Auf dem Weg zu mehr Wasserversorgungssicherheit

Landkreise Neuwied und Altenkirchen planen gegenseitige Notversorgung -Landrat Hallerbach: Zuverlässiges System - Verbandsvorsteher WKA Berno Neuhoff: Interkommunale Zusammenarbeit hat Zukunft
Kreis Neuwied und Altenkirchen. (Foto: Martin Boden / Kreisverwaltung Neuwied.) - Wenn in Zukunft irgendwo im Kreisgebiet eine Wasserquelle ausfällt oder eine technische Störung auftritt, soll das kostbare Nass trotzdem weiter aus dem Wasserhahn fließen. Genau dieses Ziel verfolgen das Kreiswasserwerk Neuwied (KWW) und der Zweckverband Wasserversorgung Kreis Altenkirchen (WKA). Die beiden Nachbarversorger arbeiten derzeit an einem gemeinsamen Millionenprojekt, das die Trinkwasserversorgung in der gesamten Region deutlich krisenfester machen soll.
Bereits heute sind die beiden Netze über eine Leitung zwischen dem Hochbehälter Willroth (KWW) und dem Hochbehälter Grube Georg (WKA) verbunden. Aufgrund technischer Begrenzungen können bislang jedoch nur eingeschränkte Wassermengen transportiert werden. Künftig soll es möglich sein, gegenseitig bis zu 1,75 Millionen Kubikmeter Wasser pro Jahr (4.000 m³ / Tag) im Notfall bereitzustellen. Die ständige und bereits heute mögliche Lieferung durch den WKA soll 300.000 Kubikmeter Wasser im Jahr betragen.











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