Lebendiges-Neuwied

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Landkreis trägt eine Million Euro für zunehmende Aufgaben im Bildungssystem

Aufwendungen des Landkreis Neuwied für „schulbezogene Leistungen der Jugendhilfe“ steigen stetig – Irreführende Zahlen

Kreis Neuwied. Die von der Landesregierung erst jüngst propagierten Wohltaten im Hinblick auf die Schulsozialarbeit halten der Wirklichkeit nicht stand. Tatsächlich stehen der Höhe der Landesleistungen zugleich immer höhere finanzielle Verpflichtungen der Kommunen für die Jugendhilfe gegenüber, die das Land zu verantworten hat. „Es gibt ein Missverhältnis zwischen der Außendarstellung der Landesregierung und den realen Verhältnissen. Das Gros der Kosten verbleibt nämlich bei den Kommunen. Ein Beispiel ist das aktuelle Thema `Schulsozialarbeit´, zu dem gleich mehrere Veröffentlichungen schlicht falsch oder zumindest irreführend sind und die der Anpassung bedürfen“, stellt Landrat Achim Hallerbach klar und nennt Zahlen: „Der Gesamtaufwand des Landkreises Neuwied und zwar ohne die Stadt Neuwied für Schulsozialarbeit liegt insgesamt bei über 1,25 Millionen Euro bei einer jährlichen Landesförderung in Höhe von 260.000 Euro. Der Rest geht allein zu Lasten des Kreishaushalts. Die Deckungsquote der Landesförderung liegt insoweit bei circa 21 Prozent der gesamten Aufwendungen“, rechnet Landrat Achim Hallerbach vor. Die Kosten für die Schulsozialarbeit an Grundschulen teilt sich der Landkreis mit den Orts- oder Verbandsgemeinden, die als Trägerinnen der Grundschulen auch noch einmal 229.000 Euro beisteuern.

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Sechs Jahrzehnte Alpen-Flair über dem Wiedtal

Landrat Achim Hallerbach gratuliert Skihütte Malberg und Hüttenwirt Jürgen Hühner zum 60-jährigen Bestehen

 Kreis Neuwied. Foto: Martin Boden / Kreisverwaltung Neuwied - Beim Begriff „Skihütte “ läuft im Kopfkino wohl unweigerlich ein Film mit dem Schauplatz eines tiefverschneiten Idylls in Alpen oder Rocky Mountains vor dem geistigen Auge ab. 
Dass es nicht notwendigerweise die Schweiz, Aspen und Co. sein müssen, wenn es um Freizeitvergnügen á la Berg- und Ski-Freizeit geht, zeigt im Landkreis Neuwied seit dem Jahr 1965 die Skihütte Malberg in der Ortsgemeinde Hausen/Wied. Zum runden 60. Jubiläum war Landrat Achim Hallerbach jetzt auf die Höhen des Wiedtals gekommen, um Hüttenwirt Jürgen Hühner und seinem Team zu gratulieren. Begleitet wurde der Kreis-Chef von Kreiswirtschaftsförderer Harald Schmillen, Naturgenuss-Projektleiter Jörg Hohenadl und der Ortsbürgermeisterin von Hausen, Carmen Boden.

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Müllprofi-Programm Grundschule St. Katharinen

Die Grundschulkinder der ersten und zweiten Klasse aus St. Katharinen sind nun echte Müllprofis
Foto: Abfallwirtschaft Landkreis Neuwied AöR, Maria Lepp 
Landkreis Neuwied –Was gehört eigentlich in welche Tonne? Weshalb ist Recycling so bedeutsam? Und welchen Weg nimmt unser Abfall, nachdem er abgeholt wurde? Mit diesen und vielen weiteren Fragen beschäftigt sich das Bildungsprojekt „Müllprofis“ der Abfallwirtschaft Landkreis Neuwied AöR. 

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Landrat Hallerbach begrüßte neue Polizei-Leitungen im Kreis

Frank Boden jetzt Leiter der Polizeiinspektion Straßenhaus und Thorsten Hähn neuer Leiter der Polizeiinspektion Linz

Kreis Neuwied  / Foto: Thomas Herschbach  - Die Staffelrennen im Biathlon in der legendären Südtirol-Arena in Antholz zählen zu den spannenden Höhepunkten bei den Olympischen Winterspielen 2026, im Landkreis Neuwied ist an gleich zwei Schauplätzen der Staffelstab für eine längere Laufzeit als in der Loipe weitergereicht worden: Im Kreishaus begrüßte Landrat Achim Hallerbach jetzt Frank Boden als neuen Leiter der Polizeiinspektion Straßenhaus und Thorsten Hähn, der nunmehr die Polizeiinspektion Linz leitet. Begleitet wurde das Duo bei diesem ersten Informations-Austausch vom Leiter der Polizeidirektion Neuwied, Kriminaldirektor Thorsten Runkel. Bei Olympia wie bei der alltäglichen Polizeiarbeit gleichermaßen gefragt:  Kondition, eine gute Konstitution und Konzentration und das nicht zu knapp.

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IHK-Jahresauftakttreffen des Neuwieder Jungen Unternehmernetzwerks

Persönlicher Austausch und klare Impulse zum Jahresauftakt

Neuwied, 05. Februar 2026. (Fotografin: Alexandra Rünz, Stadtverwaltung Neuwied) -  Rund 30 Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer aus der Region kamen zum Jahresauftakttreffen des Jungen Unternehmernetzwerks Neuwied (JUN) in der IHK-Regionalgeschäftsstelle Neuwied zusammen.
Zu Beginn der Veranstaltung stand eine Speed-Dating-Runde auf dem Programm, bei der sich die anwesenden Jungunternehmer in kürzester Zeit kennenlernen und wertvolle Kontakte knüpfen konnten. Diese Gelegenheit, in lockerer Atmosphäre neue Unternehmerinnen und Unternehmer zu treffen, wurde von den Teilnehmern gerne angenommen und bot einen idealen Einstieg in den weiteren Verlauf der Veranstaltung.

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Olympisches Motto gilt auch im Kreis Neuwied

Markt der Möglichkeiten war erneut eine Entdeckungsreise in die Vielfalt der Ausbildungs-Chancen im Landkreis Neuwied

Kreis Neuwied. (Foto: Thomas Herschbach) - Schneller in gebündelter Form die passende Stelle finden, höher im Leben hinauskommen und sich zielorientiert weiterentwickeln: die olympischen Winterspiele in Italien besitzen offenkundig Ausstrahlungseffekte bis hinein in den Landkreis Neuwied, wo die Idee der Lehrstellenbörse längst Schule gemacht hat und umgesetzt wird.  Was im Job so alles geht, zeigte jetzt als erstes Ausbildungsplatz-Forum des Jahres 2026 der Markt der Möglichkeiten auf dem Gelände der David-Roentgen-Schule in Neuwied. Mit diesem Format möchten die drei Berufsbildenden Schulen des Landkreises Neuwied, David-Roentgen-Schule, Alice-Salomon-Schule und Ludwig-Erhard-Schule, den Schülerinnen und Schülern der weiterführenden Schulen die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten, die eine berufsbildende Schule diesen bieten kann, persönlich vorstellen.

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Einschränkungen für Baum- und Heckenschnitt ab März

Untere Naturschutzbehörde weist auf Beachtung der Naturschutzgesetze hin - Schutz der Tiere während der Brutzeit gewährleisten

Kreis Neuwied(Foto: Martin Boden / Kreisverwaltung Neuwied)  Bäume fällen, Sträucher roden oder Hecken radikal zurückschneiden – mit Beginn des Monats März sind für diese Arbeiten gesetzliche Vorgaben nach dem Bundesnaturschutzgesetz zu beachten. Darauf weist die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises Neuwied hin. Ziel ist es, den Schutz der Tierwelt während der Brutzeit zu gewährleisten.
Wie die Untere Naturschutzbehörde weiter mitteilt, sind ab dem 1. März laut Bundesnaturschutzgesetz bestimmte Arbeiten an Bäumen und Hecken eingeschränkt. Die Regelungen betreffen das Fällen von Bäumen, das Roden von Sträuchern und radikale Rückschnitte von Hecken.

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Ein unvergesslicher Tag voller Abenteuer und Magie

40 Jugendliche aus den Landkreisen Neuwied und Altenkirchen erlebten einen zauberhaften Wintertraum im Phantasialand

KREIS NEUWIED  — (Foto-Quelle: Sina Muscheid / Kreisverwaltung Neuwied) Zu einem unvergesslichen Tag voller Abenteuer und Magie wurde für 40 Jugendliche aus den Landkreisen Neuwied und Altenkirchen die Tagesfahrt ins Phantasialand nach Brühl. Zu verdanken war der zauberhafte Wintertraum der Kooperation zwischen der Kreisjugendpflege Altenkirchen, der Kreisjugendpflege Neuwied und der Jugendpflege Dierdorf. Somit erlebten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Phantasialand mal in einer ganz besonderen Atmosphäre. Mit spektakulären Fahrgeschäften, winterlichen Shows und als Highlight dem „Zauber von Millionen Lichtern“ verwandelte sich der Freizeitpark in ein funkelndes Lichtermeer.

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Landrat Hallerbach zu Gast im KHDS

Krankenhauses Dierdorf/Selters hat eine unverzichtbare Rolle in der Region

DIERDORF/SELTERS — (Foto:Anja Nassen / Leitung Unternehmenskommunikation Evangelisches Krankenhaus Dierdorf/Selters gGmbH )
Eine verlässliche medizinische Versorgung vor Ort ist für die Menschen im Kreis Neuwied von zentraler Bedeutung. Vor diesem Hintergrund besuchte Landrat Achim Hallerbach das Evang. Krankenhaus Dierdorf/Selters (KHDS), um sich mit dem Verwaltungsratsvorsitzenden Rolf-Peter Leonhardt, dem Sprecher der Geschäftsführung Guido Wernert und Geschäftsführer Jörg Geenen über die aktuelle Lage und die Zukunft der stationären Versorgung auszutauschen.

Landrat Hallerbach betonte dabei die besondere Bedeutung des Krankenhauses für die Region: „Das Evangelische Krankenhaus Dierdorf/Selters hat einen echten Leuchtturmcharakter. Die Patientenbetreuung ist hervorragend und die Integration des Standortes Hachenburg Mitte 2025 ist zukunftsweisend. Kurz gesagt: Das Haus ist für die medizinische Versorgung im Kreis unverzichtbar."

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Die Kamillus-Klinik wird nachhaltig gestärkt

Kamillus-Klinik Asbach und Uniklinik Bonn bauen erfolgreiche Zusammenarbeit weiter aus – Klinik bleibt rund um die Uhr Ansprechpartner für medizinische Notfälle und stellt Notarzt im Rettungsdienst.

Asbach/Bonn(Foto: Manuel Grimbach) Die Arbeit der Kamillus-Klinik und die Potentiale für deren künftige Entwicklung standen jetzt im Mittelpunkt eines Informations-Besuchs von Vorstandsmitgliedern des Universitätsklinikums Bonn (UKB), darunter der Vorstandsvorsitzende und Ärztliche Direktor Prof. Dr. med. Uwe Reuter, in der renommierten MS-Fachklinik in Asbach. Dabei wurdem vor allem Perspektiven für eine vertiefte Zusammenarbeit erörtert. An dem Austausch nahmen auch Landrat Achim Hallerbach und Bürgermeister Michael Christ teil. Wie der Ärztliche Geschäftsführer der Kamillus Klinik, Dr. med. Dieter Pöhlau, betonte, haben sich beide Politiker gerade im Kontext der Übernahme der Kamillus-Klinik durch die Deutsche Multiple Sklerose Stiftung NRW (DMSS NRW) in besonderem Maße um die Sicherung der regionalen Krankenversorgung verdient gemacht. Die Verbandsgemeinde Asbach gehört zwischenzeitlich zu einem der Träger der in diesem Jahr seit 60 Jahren erfolgreich wirkenden Klinik. Erklärtes Ziel ist es, an der Seite der MS-Stiftung Mitverantwortung für die medizinische Versorgung in der Region zu übernehmen.

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Achim Hallerbach fordert ÖPNV-Finanzierung aus einem Guss

Vorsitzender des Zweckverbandes SPNV-Nord will Zusammenlegung der Finanzierungstöpfe für Bus&Bahn und Bündelung der gesamten Verkehrspolitik in einem Ministerium

Rheinland-Pfalz  Der Neuwieder Landrat Achim Hallerbach, auch Vorsitzender des Zweckverbandes SPNV-Nord, setzt sich für eine grundlegende Wende bei der Finanzierung des Busverkehrs ein. Die Landkreise und kreisfreien Städte als Aufgabenträger im Bus- und Schülerverkehr (ÖPNV) haben bei der Finanzierung der lokalen Busverkehre immer mit mindestens zwei Ministerien zu tun. Mit dem kürzlich beschlossenen Landesnahverkehrsplan wird das Dilemma transparent und deutlich, denn da fehlen jegliche verbindliche Aussagen zum Schülerverkehr, da dessen Finanzierung in einem anderen Ministerium liegt. Ein wesentlicher Inhalt seiner Forderung: Die Zusammenlegung der Finanzierungstöpfe in einem Ministerium.

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Kreis-Führerscheinstelle am 13. Februar krankheitsbedingt geschlossen

Kreis Neuwied. Aus krankheitsbedingten Gründen ist die Führerscheinstelle der Kreisverwaltung Neuwied am Freitag, 13. Februar 2026, geschlossen. Wir bitten um Verständnis.

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Großes Interesse am Vortrag zur Asiatischen Hornisse in Puderbach

Puderbach, 6. Februar 2026(Foto: Martin Klein) Auf große Resonanz stieß die Informationsveranstaltung zum Thema „Asiatische Hornisse – Gefahr für Bienen und Ökosysteme“, zu der der Ortsverband Puderbach von Bündnis 90/Die Grünen am Freitagabend in den Alten Bahnhof eingeladen hatte.
Nach einer herzlichen Begrüßung durch die Vorsitzende der Grünen Puderbach, Myriam Stern, folgte ein äußerst informativer Vortrag des Experten Klaus Maresch. Der Referent, der sich seit vielen Jahren intensiv mit Bienen, Wespen und Hornissen beschäftigt, erläuterte anschaulich die Ausbreitung und die Auswirkungen der Asiatischen Hornisse auf heimische Ökosysteme. Dabei griff er immer wieder auf Praxisbeispiele aus seiner langjährigen Erfahrung zurück.

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IHK Koblenz schließt 18. Schulpatenschaft im Landkreis Neuwied:

Hack AG kooperiert mit der Realschule plus Puderbach

Neuwied, 30. Januar 2026. (Fotograf: Jacqueline Stämmler, Hack AG) 
Die Hack AG und die Friedrich-von-Bodelschwingh Realschule plus Puderbach haben ihre Zusammenarbeit im Rahmen der IHK-Initiative „Schulpatenschaft“ offiziell besiegelt. Bei der Urkundenübergabe mit IHK-Regionalgeschäftsführerin Kristina Kutting wurde der Startschuss für eine enge Kooperation zur Berufsorientierung gegeben.
IHK-Regionalgeschäftsführerin Kristina Kutting hebt die Bedeutung solcher Kooperationen hervor: „Mit Schulpatenschaften schaffen wir eine Brücke zwischen Wirtschaft und Bildung. So erhalten junge Menschen praxisnahe Einblicke und Unternehmen können frühzeitig Kontakte zu potenziellen Nachwuchskräften knüpfen.“

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Wieder sicher unterwegs zwischen Linz und Ockenfels

Kreisstraße 11: Bauarbeiten an Stützmauer und Fahrbahn vollendet - Schäden entstanden aufgrund des Eindringens von Schichtwasser

Kreis Neuwied. (Foto: Thomas Herschbach) - Ohne festen Halt und eine solide Basis läuft nahezu alles in eine ungewünschte Richtung. Das gilt besonders wörtlich für den Straßenverkehr, der zwischen Linz und Ockenfels wieder ein großes Stück weit sicherer geworden ist. Grund: die Fertigstellung der tragenden Stützmauer entlang der Kreisstraße 11 zwischen der Stadt Linz und der Gemeinde Ockenfels. Trotz winterlichem Schneegestöber machten sich Landrat Achim Hallerbach, der 1. Kreisbeigeordnete Phillip Rasbach, der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Linz, Frank Becker, und Stadtbürgermeister Helmut Muthers ein Bild vom Ergebnis der Bauarbeiten. Auf den Stand der Dinge ließ sich das Quartett der Verwaltungsspitzen von LBM-Bauaufseher Reiner Lahr und Christina Junk vom Kreis-Immobilienmanagement bringen.

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KWW erneuert Wasserleitung in der Landstraße 270 bei Neustadt (Wied)

Landrat Hallerbach: Bauarbeiten sind erfolgreich abgeschlossen  

Neuwied.(Foto: Dennis Steinhardt/SWN) -  Die Landstraße 270 zwischen Ortsteil Fernthal in Richtung Ortsgemeinde Neustadt (Wied) ist eine wichtige und vielbefahrene Verbindungsstraße im Kreis Neuwied. Dort wurden auf rund 400 Meter Länge zwei neue Wassertransportleitungen mit entsprechendem Signalkabel, das mögliche Lecks frühzeitig erkennt, verlegt. Die Bauarbeiten sind erfolgreich abgeschlossen, nur noch Restarbeiten an der Oberfläche stehen aus.
 Nachdem es Ende 2024 zu einer größeren Versorgungsunterbrechung im Wassernetz kam, wurde festgestellt, dass es nicht nur eine Schadensstelle gab, sondern auch weitere Teile der fast 50 Jahre alten Leitung beschädigt waren. Landrat Achim Hallerbach erklärt: „Die Ursache war eine starke Korrosion, weshalb wir den kompletten Teilbereich erneuert haben, um kostenintensive Reparaturen zu vermeiden.“

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Neuwieder Bäckerei beteiligt sich an Hilfsaktion 

Preißing bietet ab Aschermittwoch „Soli-Brot“ an

Neuwied – (Foto: Bistum Trier / Julia Fröder) - Beim klassischen Abendbrot mit Käse und Gürkchen, als Pausenbrot mit Salami oder zum Frühstück mit Butter und Marmelade – Brot ist in den meisten Haushalten unersetzlich. Wie schön, dass Brotliebhaberinnen und Brotliebhaber beim Kauf des sogenannten „Soli-Brots“ gleich noch eine gute Sache unterstützen. Ab Aschermittwoch (5. März) beteiligt sich auch die Bäckerei Preißing in Neuwied (Dierdorfer Straße 118) an der Aktion des katholischen Hilfswerks Misereor. Bis Ostern gibt es ein Dinkelsprossen-Brot, von dessen Verkauf 50 Cent an die Hilfsorganisation gehen, die Projekte unter anderem in Afrika, Asien und Lateinamerika unterstützt.

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Westerwälder Landräte fordern Erweiterung von drei Rettungsflug-Lizenzen  

Achim Hallerbach, Dr. Peter Enders und Achim Schwickert setzen sich für Rettungs-Hubschrauber-Nachtflüge auch in Koblenz, Wittlich und am Nürburgring ein – „Nur ein erster Schritt“  Kreis Neuwied. Im Zuge der Erweiterung der Fluggenehmigung für den in der Landeshauptstadt Mainz stationierten ADAC-Rettungshubschrauber „Christoph 77“ auf Einsätze rund um die Uhr, fordern die drei Westerwälder Landräte Achim Hallerbach (Kreis Neuwied), Dr. Peter Enders (Kreis Altenkirchen) und Achim Schwickert (Westerwaldkreis) die entsprechenden 24/7-Lizensierungen ebenfalls für den Norden von Rheinland-Pfalz. „Diese notwendigen Anpassungen sollten in einem ersten Schritt für die, an den Standorten Koblenz, Wittlich und am Nürburgring, bereits etablierten Rettungshubschrauber-Dienste erfolgen. Hier sind keine langwierigen Prüfungen im Vorfeld notwendig, schließlich geht es lediglich um eine Erweiterung der Zeitfenster. Eine solch sinnvolle zeitliche Ausdehnung in die Nacht hinein wäre nicht nur hinsichtlich auf den überall identischen Stellenwert lebenserhaltender Maßnahmen ein gutes Signal, sondern zugleich ein erstes ermutigendes Zeichen im Hinblick auf die häufig propagierte und de facto nicht vorhandene Gleichbehandlung aller rheinland-pfälzischen Regionen“, betonen die drei Landräte aus dem Norden des Landes.

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Landkreise bestätigen Rechnungshof

 Mittel und Planungskapazitäten für bessere Kreisstraßen fehlen

Der Landkreistag Rheinland-Pfalz sieht sich durch den Jahresbericht des Rechnungshofes in seiner Kritik an der unzureichenden Finanzausstattung der Kommunen bestätigt. „Kommunen übernehmen deutschlandweit rund ein Viertel der staatlichen Aufgaben, erhalten aber nur etwa ein Siebtel der Einnahmen. Diese Schere ist strukturell und in Rheinland-Pfalz mit seiner Kassenkreditproblematik besonders sichtbar“, erklärt der Geschäftsführende Direktor Andreas Göbel.

Besonders bei den Kreisstraßen sei die Lage alarmierend: Der Rechnungshof weist 41 Prozent der Kreisstraßen als sehr schlecht aus und schätzt den Nachholbedarf für Erhaltungsmaßnahmen auf über eine Milliarde Euro. „Gerade im ländlichen Raum müssen die Straßen verlässlich befahrbar sein, wenn der ÖPNV nur begrenzt ausgebaut werden kann. Das ist eine Grundvoraussetzung für gleichwertige Lebensverhältnisse“, so Göbel.

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Landkreis Neuwied führt erfolgreich Großübung an der ICE‑Strecke durch

Landrat Achim Hallerbach: Heute haben hier fast 300 Personen aus allen Blaulichtbereichen mitgewirkt. Die Zusammenarbeit und das Engagement der haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkräfte machen uns krisentauglich.

VG Puderbach / Landkreis Neuwied. (Fotos: Lemgen) -Am heutigen Samstag (31.01.2026) haben die Polizeidirektion Neuwied, der Brand- und Katastrophenschutz im Landkreis Neuwied, das Technische Hilfswerk, die Deutsche Bahn sowie weitere Behörden und Organisationen eine umfangreiche Vollübung zur Bewältigung einer Großschadenslage im Bereich der ICE‑Strecke durchgeführt. Ziel der Übung war es, die Zusammenarbeit aller beteiligten Kräfte zu stärken und Abläufe für den Ernstfall realitätsnah zu trainieren.

Insgesamt waren rund 250 Einsatzkräfte eingebunden. Etwa 50 Angehörige der Landes- und Bundespolizei, rund 200 Einsatzkräfte des Brand- und Katastrophenschutzes aus dem Landkreis Neuwied sowie Feuerwehrkräfte aus dem Landkreis Altenkirchen, inklusive Übungsbeobachter, beteiligten sich aktiv an der Übung. Zusätzlich wirkten rund 40 Statisten mit, die betroffene Fahrgäste, teilweise auch mit Verletzungen darstellten.


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