(Bild: Mechtilde Neuendorff) Zum ersten Mal fand eine Krippenfahrt mit Bewohner:innen, Beschäftigten, Ehrenamtlichen und Mitarbeitenden des Heinrich-Hauses statt. Organisiert von der Seelsorge und unterstützt von Kultur & Freizeit und den Wohnformen des Heinrich-Hauses machten sich über 20 Menschen auf den Weg nach Rheinbrohl.
Beim Betreten der Kirche staunte die Gruppe sichtbar und hörbar über den wunderschönen Anblick:

 

Bild: Mechtilde Neuendorff

Das großartige Konstrukt aus Wurzeln und Moos, mit Bächen und Feuern, Häusern und vielen teils über 100 Jahre alten Figuren begeisterte die Besucher:innen sehr. Ewald Schneider, einer der Krippenbauer, erklärte den interessierten Zuhörenden dann abwechslungsreich den Aufbau und die Struktur der Krippe. Schon am 2. November wird mit dem Aufbau begonnen, dann braucht es ca. 1200 Stunden bis die Krippe fertig gestellt ist. Und jedes Jahr kommt etwas Neues hinzu. Jeder Krippenbauer hat die gestalterische Freiheit, die Wurzeln so zu setzen, wie er es passend findet. Für die vielen Materialien wurde vor einigen Jahren extra eine Halle neben dem Gemeindehaus gebaut.
Nach Krippenliedern, Gebet und Segen ging es für die Gruppe aus dem Heinrich-Haus dann in das gegenüberliegende Gemeindehaus mit eindrucksvollem Rheinblick. Hier wurden die Besucher:innen dann mit Kaffee und selbstgebackenem Kuchen verwöhnt. Christa und Hans Hammerstein aus Rheinbrohl und Angehörige des Heinrich-Hauses hatten ein Team aus Ehrenamtlichen aus dem Ort zusammengestellt, die keine Wünsche offenließen. Für Unterhaltung sorgte das Team mit Weihnachtsliedern, einem Quiz und einem Weihnachtsbingo. Bestens versorgt und mit tollen Eindrücken waren sich auf der Heimreise nach Engers alle einig, dass die Krippenfahrt zwischen den Jahren ein ganz besonderes Erlebnis war.