
Kooperationsprojekt von Landesbibliothekszentrum und StadtBibliothek Koblenz
Koblenz. - Foto: LBZ/Barbara Koelges - Anlässlich des 250. Geburtstages von Joseph Görres am 25. Januar 2026 hat das Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz (LBZ) einen umfangreichen Briefwechsel des gebürtigen Koblenzer Universalgelehrten, Publizisten und Schriftstellers aus dem Bestand der StadtBibliothek Koblenz digitalisiert.
Beim Briefwechsel handelt es sich um die Korrespondenz zwischen Joseph Görres (1776-1848) und seinem Freund Joseph Giovanelli (1784-1845), dem Tiroler Freiheitskämpfer und österreichischen Politiker sowie dessen Ehefrau Antonia und Sohn Ferdinand. Dieser Briefwechsel gehört zu den wichtigsten Quellen aus den letzten Lebensjahren von Görres aus seiner Zeit in München.
Aus der regelmäßigen Korrespondenz in den Jahren 1830 bis 1845 gingen 38 Briefe von Goerres an Giovanelli und drei an dessen Ehefrau hervor. Hinzu kommen weitere 52 Briefe von Giovanelli und Sohn Ferdinand an Görres.
Ursprünglich befand sich die Sammlung in Privatbesitz und konnte 1954 durch die StadtBibliothek Koblenz mit Unterstützung des rheinland-pfälzischen Kultusministeriums erworben werden.
In einem Kooperationsprojekt wurden die Briefe der StadtBibliothek durch das Landesbibliothekszentrum digital erfasst. Sie sind jetzt über das rheinland-pfälzische Digitalisierungsportal dilibri (www.dilibri.de) für alle Interessierten online einsehbar.
Bis zum 7. März 2026 ist zudem die Joseph Görres zum 250. Geburtstag gewidmete Ausstellung „Was ich war, war ich immer mit ganzer Seele“ im LBZ / Rheinische Landesbibliothek zu sehen.

Briefwechsel von Joseph Görres und Joseph Freiherr von Giovanelli 1830-1845. Foto: LBZ/Barbara Koelges

