Die Kreisvolkshochschulen Neuwied und Ahrweiler laden gemeinsam mit dem Friedensmuseum Brücke von Remagen zu Begegnungen und Gesprächen ein. Was bedeutet Heimat? Was passiert, wenn Menschen ihre Heimat verlassen müssen oder sich bewusst für einen neuen Lebensort entscheiden? Und welche Erfahrungen machen sie in einer neuen demokratischen Gesellschaft? Diesen Fragen widmet sich die Veranstaltung „Heimat verlassen! Heimat gefunden?“ im Rahmen der Langen Nacht der Demokratie des Landes Rheinland-Pfalz.
Die Kreisvolkshochschulen Ahrweiler e.V. und Neuwied e.V. beteiligen sich gemeinsam mit dem Friedensmuseum Brücke von Remagen e.V., einem Ort der deutschen Demokratiegeschichte, an diesem besonderen Aktionstag. Am Donnerstag, 24. September 2026, werden persönliche Lebensgeschichten, historische Erinnerungskultur und aktuelle Demokratieerfahrungen miteinander verbunden.
Den Auftakt bilden ab 17 Uhr kostenlose Führungen durch das Friedensmuseum „Brücke von Remagen“. Besucherinnen und Besucher erhalten dabei Einblicke in die Geschichte des Ortes und seine Bedeutung für Frieden, Verständigung und Demokratie.
Ab 19 Uhr stehen im Foyer der Rheinhalle Remagen persönliche Erzählungen und Gespräche im Mittelpunkt. Menschen, die aus anderen Ländern nach Deutschland gekommen sind und heute in den Kreisen Ahrweiler und Neuwied leben, berichten von ihren Erfahrungen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie Demokratie in unterschiedlichen Ländern erlebt wird.
„Demokratie lebt vom Austausch und von der Begegnung. Wenn Menschen ihre Geschichten teilen, entstehen Verständnis und neue Perspektiven“, betonen die Veranstaltungsverantwortlichen Simone Kirst, Christian Hofeditz und Volker Thehos.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist erforderlich: www.kvhs-neuwied.de/G100-26-2

