2026-01-25T12:12:26
Neuwied (ots) -

Die Polizei warnt erneut vor dem Phänomen der so genannten Schockanrufe. In einem aktuellen Fall wurde eine Neuwiederin durch angebliche Polizeibeamte kontaktiert.

Die Anruferin erklärte, dass ein Kind der Angerufenen einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht habe. Um eine angebliche Inhaftierung abzuwenden müsse die Angerufene nun sofort einen hohen Geldbetrag zahlen.

Die Polizei Neuwied weist in diesem Zusammenhang erneut ausdrücklich darauf hin, dass es sich hierbei um eine bekannte Betrugsmasche handelt. Die Täter nutzen hierbei gezielt Angst und emotionalen Druck aus, um bei den Opfern ein Gefühl des Handlungsdrucks zu erzeugen.

Wichtige Hinweise zum Umgang mit solchen Anrufen:

   - Beenden sie umgehend ein solches Gespräch, wenn Geld oder 
     Wertgegenstände gefordert werden.
   - Lassen sie sich nicht unter Druck setzen - Betrüger arbeiten 
     gezielt mit Angst und angeblichem Zeitdruck um Nachforschungen 
     und Nachfragen bei den Opfern zu unterbinden.
   - Kontaktieren sie ihre Angehörigen unter den, ihnen bekannten, 
     Rufnummern, um die Angaben zu überprüfen.
   - Geben sie am Telefon keine persönlichen Daten, Bankinformationen
     oder Details zu Vermögenswerten preis.
   - Kontaktieren sie im Zweifel die Polizei über die unten stehende 
     Rufnummer, oder den polizeilichen Notruf.
   - Die Polizei fordert niemals telefonisch die Herausgabe von Geld,
     Schmuck oder anderen Wertgegenständen oder bittet um deren 
     Übergabe.
Die Polizei Neuwied appelliert insbesondere an ältere Menschen und deren Angehörige, über diese Betrugsmasche aufzuklären und auf die entsprechenden Möglichkeiten hinzuweisen. Sollten sie Zweifel in ähnlichen Gesprächen mit der Polizei haben, kontaktieren sie umgehend ihre örtlich zuständige Dienststelle und lassen sie sich die Angaben verifizieren! Die Polizei Neuwied ist rund um die Uhr unter der Telefonnummer 02631 878-0 oder über den polizeilichen Notruf 110 zu erreichen.