
Fotos: Inselgemeinschaft Niederbieber
Niederbieber. Mit zwei überaus erfolgreichen Veranstaltungsabenden ist der diesjährige „Sommer auf der Insel“ auf der Wiedinsel in Niederbieber zu Ende gegangen. Die Inselgemeinschaft Niederbieber zieht nach den beiden Terminen am 30. Juli und 6. August ein äußerst positives Fazit. Das in diesem Jahr weiterentwickelte Veranstaltungskonzept wurde von den Gästen deutlich besser angenommen, als es die Verantwortlichen im Vorfeld erwartet hatten.
Bereits der erste Veranstaltungsabend sorgte für eine große Überraschung. Im Vergleich zu den Veranstaltungen des vergangenen Jahres konnte die Besucherzahl ungefähr verdoppelt werden. Beim zweiten und zugleich letzten „Sommer auf der Insel“ am 6. August kamen schließlich noch einmal mehr Menschen auf die Wiedinsel. Für die Inselgemeinschaft ist diese Entwicklung eine deutliche Bestätigung dafür, dass das neue Konzept bei den Besuchern gut ankommt.

Fotos: Inselgemeinschaft Niederbieber
Dabei stand bewusst keine klassische Großveranstaltung oder Party im Mittelpunkt. Vielmehr sollte auf der Wiedinsel ein entspannter Treffpunkt für einen sommerlichen Abend entstehen. Viele Besucher griffen die Idee auf und brachten eigene Camping- und Klappstühle, kleine Tische, Picknickdecken und weitere Sitzgelegenheiten mit. So wurde an vielen Stellen kurzerhand das eigene „Wohnzimmer“ auf die Insel verlegt. Familien, Freundeskreise, jüngere und ältere Besucher machten es sich gemeinsam auf der weitläufigen Grünfläche gemütlich.
Für die musikalische Begleitung sorgte Sänger Harry Kaey. Nachdem sein Auftritt beim ersten Veranstaltungsabend zahlreiche positive Rückmeldungen erhalten hatte, entschied sich die Inselgemeinschaft kurzfristig dazu, ihn auch für den zweiten Abend zu engagieren. Mit Live-Musik und Live-Looping begleitete er die Veranstaltung und trug wesentlich zur entspannten Atmosphäre auf der Insel bei.
Auch besondere Programmpunkte gehörten in diesem Jahr dazu. Während die Wiedinsel beim ersten Veranstaltungsabend zum Abschluss in bengalisches Licht getaucht wurde, wartete am 6. August eine weitere Premiere auf die Besucher. Der junge Niederbieberer Lichttechniker Emil Jakobs präsentierte eine rund zehnminütige Lichtshow und setzte die Insel zum Abschluss des Abends mit zahlreichen Licht- und Farbeffekten in Szene. Die Inselgemeinschaft bot ihm damit gleichzeitig die Möglichkeit, weitere Erfahrungen zu sammeln und sein Können vor einem großen Publikum zu präsentieren.

Besonders wertvoll waren für die Verantwortlichen die zahlreichen persönlichen Gespräche und Rückmeldungen während der beiden Abende. Immer wieder wurde dabei die ungezwungene und familiäre Atmosphäre hervorgehoben. Auch die Idee, eigene Sitzgelegenheiten mitzubringen und sich seinen Platz auf der Insel selbst gemütlich zu gestalten, fand großen Anklang. Viele Besucher verbrachten mehrere Stunden auf der Wiedinsel und machten damit genau das, was mit dem neuen Konzept erreicht werden sollte: einen entspannten Sommerabend mitten in Niederbieber genießen.
Hinter den beiden Veranstaltungsabenden steckt gleichzeitig eine große Menge ehrenamtlicher Arbeit. Zahlreiche Vorstandsmitglieder der Inselgemeinschaft, Mitglieder der Inselfreunde Niederbieber sowie Freunde und Unterstützer waren beim Auf- und Abbau, am Grill, an der Getränke- und Cocktailausgabe, beim Spülen, bei der Versorgung der einzelnen Bereiche und bei vielen weiteren Aufgaben im Hintergrund im Einsatz.
Ein besonderer Dank gilt daher allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern sowie den Sponsoren und Unterstützern. Ohne ihre Unterstützung wäre eine Veranstaltung dieser Art und Größenordnung nicht umsetzbar. Ebenso bedankt sich die Inselgemeinschaft bei allen Besucherinnen und Besuchern für das entgegengebrachte Vertrauen, die vielen positiven Rückmeldungen und auch für das Verständnis, wenn es aufgrund des unerwartet großen Andrangs an einzelnen Stellen einmal etwas länger dauerte.
Für die Inselgemeinschaft ist der diesjährige Erfolg zugleich Ansporn für die Zukunft. Die Erfahrungen aus beiden Abenden sowie Anregungen und Rückmeldungen der Besucher sollen ausgewertet und in die weitere Planung einbezogen werden. Dabei soll der besondere Charakter der Veranstaltung erhalten bleiben: kein großes Volksfest, sondern ein unkomplizierter und geselliger Sommerabend auf einer der schönsten Grünflächen Niederbiebers.
Nach der enormen Resonanz in diesem Jahr richtet sich der Blick deshalb bereits auf 2027. Auch im kommenden Jahr soll es wieder einen „Sommer auf der Insel“ geben. Wie das Programm und die einzelnen Termine aussehen werden, wird die Inselgemeinschaft in den kommenden Monaten beraten.
Fest steht für die Verantwortlichen bereits jetzt: Das Konzept hat sich bewährt und soll weiterentwickelt werden. Der „Sommer auf der Insel“ hat sich damit innerhalb kurzer Zeit zu einem Veranstaltungsformat entwickelt, das Menschen unterschiedlicher Generationen zusammenbringt und zeigt, was durch ehrenamtliches Engagement mitten im Stadtteil entstehen kann.

