Zwischenruf zur Empörung über Gerhard Schröder
Die Teilnahme Gerhard Schröders an der Geburtstagsfeier des russischen Präsidenten Wladimir Putin erregt beträchtlichen Unmut. Dass Gerhard Schröder Bundeskanzler war, ist indes über zwanzig Jahre her. In den Analysen von zwischenzeitlichen SPD-Pleiten bei Wahlen spielt er keine Rolle. Bester Beweis, einen Monat nach dem Überfall Wladimir Putins auf die Ukraine schaffte die SPD im Saarland sogar die absolute Mehrheit. Wenn Schröder, dieser Solitär, für den sich in Wirklichkeit kein Sozialdemokrat rechtfertigen muss, nicht gerade den Mindestbeitrag eines Parteimitglieds in prekären Verhältnissen zahlt, sondern beim Mitgliedsbeitrag halbwegs korrekt seine finanziellen Verhältnisse zugrunde legt, kann er doch einfaches SPD-Mitglied bleiben. In allen Parteien gibt es (nicht nur) unter den einfachen Mitgliedern viele schräge Vögel.






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