Theaterprojekt zur Suchtprävention an Neuwieder Kinzing-Schule

Foto:Marco Schneider
Ein eindrucksvolles Präventionsangebot erlebten kürzlich Schülerinnen und Schüler der Kinzing-Schule Neuwied: Mit dem Programm „Erst Spaß gehabt, dann nachgedacht“ war das „Theater Requisit“ erneut zu Gast und setzte sich gemeinsam mit den Jugendlichen intensiv mit den Risiken von Sucht auseinander.

Das Besondere an dem Format: Nach der Theateraufführung gehen die Schauspieler in den direkten Austausch mit ihrem Publikum. Die Darstellerinnen und Darsteller berichten aus eigener Erfahrung. Als ehemals suchtmittelabhängige Menschen sprechen sie offen über ihre Lebensgeschichten, um für die Gefahren des Suchtkonsums zu sensibilisieren. So ermöglichen sie einen authentischen Zugang zum Thema. Ihre Berichte und Erzählungen sind von einem hohen Maß an Glaubwürdigkeit und Ehrlichkeit gekennzeichnet. Schonungslose Antworten auf die Fragen der teilnehmenden Schüler und Schülerinnen ermutigen die Jugendlichen zum Nachdenken und zur kritischen Selbstreflexion.

„Alle teilnehmenden Lehrkräfte und Jugendlichen waren sich einig, dass es ein informativer und kurzweiliger Projekttag war, der in den nächsten Jahren unbedingt wiederholt werden soll“, berichtet Marco Schneider, Schulsozialarbeiter der Kinzing-Schule Neuwied, auf dessen Initiative das Theaterprojekt an die Schule kam. Ermöglicht wurde die Durchführung des Präventionsangebots durch die Unterstützung des Ministeriums für Bildung Rheinland-Pfalz sowie durch das Förderprogramm „Gesunde Schule – gute Schule“ der Barmer Krankenkasse.

Foto:Marco Schneider