
Integratives Orchesterprojekt begeistert Kinder im HTZ
Foto: Hannah Schmillen
Musik lässt eigentlich keinen Menschen komplett kalt. Durch Musik werden Emotionen transportiert und Beziehungen geknüpft. Gemeinsames Musizieren und dabei die Musik hautnah erleben – das stand im Mittelpunkt des integrativen Orchesterprojekts „Kunterbunt“, das kürzlich in den Räumlichkeiten des Ambulanten Fachdienstes des Neuwieder HTZ durchgeführt wurde. Dabei spielte es überhaupt keine Rolle, ob die teilnehmenden Kinder über musikalische Vorkenntnisse verfügten oder etwa Noten lesen konnten – gefordert war nur die Lust darauf, verschiedene Instrumente kennenzulernen und erste Erfahrungen im Musizieren zu sammeln. Hierbei konnten die teilnehmenden Kinder aus Trommeln, Xylophon, Keyboard, Ukulele und Gitarre wählen. Unter fachkompetenter Anleitung entwickelte sich aus der Gruppe in Windeseile ein echtes Orchester, das jedem einzelnen Kind die Möglichkeit bot, die eigenen Stärken und Fähigkeiten einzubringen.

Das gemeinsame Musizieren bereitete allen am Orchesterprojekt teilnehmenden Kindern eine Menge Spaß. Foto: Hannah Schmillen
Das Projektwochenende fand seinen würdigen Abschluss in einem Werkstattkonzert, in dem die Teilnehmenden die neuerlernten Kenntnisse praktisch anwenden und vor ihren Familien präsentieren konnten. „Das Projekt unterstreicht eindrucksvoll die Wirksamkeit inklusiver Musikpädagogik: Alle Teilnehmenden erleben sich als wertvollen Teil einer gemeinsamen Lern- und Schaffensgemeinschaft“, zeigte sich Hannah Schmillen vom Neuwieder Kinder- und Jugendbüro (KiJub) zufrieden. Die Sozialarbeiterin und Erlebnispädagogin hat das Projekt in Zusammenarbeit mit der Musikschule Neuwied und dem Ambulanten Fachdienst des HTZ (AFH) auf die Beine gestellt. Schmillen dankte allen an der Planung und Umsetzung des Projekts Beteiligten für ihr Engagement. „Das Wochenende wird für alle jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einer bleibenden positiven Erfahrung von Musik, Miteinander und Freude werden“, ist sie überzeugt. „Deshalb freuen wir uns auf weitere Veranstaltungen, in denen Musik Brücken baut und Inklusion erlebbar macht.“
