Die Bundesstadt Bonn hat sich gemeinsam mit dem Rhein-Sieg-Kreis, dem Kreis Ahrweiler und dem Kreis Neuwied als Region erfolgreich um ei-ne Förderung des Bundes beworben. 
Vor Kurzem erhielt die Bundesstadt Bonn stellvertretend für alle Beteiligten den Zuwendungsbescheid über die Förderung des Projektes „Zukunfts-BundRegion“ in Höhe von 405.000 Euro. Es ist damit eines von bundesweit zwölf geförderten Vorhaben im Bundesprogramm "RegioStrat – Strategi-sche Regionalentwicklung" des Bundesministeriums für Wohnen, Stadt-entwicklung und Bauwesen. 
In den kommenden drei Jahren bis Oktober 2028 wird im Projekt „Zu-kunftsBundRegion“ ein strategisches Regionalentwicklungskonzept (SREK) für die bundesländerübergreifende Region Bundesstadt Bonn er-arbeitet. Ziel ist es, die Region als wirtschaftsstarken Raum und funktio-nierende, lebenswerte Heimat für Bürger*innen und Unternehmen zu si-chern und verlässliches zweites bundespolitisches Zentrum weiterzuent-wickeln.

So wird das Projekt die Grundlage für die räumliche Entwicklung der Regi-on in den kommenden zehn bis 15 Jahren sein. Es soll zentrale räumliche, infrastrukturelle und bauliche Maßnahmen benennen und ihre Umsetzung konkret vorbereiten. 
Gemeinsam arbeiten und stark vernetzen
Wichtig für den Erfolg des Projektes ist die Bearbeitung gemeinsam mit al-len Kommunen in der Region und einem breiten Netzwerk raumrelevanter und umsetzungsverantwortlicher regionaler Akteur*innen. So haben zum Beispiel die Vebowag, die GWG, die Region Köln/Bonn, die Kammern Bonn/Rhein-Sieg sowie Koblenz, die Zweckverbände des Schienenperso-nennahverkehrs (SPNV) und auch die Regionalplanungsbehörden (z. B. die Bezirksregierung Köln und die Planungsgemeinschaft Mittelrhein-Westerwald) bereits bei der Antragstellung ihre Mitwirkungsbereitschaft erklärt.
Achim Hallerbach, Landrat des Kreises Neuwied: „Die Region Bonn ist miteinander verflochten und wir stellen gerade gemeinsam die Weichen dafür, in Zukunft noch enger und stärker verbunden zu sein. Unsere Bürge-rinnen und Bürger haben es verdient, dass wir auf allen Verwaltungsebe-nen und die Bundesländergrenzen übergreifend hart daran arbeiten, unse-re gemeinsame Heimat fit zu machen für die kommenden Herausforde-rungen.“
Bonns Oberbürgermeister Guido Déus: „Die Förderung ist für unsere Regi-on ein Gewinn!
Unter dem Eindruck unterschiedlicher Veränderungen und Herausforde-rungen wollen wir tragfähige Perspektiven für unsere Zukunft entwickeln, die auf den Ergebnissen der bestehenden erfolgreichen regionalen Zu-sammenarbeit aufbauen.“
Sebastian Schuster, Landrat des Rhein-Sieg-Kreises: „Ich freue mich, dass wir hier mit einem breiten Kreis an Netz-werkpartnerinnen- und Part-nern aus Verwaltung und Wirtschaft, aber auch mit den Menschen, vor Ort in den Dialog treten und unsere Region weiter entwickeln werden.“  
Cornelia Weigand, Landrätin des Kreises Ahrweiler, freut sich sehr, dass das hochkarätige Projekt durch den Bund gefördert wird und betont: „Wir sind über die Landesgrenze hinweg so eng miteinander vernetzt, dass die zukunftsrelevanten Fragen von Siedlungsentwicklung und nachhaltiger Mobilität nur gemeinsam beantwortet und deren Herausforderungen zu-sammen geschultert werden können. Umso wichtiger ist es, dass sich die Regionalplanungsbehörden in Köln und Koblenz als wichtige Weichenstel-ler für Kreis und Kommunen aktiv beteiligen.“
Unmittelbar nach Erhalt des Förderbescheids haben die Projektverant-wortlichen die Projektarbeit aufgenommen. Für April 2026 ist eine Auftakt-veranstaltung geplant, die den Start in die regionale Netzwerkarbeit zum Projekt darstellt. 
Weitere Informationen
Weitere Informationen zum Programm RegioStrat finden Sie hier: https://www.bmwsb.bund.de/DE/raum-und-region/regionalentwicklung/regiostrat/regio-strat_node.html
Die Pressemitteilung des Bundes zur Bekanntgabe der geförderten Projek-te finden Sie hier: https://www.bmwsb.bund.de/SharedDocs/pressemitteilungen/DE/2026/01/Regio_Strat_2.Runde.html
gemeinsame Pressemitteilung von Bundesstadt Bonn, Landkreis Neuwied, Rhein-Sieg-Kreis und dem Landkreis Ahrweiler