Wie „tanzende“ Erde zwei Koblenzer Naturdenkmälern helfen soll

Wenn Bäume als Naturdenkmäler unter besonderem Schutz stehen, dann bedarf es manchmal auch ungewöhnlicher Maßnahmen, um sie fit für die Zukunft zu machen. Wie so etwas aussehen kann, zeigt sich dieser Tage im Schlossgarten in Koblenz.
(Foto: Stadt Koblenz/Andreas Egenolf) - Immer wieder bleiben Touristen stehen, betrachten mit fragenden Blicken das Geschehen, dass sich an diesem Novembertag über Stunden unweit des Oberlandesgerichts Dutzende Male wiederholt. Ein Mitdreißiger bohrt mit einer Schlagbohrmaschine Löcher in das verdichtete Erdreich und Teile des angrenzenden Rasens zwischen zwei Meterhohen Bäumen – immer und immer wieder. Kurze Zeit später folgt sein Kollege, Loch für Loch, um mit einer Spezialmaschine ebenfalls in die Erde in die vorgebohrten Löcher einzudringen und so den Boden „tanzen“ zu lassen.














