Lebendiges-Neuwied

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Sozialer Treffpunkt und Fundgrube für Gebrauchtes

Tauschladen von ReThink belebt die Engerser Straße

Foto: Felix Banaski
Wer den Tauschladen von „ReThink e.V.“ in der Engerser Straße 5 am Rande der Neuwieder Fußgängerzone betritt, der erblickt neben einer Vielzahl an gebrauchten aber gut gepflegten und deshalb noch absolut brauchbaren Alltagsgegenständen mit Sicherheit auch freundliche und hilfsbereite Gesichter. Seit sechs Jahren engagiert sich eine Gruppe Ehrenamtlicher um Tina Monzen, Marion Pörsch und Bettina Grollius im Tauschladen, der einst als kleines Tauschregal an der Heilig-Kreuz-Kirche begann. Über die Jahre haben sich sowohl das Team als auch die Mengen der bei ihnen eingehenden Spenden stetig vergrößert. Deshalb mussten auch die Laden- und Lagerflächen mitwachsen, was sich nicht immer als einfach erwies. In der Engerser Straße hat der Tauschladen nun ein neues Zuhause mitten in der Innenstadt gefunden. Oberbürgermeister Jan Einig und City-Managerin Michaela Ullrich haben den neuen Räumlichkeiten kürzlich einen Besuch abgestattet und dabei den offenen Austausch mit den Ehrenamtlichen gesucht.

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Werhand: Fachkräfte aus den eigenen Reihen

Oberbürgermeister Jan Einig besucht „Werhand“ in Niederbieber – Familienunternehmen mit rund 100 Beschäftigten und starkem Fokus auf eigene Ausbildung 
Foto: Stadt Neuwied / Ulf Steffenfauseweh
Rund 100 Beschäftigte, darunter 17 Auszubildende und zahlreiche Gewerke unter einem Dach: Die Werhand GmbH & Co. in Niederbieber hat sich seit ihrer Gründung 1939 vom Ein-Mann-Handwerksbetrieb zu einem breit aufgestellten Familienunternehmen entwickelt. Bei einem Unternehmensbesuch informierten sich Oberbürgermeister Jan Einig und Wirtschaftsförderin Alexandra Rünz über die Entwicklung des Betriebs, die Ausbildung des eigenen Nachwuchses und aktuelle Herausforderungen.

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Ein Stück Spielkultur in der Deichstadt

Oberbürgermeister Einig gratuliert Deutschem Flippermuseum zum 20-jährigen Bestehen

Foto: Petra Wronewitz 
150 Exponate und nahezu alle dürfen bespielt werden: Seit 20 Jahren dreht sich im Deutschen Flippermuseum in Neuwied alles um die Geschichte des Flippers. Die Sammlung reicht von Geräten aus den 1930er-Jahren bis zu modernen Automaten. Anlässlich des Jubiläums besuchte Oberbürgermeister Jan Einig das Museum und gratulierte dem Vereinsvorsitzenden Axel Hillenbrand persönlich.

Die Wurzeln des Museums liegen in Hillenbrands privater Sammlung. Den Anfang machte ein „Star Trek: The Next Generation“-Flipper, den er sich nach seiner Diplomarbeit über die Science-Fiction-Reihe kaufte. Bei einem Automaten blieb es nicht: Mit der Zeit standen sechs Flipper in seiner Wohnung und weitere 20 im Keller. Gemeinsam mit Harald Fleischhauer entwickelte Hillenbrand daraus die Idee, die Sammlung öffentlich zugänglich zu machen. 2006 öffnete das Deutsche Flippermuseum seine Türen.

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GSG Neuwied sorgt für viel Grün rund um ihre Wohnungen

Große Grünflächen, 1000 Bäume und Biodiversitätsrabatte sind ein Plus für Mensch, Natur und Klima
Foto: Michael Stoll/GSG
Der Herbst nimmt Einzug in unsere Region. Was bisher grün war, färbt sich ein. Die ersten Bäume verlieren ihre Blätter. Gärten, Parks und Grünflächen bedürfen jetzt besonderer Pflege. Das ist bei der GSG in Neuwied nicht anders: Die kommunale Wohnungsbaugesellschaft verfügt allein in der Deichstadt rund um ihre Häuser und Kindergärten über 227.293 Quadratmeter Grünflächen. Das sind umgerechnet circa 32 Fußballfelder. Damit setzt die GSG seit Jahrzehnten bereits um, was angesichts des Klimawandels heute immer dringlicher gefordert wird: mehr Grün in der Stadt.

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Einheitsbuddeln 2026: Gemeinsam für mehr Biodiversität in Neuwied

Fotos: Volker Schölzel
Neuwied, 3. Oktober 2026. Am Tag der Deutschen Einheit wurde in Neuwied wieder gemeinsam angepackt: Rund um die Grünfläche das WHG-Gymnasium und in der Engerser Landstraße beteiligten sich engagierte Menschen am diesjährigen Einheitsbuddeln. Mit dem Pflanzen von hunderten Frühlingsblühern wurde dabei ein sichtbares Zeichen für mehr Biodiversität, Umweltschutz und ein lebenswertes Neuwied gesetzt.
Organisiert und unterstützt wurde die Aktion von den Eirene Starke Nachbar_innen, dem Beirat für Migration und Integration der Stadt Neuwied sowie der Gruppe Cleanup Neuwied – Deichstadt Greenup. Gemeinsam machten sich die Beteiligten daran, Flächen rund um das WHG-Gymnasium und in der Engerser Landstraße in Neuwied ökologisch aufzuwerten und damit bereits jetzt die Grundlage für ein blütenreiches Frühjahr 2027 zu schaffen.

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Bei bestem Wetter über den Rhein

Neuwieder „Schifffahrten 67+“ legten mit jeweils 260 Gästen ab

Foto: Susanne Thiele
Bei bestem Spätsommerwetter konnten die „Schifffahrten 67+“ der Stadt Neuwied kürzlich zur Freude aller Beteiligten an ihren beiden Ersatzterminen nachgeholt werden. Jeweils 260 Gäste gingen im Stadtteil Engers an Bord und verbrachten den Nachmittag bestens amüsiert auf dem Rhein.

Auf drei Decks fanden die Ausflugsgäste reichlich Platz und ließen sich Kaffee, Kuchen und Getränke gut schmecken. Für die musikalische Untermalung sorgte in bewährter Weise Thomas Kagelmann mit seinem Akkordeon. Aufgrund des weiterhin niedrigen Wasserstands musste die ursprünglich geplante Route nach Königswinter angepasst werden. Davon ließ sich die beiden Reisegruppen aber nicht beirren. Die alternative Route führte während der vierstündigen Fahrt vorbei am schönen Koblenz in Richtung Braubach und anschließend zurück zum heimischen Anleger in Engers.

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Alles für das eigene Zuhause: HASKO rüstet die Neuwieder Haushalte aus

Foto: Felix Banaski
Egal, ob Töpfe, Teller und Pfannen, Mixer, Toaster und Wasserkocher oder Stifte, Locher und Aktenordner – wer das Geschäft von Gheorghe Cararus in der Mittelstraße betritt, könnte schnell den Eindruck gewinnen, dass es hier einfach alles gibt. Auch Neuwieds Oberbürgermeister Jan Einig und City-Managerin Michaela Ullrich zeigten sich von der Angebotsvielfalt von „HASKO“ in der Mittelstraße 101 bei ihrem Besuch durchaus beeindruckt. „Wer Haushaltswaren jeglicher Art braucht, wird bei Ihnen mit Sicherheit fündig“, stellte Einig nach einem kleinen Gang durch die Regale fest.

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Zweiter Schiffsanleger für Neuwied nimmt konkrete Formen an

Tagesausflugsschifffahrt: Stadtrat beschließt Pachtvertrag mit SWN  – Baggerarbeiten sollen für beide Steiger gebündelt werden
Foto: Ulf Steffenfauseweh
Neuwied will wieder Anlaufpunkt für die Fahrgastschifffahrt auf dem Rhein werden. Und dafür verfolgt die Stadt zwei Wege: Während gemeinsam mit der Scylla AG ein Anleger für Flusskreuzfahrtschiffe entsteht, soll ein zweiter Steiger künftig die Tagesausflugsschifffahrt nach Neuwied zurückbringen. Der neue „Anleger 3“ soll auf Höhe der Pfarrstraße gelegt werden und später von Reedern flexibel „gebucht“ werden können.  Der Stadtrat hat nunmehr beschlossen, den Steiger für 20 Jahre zu pachten, womit die Stadtwerke (SWN) die notwendige Grundlage haben, ihn zu errichten. 

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Stadtbibliothek Neuwied feiert mit Jazzklängen im Historischen Rathaus

Foto:  Stephanie Hirst
Mit einem stimmungsvollen Jazzkonzert im Historischen Rathaus feierte die Stadtbibliothek Neuwied kürzlich den 90. Jahrestag ihres Bestehens. Die rund 40 anwesenden Gäste genossen die Live-Darbietung sichtlich.

Anlässlich des besonderen Geburtstages hatte die Stadtbibliothek Neuwied zu einem musikalischen Höhepunkt ins Historische Rathaus in der Neuwieder Innenstadt eingeladen. Saxofonisten Peter Rockenfeller und seine Band ZWISCHENTÖNE boten ihr Jazzkonzert mit dem Titel „Jazz und Bossa-Nova“ offenkundig gut gelaunt dar und sorgte damit für ganz besondere Stimmung. Die etwa 40 interessierten Zuhörerinnen und Zuhörer genossen die intime Jazzclub-Atmosphäre an diesem besonderen Ort genauso wie die virtuos aufspielenden Musiker sowie ihre Sängerin Michaela Abel. So fand die gelungene Veranstaltung erst nach mehreren Zugaben und langem Applaus ihr Ende.

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Vom Einblick zur Perspektive:

Schichtwechsel eröffnet Chancen auf dem Arbeitsmarkt
Foto: Nadine Zimmermann
Die bundesweite Aktion Schichtwechsel ermöglicht Menschen mit Behinderung wertvolle Einblicke in den ersten Arbeitsmarkt. Durch die enge Zusammenarbeit mit den teilnehmenden Unternehmen können daraus langfristige berufliche Perspektiven entstehen.
Der Tag für Lukas Kurr beginnt heute nicht in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung (WfbM) sondern schon 07:15 Uhr im DHL Fracht- und Logistikcenter in Koblenz, wo er gemeinsam mit seinem Vater Pakete in den Transporter lädt. Markus Kurr ist bereits seit 42 Jahren bei der DHL Paket GmbH, damals auch bei der Deutschen Post, angestellt. Sein Sohn nimmt heute am bundesweiten Aktionstag Schichtwechsel teil. Ausgestattet mit T-Shirt, Jacke und Arbeitsschuhen freut er sich auf einen arbeitsreichen Tag. Seine Aufgaben sind das Verladen, Scannen und Ausliefern der Pakete. Die Route, die sein Vater jeden Tag fährt, umfasst rund 60 km und beliefert das Neuwieder Stadtgebiet und das Umland. Es geht zu Privatkunden und zu DHL-Packstationen. Lukas ist Beschäftigter bei der Kompetenzwerkstatt Neuwied (KWN) im Bereich Aktenvernichtung. Auch hier ist er ab und an bei Dienstfahrten mit unterwegs. Heute aber ist es eine andere Route, verbunden mit einer neuen Aufgabe.

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Herbstferien im Zoo Neuwied:

Bei jedem Wetter etwas zu entdecken

Foto: Elke Döbbeler
Neuwied 01. Oktober 2026 - Im Zoo Neuwied gibt es immer etwas Neues zu entdecken – und gerade in den Herbstferien lohnt sich ein Besuch ganz besonders. Wer hat schon einmal das „Gila-Monster“ im Exotarium entdeckt? Oder den großen Rundweg durch den Zoo geschafft? Und wer hat schon den neuesten Bewohner bei den Roten Pandas kennengelernt?
 Wenn die Herbstferien beginnen, gibt es viele Möglichkeiten, den Zoo Neuwied zu erleben – bei jedem Wetter und mit jeder Menge tierischer Entdeckungen. Wie jedes Jahr gibt es in den rheinland-pfälzischen Herbstferien, vom 03. Oktober bis zum 18. Oktober, ein Herbsträtsel, wo man den ausgefüllten Zettel am Ausgang in den Briefkasten wirft und so am Gewinnspiel teilnehmen kann.

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Saisonabschluss für Neuwieder Kanuten

Was für ein Saisonabschluss bei der 35. Internationalen Kanu-Sprint-Regatta auf dem Quellitzsee in Hof/Tauberlitz für den Kanuten, Knut Hitzschke, der für den Neuwieder Wassersportverein (NWV) startet. Traditionell bildet diese Veranstaltung, die ausschließlich über die 200m Spintstrecke ausgetragen wird, den Abschluss der Kanu-Rennsaison und erfreut sich großer Beliebtheit bei den Sportlern. Rund 1000 Teilnehmer, darunter Weltmeister und Olympiasieger, aus bis zu 55 Vereinen aus Österreich, Tschechien, Ungarn, Ukraine und Deutschland reisen nach Hof, um an der Regatta teilzunehmen.

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Vom 7. bis 8. Oktober kein ÖPNV in Irlich

LBM beseitigt Brandschaden im Streckenverlauf der B 42 - „Vollsperrung der Abfahrt K 16 erforderlich“ - Kreisverwaltung erreicht Umsetzung in Herbstferien
Kreis Neuwied. Wegen der Beseitigung eines Brandschadens im Streckenverlauf der B 42 durch den Landesbetrieb Mobilität (LBM) kann der Neuwieder Ortsteil Irlich vom 7. bis 8. Oktober 2026 zwei Tage lang nicht von Fahrzeugen des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) angefahren werden.  Nach Angaben des LBM ist für die Dauer der Arbeiten eine Vollsperrung der Abfahrt Kreisstraße 16 (NR) Irlich erforderlich, um eine ordnungsgemäße und sichere Ausführung zu gewährleisten und gleichzeitig die Verkehrseinschränkungen auf der B42 so gering wie möglich zu halten.

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Andernacher Straße: Zweite Linksabbiegerspur kommt in den Herbstferien

Verwaltung reagiert auf Verkehrssituation wegen gesperrter La-Porte-Unterführung

Berufsverkehr ist oft nicht sonderlich spaßig. Wenn dann auch noch eine Baustelle dazukommt, kann das erst recht für Frust sorgen. Aufgrund der Sperrung der La-Porte-Unterführung ist die Situation in Neuwied gerade angespannt. Deshalb prüft die Stadtverwaltung Neuwied, wie sich der Verkehrsfluss verbessern lässt. Die gute Nachricht: Die Linksabbiegerspur aus der Andernacher Straße kommend wird zweispurig. Dazu wird in den Herbstferien die Kreuzung am Sonntag, 18. Oktober, entsprechend angepasst. Vorausgesetzt, das Wetter lässt die Markierungsarbeiten dann zu.

Nach dem Wegfallen der nördlichen Stadtzufahrt an der La-Porte-Kreuzung staut es sich selbstredend zurzeit mehr an der Kreuzung B42/Berggärtenstraße und Andernacher Straße. Damit der Verkehr aus der Andernacher Straße schneller abfließen kann, kommt jetzt eine zweite Linksabbiegerspur. Nach sorgfältigem Abwägen haben die verwaltungsinternen Stellen, die Polizei und der Landesbetrieb Mobilität (LBM) ihr Einverständnis gegeben.

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„Neuwied räumt auf“: 1.200 junge Helfer packen mit an

Clean-Up-Wochen werden zum großen Gemeinschaftserfolg – 28 Gruppen sammeln rund 17 Kubikmeter Müll – Stadt dankt allen Beteiligten
Bildererstellerin Tanja Christ
Greifzangen in die Hand, Handschuhe an und los: Rund 1.200 Kinder und Jugendliche haben sich in diesem Jahr an der Aktion „Neuwied räumt auf“ beteiligt und gemeinsam dafür gesorgt, dass ihre Stadt ein gutes Stück sauberer wird. Die Bilanz der Clean-Up-Wochen kann sich sehen lassen: 28 Gruppen waren im Stadtgebiet unterwegs und sammelten zusammen rund 17 Kubikmeter Müll.
Beteiligt waren drei Grundschulen, vier Förderschulen, zehn Kitas sowie weitere Institutionen und Vereine. Im Mittelpunkt standen dabei die jungen Neuwieder, die mit viel Freude und Engagement in ihrem jeweiligen Umfeld aufräumten. Organisiert und begleitet wurde die Aktion von „Cleanup Neuwied – Deichstadt Greenup“ und weiteren Partnern.

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Im offenen Austausch über die Demokratie

Lange Nacht bringt Alt und Jung in Neuwieder vhs zusammen

(Fotos: Felix Banaski):
Das Interesse an Politik ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich stark ausgeprägt. Während einige an Wahlabenden vor dem Fernseher oder Smartphone kleben und auf die nächste Hochrechnung warten, nehmen andere die Ergebnisse eher beiläufig zur Kenntnis. Was jedoch alle Menschen in unserem Land gleichermaßen angeht, ist die Demokratie. Die ist nämlich viel mehr als eine Wahl alle paar Jahre. Sie ist die Grundlage für das Zusammenleben in der Bundesrepublik Deutschland und für das gemeinsame Wertesystem unserer Gesellschaft. Deshalb richtet der Verband der Volkshochschulen RLP jedes Jahr die Lange Nacht der Demokratie aus. Bereits zum zweiten Mal in Folge hat sich auch die vhs Neuwied „Die Brücke“ am Aktionstag beteiligt und unter dem Motto „Zwischen Schutz und Stimme – Dialog der Generationen“ in den Amalie-Raiffeisen-Saal geladen.

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Neue Podcast-Folge beschäftigt sich mit Umzug des Koblenzer Stadtarchivs

Foto: Stadt Koblenz/Andreas Egenolf
Das Stadtarchiv Koblenz bietet mit seiner Podcastserie „Hinterher weiß man immer mehr!“ Einblicke in die Stadtgeschichte und in den Archivalltag. Mit wechselnden Gesprächspartnern, Zeitzeugen und Experten, spricht das Team des Archivs über stadtgeschichtliche Themen, neue, spannende und bedeutende Archivalien und/oder über Aktuelles bzw. Interessantes aus dem Alltag im Stadtarchiv.

In der aktuellen Episode geht es um den Umzug des Stadtarchivs aus der Alten Burg ins Forum Confluentes und darum, was es eigentlich bedeutet, dem Gedächtnis der Stadt Koblenz einen neuen, adäquaten Aufbewahrungsort zu schaffen. Im Gespräch mit dem Architekten Christian Follmann und der Archivleiterin Dr. Katharina Thielen berichtet die neueste Podcast-Folge über die Aufgaben und Herausforderungen, die am neuen Standort im Forum Confluentes bewältigt werden mussten. 

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Menschenwürde gilt für alle

Das Echo auf die Einladung zu einem Fachtag über die Situation der Palästinenser im besetzten Westjordanland übertraf alle Erwartungen: Rund 40 Interessierte kamen im Gemeindehaus der evangelischen Kirche in Engers zusammen. Dazu eingeladen hatte der Arbeitskreis Palästina der Lokalen Agenda 21 für Stadt und Landkreis Neuwied.
Per Video zugeschaltet war die evangelische Pastorin Sally Azar aus Bethlehem. In ihrem Erfahrungsbericht schilderte sie die zunehmenden Übergriffe extremistischer jüdischer Siedler und das ständige Gefühl der Bedrohung, etwa wenn eine Waffe auf sie gerichtet wird. In Jerusalem wage sie es nicht mehr, mit einem sichtbaren christlichen Kreuz durch jüdische Viertel zu gehen. Zwar verstehe sie jedes Gemeindemitglied, das das Land verlässt, doch treibe sie zugleich eine drängende Frage um: „Wer soll hier vor Ort die Geschichte Jesu erzählen, wenn wir Christen nicht mehr da sind?“ Das Verhältnis zur muslimischen Bevölkerung beschrieb Azar als gewachsene Nachbarschaft.

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Ein ganzes Leben im Heinrich-Haus

Ralf Arzheimer wohnt seit knapp 60 Jahren im Heinrich-Haus. Vom ersten E-Rollstuhl über gemeinsame Reisen bis zur heutigen Zeit hat er viel zu erzählen. 
Bild: Julia Steffenfauseweh
Mittwochs war der beste Tag der Woche: da ging es zusammen mit den Lehrlingen des Heinrich-Hauses in die Engerser Kneipe. Durch den Hintereingang, denn vorne war noch nichts barrierefrei. Ein Bier kostete 50 Pfennig, und bei 17 Mark Taschengeld im Monat konnte auch Ralf Arzheimer sich ab und zu ein kühles Getränk leisten. Lehrlinge und Leistungsnehmende wohnten gemeinsam in einem Gebäude. Und so ging es nach dem Bier auch wieder zusammen nach Hause. 
Ralf Arzheimer hat viel zu erzählen. Er kennt die Geschichte des Heinrich-Hauses seit den späten 60er Jahren wie kein anderer: denn er wohnt seit knapp 60 Jahren im Heinrich-Haus. Eine Zeitspanne, die viel über den Menschen Ralf Arzheimer, aber auch über die Entwicklung der Eingliederungshilfe erzählt. 

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Ein kunterbuntes Wochenende erfüllt von Musik

Integratives Orchesterprojekt begeistert Kinder im HTZ

Foto: Hannah Schmillen
Musik lässt eigentlich keinen Menschen komplett kalt. Durch Musik werden Emotionen transportiert und Beziehungen geknüpft. Gemeinsames Musizieren und dabei die Musik hautnah erleben – das stand im Mittelpunkt des integrativen Orchesterprojekts „Kunterbunt“, das kürzlich in den Räumlichkeiten des Ambulanten Fachdienstes des Neuwieder HTZ durchgeführt wurde. Dabei spielte es überhaupt keine Rolle, ob die teilnehmenden Kinder über musikalische Vorkenntnisse verfügten oder etwa Noten lesen konnten – gefordert war nur die Lust darauf, verschiedene Instrumente kennenzulernen und erste Erfahrungen im Musizieren zu sammeln. Hierbei konnten die teilnehmenden Kinder aus Trommeln, Xylophon, Keyboard, Ukulele und Gitarre wählen. Unter fachkompetenter Anleitung entwickelte sich aus der Gruppe in Windeseile ein echtes Orchester, das jedem einzelnen Kind die Möglichkeit bot, die eigenen Stärken und Fähigkeiten einzubringen.


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