Über 75 Prozent der befragten Bürgerinnen und Bürger in Deutschland befürworten Selbstbestimmung am Lebensende. Gleichzeitig wissen laut einer Forsa-Umfrage (Oktober 2024) nur etwa 15 Prozent, dass professionelle Suizidhilfe in Deutschland erlaubt ist.

Der Kinofilm „GOTT“ von Ferdinand von Schirach greift dieses gesellschaftlich viel diskutierte Thema auf. Im Mittelpunkt steht der 78-jährige Richard Gärtner, der sein Leben selbstbestimmt beenden möchte und dafür die Unterstützung seiner Hausärztin sucht. Vor einem Ethikrat wird diskutiert, ob Ärztinnen und Ärzte den Wunsch eines lebensmüden Menschen erfüllen dürfen – unabhängig davon, ob dieser jung oder alt, gesund oder krank ist.

Am Ende richtet sich die zentrale Frage auch an das Publikum: Soll Richard Gärtner das tödliche Medikament erhalten, um sein Leben selbstbestimmt zu beenden?

Diese Sonderveranstaltung wird organisiert von Kinopolis Koblenz und der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben, DGHS. Sie wird unterstützt von der Volkshochschule Koblenz.

Die Veranstaltung beginnt am Montag.13. April, um 14.30 Uhr, im Kinopolis Koblenz, August-Horch-Str. 2a, 56070 Koblenz, mit einem Sektempfang und Informationsmaterialien der DGHS. Der Film beginnt um 15 Uhr. Anschließend besteht die Möglichkeit zur Diskussion mit Rechtsanwalt Prof. Robert Roßbruch, DGHS-Präsident. Inhaltlich geht es um die rechtliche Situation der Suizidhilfe in Deutschland sowie um die Umsetzung des ärztlich assistierten Freitods.

Karten gibt es im Vorverkauf oder an der Kinokasse.

Eine weitere Informationsveranstaltung zum Themenbereich findet mit Reinhard Konermann am 15. September, um 15 Uhr in der vhs Koblenz, Hoevelstr. 6, statt.

Informationen hierzu sind unter vhs-koblenz.de zu finden.