Bendorf-Sayn. Öffentliche Führungen und Osterprogramm für Familien
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Eingebettet im idyllischen Tal des Saynbachs liegt das architektonische Meisterwerk von Weltrang. Mit ihrer feingliedrigen neugotischen Gestalt, hat sie Baugeschichte geschrieben. Nach sorgfältigen Restaurierungen erstrahlt die Sayner Hütte heute wieder in vollem Glanz und lädt zum Entdecken ein. Neben dem musealen Besuch findet ganzjährig ein abwechslungsreiches Kultur- und Veranstaltungsprogramm statt und ist online unter www.saynerhuette.org verfügbar. Wie im vergangenen Jahr wird gemeinsam mit dem Garten der Schmetterlinge und dem Neuen Museum Schloss Sayn für Erwachsene das Kombiticket DREIFACH SAYN zum einmaligen Besuch auch an verschiedenen Tagen angeboten.

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Am Samstag, 28. März 2026, steht ab 14:00 Uhr, eine ca. 4 km lange naturhistorische Rundwanderung mit Edda Perske von der Sayner Hütte über Friedrichsberg, Saynbachtal, Oberhammer und entlang des Obergrabens mit dem Titel „Nah am Wasser gebaut“ auf dem Programm. Dabei wird der Einfluss des Menschen auf den Verlauf des Wassers zum Zweck industrieller Nutzung besonders im Fokus stehen.

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An Ostern, 5.-6. April 2026, wird sonntags eine öffentliche Führung „Die Sayner Hütte. Wo Zukunft begann und Visionen entstehen“ ab 14:30 Uhr mit Museumsleiterin Barbara Friedhofen stattfinden. Der Ostermontag steht ganz im Zeichen der Abenteuerrallye für Familien mit Kindern. Auch in diesem Jahr geht es wieder „für Löwenbändiger, Fliegenfänger und Schmetterlingsforscher“ auf Erkundungstour durch den „Kulturpark Sayn“, wo Fragen und Stationen darauf warten, entdeckt zu werden. Hierfür können sich die jungen Teilnehmer*innen in der Sayner Hütte ihre kostenlose Abenteuerkarte abholen. Für die große Rallye mit elf Stationen sollte man gut zu Fuß sein, die kleine Tour mit neun Stationen ist barrierefrei und perfekt für Familien mit kleinen Kindern geeignet. Wer alle Aufgaben gelöst hat, kann sich seine Belohnung in der Sayner Hütte abholen.

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Am Sonntag, 19. April 2026, lädt die Sayner Hütte zum Stationentheater „Die Frau des Visionärs“ (Gloria Otthoff) ein. Charlotte Althans lebte mit ihrem Mann Carl Ludwig, dem Erbauer der berühmten Gießhalle der Sayner Hütte und ihren 6 Kindern auf dem Hüttengelände. Sie berichtet aus ihrem nicht immer einfachen Leben: „Die Leute sprachen von seinem Genie. Doch kaum jemand fragte nach mir. Doch heute weiß ich: Ich war nicht nur die Frau von Carl Ludwig Althans, ich habe sein Leben mitgetragen – auf einem schmalen Eisendraht, zwischen Stolz und Hoffnung.“

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