Hallo ihr Lieben,
habt ihr Lust auf sonnige Farben, gute-Laune-Bilder und einen Hauch von Peru, kombiniert mit westlichen Eindrücken? 

Dann habt ihr noch bis zum 26.05. die Gelegenheit, genau das in der Galerie Kunst im Kiez zu erleben. Dort läuft aktuell die Ausstellung „Recuerdos“ (Erinnerungen) von Reynaldo K’akachi.

Jedes seiner Bilder erzählt eine ganz eigene Geschichte – manchmal ist es auch einfach die Summe der Eindrücke eines bestimmten Zeitraums in einer Stadt.

Obwohl der Künstler unheimlich gerne mit Gegensätzen wie Tag und Nacht, hell und dunkel oder weiblich und männlich arbeitet, besitzen seine Werke eine Lebendigkeit und Lebensbejahung, die man heute eher selten findet. Und irgendwie spürt man in ihnen auch ein wenig die tiefe Weisheit der Inkas. 

Beim Betrachten der Bilder fesseln vor allem die feinen Details: Mal ist es die berührende Melancholie eines traurigen kleinen Pferdes auf einer Wiese vor angedeuteten Hochhäusern, die Raum für tiefe Interpretationen lässt. An anderer Stelle faszinieren die fast kindlich-naiv dargestellten Flötenspieler, die dem Ganzen eine ganz besondere Leichtigkeit geben.

Auf der Vernissage am Sonntag durfte ich den Künstler selbst erleben und seinem Spiel auf der Panflöte lauschen. Wusstet ihr übrigens, dass es davon weibliche und männliche Flöten gibt? 
Auf den Fotos sieht es zwar aus, als ob es nur eine einzige Flöte wäre, aber der Künstler hat sie geschickt hintereinander gefasst und kann so auf beiden gleichzeitig spielen. Die weibliche Flöte übernimmt dabei die Melodie und die Hauptstimme, während die männliche antwortet und begleitet. Ein faszinierendes Zusammenspiel!

Irmtraut Zeisberger und Reynaldo K’akachi

Für Reynaldo K'akachi ist diese Ausstellung in Neuwied übrigens eine ganz besondere Erinnerung (Recuerdo): Vor über 30 Jahren war er schon einmal hier, machte damals Straßenmusik und zeichnete Porträts – obwohl er schon damals, nach seinem Kunststudium, als freischaffender Kunstmaler arbeitete. Seine beeindruckenden Arbeiten waren bereits in zahlreichen Gruppen- und Einzelausstellungen in Spanien, Italien, Peru, den USA und Deutschland zu sehen.

Mehr über den faszinierenden Lebensweg des Künstlers, seine Werke und die Öffnungszeiten könnt ihr im ausführlichen Bericht auf Lebendiges Neuwied nachlesen:

>>  https://www.lebendiges-neuwied.de/modules.php?name=News&file=article&sid=7742

Ein ganz herzliches Dankeschön an Irmtraut Zeisberger, die den wunderbaren Text dort verfasst und auf der Vernissage so viel Interessantes erzählt hat!

Wer also noch eine Portion gute Laune und tolle Farben für die Seele braucht: Nutzt die Gelegenheit noch bis zum 26. Mai!

Euch allen einen wunderschönen Donnerstag! 

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