Lebendiges-Neuwied

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zum Thema : VG Rengsdorf-Waldbreitbach
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Run50: Drei Tage, drei Läufe

Linz am Rhein/Waldbreitbach –  Auf völlig neuen Strecken fand zum neunzehnten Mal der traditionelle Rheinhöhenlauf statt. Athleten des VfL Waldbreitbach waren ganz vorne dabei.

Foto: Elke Hasbach-Bernath
Eine treue Laufgemeinde hatten sich die ehemaligen Organisatoren des Rheinhöhenlaufs über viele Jahre durch und um Vettelschoß erarbeitet. Nach Übergang der Verantwortung auf die Linzer Vereine  VfB, TV 1882 und BBC traf man sich nach 18 Jahren erstmals auf dem Linzer Kaiserberg.

Kern der dreitägigen Veranstaltung, die über 700 Laufbegeisterte zum Mitmachen animieren konnte, war der Run50. Hier galt es, an drei aufeinanderfolgenden Tagen drei unterschiedliche Strecken verschiedener Länge mit erheblichen Höhenmetern überwiegend durch das Gebiet der VG Linz zu absolvieren. Am Freitag standen 15 km mit 530 positiven Höhenmetern an, am Samstag 21,1 km mit 720 hm und am Sonntag 14 km mit 420 hm. Insgesamt lautete die Aufgabe also 51 km mit 1.670 hm. Der Auftakt am Freitag erfolgte auf dem Linzer Marktplatz vor dem historischen Rathaus mit Ziel Kaiserbergstadion. Am Samstag war eben dieses Start und Ziel, und am Sonntag wurde vom Kaiserbergstadion zurück auf den Linzer Marktplatz gelaufen. Insbesondere auf diesem herrschte am Freitag und Sonntag bei strahlendem Sonnenschein beste Stimmung unter den zahlreichen Zuschauern.

zum Thema : Stadt Neuwied
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„Neuwied räumt auf“: 1.200 junge Helfer packen mit an

Clean-Up-Wochen werden zum großen Gemeinschaftserfolg – 28 Gruppen sammeln rund 17 Kubikmeter Müll – Stadt dankt allen Beteiligten
Bildererstellerin Tanja Christ
Greifzangen in die Hand, Handschuhe an und los: Rund 1.200 Kinder und Jugendliche haben sich in diesem Jahr an der Aktion „Neuwied räumt auf“ beteiligt und gemeinsam dafür gesorgt, dass ihre Stadt ein gutes Stück sauberer wird. Die Bilanz der Clean-Up-Wochen kann sich sehen lassen: 28 Gruppen waren im Stadtgebiet unterwegs und sammelten zusammen rund 17 Kubikmeter Müll.
Beteiligt waren drei Grundschulen, vier Förderschulen, zehn Kitas sowie weitere Institutionen und Vereine. Im Mittelpunkt standen dabei die jungen Neuwieder, die mit viel Freude und Engagement in ihrem jeweiligen Umfeld aufräumten. Organisiert und begleitet wurde die Aktion von „Cleanup Neuwied – Deichstadt Greenup“ und weiteren Partnern.

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Im offenen Austausch über die Demokratie

Lange Nacht bringt Alt und Jung in Neuwieder vhs zusammen

(Fotos: Felix Banaski):
Das Interesse an Politik ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich stark ausgeprägt. Während einige an Wahlabenden vor dem Fernseher oder Smartphone kleben und auf die nächste Hochrechnung warten, nehmen andere die Ergebnisse eher beiläufig zur Kenntnis. Was jedoch alle Menschen in unserem Land gleichermaßen angeht, ist die Demokratie. Die ist nämlich viel mehr als eine Wahl alle paar Jahre. Sie ist die Grundlage für das Zusammenleben in der Bundesrepublik Deutschland und für das gemeinsame Wertesystem unserer Gesellschaft. Deshalb richtet der Verband der Volkshochschulen RLP jedes Jahr die Lange Nacht der Demokratie aus. Bereits zum zweiten Mal in Folge hat sich auch die vhs Neuwied „Die Brücke“ am Aktionstag beteiligt und unter dem Motto „Zwischen Schutz und Stimme – Dialog der Generationen“ in den Amalie-Raiffeisen-Saal geladen.

zum Thema : Koblenz
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200 Interessierte schauen im Koblenzer Krematorium hinter die Kulissen

Foto: Verena Groß / Stadt Koblenz
Rund 200 Menschen nutzten am Samstag die Gelegenheit, das Krematorium Koblenz beim Tag der offenen Tür kennenzulernen. In insgesamt 15 Führungsrunden führte Betriebsleiter Andreas Hartmann gemeinsam mit seinem Team die Besucherinnen und Besucher durch die Räume. Dabei konnten die Gäste alle Stationen kennenlernen, die zu einer Kremierung gehören – von der Einlieferung des Sarges über die Kühlung und die zweite Leichenschau, die Möglichkeit der Abschiednahme durch die Angehörigen und die Einfuhr in den Ofen bis zur Aufbereitung der Knochen und dem abschließenden Verschließen der Aschekapsel.

Da die Kremierungsöfen an diesem Tag ausgeschaltet blieben, konnten die Besucherinnen und Besucher auch einen Blick in die Brennkammer werfen. Die Mitarbeiter des Krematoriums beantworteten zahlreiche Fragen zu den technischen Abläufen. So erfuhren die Gäste unter anderem, dass die Temperaturen in den Öfen zwischen 850 und 1.200 Grad Celsius liegen und eine Kremierung etwa 90 bis 120 Minuten dauert.

zum Thema : Koblenz
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Vollsperrung der B9 wegen Arbeiten an einer Hochspannungsleitung

Wegen Arbeiten mit einem Hubschrauber an einer Hochspannungsleitung, wird die Bundesstraße 9 am Sonntag, den 25. Oktober, zwischen 8 Uhr und 11 Uhr, zwischen der Abfahrt Andernacher Straße und dem Autobahnkreuz Koblenz in Fahrtrichtung Bonn voll gesperrt. Eine Umleitung über die Andernacher Straße ist ausgeschildert. In Fahrtrichtung Koblenz erfolgt eine Fahrspurreduzierung auf eine Fahrspur, zusätzlich gilt Tempo 50. 

zum Thema : Koblenz
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444-Meter-Brücke zwischen Rauental und Goldgrube hat Form angenommen

– Eröffnung im kommenden Jahr geplant

Foto: Felix Gras/Stadt Koblenz
Die neue Geh- und Radwegbrücke zwischen den Koblenzer Stadtteilen Rauental und Goldgrube entwickelt sich weiter. Nach dem spektakulären Einhub der großen Stahlbauteile im März über die zwölfgleisige Bahntrasse wurde zuletzt der letzte Teil der nördlichen Rampe in Beton gegossen. Die Brücke erstreckt sich nun also über die gesamten 444 Meter. Aktuell wird die Deckschicht aufgetragen, die mit einem speziellen Belag eine rutschsichere Fortbewegung auf der Brücke ermöglichen wird.

Neben einem rutschsicheren Belag ist auch eine gute Beleuchtung für die sichere Querung der neuen Brücke von entscheidender Bedeutung. 524 LED-Leuchten werden deshalb beidseitig so im Handlauf installiert, dass sie auf den Geh- und Radweg strahlen.

zum Thema : Stadt Neuwied
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Neue Podcast-Folge beschäftigt sich mit Umzug des Koblenzer Stadtarchivs

Foto: Stadt Koblenz/Andreas Egenolf
Das Stadtarchiv Koblenz bietet mit seiner Podcastserie „Hinterher weiß man immer mehr!“ Einblicke in die Stadtgeschichte und in den Archivalltag. Mit wechselnden Gesprächspartnern, Zeitzeugen und Experten, spricht das Team des Archivs über stadtgeschichtliche Themen, neue, spannende und bedeutende Archivalien und/oder über Aktuelles bzw. Interessantes aus dem Alltag im Stadtarchiv.

In der aktuellen Episode geht es um den Umzug des Stadtarchivs aus der Alten Burg ins Forum Confluentes und darum, was es eigentlich bedeutet, dem Gedächtnis der Stadt Koblenz einen neuen, adäquaten Aufbewahrungsort zu schaffen. Im Gespräch mit dem Architekten Christian Follmann und der Archivleiterin Dr. Katharina Thielen berichtet die neueste Podcast-Folge über die Aufgaben und Herausforderungen, die am neuen Standort im Forum Confluentes bewältigt werden mussten. 

zum Thema : Kreis Neuwied
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Mediziner-Camp auch in vierter Runde erfolgreich

Nachwuchsförderung gegen Ärztemangel: Neun angehende Ärztinnen und Ärzte erhielten praxisnahe Einblicke und lernten die Region kennen

Fotos: Martin Boden / Kreisverwaltung Neuwied
Kreis Neuwied. Um die medizinische Versorgung in der Region langfristig auf hohem Niveau zu sichern, geht der Landkreis Neuwied weiterhin innovative Wege. Ein zentraler Baustein dieser Strategie ist das von Landrat Achim Hallerbach initiierte „Mediziner-Camp“, das seit 2022 fester Bestandteil der regionalen Nachwuchsförderung ist. „Unser Praxisseminar richtet sich gezielt an Medizinstudentinnen und -studenten, verbunden mit dem Anspruch, junge Talente für eine spätere Tätigkeit oder Niederlassung im Landkreis Neuwied zu begeistern. Mit rund 630 Quadratkilometern Natur zwischen Rhein, Wied und Westerwald, einer hohen Lebensqualität und einer hervorragenden Anbindung an die Regionen Köln/Bonn und Rhein-Main sprechen viele gute Gründe für unseren Landkreis. Zugleich möchten wir die medizinische Versorgungssicherheit zukunftsweisend positionieren. Eine Win-Win-Situation für aller Beteiligten also“, stellt Landrat Achim Hallerbach fest. 

zum Thema : Stadt Neuwied
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Menschenwürde gilt für alle

Das Echo auf die Einladung zu einem Fachtag über die Situation der Palästinenser im besetzten Westjordanland übertraf alle Erwartungen: Rund 40 Interessierte kamen im Gemeindehaus der evangelischen Kirche in Engers zusammen. Dazu eingeladen hatte der Arbeitskreis Palästina der Lokalen Agenda 21 für Stadt und Landkreis Neuwied.
Per Video zugeschaltet war die evangelische Pastorin Sally Azar aus Bethlehem. In ihrem Erfahrungsbericht schilderte sie die zunehmenden Übergriffe extremistischer jüdischer Siedler und das ständige Gefühl der Bedrohung, etwa wenn eine Waffe auf sie gerichtet wird. In Jerusalem wage sie es nicht mehr, mit einem sichtbaren christlichen Kreuz durch jüdische Viertel zu gehen. Zwar verstehe sie jedes Gemeindemitglied, das das Land verlässt, doch treibe sie zugleich eine drängende Frage um: „Wer soll hier vor Ort die Geschichte Jesu erzählen, wenn wir Christen nicht mehr da sind?“ Das Verhältnis zur muslimischen Bevölkerung beschrieb Azar als gewachsene Nachbarschaft.

zum Thema : Elkes Blog
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Michelsmarkt in Andernach - Ein voller Erfolg!

Es war wieder einmal soweit: In Andernach fand der Michelsmarkt statt und lockte mit zahlreichen Verkaufsständen quer durch die charmante Altstadt. Aber auch die Kirmesbuden und das Riesenrad auf dem Marktplatz sorgten für die gewohnt ausgelassene Stimmung und durften nicht fehlen.

Wie hat es uns gefallen?

Wieder einmal sehr gut! Besonders sonntags gegen die Mittagszeit war der Markt noch angenehm und nicht überfüllt. Und auch das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite und bescherte uns strahlenden Sonnenschein. Irgendwie hat dieser Markt seinen besonderen Flair, gerade auch weil er mitten durch die Stadt führt und zum Bummeln und Entdecken einlädt.

zum Thema : Koblenz
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Erschließung des Quartiers am Rauentaler Moselbogen beginnt

Die Stadtentwässerung wird ab Anfang Oktober mit der Entwässerungstechnischen Erschließung des Geländes des ehemaligen Nutzviehhofes am Rauentaler Moselbogen beginnen.

Foto: Frank Freiberg/Stadt Koblenz
Dazu werden zum einen Kanäle innerhalb des Geländes des ehemaligen Nutzviehhofs erstmalig hergestellt und zum anderen ein Regenwasserkanal aus dem Gelände heraus bis zur Mosel verlegt. Dieser Regenwasserkanal wird den Rad- und Gehweg des Willy-Brandt-Ufers kreuzen. Beginnen sollen die Arbeiten in diesem Bereich am Montag, 5. Oktober, mit den ersten Bautätigkeiten. Durch diese Arbeiten müssen Radfahrende und Zufußgehende eine ausgeschilderte Umleitung nutzen, da durch die Tiefbauarbeiten der Weg vollgesperrt werden muss. Die Umleitung führt über den vorhandenen Fußweg, der parallel zum Moselufer verläuft, und von dort über die Peter-Klöckner-Straße zurück zum Moseluferweg. Die Sperrung wird voraussichtlich vier Wochen andauern.

zum Thema : Veranstaltungen in Neuwied und Umgebung
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Aktuelle Kurse der KreisVolkshochschule Neuwied e.V.

D225.2-26-2 Acryl Pouring – Workshop In der Kleingruppe 2x, 24.10.26, 25.10.26, Sa, 10:00 - 16:00 Uhr, So, 11:00 - 11:30 Uhr. Nelson-Mandela-Realschule plus, Gebäude R, Schulstr. 22, 56269 Dierdorf, Werkraum. Dozent*in: Nicole Geldmacher-Zunft. Staffelpreis: 50 – 64 € zzgl. 30 € Materialumlage bar zu entrichten an die Kursleitung

G120-26-2 Bewegte Trauer – Trauerbewältigung im Arbeitskontext durch Yoga und Achtsamkeit Anerkannt als Bildungszeit in Rheinland-Pfalz 5x, 19.10.26 - 23.10.26, Mo - Fr, 09:00 - 16:00 Uhr. Hof der Möglichkeiten, Hauptstr. 38, 56754 Roes. Dozent*in: Yvonne Zecha-Bartz.
, Dozent*in: Yve Fischer. Gebühr: 680 €

zum Thema : Kreis Neuwied
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Neuer Caritasdirektor und Geschäftsführer im Caritasverband Rhein-Wied-Sieg

Zum 1. Oktober steht Michael Fluck an der Spitze des Verbandes

Michael Fluck übernimmt zum 1. Oktober das Amt des Caritasdirektors und Geschäftsführers im Caritasverband Rhein-Wied-Sieg. Damit ist das Führungsteam des Verbandes nach dem ruhestandsbedingten Ausscheiden von Eberhard Köhler Anfang des Jahres wieder komplett. In seiner neuen Aufgabe unterstützen ihn Verwaltungsleiter Olaf Hoffmann, die Pädagogische Leiterin Sabine Schneider in der Geschäftsstelle Betzdorf und in der Geschäftsstelle Neuwied die Pädagogische Leiterin Ulrike Proft. Der 58-jährige ist bereits ein bekanntes Gesicht im Verband. Durch seine Tätigkeit in der früheren Finanzkommission gewann er wichtige Einblicke in die Arbeit der Caritas. 

zum Thema : VG Rengsdorf-Waldbreitbach
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Auch „Gruftis“ können Badminton spielen

Mayen/Waldbreitbach -   Foto: Elke Hasbach-Bernath
Reichlich Spaß am Spiel hatte die Hobby-Badmintonmannschaft des VfL Waldbreitbach beim 13. Mayener Grufti Doppel-Turnier, bei dem selbstverständlich hart um jeden Punkt gekämpft wurde.
Die Spiele fanden in 2 Altersklassen "Ü70" und "Ü100" statt. Hierbei wurde jeweils das Alter der beiden Spieler bzw. Spielerinnen addiert. Innerhalb dieser Altersklassen wurde kunterbunt durcheinandergespielt (Damendoppel, Mixed und Herrendoppel). Im teils stark besetzten Teilnehmerfeld (Landesliga bis Hobbyliga) wurden je 5 Matches gespielt.

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kvhs stellt Studienreisen für 2027 vor

Fotos (c) Mundo Reisen
Wer schon jetzt Lust auf besondere Reiseerlebnisse im kommenden Jahr hat, ist beim Infoabend der KreisVolkshochschule Neuwied am 9. November 2026 um 17 Uhr genau richtig. In der Geschäftsstelle der kvhs Neuwied werden die beiden Studienreisen für 2027 vorgestellt. Erste Bilder vermitteln einen Eindruck von den geplanten Erlebnissen, außerdem bleibt Zeit für Fragen und persönliche Gespräche.
Vom 3. bis 10. Mai 2027 geht es auf die Reise „Algarve und Lissabon entdecken – Portugals sonniger Süden“. Traumhafte Küstenlandschaften, malerische Fischerdörfer und die portugiesische Hauptstadt Lissabon stehen auf dem Programm.

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Tausende pinke BHs: Koblenz wird im Oktober wieder pink

Koblenz wird wieder pink! Wenn Anfang Oktober tausende pinkfarbene BHs über den Straßen der Koblenzer Altstadt hängen, ist klar: Der Pinktober ist da.

Foto: Julian Häuser/Stadt Koblenz
Am Freitag, 2. Oktober, startet „Koblenz wird pink“ mit der inzwischen traditionellen BH-Aktion in den Brustkrebsmonat. Den offiziellen Startschuss gibt Oberbürgermeister David Langner, Schirmherr der Initiative. Um 16 Uhr eröffnet er am Wäschegeschäft Laura Löber, Marktstraße 12, mit seinen Grußworten den Pinktober und die BH-Aktion.

Danach geht es gemeinsam durch die Koblenzer Altstadt. Wie bereits im vergangenen Jahr spazieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter den pinken BH-Leinen entlang. Tausende BHs verwandeln die Altstadt dabei in ein außergewöhnliches Meer aus Pink – ein ungewöhnlicher Anblick und zugleich ein starkes Zeichen der Solidarität. Denn hinter der auffälligen Aktion steckt eine wichtige Botschaft: Die BHs machen mitten im öffentlichen Raum auf Brustkrebs aufmerksam und stehen für Solidarität, Mut, Hoffnung und Zusammenhalt mit allen, die von einer Brustkrebserkrankung betroffen sind.

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Ein ganzes Leben im Heinrich-Haus

Ralf Arzheimer wohnt seit knapp 60 Jahren im Heinrich-Haus. Vom ersten E-Rollstuhl über gemeinsame Reisen bis zur heutigen Zeit hat er viel zu erzählen. 
Bild: Julia Steffenfauseweh
Mittwochs war der beste Tag der Woche: da ging es zusammen mit den Lehrlingen des Heinrich-Hauses in die Engerser Kneipe. Durch den Hintereingang, denn vorne war noch nichts barrierefrei. Ein Bier kostete 50 Pfennig, und bei 17 Mark Taschengeld im Monat konnte auch Ralf Arzheimer sich ab und zu ein kühles Getränk leisten. Lehrlinge und Leistungsnehmende wohnten gemeinsam in einem Gebäude. Und so ging es nach dem Bier auch wieder zusammen nach Hause. 
Ralf Arzheimer hat viel zu erzählen. Er kennt die Geschichte des Heinrich-Hauses seit den späten 60er Jahren wie kein anderer: denn er wohnt seit knapp 60 Jahren im Heinrich-Haus. Eine Zeitspanne, die viel über den Menschen Ralf Arzheimer, aber auch über die Entwicklung der Eingliederungshilfe erzählt. 

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Ein kunterbuntes Wochenende erfüllt von Musik

Integratives Orchesterprojekt begeistert Kinder im HTZ

Foto: Hannah Schmillen
Musik lässt eigentlich keinen Menschen komplett kalt. Durch Musik werden Emotionen transportiert und Beziehungen geknüpft. Gemeinsames Musizieren und dabei die Musik hautnah erleben – das stand im Mittelpunkt des integrativen Orchesterprojekts „Kunterbunt“, das kürzlich in den Räumlichkeiten des Ambulanten Fachdienstes des Neuwieder HTZ durchgeführt wurde. Dabei spielte es überhaupt keine Rolle, ob die teilnehmenden Kinder über musikalische Vorkenntnisse verfügten oder etwa Noten lesen konnten – gefordert war nur die Lust darauf, verschiedene Instrumente kennenzulernen und erste Erfahrungen im Musizieren zu sammeln. Hierbei konnten die teilnehmenden Kinder aus Trommeln, Xylophon, Keyboard, Ukulele und Gitarre wählen. Unter fachkompetenter Anleitung entwickelte sich aus der Gruppe in Windeseile ein echtes Orchester, das jedem einzelnen Kind die Möglichkeit bot, die eigenen Stärken und Fähigkeiten einzubringen.

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Neuwieds Zukunft braucht Platz – auch für die Natur

Stadt sucht Flächen für ökologische Aufwertung
Neuwied soll sich weiterentwickeln – mit neuen Möglichkeiten für Wohnen und Arbeiten, einer zukunftsfähigen Infrastruktur und guten Perspektiven für kommende Generationen. Gleichzeitig trägt die Stadt Verantwortung dafür, Natur und Landschaft zu schützen und dort zu stärken, wo Entwicklung mit Eingriffen verbunden ist. Um beides zusammenzubringen, sucht die Stadt Neuwied Flächen im Stadtgebiet, die sie erwerben und anschließend ökologisch aufwerten kann. 
Mit der Entwicklung neuer Wohn- oder Gewerbegebiete sowie neuer Infrastruktur gehen Eingriffe in Natur und Landschaft einher. Wo diese nicht vermieden werden können, müssen sie durch geeignete Maßnahmen ausgeglichen werden. Ziel ist es, beeinträchtigte Funktionen etwa von Boden und Wasser sowie Lebensräume für Tiere und Pflanzen an anderer Stelle gleichwertig wiederherzustellen oder aufzuwerten.

zum Thema : Koblenz
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Eine Tablette am Tag verändert den Umgang mit HIV

30. AIDS/Covid Hepatitis Forum im Kemperhof verbindet Fachwissen und Engagement 
Foto: GK-Mittelrhein/Jutta Münch
KOBLENZ. „Damals herrschte Hoffnungslosigkeit, Angst, Ausgrenzung und Brandmarkung.“ Die Rede ist von AIDS. Der Oberbürgermeister der Stadt Koblenz, David Langner, beschrieb in seinem Grußwort zum 30. AIDS/Covid Hepatitis Forum im Kemperhof die große Herausforderung in den 90er-Jahren, das Thema in die Gesellschaft zu bringen. Und als „Mann der ersten Stunde“ ist Dr. med. Ansgar Rieke, Chefarzt der Inneren Medizin – Nephrologie, Infektiologie im Kemperhof maßgeblich dafür verantwortlich, dass das Verständnis in der Gesellschaft gewachsen ist. „Das haben Sie geschafft und den Menschen geholfen“, so Langner. Der langanhaltende Applaus im voll besetzten Konferenzzentrum würdigte das Lebenswerk des Chefarztes. 


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