Das Bündnis aus CDU, Grünen, FWG, BSW und FDP stellt in seiner Pressemitteilung fest: „Wir werden unsere erfolgreiche Zusammenarbeit ... unverändert fortsetzen und gemeinsam mit der Stadtspitze die vereinbarten Projekte konsequent umsetzen. Unser Maßstab bleibt nicht die bundespolitische Debatte, sondern das Wohl der Stadt Neuwied und ihrer Bürgerinnen und Bürger.“ Dennoch gibt es eine weitere Presseerklärung der Freidemokraten, in welcher kundgetan wird, die FDP der Stadt Neuwied tue sich doch schwer damit, politisch innerhalb des überfraktionellen Bündnisses Neuwied mit dem BSW zusammenzuarbeiten.

Die Liberalen erheben den Anspruch, in einem Dilemma zu stecken. Dass die FDP vor dem Dilemma steht, dass ein Verlassen des Neuwieder Machbarkeitsbündnisses dazu führen würde, dass Mehrheiten erschwert zustande kämen, was wiederum der AfD in die Hände spielen würde, stimmt meines Erachtens aber überhaupt nicht. Dieses Bündnis hat ohne die FDP 24 Stadtratsmitglieder gegen 22 andere, so dass die FDP völlig frei mit ihren zwei Stadtratsmitgliedern der entscheidende Faktor wäre, den Ausschlag geben würde.