Neugeborene gegen Erreger von Atemwegsinfektionen schützen

Kemperhof und St. Elisabeth bieten für Säuglinge Impfungen gegen RSV an
Foto: GK-Mittelrhein/Luisa Gitzen
KOBLENZ. Auch wenn die Abkürzung RSV oder der dahinterstehende Begriff Respiratory Syncytial Virus vielen nichts sagen wird, die Erkrankung, die der so benannte Erreger verursacht, kennen sehr viele, zumindest Familien mit kleinen Kindern. Denn im ersten, spätestens im zweiten Lebensjahr erkranken fast alle Babys an dieser Virusinfektion. Häufiger als bei anderen Viren sind davon die Atemwege so stark betroffen, dass Krankenhausaufenthalte oder gar die Intensivstation erforderlich werden. Besonders bedroht sind Frühgeborene. Nun gibt es Hoffnung. Seit einigen Wochen ist eine sogenannte Passiv-Immunisierung möglich. Die Kliniken für Frauenheilkunde und Geburtshilfe und für Kinder- und Jugendmedizin des Gemeinschaftsklinikums Mittelrhein bieten vom ersten Tag diesen Schutz für die Jüngsten an.

















