Grafik: Sarah Mosen, ZGM
Mit dem Richtfest der neuen Kindertagesstätte im Stadtteil Goldgrube wurde ein weiterer Schritt für die Entwicklung nachhaltiger Betreuungs- und Bildungsangebote in Koblenz gefeiert. Der durch das Zentrale Gebäudemanagement geplante zweigeschossige Neubau wird ab 2026 insgesamt 180 Betreuungsplätze bereitstellen und die Bedarfe der Stadtteile Rauental, Goldgrube und Moselweiß decken.
Die Kindertagesstätte wird auf dem ehemaligen Gelände der Overbergschule nach dem Passivhausstandard errichtet und ist Teil einer umfassenden Quartiersplanung mit einem innovativen und nachhaltigen Energiekonzept. Auf dem Areal entsteht zudem der geplante Neubau der Grundschule Pestalozzi mit Mensa und Sporthalle, wodurch ein modernes Bildungszentrum für das Viertel geschaffen wird.I
Grafik: Sarah Mosen, ZGM
In Anwesenheit von Oberbürgermeister David Langner, Architekt Tom Naujack, dem Leiter des Zentralen Gebäudemanagements Josef Heinen, Projektleiter Oliver Mohr und dem Leiter des Jugendamtes Peer Pabst wurde das Projekt als Teil der nachhaltigen Stadtentwicklung im Quartier Goldgrube gewürdigt.
In seiner Rede betonte Oberbürgermeister David Langner die Bedeutung des Projekts: „Mit der Kita Goldgrube schaffen wir nicht nur dringend benötigte Betreuungsplätze, sondern setzen auch ein Zeichen für nachhaltiges Bauen. Dieses Projekt steht beispielhaft für die zukunftsorientierte Entwicklung unserer Stadt.“
Foto: Andreas Dany, ZGM
Architekt Tom Naujack betonte die Vorteile der Bauweise: „Die zweigeschossige Struktur deckt den Bedarf an Betreuungsplätzen und setzt zugleich auf eine nachhaltige Architektur. Die Hybridkonstruktion verbindet die Vorzüge von Holz- und Massivbau.“ Die Fassade aus Holzverkleidungen und Faserzementplatten verleiht dem Gebäude eine robuste und langlebige Außenhülle, die sich harmonisch in das Umfeld einfügt.
Nach den Ansprachen der beiden Redner folgte der traditionelle Richtspruch durch Zimmerermeister André Bast, der in alter Handwerkstradition gute Wünsche für das Gebäude und seine zukünftigen Nutzer aussprach. Nachdem er den Richtspruch beendet hatte, hob er das Glas, sprach den Trinkspruch und schleuderte es schließlich kraftvoll gegen die Fassade, wo es nach altem Brauch zerschellte – ein Symbol für Glück und Segen.
Das Gesamtbudget des Projekts beläuft sich auf etwa 11 Millionen Euro. Das Land Rheinland-Pfalz unterstützt den Bau der Kindertagesstätte mit einer Förderung von mehr als 1,5 Millionen Euro. Die Fertigstellung und Eröffnung der Kita ist für 2026 geplant.