
Foto: Andreas Egenolf/Stadt Koblenz
Die Bauarbeiten zur Verbreiterung des Geh- und Radwegs an der Eisenbahnbrücke Horchheim schreiten weiterhin planmäßig voran. Unter der Federführung des Tiefbauamtes der Stadt Koblenz wird mit dem Projekt die wichtige Verbindung zwischen den Koblenzer Stadtteilen Oberwerth und Horchheim für den Fuß- und Radverkehr deutlich verbessert und sicherer gestaltet. Die Fertigstellung der Maßnahme ist weiterhin für Ende 2026 vorgesehen.
Mit dem bevorstehenden Einhub der neuen Vorlandbrücke auf der Horchheimer Seite steht nun einer der technisch anspruchsvollsten und sichtbarsten Bauabschnitte des Projekts bevor. Die Arbeiten sind in den Nächten vom 15. auf den 16. Juli sowie vom 16. auf den 17. Juli vorgesehen. Die Vorbereitungen hierfür laufen bereits auf Hochtouren.

An der Horchheimer Eisenbahnbrücke werden derzeit deutliche Verbesserungen für den Fuß- und Radverkehr umgesetzt. In einem nächsten Schritt werden mehrere Brückenteile per Kran eingehoben. Foto: Andreas Egenolf/Stadt Koblenz
Ab dem 13. Juli werden die drei Brückensegmente sowie ein 850-Tonnen-Mobilkran zur Baustelle transportiert. Für den Aufbau des Großkrans wird zusätzlich ein weiterer Mobilkran eingesetzt. Nach dem Einhub wird die neue Vorlandbrücke eine Gesamtlänge von rund 70 Metern aufweisen. Die einzelnen Brückenteile bringen dabei etwa 17 Tonnen, 29 Tonnen und 31 Tonnen auf die Waage.
In der ersten Einhubnacht werden zunächst zwei Brückenteile auf der Baustelleneinrichtungsfläche miteinander verbunden und anschließend gemeinsam eingehoben. In der darauffolgenden Nacht erfolgt der Einbau des dritten Brückenteils. Nach Abschluss der Arbeiten wird der 850-Tonnen-Mobilkran am folgenden Tag mit Unterstützung des zweiten Mobilkrans wieder zurückgebaut.
Im Anschluss werden die Ausbauarbeiten fortgesetzt. Dazu gehören insbesondere:
- Korrosionsschutzarbeiten an den verlängerten Querträgern
- die Montage der äußeren Längsträger
- das Verlegen der neuen Gehwegplatten
- die Montage des Geländers
- Zuwegung von der Emser Straße zur Brücke
Während der nächtlichen Einhubarbeiten kann es aufgrund des Einsatzes von Großgeräten und Kränen zu erhöhten Lärmbelastungen kommen. Die Stadtverwaltung Koblenz bittet die Anwohnerinnen und Anwohner hierfür um Verständnis und entschuldigt sich für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen.
Der Einhub der Vorlandbrücke auf der Horchheimer Seite markiert einen entscheidenden Meilenstein des Gesamtprojekts. Mit dem Abschluss dieses Bauabschnitts rückt die Fertigstellung des verbreiterten Geh- und Radwegs einen weiteren wichtigen Schritt näher. Nach Abschluss aller Arbeiten steht den Bürgerinnen und Bürgern eine moderne, sichere und leistungsfähige Wegeverbindung zwischen Koblenz-Oberwerth und Koblenz-Horchheim zur Verfügung. Die Stadt Koblenz investiert damit nachhaltig in eine zukunftsfähige Infrastruktur und stärkt den umweltfreundlichen Fuß- und Radverkehr.
Mehr zum Projekt findet sich im Internet unter www.koblenz-baut.de/grossprojekte

