fürsorge fehlt – die unterschätzten Folgen von Vernachlässigung“ in Neuwied. Rund 200 Fachpersonen kamen dazu im voll besetzten Amalie-Raiffeisen-Saal der Volkshochschule zusammen.

















