
Handwerkskammer Koblenz übereignet dem Ludwig Museum Koblenz bedeutendes Werk des bulgarischen Künstlers Ventsislav Zankov – Hauptgeschäftsführer Ralf Hellrich erinnert an jahrzehntelange Brücke zwischen Handwerk und Kunst
Foto: Quelle: HwK Koblenz / Dagmar Schweickert
KOBLENZ. Die Handwerkskammer (HwK) Koblenz hat dem Ludwig Museum Koblenz ein Werk des bulgarischen Künstlers Ventsislav Zankov übereignet. Hauptgeschäftsführer Ralf Hellrich erinnerte dabei an die seit Jahrzehnten bestehenden engen Verbindungen mit dem Land.
Das bedeutende, farbintensive Gemälde ist ab sofort Teil der Sammlung Ludwig und wurde bei einem gemeinsamen von HwK-Hauptgeschäftsführer Ralf Hellrich und der Direktorin des Museums Prof. Dr. Beate Reifenscheid sowie Michael Campina vom Förderverein des Museums vorgestellt.
Die Schenkung knüpft an langjährige Beziehungen der HwK Koblenz nach Bulgarien an. Sie pflegt seit 2003 intensive Kontakte in das südosteuropäische Land. Ein wichtiger Impuls dafür war das Engagement des früheren HwK-Hauptgeschäftsführers Karl-Jürgen Wilbert, der als Honorarkonsul der Republik Bulgarien den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Austausch mit wichtigen bulgarischen Künstlern und Handelspartnern maßgeblich förderte.
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Das großformatige Gemälde ist hervorragend positioniert ab sofort in der Sammlung Ludwig zu bewundern. Es hat keinen Titel und zeigt drei auf rohe Körperformen reduzierte Männer, die mit geballten Fäusten kraftvoll miteinander agieren.
„Die Handwerkskammer Koblenz verbindet mit Bulgarien eine vertrauensvolle und lebendige Partnerschaft. Daraus sind zahlreiche Begegnungen und Projekte entstanden, die weit über wirtschaftliche Kontakte hinausreichen. Mit der Schenkung dieses bedeutenden Gemäldes von Ventsislav Zankov möchten wir diese Verbindung sichtbar machen und eine Brücke zwischen internationalem beruflichem Austausch und kultureller Verständigung schlagen“, betonte HwK-Hauptgeschäftsführer Ralf Hellrich. Beate Reifenscheid und Ralf Hellrich waren sich mit Blick auf das kraftvolle Werk einig: „Die Hand verbindet – ob Kunst und Handwerk oder Menschen über Grenzen hinweg.“
Hintergrund:

Bei einem gemeinsamen Termin stellten der Hauptgeschäftsführer der HwK Koblenz Ralf Hellrich (rechts) und die Direktorin des Museums Ludwig in Koblenz Prof. Dr. Beate Reifenscheid sowie Michael Campina vom Förderverein das beeindruckende Werk von Ventsislav Zankov vor. / Quelle: HwK Koblenz / Dagmar Schweickert
In den 1980er Jahren war der in Koblenz geborene Industrielle und Kunstmäzen Peter Ludwig, auf dessen Sammlung das Museum Ludwig basiert, sehr an einem Austausch mit der bulgarischen Kunstszene interessiert und plante sogar eine Museumsgründung in Sofia. Bereits 2008 war Ventsislav Zankov bei der Ausstellung „Aktuelle Szene Bulgarien. Werke der Sammlung Ludwig aus den 80er Jahren und neue Entwicklungen in Bulgarien“ im Ludwig Museum vertreten. Die Ausstellung entstand damals in Kooperation mit der HwK Koblenz. Zankov zählt zu den prägenden Vertretern der bulgarischen Avantgarde nach 1989. Seine Werke beschäftigen sich mit politischen und gesellschaftlichen Tabus. Sie prägen seit mehr als drei Jahrzehnten die zeitgenössische Kunst Bulgariens und wurden international ausgestellt. Direktorin Beate Reifenscheid freute sich zusammen mit Michael Campina als Vertreter des Fördervereins: „Für das Ludwig Museum ist diese großzügige Schenkung eine wertvolle Bereicherung seiner Sammlung und Zeichen der engen deutsch-bulgarischen Beziehungen, die auch durch das Engagement der HwK Koblenz über viele Jahre gewachsen sind. Wir freuen uns auf viele Besucher, die dieses farbintensive und ausdrucksstarke Werk in Zukunft bei uns ab sofort besuchen und erleben können.“
Weitere Informationen und Öffnungszeiten: www.ludwigmuseum.org.

Das großformatige Gemälde ist hervorragend positioniert ab sofort in der Sammlung Ludwig zu bewundern. Es hat keinen Titel und zeigt drei auf rohe Körperformen reduzierte Männer, die mit geballten Fäusten kraftvoll miteinander agieren. / Quelle: HwK Koblenz / Dagmar Schweickert

