Foto: Lukas Kerk
Neuwied. Das MONREPOS Archäologische Forschungszentrum und Museum für menschliche Verhaltensevolution lädt am Freitag, den 10. April um 18:00 Uhr zum Vortrag „Tätowierungen und Körpermodifikationen in der Ur- und Frühgeschichte“ ein.Das aktuelle MONREPOS-Veranstaltungsprogramm „Körperkult“ gibt Antworten auf die Fragen, seit wann und warum wir Menschen unsere Körper gestalten und verändern.
Ursprünglich waren Tätowierungen und andere Veränderungen des Körpers viel mehr als nur ein modisches Statement oder der Wunsch, anders zu sein als alle anderen.
In traditionellen Gesellschaften haben Körpermodifikationen zum Teil bis heute eine tiefgreifende Bedeutung für die Gruppe und das Individuum. Sie zeugen von Zugehörigkeit, Identität oder sozialem Status. Oft sind sie verknüpft mit speziellen Riten, mythologischen Vorstellungen, gesellschaftlichen Regelwerken, Werten und Normen.

Körpermodifikationen haben eine sehr lange Geschichte und lassen sich bis in die frühe Menschheitsgeschichte, bis in die Altsteinzeit zurückverfolgen.
In seinem Vortrag gibt der Archäologe Lukas Kerk (Westfälische Wilhelmsuniversiät Münster) am 10. April einen Überblick über die archäologischen Nachweise menschlicher Körpermodifikationen in der Frühzeit des Menschen. Er spricht über ihre Deutung, über tief verankerte Überzeugungen und Weltbilder früher Kulturen vor Tausenden von Jahren. Außerdem geht er der Frage nach, warum diese Ausdrucksformen bis heute eine so große Faszination auf uns ausüben. 

Foto: Lukas Kerk


Termin mit Anmeldung: 
Freitag, 10. April, 18.00 Uhr

Wo?
MONREPOS Archäologisches Forschungszentrum und Museum für menschliche Verhaltensevolution
Schloss Monrepos, 56567 Neuwied a. Rhein.

Preis
5,- EUR p.P. 

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen: 
Tel.: 02631 9772-0 | E-Mail: monrepos@leiza.de
monrepos.leiza.de
facebook.com/paleomonrepos