17 Jugendliche gehen mit dem Neuwieder Big House auf Hauptstadt-Tour

Foto: Jonas Schmitt
Fünf Tage Berlin, 17 Jugendliche und jede Menge zu entdecken: Das Kinder- und Jugendbüro Neuwied (KiJub) führte seine diesjährige Ferienfahrt in die Hauptstadt. Gemeinsam mit vier Betreuenden ging es mit dem Zug an die Spree und hinein ins Großstadtleben. In Berlin wartete ein abwechslungsreiches Programm, das die Jugendlichen zu bekannten Orten führte und ihnen zugleich genügend Zeit ließ, die Metropole auf eigene Faust zu erkunden.

Einen ersten Überblick verschaffte sich die Gruppe bei einer Hop-on/Hop-off-Stadtrundfahrt. Anschließend ging es mitten hinein in die deutsche Geschichte. Die Jugendlichen besuchten das Denkmal für die ermordeten Juden Europas, erfuhren im Tränenpalast an der Friedrichstraße mehr über die deutsche Teilung und erkundeten die East Side Gallery. Politik aus nächster Nähe erlebte die Gruppe im Deutschen Bundestag. In der letzten Sitzungswoche vor der parlamentarischen Sommerpause nahmen die jungen Neuwiederinnen und Neuwieder auf der Besuchertribüne Platz und konnten dort ihre Fragen stellen.

Doch Berlin hatte für die Gruppe noch einiges mehr zu bieten. Im interaktiven Erlebnismuseum „IKONO“ tauchten die Jugendlichen in eine Welt aus Kunst und optischen Illusionen ein. Zwischendurch blieb immer wieder Zeit, selbst loszuziehen. In Kleingruppen steuerten die Jugendlichen beispielsweise die Hackeschen Höfe oder den Holzmarkt am Spreeufer an und lernten dabei weitere Seiten der Hauptstadt kennen. Nach fünf abwechslungsreichen Tagen ging es mit dem Zug zurück in die Deichstadt. Im Gepäck: viele Erinnerungen an Berlin und reichlich Gesprächsstoff für die Heimfahrt.

Foto: Jonas Schmitt