Friedrich-Spee-Haus der Katholischen Pfarrgemeinde St. Matthias in Neuwied steht im Mittelpunkt zahlreicher weltlicher und religiöser Veranstaltungen
(Foto: Jürgen Grab) Friedrich Spee von Langenfeld(*25. Februar 1591]nKaiserswerth bei Düsseldorf, †7. August 1635 inTrier) war ein deutscherJesuit, Theologe und Dichter. Er wurde berühmt als Kritiker der Hexenprozesse durch seine Schrift Cautio Criminalis, aber auch als Kirchenlieddichter. Das Erzbistum Köln führt ihn als heiligmäßige Person. (entnommen den Erläuterungen bei Wikipedia).
In einer Berichterstattung über eine „Wahlveranstaltung“ der beiden katholischen Organisationen „Kolping Neuwied“ und „Katholische Arbeitnehmer-Bewegung“ wurde der Tagungsort in der Marktstraße mehrmals das Graf Friedrich- Spee-Haus“ genannt.
Diese Bezeichnung ist nur bedingt richtig: Ort der genannten Veranstaltung war zwar das „Friedrich-Spee-Haus, doch keinesfalls war damit der legendäre “Kriegsheld Graf Spee“ gemeint. Vielmehr wurde das Haus der Katholischen Pfarrgemeinde St. Matthias „Friedrich-Spee-Haus“ benannt, wobei jedoch der der o.g. Theologe und Kirchenlieddichter gemeint war.
Das nach ihm benannte Tagungs – Versammlungshaus hat gleich mehrere Bezeichnungen: Es ist ein Mehrgenerationenhaus und eine katholische Familienbildungsstätte, und wird sowohl von kirchlichen als auch von weltlichen Veranstaltern gerne genutzt. um ihre jeweiligen Veranstaltungen dort durchzuführen. Und so hatten die Veranstalter, die Katholische Arbeiternehmer-Bewegung sowie die Kolpingfamilie Neuwied in diese Einrichtung eingeladen, wo eine höchst interessante lokalpolitische Veranstaltung organisiert worden war. Hierzu hatten die örtlichen Parteien und Wählergemeinschaften ihre jeweiligen Repräsentanten entsandt, um ihre spezifischen Aspekte zur bevorstehenden Europa- und Kommunalwahl einem interessierten Publikum vorzutragen und mit diesen zu diskutieren, was durchaus als gelungen bezeichnet werden kann.