Holzproben liefern neue Einblicke in die Geschichte von St. Medard

(Foto: T. Artzdorf/Stadt Bendorf)
Bendorf. Im Rahmen eines Ortstermins stellte der Altbürgermeister und Kenner der Bendorfer Geschichte, Michael Syré, neue Erkenntnisse zu den Kirchen St. Medard vor. An der Besichtigung nahmen Matthias Laumayer von der Denkmalpflege des Landkreises Mayen-Koblenz und die Gastauszubildende Thea Boos, der Erste Kreisbeigeordnete Pascal Badziong sowie Werner Prümm vom Fachbereich Bauen der Stadt Bendorf teil.
Grundlage der neuen Untersuchungen waren drei Holzproben aus dem Kirchturm, der im Besitz der Stadt Bendorf ist – darunter Stücke einer Innentür sowie zwei Gerüsthölzer, die im Labor für Dendroarchäologie der Universität zu Köln analysiert wurden. Die Ergebnisse liefern aufschlussreiche Hinweise zur Historie: Eines der Gerüsthölzer weist deutliche Übereinstimmungen mit Hölzern mit einem Fälldatum um das Jahr 1171 auf, während ein zweites aufgrund seines Zustands nicht eindeutig datiert werden konnte. Für die Eichentür im Turm ließ sich ein Fällzeitraum von etwa 1163 plus/minus 10 Jahre bestimmen.










