Wenn Papageno Pop singt – Die Zauberflöte auf neuen Wegen in Mayen

Foto: Kerstin Stüwe/ Stadt Mayen)
Mayen. Woran denken Sie, wenn Sie „Die Zauberflöte“ hören? An ein großes Orchester, an Wolfgang Amadeus Mozart, an Operngesang? Vielleicht an die berühmte Arie der Königin der Nacht? Wahrscheinlich an einen Klassiker. Und genau den bringen die Burgfestspiele Mayen jetzt auf überraschend neue Weise auf die Bühne.
Die beiden Theaterschaffenden Lukas Schrenk und Nils Strunk fragen in ihrer Fassung: Wie würde „Die Zauberflöte“ heute klingen? Und wie ließe sich die Geschichte aus heutiger Perspektive erzählen, ohne ihre historischen Wurzeln aus den Augen zu verlieren?
Ein Blick zurück zeigt: Auch die Uraufführung war alles andere alles andere als verstaubt. Am 30. September 1791 feierte die Oper in Wien Premiere – in einem Theater, das Emanuel Schikaneder, der Autor des Librettos der „Zauberflöte“ selbst leitete. Nach einer aufwendigen Renovierung mussten mehr als 1.000 Plätze gefüllt werden, während Wolfgang Amadeus Mozart dringend Geld benötigte. Die Lösung: ein Stück, das das Publikum packt. Schikaneder stand selbst als Vogelfänger Papageno auf der Bühne, Mozart dirigierte – und gemeinsam schufen sie einen echten Kassenschlager.














