60.000 traten gegen die Nazis auf

Neuwied. (Foto: Frank Hachemer) - Rund 60.000 Mitglieder des Demokratieschutz-Bündnisses „Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold“, auch aus der Neuwieder Ortsgruppe, waren im August 1931 anlässlich des Verfassungstages auf dem Koblenzer Clemensplatz zur gemeinsamen Kundgebung für die Demokratie und gegen Extremismus zusammengekommen. Das nahm nun eine Abordnung des 1933 von den Nationalsozialisten verbotenen Bündnisses um den Landesvorsitzenden Lennard Oehl gemeinsam mit dem bekannten Neuwieder Leserbrief-Autoren und Menschenrechts-Aktiven Manfred Kirsch zum Anlass, um der eigenen damaligen Opfer und aller weiteren NS-Opfer am Mahnmal auf dem Reichenspergerplatz zu gedenken, das sich direkt am Ort der gewaltigen Kundgebung von 1931 befindet. „Besonders auch der Blick auf die damalige Entwicklung zeigt, wohin das Wählen extremistischer Parteien führt“, mahnen die heute friedlich mit politischer Bildung und Erinnerungskultur für Demokratie werbenden Republik-Verteidigerinnen und -Verteidiger.



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