Genie zum Anfassen
Leonardo da Vinci ist weltberühmt für Meisterwerke wie die „Mona Lisa“ und „Das letzte Abendmahl“. Doch der italienische Künstler der Renaissance war weit mehr als ein herausragender Maler: Er forschte, beobachtete die Natur, konstruierte und erfand. Tausende Manuskriptseiten mit Skizzen, Beobachtungen und technischen Entwürfen zeugen bis heute von seiner außergewöhnlichen Neugier und seinem Ideenreichtum.

Die Ausstellung „Leonardo da Vincis Maschinen“ in der Stadtgalerie Mennonitenkirche widmet sich dieser Seite des Universalgenies. Mehr als 40 detailgetreue Großmodelle aus Holz zeigen, welche technischen Ideen Leonardo bereits vor rund 500 Jahren entwickelte. Seine Originalzeichnungen dienten dabei als Vorlage. Zu sehen sind unter anderem Kräne, Flaschenzüge, Messinstrumente, Fluggeräte und mechanische Apparate. Viele der Exponate funktionieren tatsächlich – und die Besucherinnen und Besucher dürfen sie selbst ausprobieren.

Fotos: Anna Lysikow

Leonardo dachte Kunst, Wissenschaft und Technik ganz selbstverständlich zusammen. Er beobachtete die Natur genau und nutzte seine Erkenntnisse für immer neue Entwürfe. Manche seiner Ideen wirken selbst aus heutiger Sicht erstaunlich modern. „Leonardo da Vincis Maschinen“ richtet sich an Besucherinnen und Besucher jeden Alters und eignet sich besonders auch für Familien und Schulklassen. 

Die Ausstellung eröffnet am Dienstag, 1. September, um 19 Uhr in der Stadtgalerie Mennonitenkirche und läuft vom 2. September bis 1. November. Gäste können die Vernissage kostenlos und ohne Anmeldung besuchen. Die Stadtgalerie Mennonitenkirche, Schloßstraße 2, öffnet mittwochs bis freitags von 14 bis 18 Uhr sowie samstags, sonn- und feiertags von 12 bis 18 Uhr. Erwachsene zahlen 5 Euro Eintritt, Kinder ab 12 Jahren 2 Euro. Jüngere Kinder besuchen die Ausstellung kostenlos. Alle Ausstellungsräume sind barrierefrei erreichbar.

Fotos: Anna Lysikow