Sammlung gegen Kinderarbeit in Bangladesch

(Foto: Felix Banaski) - Sie ziehen von Haus zu Haus, verbreiten die frohe Botschaft von der Geburt des Christuskinds und sammeln Spenden für Kinderhilfeprojekte auf der ganzen Welt. Aktuell ziehen die Sternsinger wieder durch die Straßen und zaubern den Menschen, die sie besuchen, mit ihrem Gesang ein Lächeln auf die Lippen. Auch in Neuwied sind in der Zeit nach dem Jahreswechsel etwa 30 Kinder – verkleidet als die heiligen drei Könige – unermüdlich im Einsatz für die gute Sache. Neun junge Sternsinger haben auch der Neuwieder Stadtverwaltung einen Besuch abgestattet und sind von Bürgermeister Peter Jung herzlich empfangen worden.

Gesammelt wird in diesem Jahr unter dem Motto „Schule statt Fabrik“ für eine Organisation, die sich im südasiatischen Bangladesch gegen Kinderarbeit und für bessere Bildungschancen einsetzt. „Bei uns ist es eine Selbstverständlichkeit, dass Kinder in die Schule gehen, das ist aber leider nicht überall so. Deshalb ist es auch wichtig, dass ihr auf diesen Missstand aufmerksam macht und euch aktiv einbringt“, lobte Bürgermeister Jung das ehrenamtliche Engagement der jungen Neuwiederinnen und Neuwieder. Damit das neue Jahr für die Stadtbevölkerung und die Mitarbeitenden und Entscheidungsträger im Rathaus erfolgreich verläuft, spendeten die Sternsinger stellvertretend für alle Dienststellen der Stadtverwaltung zwei Segenswünsche für das Verwaltungsgebäude in der Engerser Landstraße – einen am Haupteingang und einen an der Tür zum Raiffeisenzimmer.

Foto: Felix Banaski

Das Sternsingen ist die weltweit größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder und wird jedes Jahr vom Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend organisiert. In Neuwied kamen die Sternsinger aller sechs Kirchorte der Pfarrei St. Matthias am 2. Januar zum Aussendungsgottesdienst zusammen, um dann im gesamten Stadtgebiet ihre Segensbesuche zu machen. Wer selbst keinen „königlichen“ Besuch erhalten hat, die Spendenaktion zugunsten der Kinder in Bangladesch aber dennoch unterstützen möchte, kann sich online unter www.sternsinger.de informieren.

Hoher Besuch bei der Stadtverwaltung: Bürgermeister Peter Jung begrüßte neun junge Sternsinger im Neuwieder Rathaus. Foto: Felix Banaski