Was tun gegen den erstarkenden autoritären Populismus?
Das Neuwieder Bündnis für Demokratie und Toleranz und Pulse of Europe Neuwied laden zu einem aktuellen Vortrag zum Thema „Vorbeugung, Wappnung, Repression. Was tun gegen den erstarkenden autoritären Populismus?“ am Samstag, 7.3.2026 um 11.00 Uhr in die Katholische Familienbildungsstätte Neuwied, Wilhelm-Leuschner-Str. 5 ein. Referent ist Professor Dr. Frank Decker. Nach dem Vortrag schließt sich eine Podiumsdiskussion an.
Seit den Enthüllungen über die Remigrationspläne der AfD scheinen die demokratischen Gegenkräfte in Gesellschaft und Politik fester als zuvor entschlossen, dem erstarkenden Rechtsextremismus die Stirn zu bieten. Nur wie? In dem Vortrag wird argumentiert, dass es einen Dreiklang von Maßnahmen braucht. Vorbeugung bedeutet dafür Sorge zu tragen, dass rechtspopulistische und rechtsextreme Einstellungen sich nicht herausbilden und dass – durchaus legitime – Protestgründe wieder verschwinden. Wappnung heißt die demokratischen Institutionen so zu schützen und abzusichern, dass sie von den Demokratiefeinden nicht gekapert werden können. Und bei der Repression geht es darum, den Demokratiefeinden den missbräuchlichen Einsatz ihrer demokratischen Rechte zu erschweren oder unmöglich zu machen. Diskutiert werden soll, welche Schritte mit Blick auf die sich abzeichnenden Erfolge der AfD bei den Landtagswahlen in diesem Jahr sinnvoll wären oder geboten sind.
Prof. Dr. Frank Decker, geb. 1964 in Montabaur, Dipl.-Politologe, Dr. rer. pol., ist nach Studium und Tätigkeit als Wissenschaftlicher Mitarbeiter in Mainz und Hamburg seit 2001 Professor für Politische Wissenschaft an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und seit 2011 zugleich Wissenschaftlicher Leiter der Bonner Akademie für Forschung und Lehre praktischer Politik (BAPP). Seine Arbeitsschwerpunkte sind die Demokratie- und Parteienforschung. Jüngste Buchveröffentlichungen: „Freiheit – Gleichheit – Vertrauen“ (Bonn 2025, als Mitherausgeber). Er gehört der Grundwertekommission der SPD an und ist ordentliches Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste (Salzburg). 2023 wurde er für seine Leistungen auf dem Gebiet der Parteienforschung mit dem „Otto-Kirchheimer-Preis“ ausgezeichnet.
Der Veranstalter freut sich auf viele Interessierte. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Prof. Dr. Frank Decker
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Institut für Politikwissenschaft
Lennéstr. 27
D-53113 Bonn
Deutschland
Frank Decker, geb. 1964 in Montabaur, Dipl.-Politologe, Dr. rer. pol., ist nach Studium und Tätigkeit als Wissenschaftlicher Mitarbeiter in Mainz und Hamburg seit 2001 Professor für Politische Wissenschaft an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und seit 2011 zugleich Wissenschaftlicher Leiter der Bonner Akademie für Forschung und Lehre praktischer Politik (BAPP). Seine Arbeitsschwerpunkte sind die Demokratie- und Parteienforschung. Jüngste Buchveröffentlichungen: „Freiheit – Gleichheit – Vertrauen“ (Bonn 2025, als Mitherausgeber), „Handbuch der deutschen Parteien“ (Wiesbaden 2025, als Mitherausgeber), „Politik in stürmischer Zeit“ (Bonn 2023, als Ko-Autor), „Die deutsche Demokratie“ (Bonn 2022), „Aufstand der Außenseiter“ (Baden-Baden 2022, als Mitherausgeber) und „Baustellen der Demokratie“ (Bonn 2021). Frank Decker gibt seit 2022 die vierteljährlich erscheinende Zeitschrift INDES heraus. Er gehört der Grundwertekommission der SPD an und ist ordentliches Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste (Salzburg). 2023 wurde er für seine Leistungen auf dem Gebiet der Parteienforschung mit dem „Otto-Kirchheimer-Preis“ ausgezeichnet.
Foto1 . Veranstaltungsankündigung
Foto 2: (c) Vanessa Wittenburg
