Dr. med. Dietmar Burkhardt übernimmt Gesamtverantwortung in Koblenz – Dr. med. univ. Ramin Sotoudeh leitet „Strukturelle Herzerkrankungen“

Foto: GK-Mittelrhein/Tamara Kahl
KOBLENZ. Herzgesundheit betrifft uns alle: Unser Herz versorgt den Körper rund um die Uhr mit Sauerstoff und lebenswichtigen Nährstoffen. Damit es zuverlässig schlägt, stehen unsere kardiologischen Experten des GK-Mittelrhein in Koblenz zur Seite – 
wohnortnah, kompetent und jederzeit vernetzt. „Mit der neuen standortübergreifenden Struktur bündeln wir die kardiologische Expertise im Kemperhof und im Ev. Stift St. 
Martin und schaffen damit die Grundlage für eine noch stärkere, patientenorientierte Versorgung – ambulant und stationär, von der ersten Untersuchung bis zur Nachsorge“, sagt Dr. med. Dietmar Burkhardt, der als langjähriger Chefarzt im Ev. Stift und Gesundheitsökonom nun die chefärztliche Gesamtverantwortung in Koblenz übernimmt. 

Gemeinsam mit Dr. med. univ. Ramin Sotoudeh, Schwerpunktleiter für strukturelle Herzerkrankungen und Standortleiter am Kemperhof, Ali Sascha Bitaraf, Leitender Oberarzt am Ev. Stift, und den an beiden Standorten seit vielen Jahren hochkompetent in ihren Schwerpunkten agierenden ärztlichen Teams wird Dr. med. Burkhardt die Weiterentwicklung der Kardiologie standortübergreifend gestalten. 
Dr. med. univ. Ramin Sotoudeh, der die Zusatzqualifikationen Spezielle Rhythmologie, Interventionelle Kardiologie und Herzinsuffizienz besitzt, wird am Kemperhof insbesondere den weiteren Ausbau der Diagnostik und interventionellen Therapie struktureller Herzerkrankungen verantworten. Am Ev. Stift liegt der fachliche Schwerpunkt weiterhin auf der diagnostischen und interventionellen Rhythmologie. Beide Bereiche sollen gezielt weiterentwickelt und noch enger miteinander verknüpft werden.

Sie stehen mit ihren Teams für eine moderne, qualitativ hochwertige Versorgung von Herzpatienten in Koblenz und der Region: Dr. med. Dietmar Burkhardt (links), Kardiologischer Chefarzt Koblenz, und Dr. med. univ. Ramin Sotoudeh, Schwerpunktleiter strukturelle Herzerkrankungen und Standortleiter Kardiologie Kemperhof.  Foto: GK-Mittelrhein/Tamara Kahl

Für die Patienten bringt die neue Struktur mehrere Vorteile mit sich: Die medizinische Expertise wird noch gezielter eingesetzt, diagnostische und therapeutische Abläufe werden enger abgestimmt, und die Nachsorge kann tandortübergreifend noch effizienter organisiert werden. „In dem erfahrenen Team wird für den Patienten gezielt nach dem optimalen Behandler für die individuelle Situation gesucht. Alle modernen Untersuchungs- und ehandlungsmöglichkeiten stehen unabhängig vom Standort zur Verfügung. Bei speziellen Eingriffen erfolgt bei Bedarf eine Verlegung an den jeweils optimal ausgestatteten Standort – schnell, sicher und mit höchster fachlicher Expertise“, erläutert Burkhardt. Die invasive Koronardiagnostik und -therapie bleibt an beiden Standorten erhalten, ebenso die 24/7-Katheterbereitschaft in den beiden zertifizierten Chest Pain Units (Brustschmerzeinheiten).
Auch die Mitarbeitenden profitieren von der neuen Organisation. „Durch standortübergreifende Rotationen und gemeinsame Fortbildungsformate wird der fachliche Austausch gestärkt und die Weiterbildung des kardiologischen Nachwuchses gezielt gefördert. So entsteht eine Struktur, die sowohl den aktuellen Anforderungen der Versorgung als auch den zukünftigen Entwicklungen im Gesundheitswesen gerecht wird“, betont Burkhardt, der auch Lipidologe ist und die Zusatzqualifikationen Spezielle Rhythmologie, Interventionelle Kardiologie und Herzinsuffizienz der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie besitzt. In diesem Zusammenhang hat er das Netzwerk „Koblenz auf Ziel 55“ 
initiiert, das eine verbesserte Risikofaktorkontrolle bei erhöhtem Cholesterinspiegel verfolgt. Darüber hinaus engagiert er sich seit vielen Jahren ehrenamtlich im Vorstand des Verbandes für Prävention und Rehabilitation von Herz-Kreislauferkrankungen in Rheinland-Pfalz sowie als Leiter der Qualitätssicherungskommission für Schrittmacher- und ICD-Therapie in Rheinland-Pfalz.