Erfolgreiche Stakeholder-Infoveranstaltung zur kommunalen Wärmeplanung Neuwied

Foto: Felix Banaski
Nach dem offiziellen Startschuss für die kommunale Wärmeplanung im Oktober nimmt das Projekt in Neuwied weiter Fahrt auf. Im Amalie-Raiffeisen-Saal der vhs kamen Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Wohnungswirtschaft, Energieversorgung und Kliniken zu einer Stakeholder-Infoveranstaltung zusammen, um sich über den aktuellen Stand zu informieren. Die Veranstaltung bot eine wichtige Plattform für die Klärung offener Fragen und die Aufnahme wertvoller Anregungen. Sie markiert einen zentralen Meilenstein auf dem Weg zur Umsetzung der Wärmewende in Neuwied.

 

Neuwieds Beigeordneter Ralf Seemann, Anja Lorenz (Prokuristin GSG), SWN-Geschäftsfeldleiter Thomas Kill, Neuwieds Oberbürgermeister Jan Einig, Hendrik Adrian (Projektleiter con|engery), Klimaschutzmanagerin Julia Frimmersdorf und SWN-Projektleiter Henning Wirges (v.l.) stellten bei der Stakeholder-Veranstaltung ihre ambitionierten Pläne für eine Wärmewende in Neuwied vor.  Foto: Felix Banaski

Oberbürgermeister Jan Einig und Beigeordneter Ralf Seemann begrüßten die Anwesenden herzlich und unterstrichen die immense Bedeutung des Projekts für die Stadt Neuwied. Anschließend führte Projektleiter Hendrik Adrian von der „con|energy consult GmbH“ (ce|co) durch das Programm. Ziel war es, den Beteiligten einen verständlichen Überblick über die bisherigen Fortschritte, die geplanten Maßnahmen und die weiteren Schritte der kommunalen Wärmeplanung zu geben. Besonders wichtig dabei: die Einbindung lokaler Akteure, denn diese übernehmen eine entscheidende Rolle bei der Umstellung auf nachhaltige und erneuerbare Energiequellen.

In einem Impulsvortrag präsentierten die Stadtwerke Neuwied als lokaler Energieversorger den aktuellen Zustand der Wärmeversorgung und beleuchteten die Herausforderungen sowie Chancen für die künftige Entwicklung. Neben einem Überblick über die bestehenden Strukturen wurden auch erste Ansätze für eine klimaneutrale Ausrichtung skizziert. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung hatten im Anschluss an die Vorträge die Möglichkeit, in einer offenen Diskussionsrunde Fragen zu stellen und eigene Anregungen einzubringen. Viele der Teilnehmenden unterstrichen die Bereitschaft, aktiv zur Wärmewende beizutragen. Gleichzeitig wurden Herausforderungen wie Investitionskosten, technische Machbarkeit und regulatorische Rahmenbedingungen offen angesprochen.

Abschließend bedankte sich Beigeordneter Ralf Seemann bei allen Beteiligten für den konstruktiven Austausch und die vielfältigen Impulse. „Die heutige Veranstaltung hat gezeigt, wie wichtig der Dialog mit den lokalen Akteuren ist. Gemeinsam können wir die kommunale Wärmeplanung voranbringen und eine nachhaltige Zukunft für Neuwied gestalten“, so Ralf Seemann.

Mit diesem positiven Fazit geht die Stadt Neuwied die nächsten Schritte der kommunalen Wärmeplanung an. Weitere Veranstaltungen zur Einbindung der Bürgerinnen und Bürger sowie weiterer Interessensgruppen sind geplant.

Die Erstellung einer kommunalen Wärmeplanung für die Stadt Neuwied wird im Rahmen des Förderprogramms „Kommunalrichtlinie“ durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) gefördert.