Lebendiges-Neuwied

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zum Thema : Veranstaltungen in Neuwied und Umgebung
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„Iran – eine Widerstandsgeschichte“

Vortrag und literarische Lesung mit Musik im LBZ Koblenz in Kooperation mit taw – theater am Werk

„Iran – eine Widerstandsgeschichte“: Die Entwicklung eines Protests und dessen Lieder

Foto: Annette Koroll
Koblenz. Protestbewegungen gegen das System der Islamischen Republik prägen seit Jahren die Schlagzeilen über den Iran. Einen Einblick in die langjährige Entwicklung des Protests sowie in dessen Kultur gibt Dorna Safaian in der Veranstaltung „Iran – eine Widerstandsgeschichte“ am Freitag, 12. Juni 2026 ab 19 Uhr im Landesbibliothekszentrum / Rheinische Landesbibliothek (LBZ).

Das theokratische System im Iran ist seit seiner Gründung vor 47 Jahren mit Widerstandskräften konfrontiert. Anhand von Protestbildern zeichnet die Autorin sowie Kunst- und Medienwissenschaftlerin Dorna Safaian in ihrem Vortrag die Geschichte des Widerstands gegen die Islamische Republik nach. Darin geht sie auch auf die Entwicklung iranischer Protestbewegungen ein und berücksichtigt dabei zentrale Schlüsselereignisse – von der Konstitutionellen Revolution (1905-1911) bis zur Gegenwart. Nach dieser geschichtlichen Einordnung präsentiert Safaian iranische Protestgedichte und -lieder aus verschiedenen Epochen und wird dabei musikalisch begleitet durch Katrin Zurborg an der Jazzgitarre.

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Seltene Alaotra-Halbmakis im Zoo Neuwied angekommen

Die ersten und einzigen ihrer Art in Deutschland

Foto: Ben Ulrich
Neuwied, 29. Mai 2026 – Der Zoo Neuwied begrüßt eine zoologische Besonderheit: Erstmals leben dort zwei Alaotra-Halbmakis – eine der seltensten und am stärksten bedrohten Primatenarten der Welt. Die beiden anderthalb Jahre alten Brüder stammen aus dem niederländischen ZooParc Overloon.

„Mit den Alaotra-Halbmakis zeigen wir eine Tierart, die selbst viele Zoo-Fachleute noch nie live gesehen haben“, erklärt Zookurator Florian Bonenkamp. „Dass wir die erste und bislang einzige Haltung dieser Art in Deutschland übernehmen dürfen, ist für uns etwas ganz Besonderes und gleichzeitig eine große Verantwortung.“ Die Tiere haben ihr neues Zuhause im umgebauten Bereich des Menschenaffenhauses bezogen, in dem zuvor Kaiserschnurrbarttamarine untergebracht waren. Aktuell gewöhnen sich die Halbmakis Schritt für Schritt an ihre Innen- und Außenanlagen.

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Germaniaplatz: Startschuss für neuen Mehrgenerationen-Sportpark

Symbolischer Spatenstich am Sandkauler Weg – Bewegungsangebot für alle Generationen entsteht
Foto: Ulf Steffenfauseweh
Mit dem symbolischen ersten Spatenstich haben OB Jan Einig, Bürgermeister Peter Jung und Beigeordneter Ralf Seemann den offiziellen Startschuss für den Umbau des Germania-Platzes zu einem modernen Mehrgenerationensportpark gegeben. Auf einer Fläche von rund 6.000 bis 7.000 Quadratmetern entsteht in der südöstlichen Innenstadt ein vielseitiges Freizeit- und Bewegungsangebot für Kinder, Jugendliche, Familien, Senioren und Vereine.
Bereits seit einiger Zeit laufen die Arbeiten zur Sanierung des bestehenden Umkleidegebäudes. Nun beginnt auch die eigentliche Umgestaltung des Geländes. Geplant sind ein neues Jugendspielfeld für den Vereinssport, ein Cage-Soccer-Feld, ein Bewegungsparcours mit verschiedenen Sport- und Fitnessgeräten – ähnlich wie bereits unter der Rheinbrücke viel und gern genutzt - sowie ein Treffpunkt mit Sitzgelegenheiten und Sonnenschutz.

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Erfolgreicher Auftakt der Wärmebotschafter-Kampagne im Kreis Neuwied

Weitere Informations-Veranstaltungen zu erneuerbaren Heiztechniken folgen im Jahresverlauf

Kreis Neuwied. Mit großem Interesse und dementsprechend zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sind die ersten Veranstaltungen der neuen Wärmebotschafter-Kampagne des Landkreises Neuwied erfolgreich gestartet. Sowohl der Online-Infoabend zum Thema „Biomassewärmeerzeugung“, als auch die Präsenzveranstaltung zur Wärmepumpe stießen auf starke Resonanz bei Hauseigentümerinnen und Hauseigentümern aus der Region. Besonders positiv aufgenommen wurden die unabhängigen Praxisberichte der ehrenamtlichen Wärme- und Solarbotschafter sowie die Möglichkeit, direkt mit Fachleuten, Energieberatern und regionalen Akteuren ins Gespräch zu kommen.

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Sanierung der Kläranlage: Produktion  der Energie wird verdreifacht

Faultürme für Klarschlamm werden auf den neuesten Stand gebracht – Es kann mal „müffeln“

29.05.2026    Foto: Gerd Neuwirth/sbn 
Neuwied. Die Servicebetriebe Neuwied (SBN) setzen die energetische Modernisierung der Kläranlage an der B42 fort. Nach der Installation der faltbaren PV-Anlage und der Erneuerung des Blockheizkraftwerks beginnt ab Ende Mai die Sanierung der rund 40 Jahre alten Faultürme. Die Millioneninvestition erhöht die Eigenproduktion an Energie um das Dreifache und trägt zur Stabilisierung der Gebühren bei.
Die Kläranlage verbraucht rund 3 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr. Die laufende Modernisierung zielt darauf ab, künftig 60 Prozent dieses Bedarfs selbst zu decken. „Die Maßnahmen erfolgen in mehreren Phasen und umfassen sowohl die Stromerzeugung als auch die Optimierung der Energieeffizienz“, erklärt Zacharias Grätz, Experte der SBN für Kläranlagenausbau und Optimierung.

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POL-PDNR: Diebstahl von Kompletträdern im Industriegebiet Neuwied

2026-05-29T09:13:57
Neuwied (ots) -

Am 28.05.26 wurden in der Zeit zwischen 02:30 und 07:30 Uhr im Bereich der Stettiner Straße insgesamt elf hochwertige Fahrzeuge eines dort befindlichen Autohauses angegangen. Hierbei wurden die Fahrzeuge allesamt aufgebockt und jeweils alle 4 Räder mitsamt der Felgen entwendet. Zudem wurde die Umzäunung des Parkplatzes, mutmaßlich zum leichteren Abtransport des Diebesgutes, aufgeschnitten. Zeugen, die sachdienliche Angaben zum Tatgeschehen machen können, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion in Neuwied unter der Rufnummer 02631/878-0 in Verbindung zu setzen.

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Kirchen-Oper in Neuwied - ELIAS in der Marktkirche  31.05.2026

Fotos  privat
Das Konzert ELIAS am kommenden Sonntag bildet den Höhepunkt des Jahres für die Kirchenmusik im Kirchenkreis Wied. Der Neuwieder Konzertchor tritt erstmals mit einem Oratorium unter der Leitung des neuen Kreiskantors Simon Schumacher in der Neuwieder Marktkirche auf. Ob es die fast 120 Mitwirkenden auf der Bühne, die charakterstarken neun Solisten, das ehrenamtliche Engagement der knapp 70 Sängerinnen und Sänger des Konzertchors oder einfach die ergreifende Musik Mendelssohn Bartholdys sind - das zweistündige Konzert verspricht bei angenehmen Temperaturen in der Neuwieder Marktkirche ein Leckerbissen für Kulturfans zu werden. Dabei sind die jüngsten ebenso herzlich eingeladen - Kinder bis 17 Jahren haben freien Eintritt, um so ganz unverbindlich ein echtes Sinfonieorchester zu erleben - wie auch aktiv: der jüngste Solist ist gerade einmal acht Jahre alt.

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25. Westerwälder Literaturtage - Wolfram Eilenberger

Foto: Annette Hauschild Ostkreuz
08. Juni 2026, 19:00 Uhr
 JUKUZ Alter Bahnhof, Bahnhofsstr. 8, 56305 Puderbach

Wolfram Eilenberger: Zeit der Zauberer: Das große Jahrzehnt der Philosophie 1919-1929
Moderation: Prof. Dr. Jürgen Hardeck

Im Rahmen der Westerwälder Literaturtage erwartet die Besucherinnen und Besucher am 8. Juni ab 19:00 Uhr im Alten Bahnhof in Puderbach eine spannende literarisch-philosophische Reise in die bewegten Jahre der Weimarer Republik.
Mit großer erzählerischer Kraft lässt Wolfram Eilenberger in seinem Buch „Zeit der Zauberer“ die faszinierende Gedankenwelt der 1920er Jahre wiederaufleben – eines Jahrzehnts zwischen Aufbruch und Abgrund, Lebenslust und Wirtschaftskrise, demokratischer Hoffnung und dem Aufstieg des Nationalsozialismus. Im Mittelpunkt stehen vier der bedeutendsten Denker des 20. Jahrhunderts: Ludwig Wittgenstein, Walter Benjamin, Ernst Cassirer und Martin Heidegger.

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Förderverein und Kamillus Klinik in Asbach sind für die Zukunft gut aufgestellt

Helmut Reith übergibt Vorsitz an Landrat Achim Hallerbach – Am 12. September feiert die Kamillus Klinik 60 Jahre – Förderverein verbessert durch Spenden Arbeitsbedingungen für Patienten

Kreis Neuwied/VG Asbach – Vor 26 Jahren wurde der Förderverein der Kamillus Klinik Asbach ins Leben gerufen. Der damalige Asbacher Ortsbürgermeister Helmut Reith hatte neben der Gründung des Vereins auch die Geschicke in den zurückliegenden 26 Jahren fest in seinen Händen. Über 650.000 Euro konnten in den letzten Jahren an Spenden für die Klinik, neue Geräte für die medizinischen und pflegerischen Bereiche für die Patienten und das Personal gesammelt und investiert werden. Nunmehr hat Helmut Reith den Vorsitz abgegeben, bleibt jedoch weiterhin als Beisitzer im Vorstand tätig. Einstimmig wurde als Nachfolger der Neuwieder Landrat Achim Hallerbach aus Asbach gewählt. Seine Stellvertreter sind Bürgermeister Michael Christ aus Neustadt/Wied und Beate Hausmann aus Asbach. Weitere Vorstandsmitglieder sind Schwester Gabriela, Helmut Reith, Markus Harf und Michael Kranz. Zum erweiterten Vorstand gehören die Klinikleitung mit Dr. Dieter Pöhlau, Dr. Andreas Jerschensky und Nicki Billig sowie die beiden Chefärzte Dr. Marc Weyer und Dr. Julian Zimmermann.

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Koblenzer Stadtrat im Mai:

Grundsatzbeschluss zur Errichtung einer Interimsschule in der Goldgrube gefasst – Priorisierung von Maßnahmen zur BUGA 2029 vorgenommen – Verbesserungen für Fuß- und Radverkehr auf der Balduinbrücke auf den Weg gebracht - Verkehrskonzept für Altstadt beauftragt

Foto: Stadt Koblenz/Andreas Egenolf
Oberbürgermeister David Langner begrüßte zur Stadtratssitzung im Mai und nutzte die Gelegenheit direkt zu Beginn, im Namen der Stadtverwaltung und des Rates Vito Contento, dem langjährigen Vorsitzenden des Beirats für Migration und Integration in der Rhein-Mosel-Stadt, zur Verleihung des Bundesverdienstkreuzes am Bande zu gratulieren und überreichte einen Blumenstrauß.

Die eigentliche Sitzung startete im Anschluss mit dem Beschluss zur Errichtung einer Interimsschule auf der Schulerweiterungsfläche in der Goldgrube. Dieser Beschluss erfolgte mehrheitlich. Zunächst soll der Standort der Auslagerung des Max-von-Laue Gymnasiums dienen. Im Anschluss wird die Interimsschule für weitere Schulbaumaßnahmen verwendet. Zusätzlich beschloss der Stadtrat, die Errichtung einer Containerlösung für die Grundschule Pestalozzi für die Phase des Rück- und Neubaus der neuen Grundschule. Die Kosten des Vorhabens belaufen sich auf rund 25,75 Millionen Euro.

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POL-PDNR: Verkehrsunfallflucht unter der Rheinbrücke - Zeugensuche

2026-05-28T19:01:38
Neuwied (ots) -

Am Donnerstag, dem 28.05.2026, kam es auf dem Parkplatz unter der Rheinbrücke in der Nähe des Rheintalwegs zu einer Verkehrsunfallflucht.

Im Zeitraum zwischen 13:35 Uhr und 18:00 Uhr wurde ein dort abgestellter Pkw durch ein bislang unbekanntes Fahrzeug massiv im Bereich der Frontstoßstange beschädigt. Der unbekannte Unfallverursacher entfernte sich anschließend unerlaubt von der Unfallstelle, ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern.

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Heimspiel der besonderen Art:

Das Städtische Orchester Mayen kommt auf die Burgfestspiel-Bühne
(Foto: Goando) 
Mayen. Es ist ein Konzert, auf das Mayener Musikfreunde lange gewartet haben: Erstmals in seiner über 70-jährigen Geschichte tritt das Städtische Orchester Mayen bei den Burgfestspielen auf. Am Samstag, den 13. Juni, um 19 Uhr eröffnen rund 30 Musikerinnen und Musiker vor der malerischen Kulisse der Herz-Jesu-Kirche – der neuen Freiluft-Spielstätte der Burgfestspiele – einen Abend, der so schnell nicht vergessen wird.
Wer das Orchester kennt, weiß: Wenn das Städtische Orchester spielt, sind die Konzerte in Mayen stets ausverkauft. Kein Wunder, denn hier musizieren Generationen gemeinsam – von Zehnjährigen bis zu Achtzigjährigen – mit einer Spielfreude, die ansteckt. Jeden Freitagabend proben sie derzeit mit vollem Einsatz, um ihr anspruchsvolles Programm bis Mitte Juni zur Reife zu bringen.

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Technischer Defekt am Wasserspielplatz

Die elektronische Steuerung des Wasserspielplatzes ist defekt. Der unterirdisch verbaute Computer, der den Wasserfluss und die Reinigung steuert, musste abgeschaltet werden. Derzeit versucht der Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen gemeinsam mit mehreren Fachfirmen, die Störung zu beheben. Wie lange der Wasserspielplatz trocken bleiben muss, lässt sich aktuell noch nicht vorhersagen.

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Servicebetriebe bringen 6000  Sommerblumen in die Stadt 

Für ein schönes Stadtbild und mehr Biodiversität – Bepflanzung bleibt bis Herbst bestehen28.05.2026
Foto: Dennis Steinhardt/SWN
 Neuwied. Die Servicebetriebe Neuwied (SBN) verschönern mit der Sommerbepflanzung das Stadtbild von Neuwied. Insgesamt wurden 6000 Blumen gesetzt, davon allein 1000 Stück in der Innenstadt – unter anderem am Graf-Friedrich-Platz, in der Friedrich-, Schlossstraße und vor der Stadtverwaltung.
 „Die Blumen sind schön anzusehen und bringen Farbe in die Stadt“, betont Lars Heitmann von den SBN. „Aber sie dienen auch der Biodiversität und bieten Lebensräume für Insekten und Kleintiere.“ Natürlich waren die Mitarbeiter der SBN nicht nur in der Innenstadt unterwegs, sondern auch auf den Friedhöfen und weiteren Stadtteilen wie in Irlich am Ortseingang und Weiherplatz, in Engers am Schloss sowie in Oberbieber am Aubach.

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Viele Interessierte nutzten ersten Pflege-Info-Tag in Neuwieder VHS

Jobcenter und Arbeitsagentur brachten zahlreiche Akteure zusammen – Hervorragende Resonanz
Foto: Frank Blum
Pflege: Das ist eines der zurzeit am intensivsten diskutierten Themen hierzulande. In einer immer älter werdenden Gesellschaft ist sie ein zentraler Gesichtspunkt für ein funktionierendes gesellschaftliches Zusammenleben. Allein, es fehlt oft genug an Personal. Etwas daran zu ändern, dazu sollte der erste Pflege-Info-Tag beitragen, den das Jobcenter des Landkreises Neuwied und die Arbeitsagentur Rhein-Wied-Westerwald im Amalie-Raiffeisen-Saal der VHS Neuwied organisiert hatten. Unterstützung hatten sie dabei vom Beratungsteam Pflegeausbildung erhalten. Diese wiederum ist Teil der Ausbildungskampagne #werpflegtbewegt, mit der das Land sowohl die Pflegeberufe stärken als auch den Fachkräftemangel beheben will. 

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Mehr Bäume, bessere Standorte

Wie der Baumbestand in Neuwieds Innenstadt langfristig gestärkt wird – Neupflanzungen übertreffen Fällungen um mehr als das Doppelte

Foto: Ulf Steffenfauseweh
Neuwied setzt auf Stadtgrün mit Zukunft. Auch wenn Baumfällungen im Stadtbild immer wieder kritisch wahrgenommen werden, zeigt ein Blick auf die Gesamtentwicklung ein klares Bild: Die Stadt pflanzt deutlich mehr Bäume, als sie entfernt und achtet gleichzeitig gezielt auf bessere und klimaresistente Standorte. Aktuell ist dies auf dem Luisenplatz zu sehen, wo 15 neue Kastanien, Rotahorne und Hainbuchen gesetzt werden. 
Insgesamt sind rund 16.000 Bäume im Kataster für das Stadtgebiet erfasst, was Neuwied auch im Vergleich zu einer sehr grünen Stadt macht. Die Bäume stehen auf Spiel- und Sportplätzen, auf Friedhöfen sowie in Park- und Gartenanlagen und im sogenannten Straßenbegleitgrün. Hinzu kommen zahlreiche weitere Bestände etwa auf waldähnlichen Flächen, entlang von Bachläufen oder in Naherholungsbereichen, die in der Zahl nicht enthalten sind.

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Trends und Chancen im Tourismus erörtert

Touristisches Netzwerktreffen griff Zukunftsthemen auf: Camping, Digitalisierung und Sichtbarkeit standen diesmal im Blickpunkt

Foto:  Jennifer Döpcke
Leutesdorf / Kreis Neuwied. Beim jüngsten Netzwerktreffen des Touristischen Arbeitskreises und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft im Landkreis Neuwied auf dem Campingplatz in Leutesdorf drehte sich alles um Trends und Zukunftsthemen im Tourismus.  Nach der Begrüßung durch Anja Arenz von der Kreis-Wirtschaftsförderung und Bürgermeister Jan Ermtraud standen konkret die beeindruckenden Zuwachsraten und die zunehmende Angebotsvielfalt der Campingplätze sowie die immense Bedeutung digitaler Sichtbarkeit für touristische Leistungsträger im Fokus der Veranstaltung, an der rund 30 Vertreterinnen und Vertreter aus Tourismus, Wirtschaft und regionalen Betrieben teilnahmen.

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Neuwied: Summer in the City

Guten Morgen, ihr Lieben!

Sieht das nicht nach purem „Summer in the City“-Feeling aus? Die gemütlichen türkisfarbenen Stühle unter den großen Sonnenschirmen in der Fußgängerzone laden förmlich dazu ein, Platz zu nehmen, die Blicke schweifen zu lassen und sich für einen Moment wie im Urlaub zu fühlen.

Aber vielleicht fragt ihr euch: Warum ist es hier eigentlich so leer? Nein, nicht weil es erst früh am Morgen ist – das Foto entstand mitten in der frühen Nachmittagszeit am Pfingstsonntag! Die Erklärung ist einfach: Die Pfingstkirmes lockte als perfektes Gegenprogramm die Menschen an einen anderen Ort. Und ab dem 4. Juni öffnet auch das Freibad in Neuwied wieder seine Pforten – ein weiteres Highlight, das an heißen Tagen sicherlich Konkurrenz zur Innenstadt bietet.

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Talk im Turm in Kneipen-Atmosphäre

Heiße Eisen angepackt

Bild: w.steinmetz
Nach dem großen Erfolg der ersten Ausgaben von Talk im Turm war klar, dass es eine Fortsetzung geben musste. Der als „Deichgesicht“ bekannte Moderator Gerd Finkemeier hatte für die neue Ausgabe mit dem Schauspieler Boris Weber und dem Imam der Ahmadiyya-Gemeinde Neuwied Mudassar Ahmed wieder zwei Gäste in das Bistro Turm in die Museumstraße eingeladen, die eigentlich Harmonie und Eintracht versprachen.
Das war auch in weiten Teilen des Abends so. Wenn Weber über seine Anfänge auf der Bühne erzählte oder manche skurrile Theater-Geschichte auspackte. Wie er zum Beispiel im Koblenzer Theater unter Gefährdung der ersten Reihen von der Bühne kippte, dann wurde auch herzlich gelacht. Und wenn der – übrigens mit 29 Jahren noch recht junge - Imam die Unterschiede zwischen Sunniten und Schiiten erklärte oder warum der Islam keine aggressive Religion ist, wurde es mucksmäuschenstill im proppenvollen Saal im Turm. 
Da wurde über „Gott und die Welt“ diskutiert: intensiv – aber nie verbissen, mit positiver Grundeinstellung – aber nie platt.

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Universität Koblenz lädt zum Uni-Erlebnistag ein

Foto: Universität Koblenz
Wer sich für ein Studium interessiert, hat am 3. Juni von 9 bis 16 Uhr die Gelegenheit, sich am Campus in Metternich ein umfassendes Bild von den vielfältigen Studienmöglichkeiten der Uni Koblenz und vom Campusalltag zu machen. Beim Uni-Erlebnistag warten mehr als 100 Programmpunkte auf die Studieninteressierten, darunter offene Lehrveranstaltungen, Workshops, Beratungsangebote und Mitmachaktionen.

Der Uni-Erlebnistag richtet sich vor allem an Schüler*innen der Oberstufe, die vor der Herausforderung stehen, eine fundierte Studienentscheidung zu treffen. Persönliche Gespräche mit Lehrenden, Studierenden und Beratenden ermöglichen am Uni-Erlebnistag individuelle Einblicke in Studieninhalte, Anforderungen und spätere Berufsperspektiven.


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