Spaziergang der Religionen in Neuwied stärkt interkulturelle Verständigung

(Foto: Felix Banaski) - Schon zu Zeiten der Stadtgründung vor 363 Jahren genossen religiöse Minderheiten in Neuwied besonders viele Freiheiten und einen Schutz, der ihnen anderswo verwehrt blieb. Das führte dazu, dass sich schnell eine Stadtgesellschaft entwickelte, die sich durch ihre große Vielfalt und Toleranz ausgezeichnete. Diese Eigenheiten hat sich die Deichstadt bis in die Gegenwart erhalten. Bereits zum fünften Mal lud der Rat der Religionen nun dazu ein, beim Spaziergang der Religionen das im Stadtrechtsprivileg von 1662 festgeschriebene Toleranzedikt zu feiern und mit Menschen mit verschiedenen religiösen und kulturellen Prägungen zusammenzukommen.
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