
Erfolgreiche internationale Tagung zu Politiken der Antidiskriminierung an der Universität Koblenz
KOBLENZ — (Foto-Quelle: Universität Koblenz / Liane Pohl) Die Tagung Against Interlocking Forms of Discrimination and Exclusion (in Higher Education): Concepts, Struggles, and Strategies, die Ende Januar 2026 an der Universität Koblenz stattfand und Wissenschaftler*innen sowie Praktiker*innen aus Brasilien, Kanada, Deutschland und den Niederlanden zusammenbrachte, diente dem internationalen und damit kontextübergreifenden Austausch zum Themenfeld Politiken der Antidiskrimierung.
Denn das Hochschulwesen ist im Umbau: Neben Angriffen auf die Wissenschaftsfreiheit durch rechtsgerichtete Kräfte schränken laut Kerner Mittelkürzungen und neoliberale Restrukturierungsprozesse Spielräume in Lehre und Forschung ein. Zugleich ist nicht nur an deutschen Hochschulen eine Ausweitung von Antidiskriminierungsmaßnahmen zu beobachten. So werden geschlechterpolitische Gleichstellungsansätze herausgefordert und ergänzt, um verflochtenen Formen der Ungleichbehandlung zu begegnen. Dabei geht es vor allem um Fragen der Herkunft, der Klasse und um Maßnahmen gegen Rassismus. Welche Ansätze und Strategien dabei besonders vielversprechend scheinen und sich zudem als praktisch umsetzbar erweisen, ist dabei nicht ausgemacht.