100 Jahre GSG – Kommunale Wohnungspolitik ist Zukunft

Es war der 26. Januar 1926, als die Entscheidung fiel, in Neuwied eine städtische Baugesellschaft zu gründen. Dieses Votum der Stadtverordneten ist so etwas wie die Geburtsstunde der GSG. In die Tat umgesetzt wurde der Beschluss erst rund zwei Monate später, am 17. März 1926. Und wiederum zwei Monate dauerte es, bis sich die Gesellschafter erstmals trafen. In diesem Jahr feiert die Gemeindliche Siedlungsgesellschaft (GSG) Neuwied also ihr 100-jähriges Bestehen.
In den Jahren vor der GSG-Gründung litten die Menschen in der Stadt Neuwied unter den Nachwirkungen des Ersten Weltkriegs: Die Versorgungslage mit Lebensmitteln und Energie war schlecht, Rationierungen bestimmten den Alltag. Verschärft wurde die Situation noch durch eine Inflation, hohe Arbeitslosigkeit sowie Reparationsforderungen der französischen Besatzungsbehörden.















