– Vortrag über die Malerin Paula Modersohn-Becker in Linz
Die KreisVolkshochschule Neuwied, Außenstelle Linz, lädt am Montag, 20. April 2026, zu einem kunsthistorischen Vortrag über die außergewöhnliche Malerin Paula Modersohn-Becker ein. Unter dem Titel „Es wär’ so schön gewesen“ steht eine der wichtigsten Wegbereiterinnen der modernen Kunst in Deutschland im Mittelpunkt.
Paula Modersohn-Becker hinterließ trotz ihres kurzen Lebens ein beeindruckendes Werk. Die Künstlerin, die 1907 im Alter von nur 31 Jahren starb, entwickelte einen unverwechselbaren Stil und gilt heute als eine der bedeutendsten Vertreterinnen der frühen Moderne. Ihr Leben war geprägt von künstlerischem Aufbruch, intensiver Selbstsuche und dem Wunsch nach einem eigenständigen Ausdruck in einer von Männern dominierten Kunstwelt.
Bekannt wurde sie in den letzten Jahren auch einem breiteren Publikum durch den Film Paula. Doch hinter der filmischen Darstellung steht eine faszinierende Persönlichkeit, die in der Künstlergemeinschaft von Worpswede ihren eigenen Weg suchte – zwischen künstlerischer Freiheit, persönlichen Zweifeln und gesellschaftlichen Erwartungen.
Der Vortrag wird von Bildungsreferent Karl Hermann Amthauer gehalten, der die Künstlerkolonie Worpswede mehrfach besucht hat. Er beleuchtet Leben, Werk und Wirkung dieser außergewöhnlichen Malerin und zeichnet ein lebendiges Bild einer Künstlerin, die ihrer Zeit weit voraus war.
Die Veranstaltung findet am Montag, 20. April 2026, von 18:00 bis 19:30 Uhr im Martinus-Gymnasium Linz statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 8 Euro. Eine Anmeldung ist erforderlich unter www.kvhs-neuwied.de/L231-26-1 oder 02644 560111

