Im Rahmen einer Vernissage mit Bewohnerinnen und Bewohnern, Mitarbeitenden und Gästen wurde die Ausstellung der Künstlerin Frieda Zander im Heinrich-Haus Seniorenzentrum feierlich eröffnet
Begegnung, Natur, Ruhe: Das strahlen die Gemälde von Frieda Zander aus, die seit Neustem die Flure des Heinrich-Haus Seniorenzentrums schmücken. Verteilt über drei Etagen finden sich nun insgesamt 30 beeindruckende Gemälde der Künstlerin zu unterschiedlichen Themen. Ihre Kunst wirkt ruhig und harmonisch und lädt Betrachter:innen dazu ein, ihre eigenen Gefühle und Interpretationen zu den Werken zu entwickeln. Inspiriert wurde die Heimbach-Weiserin vor allem auf Ausflügen und Wanderungen, wo sie beeindruckender Natur und interessanten Menschen begegnete. 

Für ihre Werke nutzt Frieda Zander Ölkreide, Pastellkreide, Aquarell- und Acrylfarben und mischt verschiedene Techniken miteinander. Die heute 88-Jährige ist vergleichsweise spät in die Malerei eingestiegen: Mit knapp 50 belegte sie ihren ersten Malerei-Kurs in Düsseldorf, als sie einen Ausgleich zum Beruf suchte und fand hier ihre Leidenschaft. 20 Jahre lang belegte sie den Kurs bei unterschiedlichen Künstlerinnen, lernte verschiedene Techniken kennen und prägte ihren ganz eigenen Stil. Später gab sie selbst einen Malerei-Kurs an der VHS in Neuwied. Im Lauf der Jahre probierte sie immer wieder Neues aus und malte ganz unterschiedliche Motive. So entstand eine große Sammlung an Werken, die sie schon zu verschiedenen Anlässen in Neuwied und Engers ausstellte.
Den Wunsch, auch mal im Heinrich-Haus Seniorenzentrum auszustellen, hegte Frieda Zander schon etwas länger. Als ihr Mann dann im Herbst letzten Jahres im Heinrich-Haus Seniorenzentrum untergebracht war, ergab sich endlich die Gelegenheit. Nun erfreuen sich Mitarbeitende, Seniorinnen und Senioren sowie Besucherinnen und Besucher an der Kunst. Interessierte können die Ausstellung im Heinrich-Haus Seniorenzentrum innerhalb der nächsten drei Monate besuchen.