
Pumptrack bereits fertig – Außenanlagen sollen noch in diesem Jahr folgen
Foto: Nico Burkhardt
Die Kurven sind asphaltiert, die Strecke ist fertig: Auf dem Germaniaplatz am Sandkauler Weg lässt sich bereits erkennen, wie der künftige Mehrgenerationensportpark aussehen wird. Auch auf den Fußballfeldern kommen die Bauarbeiten voran, als Nächstes steht die Skateanlage auf dem Programm. Nach aktuellem Zeitplan will die Stadt Neuwied die Außenanlagen noch in diesem Jahr fertigstellen, sofern das Wetter mitspielt. Die Sanierung des bestehenden Umkleidegebäudes soll 2027 abgeschlossen sein.
Auf dem rund 1.400 Quadratmeter großen Pumptrack können sich künftig Rad- und Rollsportbegeisterte ausprobieren. Direkt daneben entsteht eine etwa 340 Quadratmeter große Skateanlage. Damit schafft die Stadt neue Angebote für Sportarten, die auf dem Germaniaplatz bislang keine eigenen Flächen hatten.
Auch die Ballspielbereiche verändern sich grundlegend. Das große Jugendspielfeld soll auf einer Fläche von rund 65 mal 45 Metern künftig Platz für verschiedene Sportarten bieten. Daneben entsteht ein kleineres Cage-Soccer-Feld mit etwa 11 mal 20 Metern Spielfläche. Beide Plätze erhalten einen Kunstrasenbelag. Banden und Ballfangnetze begrenzen das kleinere Feld, eine neue Flutlichtanlage soll künftig den gesamten Sportpark beleuchten.
Doch nicht nur Kinder und Jugendliche sollen den neuen Germaniaplatz nutzen können. Zwischen den Spielfeldern und den Anlagen für den Roll- und Radsport plant die Stadt einen Bewegungsparcours, der sich besonders an ältere Menschen richtet. Verschiedene Geräte sollen dabei helfen, Beweglichkeit und Fitness zu trainieren. Auch Menschen mit Beeinträchtigungen hat die Stadt im Blick: Der Parcours und die Wege dorthin sollen barrierefrei zugänglich sein.

Foto: Nico Burkhardt
Bei der Planung spielte die Lage mitten im Wohngebiet ebenfalls eine wichtige Rolle. Schallschutzelemente sollen die Geräusche aus einzelnen Sportbereichen reduzieren. Zugleich flossen die Wünsche künftiger Nutzerinnen und Nutzer in das Konzept ein. Das städtische Kinder- und Jugendbüro hatte Kinder und Jugendliche bereits früh beteiligt und unter anderem eine Online-Abstimmung organisiert.
Die Kosten für das Projekt belaufen sich derzeit auf rund 3,15 Millionen Euro. 1,22 Millionen Euro davon decken Fördermittel aus dem Bund-Länder-Programm „Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten“ ab. Wann die Neuwiederinnen und Neuwieder die neuen Anlagen erstmals nutzen können, hängt vom weiteren Bauverlauf ab.

