Stadt unterstützt Malteser unbürokratisch: Provisorischer Rettungswagen-Standort am Bürgerhaus in Block genehmigt
Die Stadt Neuwied hat kurzfristig einen Antrag des Malteser Hilfsdienstes genehmigt, um die rettungsdienstliche Versorgung in den Stadtteilen Block, Heimbach-Weis und Engers zu verbessern. Vor wenigen Tagen haben die Malteser daraufhin am Bürgerhaus in Block Container aufgestellt, die als provisorischer Rettungswachen-Standort dienen. Damit kommt die Stadt dem Wunsch der Malteser zügig und unbürokratisch nach, um die Einsatzzeiten im Notfall zu optimieren.
Hintergrund der Maßnahme ist eine Untersuchung aus dem vergangenen Jahr, die zeigte, dass die bisherigen Rettungswagen-Standorte in der Innenstadt und in Oberbieber für die Versorgung Neuwieds nicht ausreichen. Die Rettungsdienstbehörde beauftragte daher den Malteser Hilfsdienst, kurzfristig eine neue Rettungswache im Bereich Block einzurichten. Da ein dauerhafter Standort noch nicht feststeht, wurde nun in Absprache mit der Stadtverwaltung eine Interims-Lösung in Containerbauweise realisiert.
Provisorium mit Einschränkungen, aber großem Nutzen
Die Stadtverwaltung ist sich bewusst, dass die Aufstellung der Container auch Einschränkungen für die Anwohnerinnen und Anwohner mit sich bringt. So entfallen einige Parkplätze am Bürgerhaus, und auch die traditionelle Kirmes-Feier muss organisatorisch angepasst werden. Dennoch war die Maßnahme dringend erforderlich, um die medizinische Notfallversorgung in den östlichen Stadtteilen zu verbessern. Alternative Standorte schieden aus verschiedenen Gründen aus bzw. waren nicht kurzfristig realisierbar.
Modernisierte Ausstattung für bessere Versorgung
Die Malteser haben ihren Rettungswagen für den neuen Standort umfassend modernisiert und mit der neuesten Technik ausgestattet. Damit steht der Katastrophenschutzeinheit in Neuwied ein weiteres Fahrzeug zur Verfügung, das den aktuellen Standards des rheinland-pfälzischen Rettungsdienstes voll entspricht.
Die Stadt Neuwied sieht in der schnellen Umsetzung dieses Provisoriums einen wichtigen Schritt, um die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten, und wird auch weiterhin daran arbeiten, eine langfristige Lösung für die Rettungswagen-Stationierung zu finden.