Ulrich Adams lässt Zeitzeugen zu Wort kommen

Foto: Stadt Neuwied / Ulf Steffenfauseweh
„Ein Dorf erinnert sich“: Dritter Band über Irlichs Nachkriegszeit erschienen – Kindheit der Jahrgänge 1939/40 und 1944/45 ist das Thema
Der Neuwieder Stadtteil Irlich blickt auf eine bewegte Vergangenheit zurück. Und dafür, dass das Wissen darüber nicht verloren geht, sorgt Ulrich Adams. Der ehemalige Leiter des Rechtsamts der Stadt Neuwied und passionierter Hobbyhistoriker dokumentiert die Geschichte der 1940er-Jahre mit beeindruckender Hingabe. Am Freitag, 29. November, stellt er den dritten Band seiner Buchreihe „Ein Dorf erinnert sich“ vor.


Es gibt diese Bilder, die uns träumen lassen. Ein solches ist für mich dieses wunderschön geschmückte Schiff in Traben-Trarbach, das in der Dämmerung am Ufer liegt, umgeben von glitzernden Lichtern. Es strahlt eine Ruhe und Wärme aus, die perfekt in die Weihnachtszeit passt. Man spürt förmlich die festliche Atmosphäre, die von ihm ausgeht. Und dann fragt man sich: warum nicht auch bei uns in Neuwied?




Manchmal reichen kleine Momente, um den Alltag für einen Augenblick in den Hintergrund zu rücken. Dieses Bild fängt genau so einen Moment ein: Ein festlich geschmücktes Schiff liegt still auf der Mosel, seine Lichter tanzen sanft im Wasser, und im Hintergrund zeichnen sich die bewaldeten Hügel mit einer alten Burgruine gegen den farbenfrohen Abendhimmel ab. Es war einer dieser Winterabende, die weder laut noch spektakulär sind – und gerade dadurch besonders wirken. 


