
Stadt Neuwied im Austausch mit Behindertensportverband Rheinland-Pfalz
Foto: Teofil Ab-Mansur: - Inklusion ist in Neuwied kein Schlagwort, sondern gelebte Haltung. Das wurde auch bei einem aktuellen Austausch im Neuwieder Rathaus deutlich. Bürgermeister Peter Jung begrüßte Maximilian Vohl, Referent für gesellschaftliche Vernetzung und Teilhabe beim Behindertensportverband Rheinland-Pfalz, und Sportreferent Dominic Holschbach zu einem persönlichen Kennenlerngespräch. Begleitet wurde der Termin von Mario Strnad, stellvertretender Amtsleiter Schule und Sport.
Im Mittelpunkt des Gesprächs standen mögliche Kooperationen zwischen der Stadt Neuwied und dem Behindertensportverband, insbesondere vor dem Hintergrund des neuen landesweiten Projekts „Aktiv verbunden in RLP – Teilhabe stärken. Einsamkeit überwinden“. Ziel des Projekts ist es, durch Sport und Bewegung Begegnung zu schaffen, gesellschaftliche Teilhabe zu stärken und Einsamkeit aktiv entgegenzuwirken. Angesprochen werden dabei Menschen mit und ohne Behinderung ebenso wie Menschen in sozialer Isolation.

Foto: Teofil Ab-Mansur: (von links) Dominik Holschbach, Mario Strnad, Peter Jung und Maximilian Vohl.
Bürgermeister Peter Jung machte im Gespräch deutlich, welchen Stellenwert das Thema in Neuwied hat. Inklusion bedeute für die Stadt, Barrieren abzubauen, Teilhabe zu ermöglichen und Menschen zusammenzubringen. „In Neuwied stehen die Türen für inklusive Ideen, Projekte und Kooperationen immer offen. Wir wollen Teilhabe nicht nur ermöglichen, sondern aktiv fördern und gemeinsam mit starken Partnern leben“, sagt Jung.
Der Behindertensportverband Rheinland-Pfalz setzt bei seinem Projekt auf den Aufbau nachhaltiger Strukturen für inklusiven Sport. Geplant sind unter anderem offene Sporttreffs, Bewegungsangebote für verschiedene Zielgruppen, Qualifizierungen für Übungsleiter sowie der Aufbau stabiler Netzwerke zwischen Kommunen, Vereinen und sozialen Trägern. Sport wird dabei bewusst als Brücke verstanden, um Begegnung, Gemeinschaft und Selbstwirksamkeit zu fördern.
Auch aus Sicht der Stadt Neuwied bietet der Ansatz viele Anknüpfungspunkte. Die Verwaltung sieht im inklusiven Sport ein wichtiges Instrument für gesellschaftlichen Zusammenhalt und für ein lebendiges Miteinander in der Stadt. Der Austausch mit dem Behindertensportverband soll daher fortgesetzt und mit Blick auf konkrete gemeinsame Projekte vertieft werden.
„Inklusion gelingt dort am besten, wo Menschen sich begegnen, gemeinsam aktiv sind und sich als Teil einer Gemeinschaft erleben“, betont Jung. Genau dafür wolle Neuwied auch künftig Raum bieten und Verantwortung übernehmen.
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Der BSV stellt sich und seine Arbeit in der nächsten Sitzung des Sportausschusses der Stadt Neuwied vor. Sie findet am Mittwoch, 28. Januar, ab 17:30 in Raum 357 (3. OG) des Verwaltungshochhauses an der Engerser Landstraße statt. Die Sitzung ist öffentlich.


