Die Kreisverwaltung Neuwied macht auf die Möglichkeiten der Förderung im Dorferneuerungsprogramm aufmerksam
Foto: Jeanette McKenna-Schmitt / Kreisverwaltung Neuwied
Kreis Neuwied. Auf die Möglichkeiten der Förderung im Dorferneuerungsprogramm des Landes macht jetzt die Kreisverwaltung Neuwied aufmerksam. Dabei werden schwerpunkmäßig Baumaßnahmen zur Innenentwicklung, insbesondere zur Schaffung von Wohnraum und Arbeitsplätzen im Zusammenhang mit der Umnutzung und Sanierung älterer Gebäude, unterstützt.
„Diese Förderung ist eine wichtige finanzielle Hilfe für viele Bauherrinnen und Bauherren, die ein älteres Gebäude sanieren möchten“, betont der Erste Kreisbeigeordnete Philipp Rasbach. Eine Förderung aus Dorferneuerungsprogramm des Landes können Bauherrinnen und Bauherren erhalten, die ein älteres ortsbildprägendes Gebäude, Baujahr um 1960 und älter, sanieren, umbauen oder neugestalten möchten. Fördervoraussetzung ist unter anderem, dass es sich um eine Gemeinde handelt, die ein Dorferneuerungskonzept aufgestellt hat. Mit der Maßnahme darf vor der Antragstellung noch nicht begonnen worden sein.

Um ein anschauliches Praxisbeispiel zu erhalten, war Planungsdezernent Phillip Rasbach bei der Familie Stotz in Urbach zu Besuch. Die Familie hatte vor knapp zwanzig Jahren ein altes Fachwerkensemble, bestehend aus einem Wohnhaus und mehreren Nebengebäuden sowie einem großen Garten, im alten Ortskern von Urbach erworben. Die Gebäude wurden im Laufe der Jahre, auch mit der Unterstützung aus dem Dorferneuerungsprogramm, vorbildlich saniert und umgestaltet; zudem wurde ein Nebengebäude zum Büroraum umfunktioniert. Die Immobile bereichert in besonderem Maße in den alten Ortskern von Urbach und wertet diesen erheblich auf.
 

Der 1. Kreisbeigeordnete und Planungsdezernent Phillip Rasbach und die Dorferneuerungsbeauftragte der Kreisverwaltung, Margit Rödder-Rasbach, informierten sich bei Stefanie (nicht auf dem Foto) und Oliver Stotz über die Umbaumaßnahmen an deren Anwesen.  Foto: Jeanette McKenna-Schmitt / Kreisverwaltung Neuwied

Auf dem liebevoll gestalteten Anwesen ist eine sehr geschmackvolle Gartenanlage entstanden, die mit Bäumen, Sträuchern sowie artenreichen Stauden bepflanzt wurde.
Ein naturnaher Teich rundet die Gartengestaltung noch ab. „Gerade in Zeiten des deutlicher werdenden Klimawandels ist es für das Kleinklima und die Lebensqualität in den Dörfern von großer Bedeutung, dass auch im Umfeld von Gebäuden begrünte Flächen mit standortgerechter Bepflanzung erhalten bleiben oder neu geschaffen werden“, so Rasbach.
Der 1. Kreisbeigeordnete sieht aufgrund der hohen Nachfrage an Fördermitteln im Dorferneuerungsprogramm bestätigt: „Der Trend zur Umnutzung einer Altimmobilie bleibt weiterhin bestehen. Die Schwerpunktförderung des Dorferneuerung ist ein sehr wirkungsvolles Programm zum Erhalt lebendiger Ortskerne sowie der Identität der Dörfer.“
Weitere Informationen zu den Fördermöglichkeiten, sowie eine kostenlose Antragsberatung sind bei der Kreisverwaltung Neuwied unter www.kreis-neuwied.de im Bereich „Bürgerservice – Dienstleistungen von A-Z“ unter der Rubrik „Dorferneuerung-Private - Fördermöglichkeiten für Bürgerinnen und Bürger“ Dorferneuerung Private – Fördermöglichkeiten für Bürgerinnen und Bürger | Kreisverwaltung Neuwied erhältlich.